Hockey gegen Krebs - Benefizspiel

Weltmeister vs. Olypiasieger bei der TG Frankenthal, Sporthalle am Kanal 4 , 67227 Frankenthal

 

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Rheinpfalz: „Für ein Spiel zaubern“ (14.02.2018)

Genießt es, dass am Freitagabend kein großer Wert auf Defensive gelegt wird: Matthias Witthaus. (Foto: dpa)

Interview: Rekordnationalspieler Matthias Witthaus über die Partie „Hockey gegen Krebs“ in Frankenthal

Matthias Witthaus gehört seit einigen Jahren zum Stammpersonal beim Spiel „Hockey gegen Krebs“, das am Freitag wieder in der Halle Am Kanal in Frankenthal stattfindet. Im Interview spricht der zweimalige Olympiasieger über das Treffen mit alten Weggefährten, den Moment, wenn einen doch der sportliche Ehrgeiz packt, und den Genuss eines Spiels losgelöst von taktischen Zwängen.

Herr Witthaus, laut Organisator Axel Schröder gehören Sie bei „Hockey gegen Krebs“ zu den treffsichersten Schützen. Wie kommt’s?

Puuh, das weiß ich gar nicht. Philip Sunkel trifft ja auch immer ganz gut. Das ist aber gar nicht das Entscheidende. Es geht um den guten Zweck und dass viele Spenden eingehen. Und wenn ich diesmal mit null Toren heimfahre und der Erlös höher ist als im vergangenen Jahr, dann ist das auch gut.

 

Was macht für Sie den Reiz der Veranstaltung aus?

Der gute Zweck, ganz klar. Deshalb nehmen wir alle auch die etwas weiteren Anfahrten in Kauf, ich zum Beispiel komme aus Hamburg. Das Spiel ist mittlerweile zu einem netten Kultevent geworden. Man trifft viele Wegbegleiter. Es stehen viele Leute auf dem Platz, denen man im Laufe der Karriere immer wieder begegnet ist. Und es macht Spaß, für ein Spiel zu zaubern.

 

Zum wievielten Mal sind Sie dabei?

Oh, ich glaube zum vierten oder fünften Mal.

 

Auf wen freuen Sie sich am meisten?

Auf die alten Kumpels aus der Nationalmannschaft wie Tibor Weißenborn und Christian Mayerhöfer. Mit Christian bin ich gemeinsam Weltmeister geworden.

 

Warum engagieren Sie sich bei „Hockey gegen Krebs“?

Ich war bei den ersten Spielen nicht dabei. Da war ich noch in der Nationalmannschaft aktiv, und da gab es immer terminliche Überschneidungen. Als es dann gepasst hat, habe ich es auch als Ehre empfunden, dabei sein zu dürfen. Wenn man Gutes tun kann, macht man das gerne.

 

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Spiel bei Hockey gegen Krebs?

Ja. Natürlich geht’s bei dem Spiel nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Aber das Team „Champions“, in dem ich spiele, will natürlich den Nimbus der Unbesiegbarkeit so lange wie möglich verteidigen. Am Anfang sind alle noch locker, aber dann kommt irgendwann der Ehrgeiz durch.

 

Hockey losgelöst von taktischen Zwängen – als Trainer dürfen Sie da nicht so genau hinschauen, oder?

Nö, überhaupt nicht. Als Trainer lege ich ja gezwungenermaßen viel Wert auf die Defensive. Und bei dem Spiel ist das überhaupt nicht der Fall. Das genieße ich sehr. Von diesen Spielen hatte ich in meiner Karriere nicht so viele. (lacht)

 

Im vergangenen Jahr fand das Spiel zum ersten Mal in Frankenthal statt. Wie war die Atmosphäre?

Also, es war überall schön. Aber in Frankenthal waren die meisten Zuschauer. Axel Schröder hat bei der Organisation auch einen unheimlichen Aufwand betrieben.

 

Sie kommen gerne in die Pfalz?

Ja. Ich habe vier Jahre lang beim Mannheimer HC gespielt. Meine Frau und ich sind dann immer in die Pfalz gefahren, haben guten Wein getrunken und die Seele baumeln lassen.

 

Und Sie nehmen wieder Wein mit an die Elbe?

Das muss ich nicht. Wein aus der Pfalz ist mittlerweile so bekannt, dass man ihn auch in Hamburg kaufen kann.

 

Und die Party nach dem Spiel lassen Sie sich auch nicht entgehen, oder?

Ne, nie. Ich kenne ja meine Pappenheimer. Im Anschluss wird immer noch ein Bierchen getrunken und gefachsimpelt.

 

Noch ein kleiner Schlenker zum aktuellen sportlichen Geschehen. Sie haben mit Lauritz Fuchs und Paul Zettler zwei ehemalige Frankenthaler bei Polo Hamburg in der Mannschaft. Wie machen sich die beiden?

Total gut. Beide sind noch sehr jung. Da ist es auch nicht einfach, das erste Mal so weit von zu Hause weg. Das ist ein großer Schritt. Aber die beiden haben das gut gemacht, gerade Paul fühlt sich wohl. Lauritz hat sich am Anfang etwas schwer getan. Beide spielen bei unseren Planungen für die Zukunft eine große Rolle.

 

Zur Person

Matthias Witthaus wurde am 11. Oktober 1982 in Oberhausen geboren. Der Stürmer ist Rekordnationalspieler der deutschen Hockey-Nationalmannschaft (356 Länderspiele auf dem Feld und in der Halle). Seine Karriere begann er beim HTC Uhlenhorst Mülheim. In Deutschland war er für den Crefelder HTC, den Mannheimer HC und den Hamburger Polo Club aktiv. In Spanien spielte Witthaus für Atletico Terrassa und Real Club de Polo de Barcelona. Zu seinen zahlreichen Erfolgen mit der Nationalmannschaft gehören unter anderem zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012. Aktuell ist er Trainer der ersten Herrenmannschaft des Hamburger Polo Clubs. | Interview: Christian Treptow

Rheinpfalz: Zur Sache: Nach dem Spiel Party mit den Anonyme Giddarischde (14.02.2018)

Nach dem Spiel „Hockey gegen Krebs“ am Freitagabend in der Halle Am Kanal findet traditionell eine große Party statt. Diesmal sorgen die Anonyme Giddarischde für die Musik. „Auftritte wie dieser lehren uns zu zuallererst Demut vor dem, was wirklich wichtig ist: die Gesundheit derer, die wir lieben“, sagt Frontmann Thomas „Edsel“ Merz. Die Band verstehe den Begriff „Mitgefühl“ nicht als leere Phrase. „Wenn wir die Gelegenheit bekommen, Menschen in schwieriger Lebenslage unsere Unterstützung zukommen lassen zu können, tun wir das gerne – wir freuen uns sehr auf den Auftritt!“ |tc

Rheinpfalz: Vorverkauf für Benefizspiel gestartet (09.12.2017)

Der Kartenvorverkauf für das nächste Hockey-Benefizspiel zugunsten krebskranker Kinder am 16. Februar 2018 in der Frankenthaler Stadtsporthalle Am Kanal (Einlass ab 18.15 Uhr) hat begonnen. Das teilt Axel Schröder, Vorsitzender des Vereins Hockey gegen Krebs, mit. Der Verein und Ausrichter TG Frankenthal rechnen wieder mit einer ausverkauften Halle. Im Frühjahr sahen rund 1200 Zuschauer die Partie Weltmeister gegen Olympiasieger. Das ungeschlagene Hockey-gegen-Krebs-Team tritt laut Schröder erneut komplett an. Für die Herausforderer gehen unter anderem Moritz Fürste, Benjamin Wess und Christopher Wesley auf die Platte. Eintrittskarten für zehn Euro gibt es in Frankenthal in der Fielmann-Filiale und im Kaufhaus Birkenmeier, bei TK Hockey Equipment Mannheim und bei den Heimspielen der TG Frankenthal in der Halle Am Kanal. Ticketversand ist gegen drei Euro Gebühr per E-Mail an a.schroeder@hockeygegenkrebs.com möglich. Die Fußballerinnen des SC Bobenheim-Roxheim mussten in der Bezirksliga Vorderpfalz für Siebener- und Neunerteams eine 1:5 (1:3)-Niederlage hinnehmen. Bei der SG Leiselheim/Westhofen II ging der Sportclub durch seine Torjägerin Iris Bodri zwar früh in Führung (5.), doch in der Folge waren die Gastgeberinnen spielbestimmend.

Die Knaben C der TG Frankenthal bestritten ein Turnier bei der TSG Heidesheim. Wie die Turngemeinde mitteilt, waren der TSV Schott Mainz, RK Rüsselsheim, HC Speyer und HTC Würzburg die weiteren Teilnehmer. Der TG-Nachwuchs absolvierte vier Spiele. Gegen Rüsselsheim musste die TG eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Die spannende zweite Partie gegen starke Mainzer endete 3:3. Nach einem klaren 3:1-Erfolg über Heidesheim, der laut TG bei besserer Chancenauswertung durchaus höher hätte ausfallen können, endete die letzte Partie gegen den HTC Würzburg 2:2. TG-Coach Patrick Jann freute sich über eine geschlossene Mannschaftsleistung. Für die TG spielten Samuel Neumeister (Tor), Tobias Taubert (3 Tore), Jerome Schulz (2), Simon Klaka, Julian Wolf (4), Benedikt Brockmann (1), Malte Völmecke und Florian Richter. |rhp/gnk

Rheinpfalz: Tore für den guten Zweck (28.10.2017)

Das jährliche Benefizspiel des Vereins „Hockey gegen Krebs“ wird auch 2018 wieder in der Frankenthaler Stadtsporthalle Am Kanal stattfinden. Das hat der frühere TG-Bundesligaspieler und Organisator der Veranstaltung, Axel Schröder, gestern auf Nachfrage mitgeteilt. Als Termin habe man zusammen mit der Stadt den 16. Februar 2018 ins Auge gefasst. Ausrichter wird erneut die TG Frankenthal sein. Auch bei der zehnten Auflage wird das Motto der Begegnung „Weltmeister gegen Olympiasieger“ lauten (unser Bild zeigt Keeper Carsten Peikert und Jan Marco Montag im diesjährigen Benefizspiel). Erwartet werden laut Schröder wieder viele mit internationalen Titeln dekorierte Spieler. Über 1000 Hockeyfans strömten im Februar in die Halle am Kanal. Knapp 65.000 Euro gingen insgesamt an Spenden ein. Der Kartenvorverkauf für 2018 soll im Dezember beginnen. |gnk

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