Rheinpfalz: TG weiht Kunstrasen ein (02.05.2017)

Mit einer Party hat die TG Frankenthal am Samstag den neuen Kunstrasen am Jahnplatz eingeweiht. Zuvor wurde darauf gespielt. Die ersten Herren unterlagen in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga dem Limburger HC 2:3 (im Bild Johannes Gans, links). „Es war ein schweres Stück Arbeit“, sagte TG-Vorsitzender Martin Schuff nach der Partie über den Platzbau. Die Leitung des Projekts habe aber viel Spaß gemacht. „Wir haben es geschafft. Es ist ein erstklassiger Platz“, meinte Schuff, der sich auch bei den zahlreichen Spendern und Sponsoren bedankte. Frankenthals Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) bezeichnete die neue Anlage als „Meilenstein für die Sportstadt Frankenthal, der auch Strahlkraft in die Region hat“. Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit 460.000 Euro veranschlagt. Verbaut wurden laut Martin Schuff bislang 415.000 Euro. Die Stadt bezuschusst den Platzbau mit 220.000, das Land Rheinland-Pfalz mit 100.000 Euro. |tc

HOKURA - Projekt Neuer Kunstrasen - Endstand

Nach 17 Jahren Sonne, Schrubben und Rennen war unser Hauptplatz ziemlich am Ende.

Dank der tollen Unterstützung von unserer Stadt Frankenthal, dem Land Rheinland-Pfalz und den vielen Spendern beim Spendenprojekt "HOKURA - Platzpatenschaft" haben wir es geschafft. Die Arbeiten sind fast vollständig abgeschlossen und wir können nun auch künftig allen Mannschaften eine professionelle Plattform für Breiten- und Spitzensport bieten.

 

Beim Spendenprojekt HOKURA (Platzpatenschaft) konnten wir dank Euch einen fantastischen Finalen Stand von über 66.000 € erreichen.

 

OLE TG

Die Paten des neuen Hockeyplatzes

- Finaler Stand HOKURA -

Die Paten des neuen Hockeyplatzes
Paten des neuen Kunstrasenplatzes
Für unsere Kinder - Für unseren Verein
Finaler Stand Platzpatenschaft.pdf
PDF-Dokument [122.0 KB]

Ansprechpartner für allgemeine Fragen

zum Projekt:

Matthias Koch
Tel: 06233 – 48 04 48
e-mail: komatt@freenet.de

 

Impressionen (28.03.2017) - Unser neuer Platz

Update zu unserem neuen Kunstrasen - 08.02.2017

Auf dem Hockeyplatz geht’s nach langer Frostphase endlich weiter.

Seit heute Morgen arbeitet die Firma „Bernhard Zaunsysteme“ auf dem Jahnplatz.

...

Im ersten Schritt wird unser Spezialist für die Barriere und die Ballfangzäune die bisherigen Zaunfelder erneuern und drei Tore in die Umzäunung des Spielfeldes einbinden. Die beiden neuen Tore auf der südlichen Längsseite machen es für uns zukünftig deutlich einfacher die großen und kleinen Hockey-Tore bei Großfeldspielen „vom Platz zu schaffen“.

Den Zugang auf der Ostseite verlegen wir in den südlichen Teil, vom Eingang aus gesehen hinter den Ballfangzaun auf die Mittelachse zwischen Grillhütte und Garagen. Dadurch können wir zukünftig über die neue Rampe auch mit größeren Reinigungsfahrzeugen auf den Platz fahren.

Unser neuer Teich nimmt Form an, wir freuen uns riesig aufs Feld!

Der Hockeyplatz (Jahnplatz) ist blau!

Den ersten Meilenstein für einen neuen Hockeyplatz haben wir erreicht. Die vielen Rollen mit blauem und grünem Kunstrasen sind ausgerollt, verklebt und für`s Überwintern auch bereits verkeilt.

 

Ganz fertig ist der neue Kunstrasen aber noch nicht. Denn bisher sind nur die eingewebten Seiten- und Viertellinien zu sehen. Die zusätzlichen Maskierungen (Schusskreise, Kleinfelder, Dreiviertelfelder, etc.) fehlen noch und werden wohl erst im nächsten Jahr eingearbeitet, denn dazu muss es mehr als 3 bis 4 Stunden am Tag über 0 Grad und trocken sein.

 

Es hat aus vielen Gründen einige Verzögerungen im Vorfeld gegeben, die wir hofften in einem „goldenen Oktober“ aufzuholen. Aber leider war der Oktober - entgegen aller Erfahrungen aus den letzten Jahren - sehr verregnet und hat damit alle Planungen über den Haufen geworfen. Doch bis zum Trainings- und Spielbeginn Mitte März 2017 haben wir noch ausreichend Zeit die Linierung ebenso wie die übrigen Arbeiten zu erledigen.

 

OLE TG

Jahnplatz 2016: Von GRÜN ZU BLAU

Rheinpfalz: Blaues Wunder (02.12.2016)

In kräftigem Blau leuchtet der neue Kunstrasen auf dem Jahnplatz. Die Aktiven hatten sich in einer Abstimmung für die neue Farbe entschieden. Der alte grüne Kunstrasen war in die Jahre gekommen. Die Arbeiten kommen laut Diplom-Ingenieur Kurt Seegmüller, der das Projekt betreut, gut voran. Der nasse Novemberbeginn habe allerdings zu einer kleinen Verzögerung geführt. Zudem seien die Wurzeln der Platanen an manchen Stellen etwas dicker gewesen als gedacht. Die Kosten für das Projekt sind mit über 400.000 Euro veranschlagt. Rund 300.000 Euro bekommt der Verein als Zuschüsse von Stadt und Land. Komplett auf Grün müssen die Hockeyfreunde übrigens nicht verzichten. Die Fläche außerhalb des Spielfelds ist im traditionellen Grün gehalten. |tc

Rheinpfalz: Weg ist er (14.10.2016)

Der alte Kunstrasen auf dem Jahnplatz ist seit gestern Geschichte. In großen Bahnen wurde das alte Kunstgrün abgetragen. „Jetzt müssen wir erst mal schauen, wie es unten drunter genau aussieht“, sagt Kurt Seegmüller. Der Ingenieur hat die Federführung bei dem Projekt, das mit über 400.000 Euro veranschlagt ist. Wenn alles in Augenschein genommen worden ist und klar ist, was gemacht werden muss, werden die entsprechenden Leistungen ausgeschrieben und auch vergeben. Laut Seegmüller könnte es zum Beispiel zu Unebenheiten durch Baumwurzeln gekommen sein. Wenn alles erledigt ist, kommt der neue Kunstrasen drauf. „Der ist auch schon in der Produktion“, sagt Seegmüller. Er hofft, dass in drei Wochen mit der Verlegung begonnen werden kann. Aber das sei auch witterungsabhängig. |tc/gnk

Rheinpfalz: Spatenstich für den neuen Kunstrasen (12.09.2016)

Mit einem symbolischen Spatenstich hat die TG Frankenthal gestern den Startschuss für den Bau des neuen Kunstrasens gegeben. „Ich bin überzeugt, dass der Verein auf einem guten Weg ist, dieses große Projekt zu stemmen“, meinte Karin Grosmann, Vorsitzende des Hauptvereins. Ab 19. September müssen die Teams auf den Schulsportplatz an der Peter-Trump-Halle ausweichen. Dann beginnen laut Martin Schuff, der das Projekt bei der TG betreut, die Arbeiten. Bis Ende Oktober soll der Platz fertig sein. Derzeit laufen die Ausschreibungen. Neuer Planer des Projekts, das mit etwa 450.000 Euro kalkuliert wird, ist Kurt Seegmüller. Eine Abstimmung unter den Aktiven hat auch in der Farbe des Rasens für Klarheit gesorgt: Das Spielfeld wird blau. |tc

Der neue Hockeyplatz wird blau

Der neue Hockeyplatz wird blau

Wir haben in der lezten Woche alle aktiven Hockeyer dazu eingeladen bei der Farbwahl des Spielfeldes mitzustimmen. Das haben gut die Hälfte der Aktiven getan und durch ihr Votum für eine eindeutige Entscheidung gesorgt. Denn fast 80 % aller Stimmen waren für die Variante 1blaues Spielfeld mit grüner Auslaufzone.

Grober Zeitplan

Anfang September   Beginn der Ausführungsplanung und Ausschrieibung
11. September Spatenstich nach dem Heimspiel der 1. Herren gegen Blau-Weiss Berlin
Mitte September     Beginn der Sanierungsarbeiten am Spielfeld-Unterbau
Anfang Oktober   Beginn der Verlegung des neuen Kunstrasenbelages
Ende Oktober Fertigstellung des erneuerten Spielfeldes
Mitte November Fertigstellung der neuen Ballfangzäune und der Flutlichtanlage
Ende November Fertigstellung des Wurzelschutzes und Wegebaus

 

Ausschnitt aus dem detailierten Zeitplan

Wir starten mit der Sanierung des Hockeyplatzes

Perspektive auf das 3D-Modell als Hilfestellung für die Farbauswahl

Für die Sanierung unseres Hockeyplatzes haben wir einen Planer gefunden und die Arbeiten am Projekt laufen bereits auf Hochtouren. Die notwendigen Ausschreibungen für die Erneuerung des Kunstrasenfeldes werden in gut zwei Wochen abgeschlossen sein, so dass mit der Bauausführung Mitte September begonnen werden kann. Der geschäftsführende Vorstand des Hauptvereins hat sich nach eingehender Beratung mit dem Beirat Hockeyplatz für Herrn Dipl.-Ing. Seegmüller als neuen Planer entschieden. Der Ingenieurvertrag ist unterschrieben und wir haben die Arbeiten am Projekt bereits begonnen.

Der Baubeginn ist in dem eng bemessenen Zeitplan für die dritte Septemberwoche
vorgesehen. Der „erste Spatenstich“ findet am 11. September gegen 15:30 h unmittelbar nach dem ersten Heimspiel der 1. Herren gegen den TC Blau-Weiss Berlin statt.

Zu diesem symbolischen Baubeginn laden wir alle Hockeybegeisterten herzlich ein und bieten im Anschluss daran die Möglichkeit sich ausführlich über den weiteren Bauablauf zu informieren. 

Wenn alles gut läuft, sind wir mit der Sanierung des Spielfeldes als ersten Teil der Bauaufgabe bis Ende Oktober noch vor der kalten Jahreszeit fertig. Und die dann noch fehlende Ausstattung, wie Flutlicht und Ballfangzäune, wollen wir in einem zweiten Bauabschnitt noch vor dem Winter fertigstellen.
Damit dies alles noch möglich wird, hat eine engagierte Gruppe von Mitgliedern aus unsere Hockeyabteilung die vergangenen Wochen intensiv dazu genutzt, alle wichtigen Informationen zusammenzutragen und die Vorplanung weiter voranzutreiben.

Alle notwendigen und wünschenswerten Bauaufgaben wurden dazu in einer 3D-Planung modeliert. Dieses räumliche Modell konnte das Projektteam nutzen, um bei der Abstimmung mit den Spielern, den Trainern, der Abteilungsleitung und dem Vorstand die einzelnen Teilaufgaben zu veranschaulichen und zu überprüfen. Auf diese Weise haben alle gemeinsam an diesem, für uns so wichtigen, Projekt mitgewirkt, ihre Ideen und Wünsche eingebracht und für den Planer eine klare Aufgabenstellung definiert. So dass dieser sofort mit der Ausführungsplanung und den Ausschreibungen beginnen kann.

Weingut WOW unterstützt HOKURA

Das Weingut WOW aus Bissersheim unterstützt das Spendenprojekt HOKURA (Neuer Kunstrasenplatz).
 
Bei einer Bestellung mit dem Gutscheincode "hokura" gibt es freien Versand/Lieferung + 10% Spende für den neuen Platz (Laufzeit bis 09/2016).
Weingut WoW

by Wolfgang Bender
Freinsheimer Weg 9
D-67281 Bissersheim 

Tel. 06359-3779 
Fax. 06359-840930 

info@wolfgangsweine.de 
www.wolfgangsweine.de 
www.facebook.com/Weingut.WoW

 

Die TG Frankenthal bedankt sich rechtherzlich bei allen Mitgliedern, Spendern - Vielen, vielen Dank

Rheinpfalz: Neuer Planer, neuer Zeitplan (07.09.2016)

Der Kunstrasen auf dem Jahnplatz ist marode. An einigen Stellen sind die Nähte schon aufgeplatzt. Darum soll er schnellstmöglich ausgetauscht werden. (Archivfoto: BOLTE)

Von Christian Treptow

Mit reichlich Verspätung kann die TG Frankenthal den Bau des neuen Kunstrasens auf dem Jahnplatz angehen. Das hat der Verein jetzt bestätigt. Allerdings dauert es noch eine Weile, bis endlich die Bagger anrollen. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Platz noch im Herbst fertig wird.

Wann es genau losgehen kann, ist allerdings noch nicht klar. Im Moment würden die Arbeiten ausgeschrieben. „Dann müssen wir uns für die einzelnen Gewerke entscheiden“, berichtet Hans Bartels. Er ist im Vorstand des Hauptvereins der Turngemeinde bislang für die Finanzen zuständig gewesen. Jetzt hat er nach eigenen Angaben kommissarisch den Posten als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des Hauptvereins übernommen. Gleichzeitig betreut er das Projekt „neuer Kunstrasen“.

Die Bauarbeiten beaufsichtigen soll jetzt ein Ingenieur. Und dieser habe auch schon reichlich Erfahrung beim Bau von Hockey-Kunstrasenplätzen, wie Bartels betont. Denn das war einer der Knackpunkte, warum das Projekt im Juni ins Stocken geraten ist.

Zur Erinnerung: Die erste Herrenmannschaft der TG hatte unter Führung des Mannschaftsrats scharfe Kritik am ursprünglich vorgesehenen Architekten geäußert. Dieser habe zwar schon Kunstrasenplätze gebaut, aber eben noch keine Hockeyplätze. Die Spieler hatten für den Fall, dass der Vorstand des Hauptvereins an dem Planer festhält, sogar damit gedroht, nicht mehr für die TG auflaufen zu wollen. Davon ist das Team mittlerweile aber wieder abgerückt.

Jetzt aber einfach die Handwerker bestellen und die Bagger anrollen lassen, das geht nicht. „Wir müssen gesetzlich vorgeschriebene Fristen einhalten“, betont Bartels. Und auch wenn die Bagger endlich anrollen und den alten Kunstrasenplatz abtragen, müsse man auch erst mal schauen, ob es Schwierigkeiten mit den Wurzeln der um den Platz stehenden Bäume gebe. „Erst mal muss der alte Kunstrasen weg, dann sieht man erst, was zu machen ist“, sagt Bartels. Und deshalb sei auch ein genauer Zeitplan aktuell noch nicht zu benennen. „Wir wollen auf jeden Fall vor dem Winter fertig werden“, betont Bartels. Es stehe aber noch kein genaues Datum fest, ab dem der Platz nicht mehr bespielt werden darf. Das Heimspiel am Sonntag gegen Blau-Weiss Berlin findet auf jeden Fall noch auf dem Jahnplatz statt.

Danach haben die ersten Herren in der Hinrunde der Zweiten Feldhockeybundesliga erst mal drei Partien in der Fremde. Allerdings stünden von 1. bis 15. Oktober noch vier Heimspiele auf dem Plan – gegen den Münchner HC, die HG Nürnberg, den SC Frankfurt 1880 und die Zehlendorfer Wespen. Für diese Partien, so hofft Bartels, müsste das Team dann auf einen anderen Platz. Als Ausweichquartier steht der Schulsportplatz bei der Peter-Trump-Halle zur Verfügung.

Die Erleichterung darüber, dass es jetzt endlich losgeht, hält sich bei Frank Lindenberg, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Hockeyabteilung, aber in Grenzen. Er ist nach eigenem Bekunden eher betrübt darüber, dass auf dem Jahnplatz nicht schon längst gearbeitet wird. „Die Faktenlage hat sich im Vergleich zu vor zwei Monaten nicht geändert.“ Und jetzt habe man nach hinten keinen großen Zeitpuffer mehr. „Wenn es zu kalt ist, kann der Kunstrasen nicht verklebt werden“, betont Lindenberg.

Insgesamt kalkuliert die TG für das Projekt mit rund 450.000 Euro. Rund 300.000 Euro davon bekommt der Verein als Zuschüsse von der Stadt und vom Land.

Rheinpfalz: Neuer Kunstrasen: TG Frankenthal mit neuem Planer und Zeitplan  (06.09.2016)

Mit reichlich Verspätung kann die TG Frankenthal den Bau des neuen Kunstrasens auf dem Jahnplatz angehen. Bis die Bagger anrollen, dauert es aber noch. Im Moment werden die Bauarbeiten ausgeschrieben. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Platz noch im Herbst fertiggestellt werden kann. Das Projekt hatte sich verzögert, da die Aktiven nicht mit dem Architekten einverstanden waren, der das Projekt ursprünglich betreute. Jetzt hat ein Ingenieur die Aufsicht, der laut TG Erfahrung mit dem Bau von Hockey-Plätzen hat. |tc

Rheinpfalz: Zuschuss für TG-Kunstrasenplatz (01.07.2016)

Haupt- und Finanzausschuss gibt maximal 220 000 Euro frei

 

Für die Sanierung ihres Hockey-Kunstrasenplatzes kann die TG Frankenthal einen städtischen Zuschuss von maximal 220.000 Euro fest einplanen. Das billigte der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag einstimmig. Die vereinsinternen Querelen um das Projekt spielten in der Diskussion nur eine untergeordnete Rolle.

 

Rund 460.000 Euro soll nach einer von der TG vorgelegten Berechnung die Sanierung des Kunstrasenplatzes aus dem Jahr 1999 kosten. Von der Gewährung eines Landeszuschusses, den die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion am 7. Juni mit 100.000 Euro in Aussicht gestellt hat, hängt die Auszahlung der städtischen Gelder ebenso ab wie von der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei der Vergabe der Bauleistungen. „Wir lesen auch Zeitung“, merkte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) mit Blick auf die Differenzen innerhalb des Vereins an. Die TG sei nach seiner Überzeugung in der Lage, eine Planung nach den Regeln der Baukunst vorzulegen und eine Anlage zu bauen, die den Anforderungen für den Hockeysport entspreche. „Die TG macht das nicht zum ersten Mal.“ Die internen Probleme habe der Verein selbst zu regeln. Sobald die Zuschussvoraussetzungen vorlägen, werde die Stadt noch vor der Sommerpause die Mittel freigeben, kündigte der OB an.

CDU-Fraktionsvorsitzender Tobias Busch rechtfertigte die Höhe des Zuschusses mit der hohen Nutzung des Platzes durch einen mitgliederstarken Verein. Auch die Stadt habe ein Interesse, dass die TG-Hockeyer weiterhin in der Ersten Bundesliga spielten. Berücksichtige man außerdem, dass der Platz auch für den Schulsport zur Verfügung stehe, sei das Geld gut angelegt. Es sei wünschenswert, dass der Verein sich zusammenraufe, erklärte Busch.

Für die SPD-Fraktion lobte Christoph Gruchot die Verwaltung, die ihre Hausaufgaben gemacht habe. „Alles andere muss der Verein regeln.“ Eine Fertigstellung des Kunstrasenplatzes bis September nannte Rainer Schulze (Grüne/Offene Liste) eine Illusion. „Wie soll das funktionieren?“ Ingrid Hezel (FWG) meinte, dass die Friktionen schnell ein Ende haben sollten. Und Ulrich Pender (Linke) nannte es miserabel, dass sich der Verein überworfen habe. Schließlich gehe es um die Mitglieder, denen etwas Gutes getan werden solle. |loi

Rheinpfalz: Die Zeit drängt (01.07.2016)

TG-Hockeyabteilung spricht sich in Informationsveranstaltung zum Kunstrasenprojekt für einen Wechsel des Planers aus

 

Es wird wieder miteinander gesprochen bei der TG Frankenthal – das ist eine gute Nachricht nach der Infoveranstaltung der Hockeyabteilung am Mittwoch in der proppenvollen Jahnturnhalle. Eine weitere: Mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes in den Sommerferien könnte es noch etwas werden. Aber die Zeit drängt. Die schlechte Nachricht: Spieler des Herrenteams wollen den Verein weiter verlassen, wenn mit dem beauftragten Planer weitergearbeitet wird.

 

Auch die Hockeyabteilung empfehle dem Vorstand des Hauptvereins einen Architekten, „der schon Hockeyplätze gebaut hat“, sagte Abteilungsleiter Nico Hahl und betonte: „Wir sind aber nicht die Entscheider.“ Mit welchem Planer letztlich gebaut werde – mit einem Architekten, der in Frankenthal und Umgebung bereits Fußball-Kunstrasenplätze realisiert und sich für die TG um die Vorplanung gekümmert hat, oder mit dem von der Herrenmannschaft ins Spiel gebrachten Ingenieur – das entscheide allein der Vorstand. Hahl glaubt aber, dass dabei das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Zumal der Vorstand inzwischen auch das zweite Angebot geprüft habe.

Es könnte also doch noch zu einem Wechsel des Planers nach den ersten Leistungsphasen kommen. Die von den Aktiven geforderten Einsparungen ließen sich aber wohl hauptsächlich im Bereich des Architektenhonorars erzielen, wie der stellvertretende Abteilungsleiter Frank Lindenberg erklärte. Hier sei das zweite Angebot deutlich günstiger. Lindenberg sprach von einer möglichen Ersparnis von knapp 30.000 Euro. Ansonsten sei die zweite Kostenschätzung nicht durchgehend mit der des beauftragten Architekten vergleichbar, weil nicht alle Leistungen übereinstimmten. Deshalb könne man auch nicht sagen, dass das Projekt unter Leitung des zweiten Planers 150.000 Euro günstiger werde.

Bei den kolportierten Gesamtkosten sah Hahl besonderen Klärungsbedarf. „Hier sind Zahlen in Umlauf, die noch keine Relevanz haben.“ Bei den bislang veranschlagten 460.000 Euro handele es sich um Planungsansätze, nicht um tatsächliche Baukosten. „Da ist noch keine Leistung erbracht und noch keine Rechnung geschrieben worden“, sagte Hahl. Gleichwohl räumte er vor rund 150 Mitgliedern der Hockeyabteilung auch Versäumnisse ein: „Wir hätten früher umfänglich über das Projekt informieren müssen.“

Hahl und Lindenberg verdeutlichten, dass die Zeit drängt. Soll ab Mitte September auf einem neuen Kunstrasenplatz Hockey gespielt werden, müsse bis Ende der Woche eine Einigung erzielt werden, berichtete Lindenberg. Bis Montag müsse man sich für einen Planer entscheiden, sonst wackele der Zeitplan. „Wir wollen und brauchen den neuen Hockeyplatz. Nicht nur für die Herren, sondern auch für die Damen und alle Jugendteams.“

Die Abteilungsleitung stehe nicht gegen das Herrenteam, betonte Hahl. „Wir sind froh, wenn sich jemand einbringt.“ Nicht einverstanden sei man aber mit dem unabgestimmten Vorgehen und der Art und Weise der Kommunikation. Gegenüber dem Vorstand des Gesamtvereins seien schwere Vorwürfe erhoben worden, für deren Aufklärung und Entkräftung man eintrete.

So handele es sich bei den ebenfalls ins Spiel gebrachten Sozialleistungen, die der Verein in der Vergangenheit nicht abgeführt habe, um eine Nachzahlung und nicht um eine Strafzahlung, so Lindenberg.

Geht es nach der Hockeyabteilung der Turngemeinde, soll der vom Hauptvorstand ausgesprochene Vereinsausschluss von Can Yurtseven, dem Sprecher des Mannschaftsrats, wieder aufgehoben werden. Diesbezüglich habe der Vorstand Gesprächsbereitschaft signalisiert, meinte Lindenberg. „Ich bin da zuversichtlich.“ Yurtseven selbst forderte erneut mehr Transparenz seitens des Vorstands. Er sah aber auch Fortschritte in der Kommunikation zwischen Hockeyabteilung und Gesamtverein. „Es wird wieder miteinander gesprochen.“ Die Aktiven bleiben laut Yurtseven bei ihrer Linie. Setzt der Vorstand die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Architekten fort, will die Mannschaft zurücktreten.

|gnk

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