HOCKEY rocks - Sommerkonzert der TG Frankenthal

Beinharter Rock – Fetenhits – ein mitsingendes und mitmachendes Publikum – sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen – das sind die Markenzeichen der bekanntesten Deutsch-Rock-Coverband weit und breit, nämlich saftWERK. Schon viele Jahre treiben sie auf den Bühnen im gesamten süddeutschen Bereich ihr Unwesen. Sie präsentieren kompromisslos das „best of“ der Deutsch-Rock-Geschichte. So wechseln sich Meilensteine wie Rio Reisers „König von Deutschland“ oder „Mensch“ von Herbert Grönemeyer oder Klaus Lages „1000 mal berührt“ mit topaktuellen Songs von Tim Benzko oder Juli ab. Deutsch-Rock bietet sehr viele Facetten: Punk-Titel von Farin Urlaub, den Ärzten oder den Toten Hosen,  Schwermetall“ im Stile von Rammstein, In Extremo oder Oomph, martialisch und energiegeladen oder die Neue Deutsche Welle.

Kurzum: Für jede Altersklasse und Geschmack ist was dabei!

 

05.08.17 // 19 Uhr // Jahnplatz 5, 67227 Frankenthal // Eintritt: 10,- €, Abendkasse 12,- € // VVK: Jahnstuben & reservix.de

 

https://www.reservix.de/tickets-hockey-rocks-sommerkonzert-der-tg-frankenthal-hockey-in-frankenthal-pfalz-hockeyplatz-am-5-8-2017/e1033199

 

Hockey rocks
Sommerkonzert der TG Frankenthal
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Leistungen:

  • Eintrittskarten für die Finalspiele vom Freitag bis Sonntag im Fanblock der Deutschen Hockey-Nationalmannschaften

  • 2 Übernachtungen im DZ im Element Hotel

  • 3*+, Amsterdam (25.-27. Aug. 2017)

  • Fan-Shirt für jeden Teilnehmer

  • Deutschsprachige Reiseleitung

  • Reisepreissicherungsschein

  • 3-Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in Amsterdam

Leistungen:

  • Einzelzimmer buchbar auf Anfrage
  • Abendessen im Hotel je 35 €

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Bahnhofstr.36- 67227 Frankenthal- Tel: 06233-20051

www.derpart.com/frankenthal

Rheinpfalz: Auszeit: Wenn ein Punkt ganz schön viel ist (28.06.2017)

Von Frank Geller

Im Sport geht es manchmal knapp zu. Diese Erfahrung musste das erste Damenteam der TG Frankenthal im Endspurt der Feldhockey-Regionalliga Süd machen. Der Turngemeinde fehlte nach 14 Saisonspielen ein einziger Punkt zum Gewinn der Meisterschaft und zum Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Dabei hatte es lange Zeit nach einer durchaus sicheren Sache für die Frankenthalerinnen ausgesehen. Eine Erfolgsserie hatte sie früh an die Spitze der Tabelle gebracht und dort auch gehalten. Ihr Vorsprung wuchs stetig, sodass die TG-Damen schon am drittletzten Spieltag die Gelegenheit hatten, den Sack zuzumachen.

Doch dann kam es knüppeldick. Das bislang so sicher aufgetretene Team verlor überraschend gegen den Bietigheimer HTC und Schott Mainz. Da nützte dann auch der Sieg am vergangenen Sonntag beim SC Frankfurt 1880 nichts mehr. Konkurrent Bietigheim zog im Endspurt an der TG vorbei und holte den Titel – mit einem Zähler Vorsprung. Wieder zeigte sich: Wer Meister werden will, muss von Anfang an jeden Punkt festhalten. Schon eine unnötige Niederlage oder ein dröges Remis zum Saisonbeginn können sich später bitter rächen.

Rheinpfalz: TG-Damen bleiben in Regionalliga (26.06.2017)

Feldhockey: 1:0-Sieg beim SC Frankfurt hilft nicht

Von Frank Geller

«FRANKFURT.» Um einen einzigen Punkt haben die ersten Damen der TG Frankenthal den Aufstieg in die Zweite Feldhockey-Bundesliga verpasst. Gestern setzte sich das Team von Trainer Nico Hahl im letzten Saisonspiel mit 1:0 (1:0) beim SC Frankfurt 1880 durch. Weil Konkurrent Bietigheim aber zeitgleich die Stuttgarter Kickers 2:0 besiegt hat, bleibt der Turngemeinde in der Abschlusstabelle nur der zweite Platz.

Das Hockeywunder ist gestern in der Regionalliga Süd ausgeblieben. Die TG-Damen, die lange Zeit die Tabelle angeführt hatten, mussten nach zwei Niederlagen in Folge und bei einem Punkt Rückstand auf den Bietigheimer HTC auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen.

So richtig mit einem Wunder gerechnet hätten sie ohnehin nicht, sagte TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach der Partie. „Dafür konnten wir in Frankfurt befreit aufspielen. Man hat gemerkt, dass der Druck aus den vergangenen beiden Spielen weg ist“, erklärte Stiefenhöfer. Die Turngemeinde habe die Partie von Anfang an dominiert. In der ersten Halbzeit sei man verdient in Führung gegangen. Francesca Delarber nutzte einen Abpraller nach einer Strafecke zum 1:0 für die Gäste. Auch wenn der Sieg nicht gefährdet gewesen sei, gab es noch einen Schreckmoment für die Frankenthalerinnen: Eine Gegenspielerin prallte mit Elke Hahl zusammen. Die TG-Stürmerin verletzte sich dabei schwer und musste mit Verdacht auf Schulterbruch ins Krankenhaus gebracht werden.

Man sei noch zu weiteren Strafecken und Chancen gekommen, ein zweiter Treffer sei aber nicht mehr gelungen, berichtet Stiefenhöfer. „Wir schießen zu wenig Tore. Das zieht sich wie ein Roter Faden durch die ganze Saison und hat uns am Ende den Aufstieg gekostet.“

Immerhin: Die Revanche für die 2:3-Niederlage im Hinspiel ist der TG gelungen. „Wenn wir nur damals schon gewonnen hätten ...“, meint Stiefenhöfer. Zufrieden sei sie mit der spielerischen Entwicklung des Teams. „Da haben wir große Fortschritte gemacht, und darauf können wir in der nächsten Saison aufbauen.“

In der Abschlusstabelle belegt die TG mit 28 Punkten den zweiten Platz. Meister Bietigheim gelang nach dem Aufstieg aus der Feldhockey-Oberliga vor einem Jahr prompt der Durchmarsch in die Zweite Liga.

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Bietigheimer HTC 14 25 : 14 29  
2.   TG Frankenthal 14 29 : 18 28  
3.   HG Nürnberg 14 21 : 15 25  
4.   SB DJK Rosenheim 14 28 : 19 23  
5.   TSV SCHOTT Mainz 14 18 : 11 22  
6.   SC Frankfurt 1880 14 17 : 20 15  
7.   HTC Stgt. Kickers 14 15 : 28 10  
8.   ASV München 14 18 : 46 6  

Rheinpfalz: TG will noch mal gewinnen (24.06.2017)

Um den Aufstieg in die Zweite Liga doch noch zu schaffen, muss die TG auf einen Ausrutscher von Bietigheim hoffen. Esther Peikert (rechts), hier im Hinspiel gegen den HTC, fällt morgen verletzt aus. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Regionalliga-Damen treffen morgen im letzten Saisonspiel auf den SC Frankfurt 1880

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.»Die ersten Damen der TG Frankenthal bestreiten morgen, Sonntag, um 12.30 Uhr beim SC Frankfurt 1880 ihr letztes Saisonspiel in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Den Aufstieg können die Frankenthalerinnen nach zwei Niederlagen in Folge nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Sie müssen auf einen Ausrutscher von Konkurrent Bietigheim hoffen.

Nach der knappen 1:2-Niederlage am vergangenen Samstag beim TSV Schott Mainz hatten die TG-Damen ihre Tabellenführung eingebüßt, weil Bietigheim tags drauf zu Hause die Stuttgarter Kickers besiegt hatte (wir berichteten). Damit liegt der HTC vor dem letzten Spieltag mit 26 Punkten genau einen Zähler vor der Turngemeinde und hat die Titelentscheidung nun selbst in der Hand.

Um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga doch noch zu schaffen, müssten die Frankenthalerinnen morgen in Frankfurt gewinnen. Wenn der Bietigheimer HTC, der zeitgleich erneut auf die Kickers trifft, dann verliert, wäre die TG Meister. In diesem Fall könnte Frankenthal sogar ein Unentschieden reichen, weil es aktuell das bessere Torverhältnis hat. Auch bei einem Remis in Bietigheim läge die TG mit einem Sieg am Ende vorn.

Mit solchen Rechenspielen beschäftigt sich Nico Hahl nicht. Ihn ärgert es, dass sich seine Mannschaft nach einer langen Erfolgsserie zuletzt mit Niederlagen gegen Bietigheim und Mainz um den Lohn gebracht hat und nicht mehr aus eigener Kraft für den Titelgewinn sorgen kann. In beiden Spielen habe nicht viel gefehlt, betont der TG-Coach. Man sei jeweils das bessere Team gewesen, habe viel Druck gemacht, aber die Chancen nicht genutzt. Die Enttäuschung sei dementsprechend groß.

Unter der Woche habe man viel miteinander gesprochen, berichtet Hahl. „Wir haben da schon richtig Galgenhumor entwickelt.“ An eine normale Vorbereitung sei angesichts der Hitze ohnehin nicht zu denken gewesen. „Wir haben am Dienstag leicht trainiert, am Donnerstag haben wir das Training angesichts der hohen Ozonwerte ausfallen lassen“, erläutert Hahl, der morgen auf Esther Peikert verzichten muss. Peikert hat sich im Spiel gegen Mainz einen Finger gebrochen.

Der TG-Trainer rechnet am letzten Saisonwochenende nicht mit einer Überraschung. Zumal der Gegner von Bietigheim, Stuttgart, einen Doppelspieltag hat und damit am Sonntag bereits eine Partie in den Knochen haben wird. „Die Sache ist eigentlich gelaufen. Es wäre schon verrückt, wenn Bietigheim das jetzt noch abgibt“, meint Nico Hahl.

Trotzdem wolle man natürlich in Frankfurt gewinnen und – im Falle eines Falles – die Minimalchance nutzen. „Wir geben unser Bestes. Wenn der HTC patzt, soll es nicht an uns selbst gelegen haben“, betont er. Einen direkten Draht zur zeitgleich stattfindenden Partie in Bietigheim habe er nicht, sagt Hahl. „Wir spielen unser Spiel, und wenn wir das gewonnen haben, lasse ich mich gerne überraschen.“

Der Druck sei jetzt weg, meint er. „Wir können befreit aufspielen. Vielleicht hilft uns das ja.“ Und egal wie die Meisterschaft ausgehe – ein Sieg gegen den SC wäre ein guter persönlicher Abschluss für eine lange und harte Saison – und die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage auf eigenem Platz, erklärt der Übungsleiter „Da haben wir gut gespielt, aber unsere 2:0-Führung nicht über die Zeit gebracht.“ Im Rückblick sei das sehr bitter: „Die Punkte fehlen uns jetzt natürlich.“

Rheinpfalz: Wieder kein Heimsieg (12.06.2017)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal unterliegt Münchner SC 1:4

Von Christian Treptow

«FRANKENTHAL.» Es hat nicht sollen sein: Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal muss weiter auf den ersten Heimsieg auf dem neuen Kunstrasen auf dem Jahnplatz warten. Zum Abschluss der Saison 2016/17 gab es am Samstag ein 1:4 (0:1) gegen den Münchner SC. Eine Niederlage, die am Ende aber etwas zu hoch ausgefallen ist.

Nach dem Spiel war’s wie so oft in dieser Runde: Die TG bekam Lob vom Gegner, hatte zuvor aber als Verlierer den Platz verlassen. Dabei sah es in der ersten Hälfte gar nicht danach aus, als ob das Team von Can Yurtseven dem schon als Aufsteiger in die Erste Liga feststehenden Münchner SC groß Paroli würde bieten können. Der MSC baute über Felix Greffenius und Alexander Inderthal sicher auf und kontrollierte die Partie. Die Führung durch Philipp Schippan (15.), der eine Strafecke nutzte, war verdient.

Die TG versuchte es mit Kontern, war aber vor dem Münchner Tor nicht präzise genug. Johannes Zurke hatte Pech mit einem Stecher nach Hereingabe des lauffreudigen Fridolin Lüschen. Die besseren Möglichkeiten hatten die Gäste. Michael Hummel (14.), Christian Schellinger (28.) und Sebastian Kirschbaum (30.) vergaben aber. Hummel traf in der 35. Minute noch die Latte. Die beste TG-Chance hatte Erik Kohlmann. Seinen Schuss entschärfte MSC-Keeper Gustav Neumeister (34.). TG-Coach Yurtseven beklagte, dass sein Team 35 Minuten gebraucht habe, um ins Spiel zu kommen. „Das ist Kopfsache.“

Nach der Pause waren die Gastgeber aktiver. Der verdiente Lohn: das 1:1 durch Johannes Gans (47.) per Strafecke. „Wir haben uns 50 Minuten lang schwer getan. Frankenthal war in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, meinte MSC-Coach Konstantin Rentrop.

„Bis zur 64. Minute steht’s 1:1. Wir haben viele Kreisszenen. Aber wir hatten zu wenig Durchschlagskraft“, analysierte Yurtseven. Sebastian Firsching in seinem ersten Spiel in der Zweiten Bundesliga verpasste eine Zurke-Flanke (52.), Sven Becker scheiterte mit einem Rückhandkracher (55.).

Eine umstrittene Strafecke brachte die Gäste dann auf die Siegerstraße. Michael Hummel traf (64.). Johannes Gans sah dazu noch Gelb. „Die Ecke war keine“, meinte Gans hinterher. Er machte als Verteidiger einmal mehr eine gute Figur. „Das klappt gut, zusammen mit Marc Beck hinten drin“, meinte Gans. Timo Schmietenknop agierte dafür wieder im Mittelfeld.

Yurtseven nahm den guten Torwart Jonathan Metzler zugunsten eines weiteren Feldspielers raus. Das nutzten die Gäste zu zwei weiteren Treffern (Maternus Burgmer, 68.; Sebastian Kirschbaum, 70.), wodurch ihr Sieg etwas zu hoch ausfiel. Dadurch blieb der MSC in der Saison ungeschlagen.

„Nach zwei Wochen Pause war es schwer, reinzukommen. Frankenthal hat stabil gestanden, Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden“, befand MSC-Kapitän Felix Greffenius. Und ja, zwischenzeitlich hätte die TG auch in Führung gehen können. Tat sie aber nicht. Und so saß Can Yurtseven schon ein bisschen niedergeschlagen auf der Ersatzbank, als er seiner Truppe einmal mehr eine gute kämpferische Leistung attestierte. Vorne habe aber der letzte Abnehmer gefehlt. Nein, die Heimbilanz sei natürlich nicht gut. „Irgendwie spielen wir auswärts befreiter.“ Er sei froh, jetzt erst mal ein bisschen Luft zu haben.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Metzler, Adams - Gans, Beck, Zurke, Henry Zettler, Becker, Firsching, Eck, Frank, Kohlmann, Schmietenknop, Lüschen, Reinhard, Fuchs, Cunningham

Münchner SC:

Neumeister - Greffenius, Inderthal, Fohrmann, Grießl, Gürtler, Hutterer, Reithmayer, Brandenstein, Burgmer, Hummel, Humpfer, Kirschbaum, Rostek, Rünzi, Christian Schellinger, Schippan

Tore:

0:1 Schippan (15., Strafecke), 1:1 Gans (47., Strafecke), 1:2 Hummel (64., Strafecke), 1:3 Burgmer (68.), 1:4 Kirschbaum (70.) - Strafecken:

2/1 - 6/2 - Grüne Karten:

Cunningham - Grießl, Rostek - Gelbe Karten:

Gans - Rünzi - Beste Spieler:

Gans, Zurke, Metzler - Greffenius, Hummel, Christian Schellinger - Zuschauer:

150 - Schiedsrichter:

Meissner (Bietigheim)/Heisig (Mannheim).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 18 80 : 34 46  
2.   TC Blau-Weiss 18 68 : 33 42  
3.   HC Ludwigsburg 18 56 : 49 31  
4.   SC Frankfurt 1880 18 40 : 29 30  
5.   TG Frankenthal 18 45 : 50 22  
6.   HTC Stgt. Kickers 18 39 : 49 18  
7.   Limburger HC 18 38 : 53 18  
8.   Zehlend. Wespen 18 33 : 44 17  
9.   HG Nürnberg 18 37 : 55 15  
10.   Mariendorfer HC 18 23 : 63 10  

Rheinpfalz: TG-Damen verpassen vorzeitige Entscheidung im Titelkampf (12.06.2017)

Feldhockey: Regionalliga-Tabellenführer Frankenthal muss gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC eine unglückliche 0:1-Heimniederlage hinnehmen

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Die ersten Damen der TG Frankenthal hätten gestern vor eigenem Publikum mit einem Sieg über den Bietigheimer HTC den Aufstieg in die Zweite Feldhockey-Bundesliga schon am drittletzten Regionalliga-Spieltag klar machen können. Am Ende musste das Team von TG-Trainer Nico Hahl trotz großer Chancen eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage hinnehmen.

Greta Meissner verwandelte in der Schlussminute einen Siebenmeter für die Gäste. Nach einer Strafecke von Bietigheim war Esther Peikert vor dem TG-Tor vom Ball getroffen worden. Die Unparteiischen entschieden auf Strafstoß, weil sie eine vereitelte Torchance der Gäste erkannten – eine umstrittene Entscheidung. Vom Standort des Autors aus war die Szene nicht klar zu erkennen.

Bitter für die Turngemeinde: Der Konter, aus dem die Ecke für den Aufsteiger resultierte, folgte direkt auf einen Pfostenschuss von Maike Wüsthoff nach einer Strafecke der TG. „Wir wollten vorsichtig sein und nicht in Konter laufen. Das ist uns eine Halbzeit lang auch gelungen“, erklärte Nico Hahl nach der Begegnung. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann einfach nicht mehr klar genug gespielt.“ Mit der Leistung seines Teams vor dem Seitenwechsel war er zufrieden. Bietigheim habe destruktiv gespielt, man selbst habe die Partie dominiert und kaum etwas zugelassen.

Was fehlte, war ein Tor. Chancen hatten die TG-Damen genug, auch wenn die Aktionen im gegnerischen Schusskreis nicht so zwingend waren wie in den Partien zuvor. Wüsthoff (9.), Noëlle Hahl nach Vorarbeit von Anna Mees (13.), Francesca Delarber nach einem Pass von Katja Happersberger (21.) sowie Mees (27.) selbst und Kim Lauer (35.) vergaben jeweils in aussichtsreicher Position.

Nach dem Seitenwechsel war Bietigheim präsenter, übte mehr Druck aus. Die bis dahin so sicheren Frankenthalerinnen leisteten sich mit einem Mal leichte Ballverluste. Selbst das Spiel in Überzahl, nachdem HTC-Spielerin Ines Wanner Grün gesehen hatte, brachte die TG-Damen nicht wieder in die Spur. „In der zweiten Hälfte war viel Nervosität drin. Wir haben uns zu viele Gedanken gemacht“, befand Nico Hahl. Erst gegen Ende übten die Gastgeberinnen noch einmal Druck aus. Doch zwei Strafecken blieben ungenutzt. Und nach der dritten traf Wüsthoff den Pfosten. HTC-Keeperin Lina Rönsch wäre nicht mehr an den Ball gekommen.

Die Bietigheimerinnen, die am Samstag bereits den SC Frankfurt 3:1 besiegt hatten, rückten mit jetzt 23 Punkten auf den zweiten Platz vor. Der Vorsprung von Tabellenführer TG schrumpfte auf zwei Zähler. Frankenthal habe eine gute Mannschaft und werde die fehlenden Punkte für den Aufstieg noch holen, sagte Gästetrainer Thomas Dauner. „Wir konnten heute mit dem Druck besser umgehen als die TG. Dass wir jetzt oben mitspielen, ist die Belohnung für eine tolle Saison.“ Eigene Ambitionen auf die Meisterschaft verwarf Dauner: „Wir haben vor einem Jahr noch Oberliga gespielt. Der Aufstieg käme für unsere junge Mannschaft zu früh.“

Die Turngemeinde beendet die Saison mit zwei Auswärtsspielen gegen den TSV Schott Mainz (17. Juni) und den SC Frankfurt 1880 (25. Juni). „Der Titelkampf wird sich wohl erst am letzten Spieltag entscheiden“, meinte TG-Trainer Nico Hahl.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling, Enzian - Delarber, Noëlle Hahl, Happersberger, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Kelly Lauer, Kim Lauer, Mees, Peikert, Schopper, Schwindt, Seemann, Stiefenhöfer, Wüsthoff

Bietigheimer HTC:

Rönsch - Bürkle, Gschweng, Klösel, Knapp, Lawnik, Lindenberger, Meissner, Merkle, Perleß, Reutter, Rummel, Schönamsgruber, Senghaas, Traxler, Wanner

Tore:

0:1 Meissner (Siebenmeter) - Strafecken:

3/0 - 2/0 - Grüne Karte:

Wanner - Gelbe Karte:

Happersberger - Beste Spielerinnen:

Hoffmann, Koppel, Mees - Meissner, Merkle, Traxler - Zuschauer:

200 - Schiedsrichter:

Krezdorn/Krüger (beide Alzey).

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 12 27 : 16 25  
2.   Bietigheimer HTC 12 21 : 13 23  
3.   HG Nürnberg 13 20 : 15 22  
4.   TSV SCHOTT Mainz 12 16 : 9 19  
5.   SB DJK Rosenheim 11 21 : 15 16  
6.   SC Frankfurt 1880 11 12 : 19 11  
7.   HTC Stgt. Kickers 11 14 : 22 10  
8.   ASV München 12 14 : 36 6  

Rheinpfalz: TG-Damen verpassen vorzeitige Entscheidung im Titelkampf (11.06.2017)

Die TG-Damen, hier Esther Peikert (rechts) mit HTC-Spielerin Nina Traxler, waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, erzielten aber trotz vieler Chancen kein Tor, Foto: Bolte

Die Damen der TG Frankenthal hätten am Sonntag mit einem Sieg über Regionalliga-Aufsteiger Bietigheimer HTC den Aufstieg in die Zweite Feldhockey-Bundesliga schon am drittletzten Spieltag klar machen können. Am Ende mussten sie trotz überlegenen Spiels eine unglückliche 0:1 (0:0)-Heimniederlage hinnehmen. Greta Meissner verwandelte in der Schlussminute einen umstrittenen Siebenmeter für die Gäste. Der Vorsprung von Tabellenführer TG auf den Zweiten, Bietigheim, schrumpfte auf zwei Punkte. |gnk

Rheinpfalz: Offensiv in die Sommerpause (10.06.2017)

Feldhockey: Zum Saisonabschluss in der Zweiten Bundesliga empfängt die TG Frankenthal heute den designierten Aufsteiger Münchner SC

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Mit einem Heimspiel gegen den Münchner SC schließt Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal die Saison 2016/17 ab. Die Gäste stehen schon als Aufsteiger in die Erste Bundesliga fest. Die TG hat den Klassenerhalt sicher. Anpfiff ist heute um 15 Uhr auf dem Jahnplatz.

Eigentlich wurde für solche Spiele der Terminus der „goldenen Ananas“ erfunden. Für beide Teams geht es um nichts mehr. Der Münchner SC hat den Trainerwechsel nach der Winterpause – Konstantin Rentrop übernahm für Stefan Kermas, der Bundestrainer der Herren wurde – unbeschadet überstanden und ist bis dato ungeschlagen. Die Truppe um Kapitän Felix Greffenius wird in der kommenden Runde eine Etage höher spielen.

Und die Turngemeinde? Auch diese ist schon im sicheren Hafen namens Klassenverbleib. Dank einer guten Vorrunde reichten in der Rückrunde ein Sieg beim Mariendorfer HC und das eine oder andere Remis, um auch ab September wieder in der Zweiten Liga zu spielen.

Also kommt jetzt nur noch lockeres Auslaufen? TG-Coach Can Yurtseven rechnet damit eher nicht. Er verwendet sogar den Begriff „Offensivspektakel“. Und er begründet das auch. „Beide Mannschaften können befreit aufspielen.“ Zudem seien beide Teams zu stark im Angriff, als dass es auf ein 0:0 hinauslaufen könnte. Dass beide Teams – vor allem der MSC – wissen, wo das Tor steht, haben sie schon im Hinspiel unter Beweis gestellt. Das entschied München 5:2 für sich.

Doch ausgerechnet in der Offensive muss der TG-Coach heute auf zwei Stützen verzichten. Christian Trump fällt mit einer gebrochenen Nase aus, Johannes Gans laboriert an einer Zerrung. In der Verteidigung fehlt Hans-Christian Damm (Beruf).

Nicht förderlich sei die lange Pause wegen der Pfingstfeiertage gewesen, meint Can Yurtseven. Und doch: Sein Team habe eine engagierte Trainingsleistung gezeigt. Die Stimmung sei gut gewesen. „Locker, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Wir haben viele Spaßelemente in die Übungseinheiten eingebaut.“ Eine gesunde Mischung eben.

Aber einfach wird’s nicht gegen das Team aus dem Freistaat. „Der MSC ist die beste Mannschaft der Liga und damit auch der verdiente Aufsteiger. Und natürlich wollen sie gegen uns gewinnen“, sagt Can Yurtseven. Aber seine Mannschaft soll ihr Spiel so gut wie möglich durchzuziehen.

Und dann wäre da ja noch die Tatsache, dass der Turngemeinde auf dem neuen Kunstrasen noch kein Sieg gelungen ist. Den einzigen Zähler auf eigener Anlage holte die TG vor gut einem Monat beim 3:3 gegen den HC Ludwigsburg. Ob das Unternehmen Heimsieg aber ausgerechnet gegen die Mannschaft gelingt, die den TC Blau-Weiss Berlin im Rennen um Platz eins souverän auf Distanz gehalten hat? Egal, wie das Spiel heute ausgeht: Die Turngemeinde wird die Runde auf Rang fünf abschließen. Die Stuttgarter Kickers haben als Sechster fünf Zähler Rückstand. Und der Abstand auf Platz vier (SC Frankfurt 1880) beträgt sieben Punkte.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Münchner SC (10.06.2017)

„Wir waren richtig glücklich, dass wir den Aufstieg schon vor dem Europacup der Damen bei uns auf der Anlage fix gemacht haben“, sagt MSC-Trainer Konstantin Rentrop . Zwei Wochen Pause und dann vielleicht noch ein entscheidendes Spiel in Frankenthal, das wäre nicht ideal gewesen. So konnte man aber mit den Damen feiern, die im Finale den Club Campo de Madrid mit 1:0 besiegt haben. Seit Dienstag seien die Münchner wieder im Training. Und ein kleines Ziel habe das Team noch. „Wir wollen ungeschlagen aus der Saison gehen“, macht Konstantin Rentrop klar.

Er hat nach der Winterpause Stefan Kermas als Coach des MSC abgelöst. Kermas trainiert jetzt die deutsche Herrennationalmannschaft. Rentrop selbst macht nach der Runde planmäßig Platz für Patrick Fritsche. Bei seinem „Abschiedsspiel“ erwartet Konstantin Rentrop ein schönes Spiel für die Zuschauer. Er werde mit der bestmöglichen Truppe antreten, verspricht der Trainer. Fehlen werden Eike Bumb (Diskus-Riss im Unterarm), Daniel Schellinger (Leiste) und Florentin Burkhardt, der gerade Vater geworden ist.

„Gegen Frankenthal war es immer ein schöner Schlagabtausch“, meint der MSC-Coach. „Wir wollen auf jeden Fall die Qualität auf den Platz bringen, die uns in der Runde stark gemacht hat. Wir wollen unser offensives Spiel durchbringen.“ Die Turngemeinde schätzt er als kampfstarkes Team im Umbruch ein. „Das waren immer enge Spiele. Frankenthal ist sehr heimstark.“ |tc

Rheinpfalz: Erster Matchball (09.06.2017)

Feldhockey: TG-Damen können Aufstieg klar machen

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Erster Matchball für die Damen der TG Frankenthal: Der Feldhockey-Regionalligist kann am Sonntag, 12 Uhr, auf eigenem Platz gegen den Bietigheimer HTC den Aufstieg in die Zweite Bundesliga klar machen. Voraussetzung: ein Sieg gegen den Aufsteiger.

Nein, jetzt könne man es wirklich nicht mehr ausblenden, meint TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer. „Jeder ist aufgeregt“, meint sie. Und doch auch noch ein wenig zurückhaltend. Eine große Party sei nicht geplant. Auch Aufstiegs-T-Shirts gebe es nicht.

Dabei fing mit einem Sieg in Bietigheim im vergangenen Herbst alles an. Das Hinspiel gewann die Turngemeinde nämlich 3:2. „Ein grausames Spiel“, erinnert sich Lisa Stiefenhöfer. Eigentlich sei es ein Spiel auf ein Tor gewesen – auf das der Gastgeber. Trotzdem sei die TG 0:2 hinten gelegen, habe einen Siebenmeter verschossen, die Partie aber doch noch gedreht. „Wenn man den Gegner gar nicht kennt ...“ Und auch am Sonntag dürfe man den BHTC nicht unterschätzen. „Bietigheim hat sich gut in der Liga zurecht gefunden und für überraschende Ergebnisse gesorgt.“

Die TG Frankenthal sei nach der Winterpause richtig gut in Schwung gekommen. „Es funktioniert in der Mannschaft. Jeder merkt, dass es um etwas geht“, sagt die Kapitänin. Die Truppe habe gerade einen Lauf, und den wolle man weiterführen. „Wir wollen hoch. Das ist jetzt auch offiziell das Ziel“, sagt Lisa Stiefenhöfer.

Personell muss allerdings etwas umgestellt werden. Sophia Magura fehlt wegen eines Auslandsaufenthalts. Sie wird nicht auf dem rechten Flügel wirbeln. Elke Hahl wird wegen einer privaten Verpflichtung nicht im Sturm für Unruhe sorgen können. Dafür ist laut Stiefenhöfer Noelle Hahl wieder im Training und wohl am Sonntag auch wieder eine Option. „Sonst sind alle fit und einsatzbereit“, sagt die Kapitänin. Da Coach Nico Hahl in Urlaub war, hat Thomas Hahl die Übungseinheiten geleitet

Rheinpfalz: TG verliert Hitzeschlacht (29.05.2017)

Feldhockey: 0:3 bei den Zehlendorfer Wespen

Von Christian Treptow

«BERLIN.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat mit einer 0:3 (0:0)-Niederlage im Gepäck am Samstag die Heimreise aus Berlin angetreten. Den Klassenverbleib hatte das Team von Can Yurtseven bereits in der Woche zuvor gesichert.

Es sei bei Temperaturen weit über 30 Grad eine wahre Hitzeschlacht gewesen, berichtete TG-Coach Can Yurtseven. Seine Mannschaft habe in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert. Die Partie sei sehr kampfbetont gewesen. „Nach der Pause haben wir dann zwei Minuten verschlafen. Das hat der Gegner genutzt“, meinte der Übungsleiter.

Damit spielte Yurtseven auf die Phase zwischen der 40. und 42. Minute an. In dieser gelang dem Team aus dem Südwesten der Bundeshauptstadt der entscheidende Doppelschlag. Zunächst traf Muhammad Azrul Bin Hasbullah zum 1:0 (40.). Dann gelang Kevin Lim per Strafecke das 2:0 für die Gastgeber (42.). Jan Rathmann machte in der 52. Minute mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie. Torwart Jonathan Adams, der viel Ruhe ausgestrahlt habe, sei bei den Treffern machtlos gewesen.

„Wir hatten viele Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Von daher hat Zehlendorf verdient gewonnen“, sagte Can Yurtseven. Es sei eine Partie zweier gleichstarker Mannschaften gewesen, „die leider nicht zu unseren Gunsten ausgegangen ist“. Der Sieg der Berliner sei am Ende etwas zu hoch ausgefallen.

Wie bereits am vergangenen Wochenende bei den Spielen in Mariendorf und Nürnberg hatte sich der Trainer der Turngemeinde auch am Samstag dazu entschieden, Johannes Gans in die Innenverteidigung zu beordern. „Er hat das auch gut gemacht“, lobte Can Yurtseven. Dafür zog er Kapitän Timo Schmietenknop wieder ins Mittelfeld vor.

Jetzt freue man sich auf das letzte Spiel der Runde auf dem heimischen Jahnplatz (10. Juni, 15 Uhr) gegen den Münchner SC, sagt Can Yurtseven. Auch für die Gäste geht es dann um nichts mehr. Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt hat am Samstag mit einem 5:2 (2:1)-Sieg beim HTC Stuttgarter Kickers den Aufstieg in die Erste Feldhockey-Bundesliga perfekt gemacht.

Eine Entscheidung ist am Tabellenende bereits gefallen. Aufsteiger Mariendorfer HC steht nach einer 3:4-Niederlage im Derby gegen den TC Blau-Weiss Berlin als erster Absteiger aus der Südgruppe fest.

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 17 76 : 33 43  
2.   TC Blau-Weiss 17 62 : 31 39  
3.   HC Ludwigsburg 17 52 : 45 30  
4.   SC Frankfurt 1880 17 38 : 27 29  
5.   TG Frankenthal 17 44 : 46 22  
6.   HTC Stgt. Kickers 17 35 : 45 17  
7.   Zehlend. Wespen 17 31 : 42 16  
8.   HG Nürnberg 17 35 : 49 15  
9.   Limburger HC 17 33 : 53 15  
10.   Mariendorfer HC 17 23 : 58 10  

Rheinpfalz: Berlin zum Dritten (27.05.2017)

TG-Stürmer Lauritz Fuchs (Mitte, hier im Spiel gegen den Limburger HC) kommt gegen Ende der Saison immer besser in Fahrt. Sieben Tore stehen für den Angreifer bereits zu Buche. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal heute zu Gast bei den Zehlendorfer Wespen

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Berlinfahrt, die Dritte: Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal muss innerhalb von zwei Wochen zum dritten Mal in die Hauptstadt reisen. Gegner sind diesmal die Zehlendorfer Wespen. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

Der große Unterschied zu den beiden bisherigen Fahrten nach Berlin: Die Turngemeinde hat den Klassenverbleib schon gesichert, kann eigentlich befreit aufspielen. Garant dafür war das vergangene Wochenende, an dem die Truppe von Can Yurtseven vier Punkte eingefahren hat.

„Da ist der Mannschaft schon ein riesen Rucksack abgenommen worden“, sagt der TG-Coach, der nach dem 4:1-Sieg beim Mariendorfer HC und dem 2:2 bei der HG Nürnberg erleichtert war. In beiden Partien habe seine Mannschaft den Gegner jeweils über 70 Minuten dominiert, habe wieder viel Aufwand betrieben. Aber auch wenn das Saisonziel eingetütet ist, bedeutet das nicht, dass jetzt noch zwei Partien lockeres Auslaufen auf die Turngemeinde zukommen.

„Wir wollen nicht das Zünglein an der Waage sein“, sagt Can Yurtseven. Der Übungsleiter spielt darauf an, dass es für die Zehlendorfer Wespen noch um was geht. Die Mannschaft aus dem Berliner Südwesten steckt in akuter Abstiegsnot. Die Wespen haben nur einen Zähler Vorsprung auf den Vorletzten der Tabelle, den Limburger HC, und drei Punkte auf Schlusslicht Mariendorfer HC. Am Ende müssen wohl zwei Teams aus der Südgruppe absteigen.

„Wir werden Vollgas geben“, verspricht der TG-Trainer. Dabei sei natürlich eine fünf Stunden lange Zugfahrt alles andere als eine optimale Vorbereitung. Da könne man nicht unbedingt davon ausgehen, dass jeder 100 Prozent geben kann. Can Yurtseven spricht ob der Reisestrapazen auch von einem zermürbenden Rückrundenspielplan. Allerdings kennen die TG-Spieler die Situation mit Zugfahrt und dann gleich auf den Platz bereits. Vor zwei Wochen ging’s zum TC Blau-Weiss Berlin, vor einer Woche zum Mariendorfer HC und dann direkt weiter nach Nürnberg.

Vor dem Gegner hat Can Yurtseven Respekt. Die Wespen hätten spielerisch einen Schritt nach vorne gemacht. Und mit Kevin Lim – er spielte für den Berliner HC und wurde 2012 deutscher Meister – habe man sich mit einem Akteur mit Erstligaerfahrung sehr gut verstärkt. „Da müssen wir schon an unsere Grenzen gehen“, sagt der Coach. Aber seine Spieler hätten unter der Woche sehr engagiert trainiert. Die Stimmung in der Truppe sei ob des geschafften Klassenverbleibs natürlich gut.

Nicht zum Einsatz kommen wird Stürmer Christian Trump, der aus der Partie bei der HG Nürnberg einen Nasenbeinbruch davongetragen hat. Für Trump rückt Fridolin Lüschen in den Kader. Abwehrspieler Hans-Christian Damm ist beruflich verhindert. Im Tor werde diesmal Jonathan Adams den Vorzug vor Jonathan Metzler bekommen, verrät Yurtseven. Metzler ist als zweiter Keeper dabei. Am 10. Juni geht die Saison für die Turngemeinde mit einem Heimspiel gegen den Münchner SC zu Ende.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Zehlendorfer Wespen (27.05.2017)

„Wir haben das, was man einen schlechten Lauf nennt“, klagt Friedel Stupp, Trainer der Zehlendorfer Wespen. Dieser Lauf hat dafür gesorgt, dass die Wespen sich in der Tabelle auf dem drittletzten Platz (8) finden – einen Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt. Gründe für die Misere hat Stupp auch ausgemacht. Da sei zum einen der personelle Umbruch. „Wir mussten zehn neue Spieler integrieren.“ Dazu kommen noch große Verletzungssorgen. Constantin Bruhn (Fuß) und Jasper Burkhardt (Muskelfaserriss) fallen aus. Und mit Julian Morgenroth (Zerrung), Jonathan Will (Mandeln) und Felix Fischer (Rücken) steht Stupp fast die komplette Abwehr nicht zur Verfügung. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Felix Fischer. „Er ist Kapitän, freier Innenverteidiger und unser Eckenschütze“, hadert der Wespen-Coach.

Aber seine Truppe habe es mit zwei Heimspielen selbst in der Hand. Die Wespen sieht er gegen die TG als Außenseiter. Friedel Stupp rechnet nicht damit, dass die Turngemeinde die Zügel schleifen lässt. „Da wird nichts abgeschenkt. Das ist man ja auch den anderen Vereinen schuldig.“ |tc

Rheinpfalz: TG verpasst zweiten Sieg (22.05.2017)

Feldhockey: Zweitligist belohnt sich in Nürnberg nicht

Von Christian Treptow

und Frank Geller

«BERLIN/NÜRNBERG.» Berlin ist am Samstag für Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal eine Reise wert gewesen. Die Turngemeinde fuhr beim 4:1 (1:1) gegen Aufsteiger Mariendorfer HC ihren ersten Sieg in der Rückrunde ein. Gestern kam die Mannschaft von Trainer Can Yurtseven bei der HG Nürnberg nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus.

Can Yurtseven klang am Samstag äußerst zufrieden. „Das war eine starke Vorstellung von uns. Wir waren überzeugend, aggressiv und griffig“, meinte der Übungsleiter. Er hatte seine Aufstellung verändert. Kapitän Timo Schmietenknop, der bislang aus der Abwehr heraus das Spiel ankurbelte, agierte im Mittelfeld. „Er hat das Team geführt“, lobte Yurtseven. Stattdessen war diesmal Johannes Gans der Antreiber aus der Defensive heraus. Auch er habe in der neuen Rolle überzeugt. Aber eigentlich wollte der Coach gar keinen seiner Spieler hervorheben. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Team hat so eine Antwort auf die Ergebnisse in den vergangenen Wochen gegeben.“

Die Turngemeinde ließ sich auch vom frühen 0:1 (4.) nicht aus der Ruhe bringen. Sandro Reinhard gelang umgehend der Ausgleich (9.). „Wir hatten vor dem Rückstand schon drei hundertprozentige Chancen“, meinte Yurtseven. Nach der Pause brachten Christian Trump (39.), Lauritz Fuchs (65.) und Alexander Cunningham (69.) den Erfolg unter Dach und Fach. Im Tor sei Jonathan Metzler ein starker und zuverlässiger Rückhalt gewesen. Der TG-Trainer sah in der Leistung in Berlin die Bestätigung einer sehr guten Trainingswoche. „Wir haben vor allem im mentalen Bereich viel gearbeitet. Es war eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt.“

Eine nochmalige spielerische Steigerung sah Yurtseven gestern beim 2:2 gegen Nürnberg. Die TG ging durch Lauritz Fuchs früh in Führung (2.), verpasste es aber nachzulegen. So mussten die Gäste kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich hinnehmen, stellten nach dem Seitenwechsel aber schnell wieder den alten Abstand her. Johannes Gans, der auch gestern wieder in der Abwehr spielte, erzielte nach einer Strafecke im Nachschuss das 2:1 (39.). „Danach haben wir uns weitere Chancen erarbeitet, aber kein Tor mehr erzielt“, berichtete Yurtseven. Getroffen hat dagegen die HG Nürnberg nach einer Kurzen Ecke. „Wir haben das Spiel klar dominiert. Der Gegner hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht“, sagte der TG-Trainer.

Bitter für Frankenthal: Christian Trump wurde von einem Ball im Gesicht getroffen und musste mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus gebracht werden. Den Klassenerhalt hat die Turngemeinde, die aktuell mit 22 Punkten Tabellenfünfter ist, seit Samstag in trockenen Tüchern.

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 16 71 : 31 40  
2.   TC Blau-Weiss 16 58 : 28 36  
3.   SC Frankfurt 1880 16 38 : 26 29  
4.   HC Ludwigsburg 16 48 : 42 27  
5.   TG Frankenthal 16 44 : 43 22  
6.   HTC Stgt. Kickers 16 33 : 40 17  
7.   HG Nürnberg 16 32 : 45 15  
8.   Zehlend. Wespen 16 28 : 42 13  
9.   Limburger HC 16 32 : 53 12  
10.   Mariendorfer HC 16 20 : 54 10

 

Rheinpfalz: Mit Vollgas Richtung Zweite Liga (22.05.2017)

Aktivposten im TG-Angriff: Maike Wüsthoff (rechts), hier mit Kickers-Spielerin Paula Laßmann, traf zum zwischenzeitlichen 2:0. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Damenteam der TG Frankenthal gewinnt zu Hause 5:1 gegen die Stuttgarter Kickers

Von Frank Geller

«Frankenthal.»Die ersten Damen der TG Frankenthal haben die Tabellenführung in der Feldhockey-Regionalliga Süd erfolgreich verteidigt. Am Samstag kam die Mannschaft von Trainer Nico Hahl auf eigenem Platz gegen den HTC Stuttgarter Kickers zu einem ungefährdeten 5:1 (2:0)-Sieg und unterstrich ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Zweite Bundesliga.

Die Gastgeberinnen kombinierten sich von Anfang an ohne größere Gegenwehr in den Stuttgarter Schusskreis. TG-Stürmerin Kim Lauer hatte schon bald die erste Chance auf dem Schläger (3.). Ihre nächste folgte in der zehnten Minute, wobei beim ersten Versuch noch die letzte Konsequenz fehlte. Der Nachschuss saß dann – 1:0. Weitere gute Gelegenheiten hatten Sophia Magura (15.) und Mona Seemann (16.) – jeweils nach Strafecken – sowie Elke Hahl (19.), ehe Maike Wüsthoff das 2:0 erzielte (25).

Danach verloren die Frankenthalerinnen etwas die Ordnung und leisteten sich einige leichte Ballverluste. Eine Phase, mit der TG-Coach Nico Hahl nicht zufrieden war. „Da wollten wir zu viel, anstatt einfach ruhig weiter zu spielen.“ Doch richtig gefährlich wurden die Gäste auch da nicht. Erst in der 34. Minute tauchten sie vor TG-Keeperin Nadine Deimling auf, die den Schuss von Annika Paris sicher parierte und ansonsten kaum gefordert war.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Kräfteverhältnissen nichts. Die Turngemeinde erarbeitete sich weitere Chancen. Kim Lauer (38.) und Francesca Delarber (41.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Die Feldüberlegenheit zeigte sich auch beim Eckenverhältnis. Während die Frankenthalerinnen sieben Strafecken zugesprochen bekamen, holten die Gäste keine einzige heraus. Auch dabei waren die TG-Damen mit schönen Kombinationen gefährlich. Wie in der 45. Minute, als ein von Seemann hereingegebener Ball von Magura auf Seemann zurückgespielt wurde, die zum 3:0 abzog.

Anna Mees (49.) und Kim Lauer (63., Strafecke) erhöhten auf 5:0, ehe Paris kurz vor Schluss per Siebenmeter für die Kickers Ergebniskosmetik betrieb. HTC-Trainer Marc Haller sprach von einer erwarteten Niederlage. „Alles andere wäre bei unserer derzeitigen Personalnot auch eine große Überraschung gewesen.“

Sophia Magura freute sich nach dem Abpfiff über den hohen Sieg und den großen Zuschauerzuspruch: „Es läuft super im Moment.“ Das Gegentor sei angesichts des Spielstands kein Problem gewesen. „Ein Siebenmeter kann immer mal passieren“, meinte sie. Die letzten drei Partien wird die Mittelfeldspielerin wegen eines Praktikums in den USA verpassen. Vom Aufstieg ist sie aber überzeugt: „Die Mannschaft schafft das jetzt.“

„Fünf Tore erzielen wir nicht so oft“, freute sich auch Nico Hahl über den achten Saisonsieg. Der Gegner sei aber schwach gewesen, räumte er ein. Nach einer dreiwöchigen Spielpause solle nachgelegt werden. Am 11. Juni kann zu Hause gegen Bietigheim der nächste Schritt Richtung Zweite Liga erfolgen. Die Ausgangslage ist gut: Der Vorsprung von Tabellenführer TG (25 Punkte) auf Verfolger HG Nürnberg beträgt drei Zähler, wobei die Hockeygesellschaft schon zwei Spiele mehr absolviert hat. Der Dritte, Schott Mainz, liegt neun Punkte zurück.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Delarber, Hahl, Happersberger, Hoffmann, Koppel, Kelly Lauer, Kim Lauer, Magura, Mees, Peikert, Schopper, Schwindt, Seemann, Stiefenhöfer, Wüsthoff

HTC Stuttgarter Kickers:

Kern - Auch, Bähr, Danker, Granz, Ibach, Kahrau, Laßmann, Lind, Milcinovic, Paris, Rouvel, Schmidt-Dencker, Stauber, Strobel

Tore:

1:0 Kim Lauer (10.), 2:0 Maike Wüsthoff (25.), 3:0 Seemann (45., Strafecke), 4:0 Mees (49.), 5:0 Kim Lauer (63., Strafecke), 5:1 Paris (69., Siebenmeter) - Strafecken:

7/2 - 0 - Beste Spielerinnen:

Kim Lauer, Mees, Peikert, Schopper, Wüsthoff - Paris - Zuschauer:

80 - Schiedsrichter:

Metz (Kaiserslautern)/Pacyna (Bad Dürkheim).

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 11 27 : 15 25  
2.   HG Nürnberg 13 20 : 15 22  
3.   TSV SCHOTT Mainz 11 14 : 8 16  
4.   Bietigheimer HTC 8 11 : 9 14  
5.   SB DJK Rosenheim 10 19 : 14 13  
6.   SC Frankfurt 1880 9 10 : 14 11  
7.   HTC Stgt. Kickers 11 14 : 22 10  
8.   ASV München 11 13 : 31 6  

Rheinpfalz: Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal muss sich in Nürnberg mit Remis begnügen (21.05.2017)

Nach dem klaren 4:1-Sieg am Samstag beim Mariendorfer HC kam Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal am Sonntag im Auswärtsspiel gegen die HG Nürnberg nicht über ein 2:2 (1:1)-Unentschieden hinaus. Lauritz Fuchs brachte die Gäste bereits in der zweiten Minute in Front. Kurz vor der Halbzeitpause musste die Turngemeinde den Ausgleich hinnehmen, ging nach dem Seitenwechsel aber wieder in Führung. Johannes Gans erzielte nach einer Strafecke im Nachschuss das 2:1 aus Frankenthaler Sicht (39.). In der 47. Minute glich Nürnberg – ebenfalls nach einer Strafecke – erneut aus. TG-Trainer Can Yurtseven sprach dennoch von einer starken Mannschaftsleistung. „Wir haben die Partie klar dominiert. Der Gegner hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht.“ Bitter für die TG: Christian Trump wurde vom Ball im Gesicht getroffen und musste mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus gebracht werden. |gnk

Rheinpfalz: Auf Deutschlandreise (20.05.2017)

Führte unter der Woche viele Gespräche mit seinen Spielern: TG-Trainer Can Yurtseven, hier bei einer Auszeit im Spiel gegen Limburg (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal heute beim Mariendorfer HC – Morgen zu Gast bei der HG Nürnberg

Von Christian Treptow

«Frankenthal.»Auf Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal kommt ein strapaziöses Wochenende zu. Heute macht sich der Tross auf in Richtung Berlin. Bei Aufsteiger Mariendorfer HC (Anpfiff 15 Uhr) soll der erste Dreier in der Rückrunde eingefahren werden. Danach geht’s sofort weiter nach Nürnberg. Dort muss die TG am Sonntag (13 Uhr) bei der HG ran.

Ja, die Hockeyspieler der TG Frankenthal sehen heute und morgen ein bisschen was von der Republik. Wenngleich das meiste auch nur vorbeihuschend aus dem Zug heraus. Bereits heute in der Früh geht’s ab Mannheim los in Richtung Bundeshauptstadt. „Ein paar Stunden später haben wir dann schon das Spiel gegen Mariendorf“, sagt TG-Coach Can Yurtseven. Nicht gerade eine optimale Vorbereitung.

Aber auch keine wirklich neue Situation für die Spieler des Zweitligisten. Vergangene Woche ging’s zum TC Blau-Weiss Berlin. In einer Woche steht dann die Partie bei den Zehlendorfer Wespen auf dem Plan.

Nach dem Spiel gegen den Mariendorfer HC werden sofort alle Taschen gepackt. Dann zieht der Tross weiter in Richtung Nürnberg. „Wir kommen gegen Mitternacht in Nürnberg an“, verdeutlicht Yurtseven die Reisestrapazen.

Trotz allem: Gegen den Mariendorfer HC, aktuell Tabellenschlusslicht, soll der erste Dreier der Rückrunde eingefahren und damit auch der letzte Restzweifel am Klassenverbleib weggewischt werden. Und da ist Yurtseven zuversichtlich. „Wir hatten eine super Trainingswoche.“ Zudem habe er viele Gespräche geführt – sowohl mit einzelnen Spielern als auch mit Gruppen. „Es ist eine schwierige Phase, wenn’s punktetechnisch nicht so klappt. Da ist vor allem mentale Vorbereitung gefragt.“ Ein Erfolgserlebnis fehle dem Team.

Grundsätzlich sei jeder Gegner in der engen Liga machbar. Aber natürlich dürfe man auch keinen unterschätzen. Beide Gegner seien schwierig zu bespielen. Sein Team müsse sich vor allem dem Kampf stellen und Leidenschaft zeigen. Der Fokus liege voll auf dem Spiel heute im Berliner Süden. Und da auch nicht auf dem Gegner. Seine Truppe solle das eigene Spiel durchbringen.

Personell kann der Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Marc Beck ist noch angeschlagen, weshalb ein zusätzlicher Verteidiger vorsichtshalber den Trip mitmacht. Das wird Manuel Eck sein. Fridolin Lüschen pausiert heute, ist aber eine Option für den Sonntag. Im Tor vertraut Yurtseven seinem Bauchgefühl und daher – zumindest heute – Jonathan Metzler.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: Mariendorfer HC und HG Nürnberg (20.05.2017)

„Wir haben zu viele Punkte liegengelassen“, klagt Stefan Schulz, Trainer des Mariendorfer HC. Er spielt auf die drei Unentschieden an, die sein Team in den vergangenen vier Spielen holte. Gegen Nürnberg habe sein Team eine 2:0-Führung vergeben, gegen Stuttgart sei ein Tor nicht anerkannt worden. Er rechnet mit einem „sehr intensiven Spiel. Denn so sicher ist Frankenthal auch noch nicht.“

„Gar nicht zufrieden“ ist Matthias Schmeiser, Trainer der HG Nürnberg, mit der Punkteausbeute seiner Truppe nach dem Rückrundenstart. Jetzt sei sein Team in der Pflicht, das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Wobei der Fokus bei den Franken am Wochenende auf der Partie am Samstag liege. Dann empfängt die HG den Limburger HC, der nur dank des schlechteren Torverhältnisses einen Rang hinter den Franken auf Platz neun steht. Die TG schätzt Schmeiser als „gewohnt harte Nuss“ ein. |tc

Rheinpfalz: Feldhockey: TG-Damen wollen Siegesserie ausbauen (20.05.2017)

«Frankenthal.» Die ersten Damen der TG Frankenthal wollen heute, Samstag, ihre Siegesserie in der Feldhockey-Regionalliga Süd zu Hause gegen die Stuttgarter Kickers fortsetzen. Das Hinspiel in Stuttgart gewann Spitzenreiter TG vor drei Wochen 2:0. Anpfiff auf dem Jahnplatz ist um 16 Uhr.

4:1 gegen den ASV München und 3:2 gegen den SB Rosenheim – zu den sechs Punkten vom vergangenen Wochenende sollen heute drei Zähler hinzukommen, um die Tabellenführung weiter auszubauen. Mit der Spielweise seines Teams ist Nico Hahl derzeit vollauf zufrieden. „Der Aufbau stimmt. Die Mannschaft kombiniert gut und sucht den Abschluss. Es macht Spaß zuzuschauen“, sagt der TG-Coach. Einen Einbruch fürchtet er nicht: „Alle im Team sind fokussiert und wollen jetzt auch noch die restlichen vier Partien gewinnen.“

Im Hinspiel in Stuttgart habe man einen ungefährdeten Sieg errungen, berichtet Hahl. Da hätten sich die Kickers sehr schwer getan. Ihre Außenpositionen seien schwach besetzt gewesen, sodass sie große Probleme mit dem Spielaufbau gehabt hätten. Allein, mehr Tore als die zwei Treffer in der zweiten Halbzeit hätte die Turngemeinde erzielen können, meint Hahl, der heute auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Unterschätzen will er den Vorletzten aber nicht. In den vergangenen Partien haben die Stuttgarterinnen gegen die HG Nürnberg und gegen den SC Frankfurt 1880 jeweils Remis gespielt, zuvor hatten sie Schlusslicht ASV München besiegt. |gnk

Rheinpfalz: TG-Damen holen sechs Punkte (15.05.2017)

TG-Damen holen sechs Punkte

Von Frank Geller

«München/Rosenheim.» Die ersten Damen der TG Frankenthal haben an ihrem bayerischen Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd die maximale Punkteausbeute erzielt. Das Team von Trainer Nico Hahl gewann am Samstag 4:1 (3:0) beim ASV München und setzte sich gestern mit 3:2 (3:1) gegen den SB Rosenheim durch.

Hahl sprach von einer „starken Mannschaftsleistung in beiden Spielen“. Am Samstag gegen das abgeschlagene Schlusslicht ASV München gelang es den Frankenthalerinnen sogar endlich einmal wieder, sich gleich in der ersten Halbzeit mit Toren für ihr kontrolliertes Spiel zu belohnen.

Dabei wurden sie erst einmal vom druckvollen Auftritt ihrer Gegnerinnen überrascht. „Wir haben ein paar Sekunden gebraucht, bis wir uns im Spiel zurechtgefunden hatten“, bekannte Hahl. „Danach haben wir die Partie aber dominiert.“ Nach einer guten Viertelstunde gelang Alisa Hoffmann mit einem Stecher vom Rand des gegnerischen Schusskreises der Führungstreffer für die Turngemeinde. Zehn Minuten später erhöhte Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach einer Strafecke auf 2:0. Hahl sprach von einer „schönen Eckenkombination“. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Stürmerin Kim Lauer noch das 3:0.

„Nach dem Seitenwechsel haben wir es versäumt, gleich das vierte und fünfte Tor nachzulegen“, erklärte Hahl. Nach einem Ballverlust an der gegnerischen Viertellinie wurde die TG Mitte der zweiten Halbzeit dann ausgekontert. Dem ASV gelang der Anschlusstreffer, mehr war für die Gastgeberinnen aber nicht drin. „Wir haben den Vorsprung sehr gut verteidigt“, sagte Hahl. Kurz vor Schluss traf Maike Wüsthoff dann noch zum 4:1-Endstand aus TG-Sicht.

Auch gestern hatten es die Frankenthalerinnen mit einem Gegner zu tun, der von Anfang an viel Druck ausübte. „Über 70 Minuten haben permanent sieben bis acht Rosenheimerinnen versucht, den Ball zu erobern“, berichtete Hahl. Doch davon habe man sich nicht beeindrucken lassen. Auch nicht von der frühen Führung der Gastgeberinnen, die in der achten Minute einen Siebenmeter verwandelten. Direkt im Anschluss glich Francesca Delarber für die TG aus. Den Angriff hatte Alisa Hoffmann eingeleitet, für die es vom Trainer ein Extralob gab: „Alisa hat zwei ganz starke Spiele gemacht, insbesondere gegen Rosenheim lief viel über ihre linke Seite.“ Mit dem Aufbauspiel seines Teams war Hahl erneut sehr zufrieden. Man habe den Gegner souverän ausgespielt und sei über wenige Stationen schnell in den Schusskreis vorgedrungen.

Sophia Magura mit einem Siebenmeter und Kim Lauer brachten Frankenthal noch vor der Pause mit 3:1 in Front. Nach dem Seitenwechsel erzielte der Aufsteiger den Anschlusstreffer zum 2:3. Doch aus vier Strafecken kurz hintereinander schlug der SB kein Kapital. Einen gefährlichen Schuss hielt TG-Keeperin Nadine Deimling, einen weiteren kratzte Esther Peikert von der Linie.

Mit jetzt 22 Zählern hat die Turngemeinde ihre Tabellenführung ausgebaut. Auf Platz zwei liegt die HG Nürnberg (19 Punkte), die bereits zwei Spiele mehr absolviert hat als Frankenthal. Bislang wollten die TG-Damen noch nicht so recht über das Thema Aufstieg sprechen. Nun bekannte Hahl: „Das war ein großer Schritt Richtung Zweite Bundesliga.“

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 10 22 : 14 22  
2.   HG Nürnberg 12 16 : 12 19  
3.   TSV SCHOTT Mainz 9 13 : 5 15  
4.   SB DJK Rosenheim 10 19 : 14 13  
5.   Bietigheimer HTC 7 9 : 9 11  
6.   SC Frankfurt 1880 8 9 : 11 11  
7.   HTC Stgt. Kickers 9 12 : 16 9  
8.   ASV München 9 7 : 26 3  

Rheinpfalz: TG-Herren unterliegen Blau-Weiss Berlin (15.05.2017)

«Von Christian Treptow

BERLIN.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal wartet in der Rückrunde weiter auf den ersten Sieg. Der TC Blau-Weiss Berlin war beim 2:6 (1:2) eine Nummer zu groß für die Pfälzer. Lediglich in der ersten Halbzeit konnte das Team von Can Yurtseven mithalten.

Bereits das Hinspiel auf dem Jahnplatz war beim 4:1 eine klare Sache für die Berliner. Und auch am Samstag gab sich das Team von Trainer Alexander Stahr keine Blöße. „Berlin war klar besser und kein Maßstab für uns“, meinte TG-Coach Can Yurtseven. „Da war heute nix zu holen.“

Die Gastgeber gingen früh durch Luis Gill in Führung (9.). Darauf hatte die TG in Person von Christian Trump noch eine Antwort – 1:1 (27.). Doch dann bewahrheitete sich wieder, was Yurtseven schon im Vorfeld der Partie gesagt hatte. Die kritische Phase für sein Team sei bislang immer kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause gewesen. So kam es auch am Samstag.

Zunächst traf Robert Vill per Strafecke zum 2:1-Pausenstand. In der 39. Minute erhöhte Timo Blobel auf 3:1. Drei Minuten später markierte Tobias Brockmann das 4:1. Die TG kam zwar durch Marius Haber noch auf 2:4 heran (50.) und hatte kurz darauf die Chance zum 3:4. „Direkt im Gegenzug machte Berlin dann das 5:2“, berichtete der TG-Coach. Connor Herewini (52.) war der Torschütze. Für den Schlusspunkt sorgte Vill, erneut per Strafecke (61.). Für Marius Haber war es das erste Tor bei den Aktiven.

Der Übungsleiter richtete den Blick voraus. Am Wochenende steht für Frankenthal eine kleine Deutschlandreise an. Am Samstag geht es wieder nach Berlin zum Aufsteiger Mariendorfer HC. Am Sonntag ist die TG dann bei der HG Nürnberg gefordert. „Wir müssen gegen Mariendorf gewinnen. Dann sind wir durch“, sagt Yurtseven mit Blick auf die Tabelle. Auf diese hat die Niederlage in Berlin erst mal keinen Einfluss. Frankenthal bleibt auf Rang fünf. Da Nürnberg (2:3 in Frankfurt) und Limburg (2:6 in Ludwigsburg) ihre Spiele auch verloren haben, bleibt es bei einem Abstand von sieben Zählern auf den Vorletzten, der vermutlich absteigen muss. Das ist derzeit der Limburger HC. Heißt: Mit einem Sieg in Mariendorf wäre die TG aus allen Abstiegssorgen raus.

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 14 66 : 26 38  
2.   TC Blau-Weiss 14 50 : 24 30  
3.   SC Frankfurt 1880 15 35 : 23 28  
4.   HC Ludwigsburg 14 41 : 34 24  
5.   TG Frankenthal 14 38 : 40 18  
6.   HTC Stgt. Kickers 14 28 : 38 14  
7.   Zehlend. Wespen 14 26 : 34 13  
8.   HG Nürnberg 14 27 : 42 11  
9.   Limburger HC 14 29 : 48 11  
10.   Mariendorfer HC 15 19 : 50 10  

Rheinpfalz: TG-Damen bauen Tabellenführung in Regionalliga aus (14.05.2017)

Francesca Delarber (rechts, hier im Heimspiel gegen Mainz) glich in Rosenheim für die TG zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Foto: Bolte

Die ersten Damen der TG Frankenthal haben an ihrem bayerischen Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd die maximale Punkteausbeute erzielt. Das Team von Trainer Nico Hahl gewann am Samstag 4:1 (3:0) beim ASV München und setzte sich am Sonntag mit 3:2 (3:1) gegen den SB Rosenheim durch. Hahl sprach von einer „starken Mannschaftsleistung in beiden Spielen“. Mit jetzt 22 Zählern hat die Turngemeinde ihre Tabellenführung ausgebaut. Bislang wollten die TG-Damen noch nicht so recht über das Thema Aufstieg sprechen. Nun bekannte Hahl: „Das war ein großer Schritt Richtung Zweite Bundesliga.“ |gnk

 

Rheinpfalz: „Müssen sauber verteidigen“ (13.05.2017)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal heute beim Tabellenzweiten TC Blau-Weiss Berlin zu Gast

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Nach drei Heimspielen in Folge steht für Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal heute eine von drei Berlin-Fahrten in der Rückrunde auf dem Programm. Das Team von Can Yurtseven ist ab 15 Uhr beim Tabellenzweiten TC Blau-Weiss Berlin gefordert.

Aus den drei Partien auf dem neuen Jahnplatz steht für die Turngemeinde ein Zähler zu Buche – aus dem 3:3 am vergangenen Sonntag gegen Ludwigsburg. „Wir haben das letzte Wochenende lange analysiert“, sagt Can Yurtseven. Mit der Spielanlage sei er in der ersten Halbzeit gegen die Stuttgarter Kickers zufrieden gewesen. „Und in der zweiten Halbzeit waren wir 15 Minuten lang in Unterzahl. Das war die Zeit, in der der Gegner stark war.“

Gegen Ludwigsburg sei das Zweikampfverhalten dann wesentlich besser gewesen. Allerdings seien auch 30 Sekunden „Kollektivausfall“ dabei gewesen. Die Folge: Die Gäste glichen zum 2:2 aus. Das Team habe zu viele Fehler gemacht, kritisiert Yurtseven. In der Folge seien die Gegentore gefallen. „Wir müssen sauber verteidigen“, fordert der Coach daher von seinen Spielern vor der Fahrt in die Hauptstadt. „Leichtsinn in der Defensive wird krass bestraft. Und das ist schade für den Aufwand, den wir betreiben.“

Aber Can Yurtseven hat auch Positives gesehen. Die Anzahl der herausgespielten Strafecken und Chancen stimme. Da könne er den Spielern keinen Vorwurf machen. Auch eine spielerische Entwicklung sei erkennbar.

Noch fünf Partien stehen für die Turngemeinde auf dem Plan. Der Abstand zum Vorletzten (Limburger HC), der wohl absteigen muss, beträgt sieben Zähler. Das sieht erst mal sicher aus. Ein Dreier wäre Can Yurtseven trotzdem lieb, „um jegliche Zweifel auszuräumen“.

Gutes Hockey wolle die TG in Berlin zeigen. Da baut der Übungsleiter vor allem auf die Konterstärke seiner Truppe. Wichtig sei auch eine geschlossene Defensivleistung. „Im Training kann es jeder“, sagt Yurtseven. Es sei der Transfer vom Training zum Spiel, der noch nicht so funktioniere. Zuversichtlich stimmt den Coach, dass seine Truppe „nie aufgegeben hat“. Aber den Bruch in der Mitte des Spiels, kurz vor und kurz nach der Halbzeit, gelte es zu vermeiden.

Alexander Cunningham ist trotz der jüngsten Partien, die nicht optimal verlaufen sind, zuversichtlich. „Es herrscht eine positive Stimmung in der Mannschaft. Wir können in Berlin drei Punkte holen.“ Dazu müsse man den Fokus aber wieder auf einfaches Hockey legen. „Wir wissen, was wir können“, betont Cunningham.

Vier Spiele, ein Tor, damit sei er nach der Winterpause natürlich auch nicht ganz zufrieden. „Ich will ranklotzen“, verspricht er. Der Trainer habe ihn vom Sturm ins Mittelfeld gezogen. Aber wenn sich die Chance zum Abschluss biete, wolle er die natürlich nutzen.

Verzichten muss die TG auf Hans-Christian Damm (Beruf). Verteidiger Marc Beck hat aus dem Ludwigsburg-Spiel eine Fußverletzung davongetragen. Er fährt mit, sein Einsatz sei aber noch fraglich.

 

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: TC Blau-Weiss Berlin (13.05.2017)

Der Aufstiegszug ist für den TC Blau-Weiss Berlin nach der Niederlage in München und dem Remis in Limburg wohl abgefahren. Trotzdem ist für Berlins Coach Alexander Stahr die Saison noch nicht abgehakt. „Man kann immer noch Zünglein an der Waage spielen, wenn man auf Teams aus dem Tabellenkeller trifft. Von daher haben wir die Verantwortung, den Wettbewerb seriös zu Ende zu spielen“, betont er.

Stahr hat Gründe dafür ausgemacht, warum es bei seinem Team noch nicht bis ganz an die Spitze der Südgruppe reicht. Zum einen seien da die Langzeitverletzten. Pilt Arnold (Knorpelschaden) und Clemens Stahr (Schultereckgelenkssprengung) stehen nicht zur Verfügung. Gerade die beiden Erfahrenen hätten seiner jungen Mannschaft gefehlt. Zum anderen habe sich seine Truppe manchmal ein bisschen zu grünschnäbelig für die Zweite Bundesliga angestellt. In der Regel stellten sich die Gegner gegen Blau-Weiss hinten rein, seine Mannschaft müsse das Spiel machen. Das sei dann auch eine Frage von Effizienz und Durchschlagskraft.

Gegen die TG erwartet Alexander Stahr „ein ganz munteres Spiel. Beide können eigentlich locker aufspielen.“ Und beide Teams hätten eins gemeinsam: Sowohl die TG als auch Blau-Weiss haben aus Stahrs Sicht besser gespielt, als es die Ergebnisse aussagen. Fraglich bei den Gastgebern sind Maximilian Donnermeyer (Erkältung) und Paul Dösch (Schulter). |tc

Rheinpfalz: Feldhockey: Hahl will bessere Torausbeute in Bayern (13.05.2017)

«FRANKENTHAL.» Bayerisches Wochenende für die ersten Damen der TG Frankenthal: Der Spitzenreiter der Feldhockey-Regionalliga Süd ist heute (17 Uhr) beim abgeschlagenen Tabellenletzten ASV München zu Gast und trifft morgen (13 Uhr) auf den SB Rosenheim.

Die Vorgabe von TG-Trainer Nico Hahl ist klar: „Den ASV München müssen wir dominieren und schlagen. Im Idealfall nehmen wir den Schwung dann mit nach Rosenheim und holen am Wochenende sechs Punkte.“ Zumindest was das Schlusslicht angeht, scheint die Sache klar. Der ASV hat in der Saison erst einmal gewonnen – Anfang Oktober im Hinspiel in Frankenthal. Seitdem gab es für die Truppe nichts mehr zu holen.

Beim morgigen Gegner liegt die Sache etwas anders. „Ich hatte Rosenheim schon als Absteiger auf dem Zettel“, sagt Hahl. „Zuletzt haben sie aber gut gepunktet.“ Seit der Wiederaufnahme der Feldrunde hat der Sportbund fünf Spiele bestritten und nur eins davon verloren. Drei wurden gewonnen, eins endete Unentschieden. Damit weist der Aufsteiger exakt die gleiche Bilanz auf wie die TG, die das Hinspiel 2:1 gewann.

Das 0:0 vor einer Woche gegen Schott Mainz sei abgehakt, erklärt Hahl. Die Partie kontrollieren und Druck ausüben – mit der derzeitigen Spielweise seines Teams ist er zufrieden. „Da müssen wir bis auf die Torausbeute nichts verändern.“ Francesca Delarber kann aus beruflichen Gründen nur heute spielen. Maike Wüsthoff war in den letzten Tagen gesundheitlich angeschlagen. Hahl hofft, dass sie zumindest eine Partie bestreiten kann. |gnk

Rheinpfalz: Keine Tore und keine Punkte für TG-II-Damen (09.05.2017)

Ernüchterung bei den Feldhockey-Oberligadamen der TG Frankenthal II: Zweimal gingen sie am Wochenende mit leeren Händen nach Hause. Am Samstag kamen sie beim Tabellenzweiten Kreuznacher HC mit 0:5 (0:3) unter die Räder, sonntags zogen sie beim Tabellenvorletzten TFC Ludwigshafen mit 0:1 (0:1) den Kürzeren. Die Partie gegen Ludwigshafen wird noch ein Nachspiel haben, denn die Frankenthalerinnen traten mit einigen bereits in der ersten Mannschaft festgespielten Akteurinnen an. Die Partie wird aller Voraussicht nach im Nachgang noch mit 3:0 für Ludwigshafen gewertet. Frankenthals Betreuer Sven Becker und Spielerin Janine Meyer bestätigten den Einsatz und sagten: „Das war heute sozusagen ein Spiel außer Konkurrenz.“ Spielerinnen wie Francesca Delarber, Katja Happersberger, Kelly und Kim Lauer standen tags zuvor noch im Regionalligakader der „Ersten“. Am Samstag gab es für die TG II in Bad Kreuznach keinen Blumentopf zu gewinnen. „Wir haben dort in Unterzahl und ohne Torhüterin gespielt“, berichtete Janine Meyer.

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Dürkheimer HC 7 24 : 1 21  
2.   Kreuznacher HC 7 17 : 4 16  
3.   HTC Neunkirchen 6 6 : 10 9  
4.   TG Frankenthal II 7 3 : 11 4  
5.   TFC Ludwigshafen 7 4 : 16 4  
6.   TV Alzey 6 4 : 16 3

Rheinpfalz: Mainzer Tor wie vernagelt (08.05.2017)

Die TG-Damen (grüne Trikots), hier Kim Lauer (rechts) mit der Mainzerin Clara Harzer, machten Schott mit frühen Pressing das Leben schwer. (Foto: BOLTE)

Damenteam der TG Frankenthal muss sich im Regionalliga-Spitzenspiel gegen den TSV Schott mit torlosem Unentschieden begnügen

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal sind am Samstag im Spitzenspiel der Feldhockey-Regionalliga Süd auf eigenem Platz gegen den TSV Schott Mainz nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Spitzenreiter Frankenthal dominierte die Partie gegen den Tabellendritten, schaffte es aber nicht, den Ball ins Tor zu bringen. Chancen gab es in beiden Halbzeiten reichlich.

 

Schon in der ersten Spielminute hätte Francesca Delarber nach einem feinen Pass von Katja Happersberger den Führungstreffer für die TG-Damen erzielen können. Die Frankenthalerinnen verteidigten gut, pressten im Laufe der Partie immer früher und brachten den Ball über gelungene Kombinationen ein ums andere Mal in den gegnerischen Schusskreis. Weitere gute Gelegenheiten in der ersten Hälfte hatten Elke Hahl nach Zuspiel von Happersberger (10.) und Franziska Schwindt (15.).

Allein ein Tor wollte nicht fallen, diesmal auch in der zweiten Halbzeit nicht. Delarber (56.), Kim Lauer (58., 60.) und Elke Hahl (70.) scheiterten nach dem Seitenwechsel aus aussichtsreicher Position an der gut aufgelegten Mainzer Torfrau Svea Nagel.

Die Kräfteverhältnisse drückten sich auch in der Anzahl der Strafecken aus: Die Frankenthalerinnen erarbeiteten sich deren elf – fünf in der ersten, sechs in der zweiten Hälfte –, die Mainzerinnen keine einzige. Allein die Ausbeute war ernüchternd. Mal war das Zuspiel nicht hundertprozentig präzise, mal sprang der Ball über den Schläger, oder es wurde ein Pass zu viel gespielt. Stramme Schüsse von Kim Lauer (11., 38.), Kapitänin Lisa Stiefenhöfer (50.) und Sophia Magura (62.) nach Strafecken wehrte Schott-Keeperin Nagel ab. Einmal mehr zeigte sich das große Manko der TG-Damen: Sie schießen zu wenig Tore und belohnen sich nicht für ihr starkes Aufbauspiel, das sie seit der Wiederaufnahme der Feldsaison zeigen.

Die defensiv eingestellten Gäste schafften es nur ganz selten in den Frankenthaler Schusskreis, TG-Keeperin Nadine Deimling war kaum gefordert. Erst in der hektischen Schlussphase wurde es für die Gastgeberinnen gefährlich, als Aline Bessling bei zwei Kontern Kurs aufs Tor der Turngemeinde nahm. Doch beim ersten Versuch schnappte Alisa Hoffmann der Schott-Kapitänin die Kugel weg, beim zweiten Mal war Deimling zur Stelle. Eine nicht ganz angenehme Situation, wie die Keeperin nach der Partie bekannte. „Wenn man die ganze Zeit nichts zu tun hat und dann ganz spät noch gefordert wird, ist das schon ein Schreckmoment. Aber ich habe den Ball ja gehalten.“ Deimling ärgerte sich über das Unentschieden: „Wir hatten so viele Ecken und haben kein Tor geschossen.“

Auch bei den übrigen Spielerinnen war die Enttäuschung nach der Begegnung groß. „Mainz hat nichts fürs Spiel getan, und wir kriegen den Ball nicht rein“, ärgerte sich TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer über den Ausgang der Partie. Das gegnerische Tor sei wie vernagelt gewesen.

So sah es auch Coach Nico Hahl. „Wir waren drückend überlegen. Am Ende hat die Mannschaft vielleicht zu viel gewollt und war dann zu verkrampft.“ Mainz sei sehr passiv gewesen, weshalb man im Laufe der Partie früher angegriffen habe. „Wir haben so gedrückt, dass sie nicht einmal kontern konnten“, meinte Hahl. Bei den Strafecken habe man viele Varianten gespielt. „Wir sind auch frei zum Schuss gekommen, bekamen den Ball aber einfach nicht rein.“ Er ärgerte sich über die liegengelassenen Punkte: „Wir hätten heute die Tabellenführung ausbauen können.“

Die TG-Damen rangieren mit 16 Punkten einen Zähler vor dem Zweiten HG Nürnberg, der aber bereits zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Delarber, Elke Hahl, Happersberger, Hoffmann, Kelly Lauer, Kim Lauer, Magura, Mees, Schopper, Schwindt, Seemann, Stiefenhöfer, Stramitzel, Wüsthoff, Peikert

TSV Schott Mainz:

Nagel - Altherr, Bannwart, Becker, Bessling, Bonkowski, Dilchert, Dolezilek, Häfner, Junge, Kempter, Knapp, Nauth, Poths, Steinfeld

Strafecken:

11/0 - 0 - Beste Spielerinnen:

Delarber, Happersberger, Hoffmann, Magura - Bessling, Nagel - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Dittmann (Mannheim)/Reh (Ludwigshafen).

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 8 15 : 11 16  
2.   HG Nürnberg 10 13 : 10 15  
3.   TSV SCHOTT Mainz 7 10 : 3 12  
4.   Bietigheimer HTC 7 9 : 9 11  
5.   SC Frankfurt 1880 7 8 : 9 11  
6.   SB DJK Rosenheim 8 16 : 11 10  
7.   HTC Stgt. Kickers 8 11 : 15 8  
8.   ASV München 7 5 : 19 3  

Rheinpfalz: Wenige zufriedene Gesichter (08.05.2017)

Zweitligist TG Frankenthal wartet nach 1:2 gegen Stuttgarter Kickers und 3:3 gegen HC Ludwigsburg weiter auf ersten Sieg in Rückrunde

Von Christian Treptow

Frankenthal. Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal ist mit einem Zähler statt der erhofften sechs aus dem Wochenende gekommen. Die Turngemeinde verlor am Samstag 1:2 (1:1) gegen den HTC Stuttgarter Kickers und erkämpfte sich gestern ein 3:3 (2:2) gegen den HC Ludwigsburg. Die beiden Partien ähnelten sich sehr.

 

Es hätten in der Tat sechs Punkte für die TG Frankenthal unterm Strich sein können. Das Team von Can Yurtseven hätte aber auch genausogut komplett ohne Zählbares dastehen können. Doch der Reihe nach.

In beiden Partien zeigten die Gastgeber vom Start weg eine wesentlich bessere Körpersprache als vor Wochenfrist gegen Limburg. Und sie erwischten in beiden Partien den besseren Start, setzten den Gegner unter Druck, spielten sich ein Chancenplus heraus. Und beide Male gelang eine frühe Führung.

Gegen Stuttgart ließ Christian Trump den TG-Anhang jubeln (9.), gegen Ludwigsburg nährten Lauritz Fuchs (4.) und Paul Zettler (15.) die Hoffnungen auf den ersten Dreier auf dem neuen Kunstrasen.

Doch in beiden Partien wurde die TG irgendwann kalt erwischt. Stuttgart gelang durch Lukas Grellmann in der 35. Minute zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt der Ausgleich. Da hätte Frankenthal schon zwei, drei Treffer mehr auf dem Konto haben können, vielleicht sogar müssen. Johannes Zurke, Timo Schmietenknop, Marius Haber und Christian Trump hatten aber kein Schussglück. „Das 1:1 war schon ein bisschen im Kopf drin“, gestand der gut haltende Jonathan Adams.

Ludwigsburg nutzte in der 22. Minute zwei Unachtsamkeiten in der TG-Defensive durch Felix Rauber und Jonas Fischer. Auch hier hatte die TG Spiel und Gegner im Griff. Der gestern sehr starke Lauritz Fuchs hatte noch zwei Möglichkeiten vor dem Wechsel, einmal von Paul Zettler, einmal vom lauffreudigen Fridolin Lüschen aufgelegt. So ging es jeweils mit einem Remis in die Pause.

Im Spiel gegen die Kickers brachte sich die TG dann durch einige Undiszipliniertheiten weiter aus dem Rhythmus. Fuchs, Schmietenknop und Zettler sahen jeweils Gelb, was gleichzeitig auch Unterzahl für die Gastgeber bedeutete. Das entscheidende Tor fiel in der 48. Minute durch Anton Boomes. Pech in der Schlussphase, dass Christian Trumps Versuch nach einer Strafecke von der Linie gekratzt wurde. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, sehr strukturiert. Aber es gehören eben zwei Halbzeiten dazu“, befand TG-Coach Can Yurtseven.

Auch gegen Ludwigsburg geriet sein Team in Rückstand – Matthias Schurig traf per Strafecke (43.). Doch die Gastgeber kämpften, wollten mindestens einen Punkt mitnehmen. Und das gelang, weil Marc Beck bei einer Strafecke zur Stelle war und Manuel Ecks Versuch über die Linie drückte. Glück hatte die TG, dass Ludwigsburg in der Schlussminute zwei Ecken vergab. Nach der Pause kamen mehr Emotionen ins Spiel. Höhepunkt war die Gelb-Rote Karte gegen Ludwigsburgs Jonas Fischer, der Sven Beringer geschubst hatte, als das Spiel unterbrochen war. „Am Ende müssen wir noch zufrieden sein wegen der Ecken. Aber eigentlich hätten wir sechs Punkte holen müssen“, meinte Fridolin Lüschen. Die Einstellung habe gestimmt. „Wenn wir so weiterspielen, gewinnen wir bald.“

So kam es, dass nur ein Trainer völlig zufrieden vom Jahnplatz nach Hause fuhr. Kickers-Coach Thorben Wegener gab zwar zu, dass sein Team Probleme hatte, ins Spiel zu kommen, empfand seine Mannschaft aber als „verdienten Sieger“.

Ludwigsburgs Daniel Weißer sah die TG „bis zum 2:0 besser. Danach waren wir spielbestimmend. Wir hätten gerne mehr als einen Punkt an dem Wochenende gehabt.“

Das war auch Can Yurtsevens Plan. „Ludwigsburg macht aus drei Chancen drei Tore. Das ist bitter für den Aufwand, den wir betrieben haben.“ Sein Team habe alle Vorgaben umgesetzt und den Punkt erzwungen. „Wir hätten auch schon gegen Stuttgart drei Punkte verdient gehabt.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal – HTC Stuttgarter Kickers

 

TG Frankenthal:

Adams, Scharfenberger - Schmietenknop, Beck, Zurke, Beringer, Damm, Frank, Eck, Fuchs, Haber, Lüschen, Cunningham, Reinhard, Trump, Zettler

HTC Stuttgarter Kickers:

Schäfer - Auch, Anton Boomes, Franz Boomes, Bosch, Brandenstein, Diesing, Epple, Grellmann, Keller, Lachenmayer, Meier, Pätzmann, Voit, Wüterich, Ziemssen

Tore:

1:0 Trump (9.), 1:1 Grellmann (35.), 1:2 Anton Boomes (48.) - Strafecken:

3/0 - 5/0 - Grüne Karten:

Franz Boomes, Grellmann - Gelbe Karten:

Fuchs, Schmietenknop, Zettler - Keller - Beste Spieler:

Adams, Becker - Grellmann, Anton Boomes, Schäfer - Zuschauer:

154 - Schiedsrichter:

Heisig (Mannheim)/Knechten (Mülheim).

 

TG Frankenthal – HC Ludwigsburg

 

TG Frankenthal:

Adams, Metzler – Beck, Eck, Frank, Beringer, Schmietenknop, Zurke, Haber, Kohlmann, Lüschen, Reinhard, Cunningham, Fuchs, Trump, Zettler

HC Ludwigsburg:

Kniebühler, Fili – Bachmann, Baitis, Bischof, Bonner, Fischer, Gruber, Hachtel, Hanel, Huber, Rauber, Scheu, Raphael Schmidt, Severin Schmidt, Schurig, Wassermeyer

Tore:

1:0 Lauritz Fuchs (4.), 2:0 Zettler (15.), 2:1 Rauber (22.), 2:2 Fischer (22.), 2:3 Schurig (43., Strafecke), 3:3 Beck (65., Strafecke) - Strafecken:

2/1 - 5/1 - Grüne Karten:

Haber - Raphael Schmidt - Gelbe Karten:

Eck, Trump - Hanel, Fischer, Severin Schmidt - Gelb-Rot:

Fischer (62.) - Beste Spieler:

Fuchs, Beringer, Lüschen - Severin Schmidt, Schurig - Zuschauer:

70 - Schiedsrichter:

Heisig (Mannheim)/Knechten (Mülheim).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 13 61 : 22 35  
2.   TC Blau-Weiss 13 44 : 22 27  
3.   SC Frankfurt 1880 14 32 : 21 25  
4.   HC Ludwigsburg 13 35 : 32 21  
5.   TG Frankenthal 13 36 : 34 18  
6.   Zehlend. Wespen 13 22 : 29 13  
7.   HTC Stgt. Kickers 13 27 : 37 13  
8.   HG Nürnberg 13 25 : 39 11  
9.   Limburger HC 13 27 : 42 11  
10.   Mariendorfer HC 14 18 : 49 9  

Rheinpfalz-Ticker: TG Frankenthal erkämpft zu Hause 3:3 gegen den HC Ludwigsburg (07.05.2017 - 15:01 Uhr)

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal wartet weiter auf den ersten Heimsieg in der Rückrunde. Am Sonntag trennte sich das Team von Trainer Can Yurtseven 3:3 (2:2) vom HC Ludwigsburg. Der starke Lauritz Fuchs (4.) und Paul Zettler (15.) hatten die Gastgeber 2:0 in Führung gebracht. Die Gäste nutzten in der 22. Minute zwei Unachtsamkeiten in der TG-Abwehr und glichen durch Felix Rauber und Jonas Fischer aus. Nach der Pause ging der Gast sogar in Führung. Matthias Schurig verwandelte eine Strafecke (43.). Marc Beck glich in der 65. Minute ebenfalls per Strafecke aus. In einer nach dem Seitenwechsel sehr emotionalen Partie sah der Ludwigsburger Jonas Fischer die Gelb-Rote Karte (62.) - er hatte Sven Beringer geschubst, als das Spiel unterbrochen war. |tc

Rheinpfalz-Ticker: TG Frankenthal unterliegt in Zweiter Hockey-Bundesliga HTC Stuttgarter Kickers 1:2 (06.05.2017 - 18:51 Uhr)

Sandro Reinhard von der TG-Frankenthal (in grün) konnte sich gier gegen Franz Meier jun. der Gäste aus Stuttgart durchsetzen. Foto: BOLTE

Die TG Frankenthal hat am Samstag in der Zweiten Bundesliga Süd 1:2 (1:1) gegen HTC Stuttgarter Kickers verloren. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber spielbestimmend, sie ließen jedoch zu viele Chancen aus. Mehr als das 1:0 durch Christian Trump sprang nicht heraus (9.) Mit dem Pausenpfiff fiel der Ausgleich durch Lukas Grellmann (35.), es war der Bruch im Spiel. Die Gäste aus Stuttgart übernahmen das Kommando, Anton Boomes erzielte das Siegtor (48.) Damit wartet die TG Frankenthal weiter auf den ersten Heimsieg auf dem neuen Kunstrasen. |tc

Rheinpfalz: Mit sicherer Defensive zum Erfolg (06.05.2017)

Dauerbrenner in der TG-Abwehr: Timo Schmietenknop. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute den HTC Stuttgarter Kickers – Morgen zu Hause gegen den HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

Frankenthal. Zweimal müssen die ersten Herren der TG Frankenthal in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga am Wochenende ran. Heute, 15 Uhr, ist das aktuelle Tabellenschlusslicht HTC Stuttgarter Kickers zu Gast auf dem Jahnplatz. Am Sonntag, 12 Uhr, gibt der HC Ludwigsburg, derzeit Vierter in der Tabelle, seine Visitenkarte in der Pfalz ab.

 

Mit Tabellenletzten hat die TG seit vergangener Woche ihre Erfahrung. Auch der Limburger HC kam als Zehnter in die Pfalz und ging als Sieger. Das soll sich heute natürlich nicht wiederholen. Wobei TG-Trainer Can Yurtseven dem Tabellenstand nicht so viel Bedeutung beimisst. „Letzter – das hat in der Liga nicht viel zu heißen. Viele Teams im Tabellenkeller punkten. Die Kickers noch nicht, aber sie waren zweimal besser als der Gegner. Irgendwann platzt auch bei denen der Knoten.“

Yurtseven erwartet am Wochenende zwei Gästeteams, „die wenig fürs eigene Spiel tun, eher von Kontern leben“. Und gerade Ludwigsburg sei extrem stark, körperlich robust. Doch der Coach sieht sein Team gut vorbereitet. Auch wenn sich die TG noch etwas schwer tue gegen Mannschaften, die tief stünden.

Die Turngemeinde werde den Fokus auf eine sichere Defensive legen. Spielerisch sieht Can Yurtseven die Mannschaft auf einem guten Weg. Gegen Limburg habe man aber zu einfach die Punkte hergegeben.

In der Abwehr soll am Wochenende wieder Timo Schmietenknop den Laden zusammenhalten. Er ist sich sicher: „Die Kickers werden gegen uns nicht den letzten Platz verlassen.“ Vor allem gegen Ludwigsburg erwartet er ein enges Spiel. „Der HCL ist deutlich besser geworden, hat ein klares Konzept und in München gut gespielt.“

In der Regel steht Schmietenknop die kompletten 70 Minuten auf dem Feld. Auch am Doppelwochenende? Vor allem die Partie am Sonntag werde hart, meint der TG-Kapitän. Trainer Can Yurtseven stellt schon mal in Aussicht, dass der Spielführer die eine oder andere Pause bekommen könnte, macht das aber vom Spielverlauf abhängig.

Zufrieden ist Can Yurtseven damit, wie sich bislang die Nachwuchsspieler schlagen. Die vielen Jungen, wie zum Beispiel Marius Haber, seien noch in der Entwicklung. „In der Zweiten Bundesliga kann der Gegner aus dem Nichts ein Tor machen. Das ist eine Erfahrung, die sie aus dem Jugendbereich nicht so kennen.“ Bei den Aktiven gelte es, immer auf der Höhe zu sein. „Ich bin sehr angetan. Wichtig ist, dass sie Konstanz reinbringen.“

In Sachen Kaderzusammenstellung sind mal wieder Yurtsevens Qualitäten als Puzzlespieler gefragt. Verteidiger Henry Zettler hat die Grippe erwischt. Ein Einsatz am Sonntag sei aber möglich. Dafür soll heute Hans-Christian Damm zum Einsatz kommen. Manuel Eck ist angeschlagen. Johannes Gans ist gerade mitten im Abi-Stress und wird laut Yurtseven nicht zum Einsatz kommen. „Aber das werden wir kompensieren“, ist Yurtseven sicher.

Gegen den HTC Stuttgarter Kickers wird dem Trainer zufolge Neuzugang Jonathan Adams im Tor stehen. Wer am Sonntag zwischen den Pfosten stehe, entscheide sich erst heute. Auf dieser Position hat der TG-Trainer aber auch bald eine weitere Alternative. Jonathan Metzler brauche laut Yurtseven noch ein, zwei Wochen, dann sei er konkurrenzfähig.

Begeistert war der Coach von der Kulisse vor einer Woche. „Das war mehr als Ertsliganiveau.“ 450 Zuschauer waren gegen Limburg auf dem Jahnplatz.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HTC Stuttgarter Kickers und HC Ludwigsburg (06.05.2017)

„Wir hatten mehr Pech als Glück“, fasst Thorben Wegener, Trainer der Stuttgarter Kickers, die beiden Niederlagen nach der Winterpause zusammen. Sein Team habe nicht schlecht gespielt, habe auch mehr Ballbesitz gehabt. Von daher sei die Stimmung nicht so schlecht. „In der Südgruppe sind bis auf zwei Teams alle Mannschaften gleich stark. Die weniger stabilen stehen unten drin“, meint Wegener. Sein Team ist derzeit Schlusslicht. Für das Spiel heute erwartet der Übungsleiter, dass die Turngemeinde die Niederlage aus der ersten Partie auf dem neuen Platz vergessen machen will. „Frankenthal ist eine gute Mannschaft, die unangenehm zu spielen ist“, meint Wegener, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Das gilt auch für Daniel Weißer, Coach des HC Ludwigsburg . Nach der Niederlage beim Münchner SC sei die Stimmung jedoch etwas geknickt gewesen. „Wir hätten mehr verdient gehabt.“ Was ihn ein wenig umtreibt: „Wir kämpfen seit Jahren gegen den Abstieg. Jetzt sind wir erstmals im Niemandsland. Ich habe noch kein Gefühl dafür, wie die Mannschaft auf die neue Situation reagiert.“ Die Schwaben gehen mit 20 Punkten auf Platz vier liegend ins Wochenende und treffen heute auf den SC Frankfurt 1880. Auf jeden Fall sei er jetzt in der komfortablen Situation, auch mal unerfahrenere Spieler einsetzen zu können. „Wir müssen nicht immer alle durch die Doppelwochenenden prügeln. Aber wir werden eine gute Mannschaft ins Rennen schicken.“ |tc

Rheinpfalz: TG will Form bestätigen (06.05.2017)

Feldhockey: Regionalliga-Damen heute gegen Mainz

FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal, Spitzenreiter der Feldhockey-Regionalliga Süd, empfangen heute (17 Uhr) den TSV Schott Mainz zum letzten Hinrundenspiel auf dem Jahnplatz. Gegen den Tabellendritten will das Team von Trainer Nico Hahl seine gute Form aus den vergangenen Spielen bestätigen und den nächsten Sieg einfahren.

 

Nach ihrer unglücklichen Auftaktniederlage im Feld vor zwei Wochen gegen den SC Frankfurt 1880 haben die Frankenthalerinnen dreimal in Folge gewonnen. Mit einer stabilen Defensive, einem kontrollierten Aufbauspiel und viel Ballbesitz präsentiert sich das Team gegenüber der Hallenrunde in merklich verbesserter Form. Einziges Manko: Tore wollten zumindest am vergangenen Wochenende beim 2:0-Auswärtssieg gegen die Stuttgarter Kickers und einen Tag später zu Hause beim 2:1 gegen die HG Nürnberg trotz Chancen in der ersten Hälfte erst nach dem Seitenwechsel fallen. „Wir könnten die Spiele früher entscheiden“, sagt Hahl. „Das Toreschießen ist ja unser altbekanntes Problem, aber den anderen Teams geht das ähnlich.“

Ansonsten ist er mit der Leistung zufrieden. „Wir haben viel gearbeitet und sind gut eingespielt. In dieser Form können wir oben mitspielen.“ Bei Mainz gebe es einige Veränderungen im Kader, doch auch gegen Schott sollte zu Hause ein weiterer Sieg drin sein, meint der Coach.

Dass die TG-Damen eine Woche nach der ersten Rückrundenpartie die letzte Begegnung der Hinserie bestreiten, liegt an einer Spielverlegung. Eigentlich hätte die Partie bereits im vergangenen Herbst ausgetragen werden sollen. Katharina Koppel fällt heute krankheitsbedingt aus. „Sie hat stark gespielt und wird uns natürlich fehlen“, erklärt Hahl, der nun die Innenverteidigung umstellen muss. Esther Peikert rückt an die Seite von TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer.

|gnk

Rheinpfalz: Auszeit: (03.05.2017)

Allein unter Frauen: Timo Schmietenknop. (Foto: BOLTE)

Frage an die Statistik-Experten: Wer ist der erfolgreichste Damentrainer bei der TG Frankenthal? Nun, wir wissen es leider nicht. Ein Kandidat ist Timo Schmietenknop. Denn der Kapitän der ersten Herren vertrat am Wochenende den etatmäßigen Coach Nico Hahl, der beruflich verhindert war. Und nach dem 2:1-Erfolg gegen die HG Nürnberg hat Schmietenknop eine makellose Bilanz – ein Spiel, ein Sieg. Auch wenn es erst mal ungewohnt war, von wegen anderer Taktik als bei den Herren, adaptierte er doch fix die unterschiedlichen Gebräuche. Und das mit dem Anfeuerungsruf nach der Auszeit hat auch gut geklappt. Ist Schmietenknop also der Damentrainer der Zukunft bei der TG? Davon wollte er zunächst nichts wissen. „Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist.“ Aber eine ordentliche Visitenkarte hat er abgegeben. Und man soll ja nie nie sagen ...

 

Kennen Sie einen Sportler, der nicht abergläubisch ist? Wir auch nicht. Und so gibt’s auch beim Fußball-A-Klassisten SC Bobenheim-Roxheim diese kleinen Rituale, ohne die ein Spiel gar nicht angepfiffen werden muss. Da wären einmal die Glücksschuhe von Trainer Stephan Szymczak, die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Die Treter sind übrigens seit der Winterpause im Einsatz. Ritual Nummer zwei: Punkt 10.30 Uhr am Sonntag ruft Spielleiter Oliver Etzel bei Szymczak an, nicht nur, um ihm einen guten Morgen zu wünschen, sondern um ihm die Aufstellung zu diktieren. Kleiner Scherz. Natürlich wird sie nur gemeinsam durchgegangen, um die Zeit bis zum Anpfiff zu überbrücken. Und als Kraftfutter gibt es für die Kicker Müsli und Bananen. Bei Auswärtsspielen kauft Etzel ein, bei Heimspielen Kapitän Dennis Schmitt. Wenn’s hilft. Die Tabelle lügt nicht.

 

Etwas mehr Glück hätten die ersten Herren der TG Frankenthal beim 2:3 gegen den Limburger HC gebraucht. So gesehen Pech, dass ein Dubbeglas, das bei der Einweihungsfeier des neuen Platzes danach zum Einsatz kam, erst nach dem Abpfiff runterfiel und kaputtging. Aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Und in sofern kann am Wochenende nichts schief gehen. Dann spielen die Herren gegen Stuttgart und Ludwigsburg – natürlich zu Hause.

Sportliche Grüße senden

Treptow und Tresch |tc

Rheinpfalz: TG weiht Kunstrasen ein (02.05.2017)

Mit einer Party hat die TG Frankenthal am Samstag den neuen Kunstrasen am Jahnplatz eingeweiht. Zuvor wurde darauf gespielt. Die ersten Herren unterlagen in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga dem Limburger HC 2:3 (im Bild Johannes Gans, links). „Es war ein schweres Stück Arbeit“, sagte TG-Vorsitzender Martin Schuff nach der Partie über den Platzbau. Die Leitung des Projekts habe aber viel Spaß gemacht. „Wir haben es geschafft. Es ist ein erstklassiger Platz“, meinte Schuff, der sich auch bei den zahlreichen Spendern und Sponsoren bedankte. Frankenthals Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) bezeichnete die neue Anlage als „Meilenstein für die Sportstadt Frankenthal, der auch Strahlkraft in die Region hat“. Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit 460.000 Euro veranschlagt. Verbaut wurden laut Martin Schuff bislang 415.000 Euro. Die Stadt bezuschusst den Platzbau mit 220.000, das Land Rheinland-Pfalz mit 100.000 Euro. |tc

Rheinpfalz: Hahl-Team übernimmt Tabellenführung (02.05.2017)

Auch das Rückspiel gegen Nürnberg hatten die Frankenthalerinnen, hier Anna Mees (links), fest im Griff. Alledings fiel der erlösende Führungstreffer trotz vieler Chancen erst in der zweiten Halbzeit. (Foto: BOLTE)

TG-Damen fahren gegen Stuttgarter Kickers und HG Nürnberg zwei weitere Siege ein – Regionalligist überzeugt mit viel Ballbesitz

Von Frank Geller

STUTTGART/FRANKENTHAL. Nach einem erfolgreichen Doppelspieltag haben die ersten Damen der TG Frankenthal die Tabellenführung in der Feldhockey-Regionalliga Süd übernommen. Zuerst holte das Team von Trainer Nico Hahl am Samstag bei den Stuttgarter Kickers einen 2:0 (0:0)-Sieg, ehe es am Sonntag seine gute Frühform auf eigenem Platz mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg über die HG Nürnberg bestätigte.

 

Für die Turngemeinde war es der dritte Sieg in Folge nach der unglücklichen Auftaktniederlage vor einer Woche gegen den SC Frankfurt 1880. Bereits da hatten die TG-Damen gezeigt, dass sie sich, was die Spielkontrolle anbelangt, gegenüber der Hallensaison verbessert haben. Tags darauf gelang im Hinspiel gegen Nürnberg auswärts der erste Dreier im Feld 2017.

Im Auswärtsspiel am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers habe man die gute Leistung des ersten Doppelspieltags fortgesetzt, berichtete TG-Coach Nico Hahl. „In der ersten Halbzeit haben wir uns zwar noch etwas schwer getan, aber auch da haben wir nach hinten so gut wie nichts zugelassen. Wir haben die Ruhe bewahrt und auf unsere Chance gewartet.“

Die kam nach dem Seitenwechsel: TG-Stürmerin Kim Lauer stand beim Gestocher im Kickers-Schusskreis goldrichtig und drückte den Ball über die Linie (41.). Nach einer Flanke von Maike Wüsthoff traf Elke Hahl noch zum 2:0 aus Sicht der Gäste (56.). Der Trainer freute sich besonders darüber, dass sein Team zu Null gespielt hat. Melanie Enzian, die nach ihrer Rückkehr zum ersten Mal das TG-Tor hütete, bekam in Stuttgart nur wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen.

So erging es einen Tag später auch Nadine Deimling, die zu Hause im Rückspiel gegen Nürnberg zwischen den Pfosten stand. Die Gäste, bis dahin Tabellenführer, waren klar unterlegen. Die Frankenthalerinnen attackierten früh, fingen viele Bälle ab und erarbeiteten sich mit schönen Kombinationen Chancen. Elke Hahl (6.), Maike Wüsthoff (7.) Kim Lauer (9.) sowie erneut Hahl (24.) und Wüsthoff (35.) vergaben in aussichtsreicher Position. Wie schon in den Partien zuvor wollte ein Tor lange Zeit nicht fallen.

Erst nach dem Seitenwechsel konnten die rund 50 Zuschauer auf dem Jahnplatz jubeln. Kim Lauer sorgte mit einem Stecher für den erlösenden und hochverdienten Führungstreffer für die TG (39.). Elke Hahl legte nach Vorarbeit von Kim Lauer nach (62.). Dass es nach dem 2:0 noch einmal spannend wurde, lag am Anschlusstreffer der Gäste. Nachdem Rebecca Kuhr nach einer Strafecke das 2:1 erzielt hatte (65.), erhöhten die Nürnbergerinnen den Druck. In der Schlussphase ließen die Gastgeber, die die Partie bis dahin fest im Griff hatten, etwas die Ordnung vermissen. Der Ausgleich wäre allerdings nicht verdient gewesen.

Das sah auch der Trainer der HG Nürnberg so. „Unser Aufbäumen kam zu spät. Die TG hat das clever gespielt und nur wenige Fehler gemacht. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten können, da hat Frankenthal viele Chancen liegengelassen“, meinte Johannes Rillig. Seine Mannschaft befinde sich nach vielen Abgängen im Winter im Umbau.

„Es war ungewohnt, hat aber viel Spaß gemacht“ – so beschrieb Timo Schmietenknop seinen Einstand als Damencoach der Turngemeinde. Der Kapitän der ersten Herrenmannschaft vertrat am Sonntag Trainer Nico Hahl, der beruflich verhindert war. „Die Mannschaft hat toll gekämpft und besonders in der Defensive viel geackert. Sie hat von Anfang an Druck gemacht und nach hinten nur wenig zugelassen“, sagte Schmietenknop. „Der Sieg war hochverdient.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Delarber, Elke Hahl, Happersberger, Hoffmann, Koppel, Kelly Lauer, Kim Lauer, Magura, Peikert, Schopper, Stiefenhöfer, Wüsthoff, Mees, Schwindt

HG Nürnberg:

Krause - Auer, Bickel, Biermann, Binder, Boucsein-Jäger, Feser, Groß, Hammer, Hann, Helbig, Henke, Kuhr, Kurz, Schickendanz, Vogt

Tore:

1:0 Kim Lauer (39.), 2:0 Elke Hahl (62.), 2:1 Kuhr (65., Strafecke) - Strafecken:

1/0 - 3/1 - Grüne Karten:

Stiefenhöfer, Wüsthoff - Beste Spielerinnen:

Hahl, Koppel, Kim Lauer - Krause, Bickert - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Schmitz/Vossebein (beide Neunkirchen).

 

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 7 15 : 11 15  
2.   HG Nürnberg 8 12 : 8 14  
3.   TSV SCHOTT Mainz 6 10 : 3 11  
4.   Bietigheimer HTC 6 9 : 9 10  
5.   SC Frankfurt 1880 5 6 : 7 9  
6.   SB DJK Rosenheim 6 14 : 10 6  
7.   HTC Stgt. Kickers 6 7 : 12 4  
8.   ASV München 6 4 : 17 3  

Rheinpfalz: TG kann Abwehrbollwerk nicht knacken (02.05.2017)

Alexander Cunningham (links) vergab eine der besten Chancen der TG in der ersten Halbzeit. (Foto: BOLTE)

Frankenthaler Zweitliga-Herren müssen sich Aufsteiger Limburger HC 2:3 geschlagen geben – Gäste gnadenlos effizient

Von Christian Treptow

FRANKENTHAL. Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat die Premiere auf dem neuen Kunstrasen verloren. Die Turngemeinde unterlag Aufsteiger Limburger HC am Samstag 2:3 (0:2). Die Gäste waren dabei gnadenlos effektiv, den Gastgebern fehlten die spielerischen Mittel, um das Abwehrbollwerk der Mittelhessen zu knacken. Die TG bleibt auf Rang fünf in der Südgruppe.

 

Es war fünf Sekunden vor der Schlusssirene, als die Spieler des Limburger HC jubelnd die Arme hochrissen. Gerade hatte TG-Verteidiger Marc Beck den letzten Ball ans Außengehäuse des Limburger Tors gesetzt. Einen Abnehmer fand sein Ball nicht. Eine Szene mit Symbolcharakter für die vorangegangenen 70 Minuten. Es entwickelte sich ein Spiel, wie es TG-Coach Can Yurtseven vorhergesehen hatte: Sein Team hatte viel Ballbesitz. Die Gäste konzentrierten sich vor allem aufs Verteidigen und Kontern. Sie hatten zwar die erste Chance – Thomas Peters traf per Rückhand den Pfosten (2.) –, ansonsten lief das Spiel hauptsächlich in Richtung des Limburger Keepers David Schneider.

Doch die TG fand keine Mittel, das Abwehrbollwerk des Aufsteigers zu knacken. Sandro Reinhard (12.), Alexander Cunningham und Christian Trump (beide 17.) hatten noch die besten Chancen. Der HC tat, was Trainer Ekkhard Schmidt-Opper seinem Team verordnet hatte: die TG ärgern. Zum ersten Mal klappte das in der 23. Minute, als Lars Schmitt allein vor Keeper Oliver Scharfenberger stand und keine Mühe hatte, das 0:1 zu markieren. Zum zweiten Mal funktionierte das, als Julien Collée alleine auf Scharfenberger zulief und den 0:2-Halbzeitstand herstellte. TG-Kapitän Timo Schmietenknop hatte den Ball im Mittelfeld an Collée verloren.

Nach der Pause das gleiche Bild: Frankenthal im Vorwärtsgang, Limburg verteidigte. Die TG kam sogar zum Ausgleich. Johannes Gans nutzte zwei Strafecken (46., 52.). Vor dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber noch drei Ecken ungenutzt gelassen. Dass es aber nicht mal zu einem Punkt reichte, lag daran, dass HC-Kapitän Laurens Meurer einen Siebenmeter verwandelte (56.). Scharfenberger hatte Thomas Peters zu Fall gebracht. Für Marc Beck war das der „Lucky Punch“ der Gäste.

„Wir haben verdient verloren. Das war die schlechteste Saisonleistung“, befand TG-Trainer Can Yurtseven. Der Gegner sei sehr effektiv gewesen, sein Team habe nach vorne zu kopflos agiert. „Wir haben einfach nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, meinte auch TG-Verteidiger Johannes Zurke. „Wir waren beim 2:2 dran, der Siebenmeter hat uns dann zurückgeworfen.“ „Wir waren einfach nicht zwingend genug, haben uns zu oft auf den Seiten festgerannt“, befand Marc Beck.

Limburgs Trainer Ekkhard Schmidt-Opper hatte da mehr zu lachen. Sein Team habe aus dem wenigen Ballbesitz das Optimum gemacht. „Wir mussten gut verteidigen. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren wir ein bisschen zu passiv.“ Da hatte er die Siegerselfies mit seinen Spielern auf dem neuen Kunstrasen schon gemacht. „So oft hatten wir in der Saison noch keine Gelegenheit dazu“, meinte Schmidt-Opper. Für Limburg war es erst der zweite Sieg in dieser Runde. Dadurch verbesserten sich die Mittelhessen auf Rang acht des Zehner-Tableaus.

Vor der Partie gedachten Teams und Zuschauer Andreas Behm. Der langjährige Teammanager der TG Frankenthal war vor wenigen Wochen nach langer schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren verstorben.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger (Metzler) - Beck, Becker, Schmietenknop, Zurke, Henry Zettler, Beringer, Gans, Frank, Fuchs, Haber, Lüschen, Reinhard, Cunningham, Trump, Paul Zettler

Limburger HC:

David Schneider (Moritz Müller) - Bäder, Böckling, Collée, Eder, Horz, Koch, Kreß, Meurer, Maximilian Müller, Thomas Peters, Lars Schmitt, Lukas Schmitt, Hans-Ulrich Schneider, Wolf

Tore:

0:1 Lars Schmitt (23.), 0:2 Collée (31.), 1:2 Gans (46., Strafecke), 2:2 Gans (52., Strafecke), 2:3 Meurer (56., Siebenmeter) - Strafecken:

7/2 - 0 - Grüne Karten:

Fuchs, Schmietenknop - Beste Spieler:

Zurke, Gans - David Schneider, Meurer - Zuschauer:

450 - Schiedsrichter:

Horn (Frankfurt)/Schilling (Bietigheim).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 11 47 : 17 29  
2.   TC Blau-Weiss 11 39 : 16 26  
3.   SC Frankfurt 1880 12 27 : 18 22  
4.   HC Ludwigsburg 11 31 : 25 20  
5.   TG Frankenthal 11 32 : 29 17  
6.   HG Nürnberg 11 23 : 35 10  
7.   Zehlend. Wespen 11 15 : 24 9  
8.   Limburger HC 11 20 : 35 9  
9.   Mariendorfer HC 12 14 : 37 8  
10.   HTC Stgt. Kickers 11 23 : 35 7  

Rheinpfalz: Erst das Spiel, dann die Feier (29.04.2017)

"Super cool", lautet das Urteil von Sandro Reinhard über den neuen Belag. (Foto: BOLTE)

Zweitligist TG Frankenthal bestreitet heute gegen Limburger HC erste Pflichtpartie auf dem neuen Kunstrasen

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Nach dem 3:3 zum Rückrundenauftakt beim SC Frankfurt 1880 steht für Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal heute das erste Pflichtspiel auf dem neuen Kunstrasen an. Gegner ab 16 Uhr ist Aufsteiger Limburger HC.

 

In Frankfurt hat die Turngemeinde eine 3:0-Führung noch aus der Hand gegeben. Also Katzenjammer? Von wegen. „Alle sind gut drauf. Die Stimmung ist gut“, berichtet TG-Coach Can Yurtseven. In Frankfurt sei es ohnehin nicht leicht, drei Punkte zu holen. Von daher sei ein Zähler schon in Ordnung. „Zumal wir in der zweiten Halbzeit auch zu wenig investiert haben“, erinnert er sich.

Jetzt steht mit dem Limburger HC der nächste Verein aus Hessen auf dem Programm. Das Hinspiel ging klar mit 5:1 an die TG. Folgt jetzt also ein Pflichtsieg? Das sieht Can Yurtseven nicht ganz so. „Das ist vielleicht ein bisschen despektierlich. Der HC war beim Sieg gegen die Stuttgarter Kickers gut. Die Mannschaft ist nicht zu unterschätzen“, warnt er.

Aber klar: Es ist das erste Spiel auf dem neuen blauen Kunstrasen. Zudem steht nach der Partie noch die Einweihungsfeier an. Da will sich die Turngemeinde die Feierstimmung vom Aufsteiger nicht kaputt machen lassen. „Wir werden natürlich alles dran setzen, zu gewinnen. Und das müssen wir von der Einstellung her auch zeigen“, sagt Yurtseven. Heißt: Der Kampf muss angenommen werden. Dann sei es auch mal verziehen, wenn am Stock nicht alles klappt.

Der TG-Coach erwartet defensiv eingestellte Gäste aus Mittelhessen. „Wir werden wohl viele Spielanteile haben. Wir müssen geduldig spielen, gerade im letzten Abschnitt vor dem und im Kreis“, fordert er von seinen Schützlingen. Diese sollen klare, strukturierte Angriffe vortragen. Und mehr Ecken herausholen.

Gut läuft es derzeit bei Sandro Reinhard. Der Schweizer bot laut Yurtseven gegen Frankfurt eine überzeugende Leistung. „Ihm hat in der Vergangenheit immer etwas die Konstanz gefehlt. Er hatte Probleme, die Leistung aus dem Training dann auch im Spiel zu bringen“, erläutert der Trainer. Doch in Frankfurt klappte es beim Eidgenossen. Und das galt auch fürs Toreschießen – das 3:0 ging auf sein Konto.

„Klar, ein Tor beflügelt immer“, sagt Sandro Reinhard. Die gute Form will er jetzt auch gegen Limburg bestätigen. Da seien drei Punkte schon eingeplant. „Auf die leichte Schulter nehmen wir das Spiel aber natürlich nicht.“

Reinhard ist ob des neuen Platzes voll des Lobes. „Der Belag ist super cool, schnell, das kommt uns entgegen, weil wir ein paar gute Techniker in der Mannschaft haben.“ Aber das Wichtigste: „Man rutscht nicht so wie auf dem alten Kunstrasen. Da kann man mehr mit kleinen Körpertäuschungen arbeiten.“

Personell muss Can Yurtseven einige Änderungen vornehmen. Manuel Eck ist angeschlagen und wird ausfallen. Auch Erik Kohlmann steht dem Übungsleiter zufolge nicht zur Verfügung. Für Manuel Eck rückt Nachwuchstalent Noah Frank in den Kader. Für Kohlmann kommt Johannes Zurke zum Einsatz. Ein Fragezeichen steht noch hinter Verteidiger Hans-Christian Damm, der laut Yurtseven eventuell beruflich verhindert ist.

Im Tor der Turngemeinde wird diesmal Oliver Scharfenberger eine Chance bekommen, nachdem Neuzugang Jonathan Adams in Frankfurt gegen seine alten Kameraden zwischen den Pfosten stand. Scharfenberger habe gut trainiert, sagt Can Yurtseven. „Er hat sich den Einsatz verdient“, betont der Coach. Er will das aber nicht als Reaktion auf die drei Gegentore verstanden wissen, die Adams in Frankfurt kassiert hat. „Da haben wir insgesamt schlecht verteidigt.“

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Limburger HC (29.04.2017)

„Wir sind noch am Leben“, sagt Limburgs Trainer Ekkhard Schmidt-Opper . In der Tat war der Rückrundenauftakt wie gemalt für die Hessen: Das Schlusslicht gewann zu Hause 3:2 gegen den HTC Stuttgarter Kickers. Währenddessen ließen die Konkurrenten um den Klassenverbleib Federn. Heute sei aber die TG Favorit. „Im Verein ist eine Euphorie durch den neuen Platz. Die TG will im neuen Wohnzimmer bestimmt gut spielen.“ Sein Team werde mit allen Mann verteidigen und versuchen, die Gastgeber so gut wie möglich zu ärgern.

Stolz ist Ekkhard Schmidt-Opper darauf, dass seine Mannschaft ausschließlich aus Eigengewächsen des Vereins besteht. Und jetzt stehen ihm auch wieder die in der Hinrunde lange verletzten Stürmer Julien Collée und Maximilian Müller zur Verfügung. Treffsicherster Limburger ist bislang mit sieben Toren Laurens Meurer – ein Verteidiger. |tc

Rheinpfalz: TG-Damen zweimal gefordert (29.04.2017)

Die ersten Damen der TG Frankenthal bestreiten am Wochenende in der Feldhockey-Regionalliga Süd ihren nächsten Doppelspieltag. Heute ist das Team von TG-Trainer Nico Hahl zunächst auswärts bei den Stuttgarter Kickers gefordert (15 Uhr). Morgen, Sonntag, 12 Uhr, trifft der aktuelle Tabellendritte auf dem heimischen Jahnplatz im ersten Rückrundenspiel auf Spitzenreiter HG Nürnberg. Das Hinspiel am vergangenen Sonntag in Nürnberg entschied die TG mit 3:2 (1:2) für sich. „Wir haben uns dort eigentlich nur zwei signifikante Fehler geleistet“, erklärte Hahl. Hauptproblem bleibe aber das Toreschießen. Das habe sich auch am Donnerstag bei einem Trainingsspiel gegen den Dürkheimer HC wieder gezeigt. Die Turngemeinde gewann 3:0. Hahl will in den kommenden beiden Spielen mindestens vier Punkte holen. Kapitänin Lisa Stiefenhöfer wird nach längerer Verletzungspause wieder ihre zentrale Position in der Verteidigung einnehmen. Esther Peikert kann dadurch wieder etwas weiter nach vorne rücke. Mona Seemann wird aus beruflichen Gründen fehlen.

Nach einer guten Saison muss Handball-Pfalzligist HSG Eckbachtal eine letzte Aufgabe lösen. Zum Rundenabschluss empfängt der Pfalzpokalsieger und Vizemeister heute (17.30 Uhr) in der Freinsheimer Sporthalle den TV Dahn. Der TV bereitete der HSG im Hinspiel einiges an Kopfzerbrechen. Da es für beide Teams um nichts mehr geht, erwartet HSG-Trainer Thorsten Koch ein lockeres Auslaufen. „Ich denke aber, dass meine Jungs nach der einwöchigen Pause noch einmal Lust haben, Handball zu spielen, um sich dann in die Sommerpause zu verabschieden.“ Im Mittelpunkt vor der Partie steht die Verabschiedung von Torwart Rouven Hahn (geht zu den VTV Mundenheim) und Co-Trainer Sven Foß (Karriereende), wie der HSG-Coach weiter berichtet. Nach Spielende wird dann mit Freibier die Saison begossen.

In der Schlussrunde der Ersten Rheinland-Pfalz-Liga kam der SK Frankenthal zu einem ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg gegen den Tabellenvorletzten SC Bellheim. Damit belegt das Team aus Frankenthal in der Endabrechnung Platz vier. Im Saisonverlauf gelangen dem SKF fünf Siege, ein Remis und drei Niederlagen bei 40,5:31,5 Brettpunkten. Gekrönt wurde Dan Fulea als Liga-Sieger an Brett drei und Top-Scorer der Frankenthaler mit sieben Punkten aus neun Partien. Zusätzlich erzielten Arkadi Syrov (6,5/9), Bernd Kühn (4/7) und Peter Kargoll (4/7) positive DWZ-Bilanzen. Für den gelungenen Saisonverlauf sorgten die weiteren Stammspieler Albert Syska (5/9), Lukas Tresch (4,5/9), Daniel Stein (4/8), Peter Braun (2,5/5), Christof Johann (2/5) sowie Gunter Hain (0,5/1), Helmut Härtner (0,5/1), Andreas Popitz (0/1) und Robert Völpel (0/1).

|gnk

Rheinpfalz: Zweitligist TG Frankenthal weiht am Samstag Platz gegen Limburger HC ein (28.04.2017)

Derzeit gut in Form: TG-Spieler Sandro Reinhard. Foto: BOLTE
 

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal bestreitet am Samstag, 16 Uhr, sein erstes Pflichtspiel auf dem neuen blauen Kunstrasen am Jahnplatz. Gegner ist Aufsteiger Limburger HC. Nach dem 3:3 zum Rückrundenauftakt beim SC Frankfurt 1880 will die Turngemeinde jetzt unbedingt drei Punkte einfahren. TG-Trainer Can Yurtseven erwartet defensiv eingestellte Gäste. "Wir müssen geduldig spielen", fordert er von seinen Schützlingen. |tc

Rheinpfalz: TG gibt Führung ab (24.04.2017)

Feldhockey: Zweitligist spielt gegen SC Frankfurt 3:3

Von Christian Treptow

 

FRANKFURT. Die ersten Herren der TG Frankenthal sind in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga mit einem Unentschieden aus der Winterpause gekommen. Das Team von Trainer Can Yurtseven spielte beim SC Frankfurt 1880 3:3 (2:0). Dabei gaben die Pfälzer eine 3:0-Führung aus der Hand. Trotzdem war der TG-Coach nicht ganz unzufrieden.

 

Denn am Ende hätte die Turngemeinde auch komplett mit leeren Händen dastehen können. Wie Can Yurtseven berichtet, hatten die Gastgeber aus der Mainmetropole bei abgelaufener Uhr noch mit einer Strafecke die Chance, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Alexander Cunningham hatte die Gäste schon früh in Führung gebracht (7.). Kurz vor der Pause legte Frankenthal durch Frido Lüschen nach, dem Can Yurtseven bei seinem ersten Pflichtspielauftritt für Frankenthal eine ordentliche Leistung attestierte. Der Neuzugang von der TSG Kaiserslautern markierte kurz vor der Pause das 2:0 aus Frankenthaler Sicht (35.).

„Wir haben in der ersten Halbzeit gute Konter gespielt“, meinte Yurtseven. Nach dem Seitenwechsel habe es die TG aber nicht vermocht, die Kontrolle über die Partie zu behalten. Daran änderte auch das 3:0 der Gäste nichts. Sandro Reinhard war in der 46. Minute für die TG erfolgreich. Nach einer Hallenrunde mit nur wenigen Spielanteilen, hat der Schweizer laut Yurtseven eine gute Vorbereitung gespielt. „Gegen Frankfurt hat Sandro seine Leistung noch mal gesteigert“, berichtete der Übungsleiter, der Reinhard auf einem guten Weg sieht.

Auf keinem guten Weg war allerdings die TG Frankenthal nach Reinhards Treffer. Den Gastgebern, die nach diesem Remis in der Tabelle weiter zwei Punkte vor der Turngemeinde bleiben, gelang innerhalb von nur sieben Minuten der Ausgleich. Der spielte sich zwischen der 50. und 57. Minute ab. Leonhard Mann markierte zunächst das 1:3 (50.). „Vielleicht sind wir da ein bisschen ins Nachdenken gekommen“, vermutete der Frankenthaler Trainer. Zwei Minuten später gelang Moritz Schmidt-Opper das 2:3. Er nutzte eine Strafecke. Für den Endstand sorgte dann wieder Leonhard Mann (57.). Im Tor hatte Yurtseven gegen Frankfurt Jonathan Adams den Vorzug vor Oliver Scharfenberger gegeben. Adams war ebenso wie Frido Lüschen in der Winterpause zur TG gestoßen. Er kam vom SC Frankfurt 1880 in die Pfalz. Am Samstag bot er laut Yurtseven eine starke erste Halbzeit gegen die alten Kollegen.

Die TG Frankenthal schob sich durch den Punktgewinn auf Rang vier vor den HC Ludwigsburg. Die Schwaben haben allerdings eine Partie weniger ausgetragen. Nächster Gegner der TG ist am Samstag, 16 Uhr, auf dem Jahnplatz der Limburger HC.

2.Bundesliga Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 10 42 : 14 26  
2.   TC Blau-Weiss 10 36 : 14 23  
3.   HC Ludwigsburg 10 28 : 20 20  
4.   SC Frankfurt 1880 10 23 : 14 19  
5.   TG Frankenthal 10 30 : 26 17  
6.   Zehlend. Wespen 10 15 : 24 8  
7.   HTC Stgt. Kickers 10 20 : 31 7  
8.   HG Nürnberg 10 19 : 32 7  
9.   Mariendorfer HC 10 13 : 35 7  
10.   Limburger HC 10 17 : 33 6  

Rheinpfalz: Hahl-Team zeigt Reaktion (24.04.2017)

TG-Stürmerin Elke Hahl (links), hier im Zweitkampf mit der Frankfurterin Lara Henning, traf zu Hause zum zwischenzeitlichen 2:0. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal kassieren gegen SC Frankfurt unnötige Niederlage, besiegen dann aber Tabellenführer HG Nürnberg 3:2

Von Frank Geller

Frankenthal/Nürnberg. Die ersten Damen der TG Frankenthal sind mit einer unnötigen 2:3 (1:0)-Heimniederlage am Samstag gegen den SC Frankfurt 1880 und einem 3:2 (1:2)-Sieg gestern bei der HG Nürnberg in den zweiten Saisonteil der Feldhockey-Regionalliga Süd gestartet. In beiden Partien zeigten die TG-Damen eine gute Spielanlage. „Ich bin mit der Leistung des Teams zu diesem frühen Zeitpunkt zufrieden“, sagte Trainer Nico Hahl.

 

Auf eigenem Platz ließ die TG am Samstag die Frankfurterinnen in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel kommen. Die Gastgeberinnen beherrschten mit viel Ballbesitz das Mittelfeld. Was lange Zeit fehlte, war ein Tor. An Chancen mangelte es nicht. Gleich in der ersten Minute klatschte ein Ball von Mona Seemann an den Pfosten. Nach Vorlagen von Sophia Magura hätte Francesca Delarber (7.) genauso treffen können wie später Nina Stramitzel (13.) oder Elke Hahl (27.). Weitere Gelegenheiten hatten Stramitzel nach einem Pass von Kim Lauer (18.) und wieder Hahl nach Vorarbeit von Anna Mees (25.). Die überaus verdiente Führung erzielte Magura nach einer Strafecke (32.).

Nach dem Seitenwechsel hätte Magura nach einer weiteren Kurzen Ecke auf 2:0 erhöhen können, verpasste das Tor aber knapp (38). Das übernahm dann Elke Hahl nach Vorlage von Kim Lauer (46.). So weit, so verdient. Dass das Spiel dann kippte, ging auf ein unnötiges Foul im eigenen Schusskreis zurück, das zur ersten Strafecke für Frankfurt führte. Luisa Webers daraus resultierendes Tor zum 2:1 brachte die TG-Damen vollkommen aus dem Tritt. Die Gäste machten nun früher Druck und kamen zu einer weiteren Strafecke – Anna Jeute glich aus (53.). Bei der Turngemeinde ging nichts mehr zusammen, Weber erzielte für Frankfurt 1880 sogar noch den Siegtreffer (62.). SC-Trainer Erik Koppenhöfer freute sich darüber, „dass wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind. Wir hatten aber auch Glück, dass Frankenthal in der ersten Halbzeit nur einmal getroffen hat.“ Warum die Partie kippte, konnte sich TG-Trainer Nico Hahl nicht erklären. „Ich hatte im ersten Spiel nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet, hätte aber schon gerne einen Punkt hier behalten“, sagte er. Mit der Spielanlage in der ersten Halbzeit war er sehr zufrieden. „Wir haben die Partie kontrolliert. Ich hätte nicht gedacht, dass wir zu diesem frühen Zeitpunkt schon so weit sind.“

Spielkontrolle bewies die TG laut Hahl auch gestern beim Tabellenführer. Die HG Nürnberg hatte am Samstag den ASV München 1:0 besiegt, musste sich nun aber der TG mit 2:3 geschlagen geben. „Unser Spielaufbau war wieder gut. Wir hatten zwar keine Strafecke, dafür aber viele Kreisszenen“, berichtete Hahl. Eine kurze kritische Phase – die Gäste gerieten durch zwei Ballverluste 0:2 in Rückstand – habe sein Team gut weggesteckt. Noch vor der Halbzeitpause erzielte Maike Wüsthoff mit einem satten Vorhandschuss den Anschlusstreffer für die TG. Für den Ausgleich sorgte kurz nach dem Wiederanpfiff Mona Seemann, die einen Pass von Sophia Magura zum 2:2 verwandelte. Nach einem Angriff über die linke Seite traf Wüsthoff nach einer Flanke von Francesca Delarber mit der Rückhand zum 3:2 aus Sicht der Gäste.

„Nach der unnötigen Niederlage gegen Frankfurt waren die Spielerinnen natürlich angefressen“, erläuterte Hahl. In Nürnberg habe man dann die richtige Reaktion gezeigt. „Auch nach dem Rückstand haben wir die Ruhe bewahrt und die Spielkontrolle behalten.“ Er freute sich über die drei Punkte: „Das nimmt uns am kommenden Wochenende den Druck.“ Die Turngemeinde steht mit neun Punkten weiter auf dem dritten Platz.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Delarber, Elke Hahl, Happersberger, Hoffmann, Koppel, Kelly Lauer, Kim Lauer, Mees, Schopper, Schwindt, Seemann, Elena Stang, Stramitzel, Peikert, Magura

SC Frankfurt 1880:

Ruppert, Krämer - Ahnert, Flatten, Greif, Groß, Henning, Heusgen, Jetter, Jeute, Kalb, Körbel, Renziehausen, Siegel, Slimani, Weber, Weiss

Tore:

1:0 Magura (32., Strafecke), 2:0 Elke Hahl (46.), 2:1 Weber (47., Strafecke), 2:2 Jeute (53., Strafecke), 2:3 Weber (62.) - Strafecken:

4/1 - 2/2 - Gelbe Karte:

Happersberger - Beste Spielerinnen:

Hahl, Koppel, Magura - Groß, Körbel, Weber - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Metz (Kaiserslautern)/Reh (Ludwigshafen).

 

Regionalliga Süd Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HG Nürnberg 6 11 : 6 13  
2.   TSV SCHOTT Mainz 4 10 : 2 10  
3.   TG Frankenthal 5 11 : 10 9  
4.   SC Frankfurt 1880 4 5 : 7 6  
5.   HTC Stgt. Kickers 4 7 : 5 4  
6.   Bietigheimer HTC 4 4 : 7 4  
7.   SB DJK Rosenheim 4 7 : 7 3  
8.   ASV München 5 4 : 15 3  

Rheinpfalz: TG-Damen schlagen Regionalliga-Tabellenführer HG Nürnberg 3:2 (23.04.2017)

Gegen Frankfurt, hier Sophia Magura (links) mit SC-Kapitänin Verena Renziehausen, hat es für die TG-Damen noch nicht zu einem Sieg gereicht. In Nürnberg wurden dann drei Punkte geholt. Foto: Bolte

Nach seiner unglücklichen 2:3-Heimniederlage am Samstag gegen den SC Frankfurt 1880 hat das erste Damenteam der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga Süd am Sonntag auswärts Tabellenführer HG Nürnberg 3:2 (1:2) besiegt. Wie tags zuvor gegen Frankfurt zeigte die Turngemeinde laut Trainer Nico Hahl eine gute Spielanlage und ließ sich in Nürnberg auch von einem 0:2-Rückstand nicht beirren. Maike Wüsthoff erzielte noch vor der Halbzeitpause den Anschlusstreffer für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel glich Mona Seemann nach Vorarbeit von Sophia Magura für die Turngemeinde aus. Wüsthoff sorgte für den 3:2-Endstand aus Frankenthaler Sicht. TG-Trainer Nico Hahl sprach von einem verdienten Sieg: "Wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Nach dem Rückstand haben wir die Ruhe bewahrt und uns weiter Chancen erarbeitet." |gnk

Rheinpfalz: Mit Konstanz zum Erfolg (22.04.2017)

Hat den Sprung in die erste Mannschaft geschafft: TG-Talent Marius Haber (rechts), hier im Testspiel gegen Rüsselsheim. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal startet heute in die Rückrunde – Zu Gast beim SC Frankfurt 1880 – Nachwuchs soll Chance bekommen

Von Christian Treptow

Frankenthal. Nach der wenig erfreulichen Hallensaison greifen die ersten Herren der TG Frankenthal am heutigen Samstag wieder ins Geschehen in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga ein. Zum Aufgalopp der Rückserie muss das Team von Trainer Can Yurtseven beim SC Frankfurt 1880 antreten. Anpfiff in der Mainmetropole ist um 16 Uhr.

 

Die Hallensaison, die in den Abstieg aus der Ersten Bundesliga mündete, sei aufgearbeitet, sagt Can Yurtseven. „Wir sind hart mit uns ins Gericht gegangen“, betont der TG-Coach. Der Winter ist also abgehakt. Seit 7. März hat sich die Truppe auf die Rückrunde im Feld vorbereitet. Und das gleich auf dem neuen blauen Jahnplatz. „Der neue Kunstrasen ist super, lässt sich gut bespielen. Da bekommt man richtig Lust“, sagt Can Yurtseven. Jetzt gebe es keine Ausreden mehr, wenn man eine Ecke nicht richtig stoppt, ergänzt er und grinst.

Das Ziel für die bevorstehenden Spiele ist für den Übungsleiter klar: So schnell wie möglich die Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Aktuell steht die Turngemeinde mit 16 Zählern auf Rang fünf im Mittelfeld der Tabelle, hat neun Zähler Vorsprung auf den Vorletzten, den Mariendorfer HC.

Allerdings liegt Frankfurt nur zwei Zähler vor der TG. „Wenn wir gewinnen, überholen wir Frankfurt“, sagt Stürmer Christian Trump. Ein Schlüssel zum Sieg sei, über 70 Minuten eine konstant gute Leistung abzurufen. In der Regel seien es sehr emotionale Spiele. „Aber Frankfurt liegt uns ganz gut. In der vergangenen Saison haben wir dort auch gewonnen“, erinnert sich Trump. Und in der Hinrunde gab’s auf dem Jahnplatz ein 3:1 für die Turngemeinde.

Doch der Kader sei dünn, sagt Can Yurtseven. Hans-Christian Damm werde wohl nur für drei Partien zur Verfügung stehen. Auf Erik Kohlmann müsse er nach dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (6. Mai) verzichten. Dazu kämen noch schulische Verpflichtungen.

Das betrifft dann wohl hauptsächlich die Jungen aus dem Jahrgang 2000, die für die Rückrunde in den Kader gekommen sind. Can Yurtseven setzt auf sie, wird ihnen Spielzeiten geben. Wer schlussendlich zum Einsatz kommt, wird sich zeigen. „Einige werden etwas länger brauchen“, sagt der Coach, was aber auch teilweise der körperlichen Entwicklung geschuldet sei. Er sei jedenfalls angetan vom Engagement und der Trainingsbeteiligung. Gute Chancen, Zweitliga-Luft zu schnuppern, haben Marius Haber (Mittelfeld), Noah Frank (Außenverteidiger) und Tobias Brechtel (Sturm). Offensivallrounder Vincent Martens sei auf einem guten Weg. Auch Maximilian Fahlenbrach (Mittelfeld) und Alexander König (Torwart) gehören zum Kader. Dazu kommen noch die Neuen, Torwart Jonathan Adams und Verteidiger Frido Lüschen.

Adams, der vom heutigen Gegner Frankfurt in die Pfalz kam, hat sich laut Can Yurtseven nahtlos integriert. Frido Lüschen, der bislang in der Oberliga für die TSG Kaiserslautern gespielt hat, sei athletisch stark, technisch und taktisch müsse er noch arbeiten. „Die Defensivarbeit macht er gut. Nach vorne muss er sich aber noch ans Tempo gewöhnen“, erläutert Yurtseven.

Die wenigsten Probleme dürfte die Turngemeinde auf der Torwart-Position haben. Neben den bereits erwähnten Jonathan Adams und Alexander König stehen Can Yurtseven noch Oliver Scharfenberger und Jonathan Metzler zur Verfügung.

Der Auftakt gegen Frankfurt sei wegweisend, betont Yurtseven. „Bei einer Niederlage hätten wir am nächsten Wochenende dann schon ein Sechs-Punkte-Spiel zu Hause gegen Limburg“, orakelt Yurtseven. Das Problem: „Wir wissen nicht, wo wir stehen. Aber das trifft auf Frankfurt auch zu“, meint der Trainer.

Christian Trump, der in der internen Torschützenliste mit fünf Treffern hinter Johannes Gans (9) auf Platz zwei liegt, schätzt den SC Frankfurt 1880 als talentierte junge Mannschaft ein. „Und die Jungen wollen sich natürlich in der Zweiten Bundesliga zeigen. Das wird kein leichtes Spiel für uns.“ Die TG müsse einfach besser verteidigen als noch in der Vorbereitung, angefangen im Sturm. „Im Kreis müssen wir effektiver, kaltschnäuziger werden“, betont Trump. Dass die Turngemeinde noch mal unten reinrutscht, damit rechnet der Stürmer, der ohne Beschwerden in die Rückrunde geht, nicht. „Wir müssen die Heimspiele erfolgreich gestalten und auswärts was mitnehmen.“

Fehlen werden heute laut Can Yurtseven Hans-Christian Damm (Beruf) und Noah Frank. Johannes Zurke hat die Grippe erwischt. Tobias Brechtel, Maximilian Fahlenbrach und Alexander König kommen in der „Zweiten“ zum Einsatz. Als Torwartgespann fahren Oliver Scharfenberger und Jonathan Adams mit nach Frankfurt.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: SC Frankfurt 1880 (22.04.2017)

Das ist bitter! Ausgerechnet zum Rückrundenauftakt muss SC-Coach Nicklas Benecke auf Kapitän Anton Schmidt-Opper verzichten. „Er wurde am Daumen operiert“, klärt Benecke auf. Ansonsten seien aber alle fit. Aber natürlich fehle mit dem Kapitän auch derjenige, der für den Spielaufbau zuständig sei. „Das wiegt schon schwer.“ Jetzt müssten eben die Jungen in die Bresche springen. Wer genau, das lässt Nicklas Benecke noch offen. Bange sei ihm aber nicht. Die Tabellenkonstellation gebe das her. Der SC ist mit 18 Zählern Dritter. Von daher sieht Benecke der Rückrunde entspannt entgegen. Aus seiner Sicht haben die ersten fünf Teams im Tableau, zu denen auch die TG gehört, nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.

Gegen die Turngemeinde erwartet er ein sehr schweres Spiel. „Frankenthal verteidigt gut, hat mit Timo Schmietenknop, Johannes Gans, Paul Zettler und Christian Trump gute Einzelspieler.“ Da müssten seine Spieler mit der richtigen Einstellung drangehen. „Wir dürfen nicht blauäugig in die Zweikämpfe.“ |tc

Rheinpfalz: Wiedersehen mit Frankfurt (21.04.2017)

In der Vorbereitung haben die Frankenthalerinnen, hier Francesca Delarber im Spiel gegen Rosenheim, an der Athletik gearbeitet. (Foto: BOLTE)

TG-Damen treffen in Regionalliga Süd auf SC 1880 und HG Nürnberg

Von Frank Geller

FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal starten am Wochenende mit einem Doppelspieltag in den zweiten Saisonteil der Feldhockey-Regionalliga Süd. Morgen, Samstag, ist der SC Frankfurt 1880 um 16.30 Uhr auf dem Jahnplatz zu Gast. Am Sonntag, 15 Uhr, bestreiten die Frankenthalerinnen ein Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten HG Nürnberg.

 

Während die ersten Herren der Turngemeinde am Wochenende in der Zweiten Bundesliga direkt in die Rückrunde einsteigen, hat das erste Damenteam in der Regionalliga fast noch die ganze Saison vor sich. Der Spielplan wurde auch für die aktuelle Feldrunde wieder so kurios gestaltet, dass die Mannschaften vor der Winterpause höchstens vier Partien bestritten haben. Weil sich die TG mit dem TSV Schott Mainz auf eine Spielverlegung geeinigt hatte, haben die Frankenthalerinnen im vergangenen Herbst sogar erst drei Begegnungen absolviert.

Ende September gewannen die TG-Damen ihr Auftaktspiel gegen Aufsteiger Bietigheimer HTC 3:2. Es folgten noch eine 1:2-Auswärtsniederlage beim ASV München und ein 2:1-Heimsieg gegen den SB Rosenheim. Mit sechs Punkten haben die Frankenthalerinnen auf dem dritten Tabellenplatz überwintert.

Erster Gegner des Jahres auf dem Feld ist morgen der letzte Gegner in der Halle: Mit einem knappen 3:2-Sieg gegen den SC Frankfurt 1880 hat die Turngemeinde im Februar in einem packenden letzten Saisonspiel den Klassenverbleib in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd klargemacht und die Hessinnen in die Zweite Regionalliga gestürzt (wir berichteten). Das Team von SC-Trainer Erik Koppenhöfer dürfte mit den Frankenthalerinnen also noch eine Rechnung offen haben. Dennoch sollte gegen die Hessinnen erneut ein Sieg drin sein, glaubt TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer, die wegen einer Armverletzung nicht an der Vorbereitung zur Feldrunde teilnehmen konnte und auch am ersten Doppelspieltag noch nicht zum Schläger greifen kann. Der Gegner am Sonntag, die HG Nürnberg, sei wegen vieler Abgänge im Team schwer einzuschätzen.

„Es ist wie immer in der Regionalliga: Jeder kann jeden schlagen. Die Tagesform wird entscheidend sein, besonders an den Doppelspieltagen“, meint Stiefenhöfer. TG-Trainer Nico Hahl erwartet unter diesen Vorzeichen wieder eine enge Titelentscheidung. Einen eindeutigen Favoriten macht er nicht aus. Die größten Defizite sieht Stiefenhöfer nach wie vor im Sturm: „Wir müssen vor dem Tor die richtige Entscheidung treffen.“ In der Vorbereitung habe man viel an der Athletik gearbeitet.

Alisia Hochstetter und Katharina Haltenberger haben die TG in Richtung TSV Mannheim verlassen. Dafür ist Lea Schopper nach ihrem Auslandsaufenthalt in den Kader zurückgekehrt, der im Wesentlichen aus erfahrenen Spielerinnen wie Lisa Stiefenhöfer, Sophia Magura, Esther Peikert, Katja Happersberger, Francesca Delarber, Maike Wüsthoff oder Kim Lauer besteht. Außer Kapitänin Stiefenhöfer sind vor der Wiederaufnahme der Feldsaison alle Spielerinnen fit. Nach dem Wochenende treffen die Frankenthalerinnen in der Hinrunde noch auf den HTC Stuttgarter Kickers und den TSV Schott Mainz.

Rheinpfalz: TG Frankenthal gewinnt Testspiel gegen Rüsselsheim (14.04.2017)

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat auch das zweite Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde in dieser Woche gewonnen. Das Team von Can Yurtseven bezwang am Donnerstagabend auf eigenem Platz Regionalligist RK Rüsselsheim 5:3 (3:0). Die Turngemeinde bestimmte die Partie gegen den klassentieferen Kontrahenten über weite Strecken, ließ aber nach der Pause die Zügel etwas schleifen. Die Tore für die TG, bei der Timo Schmietenknop, Hans-Christian Damm und Sven Becker fehlten, schossen Benjamin Otto, Johannes Gans (2), Lauritz Fuchs und Christian Trump (Siebenmeter). |tc

Rheinpfalz: TG-Herren schlagen Darmstadt (13.04.2017)

In der Vorbereitung auf die anstehende Rückrunde der Zweiten Feldhockey-Bundesliga hat die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal ein Spiel gegen den Regionalligisten TEC Darmstadt 4:2 gewonnen. Die Tore für die Turngemeinde schossen Alexander Cunningham, Johannes Gans, Paul Zettler und Tobias Brechtel. TG-Coach Can Yurtseven sprach von einer einseitigen und dominanten Partie vonseiten der TG mit „ordentlichen spielerischen Ansätzen“. Aus Sicht von Kapitän Timo Schmietenknop fehlen derzeit noch die Automatismen beim Eindringen in den Schusskreis. Daran kann die TG bereits heute, 20.30 Uhr, weiterarbeiten. Dann ist ein weiteres Vorbereitungsspiel auf dem Jahnplatz gegen Regionalligist Rüsselsheimer RK.

Die für Ostersamstag, 17 Uhr, geplante Partie in der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz zwischen dem SV Büchelberg und dem VfR Frankenthal findet nicht statt. Laut VfR-Vorsitzendem Salvatore Mauro hat Frankenthal die Partie wegen Spielermangels abgesagt.

Was die Nachwuchsförderung betrifft, ist der 1. BC Frankenthal derzeit einer der rührigsten Vereine des Südwestdeutschen Amateur-Box-Verbands (SWABV). Das macht sich bei den Meldungen für die verschiedenen Titelkämpfe bemerkbar. Für die internationale deutsche Meisterschaft der Junioren (U 17) vom 18. bis 22. April im Seebad Binz auf Rügen hat Südwest-Jugendwart und BC-Trainer Dietmar Geier gleich drei der vier SWABV-Nominierungen abgegeben. Um die Titel kämpfen werden Simon Vollmer in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm, Yvo Schlamp in der Klasse bis 54 Kilogramm sowie John Gerhauser in der Klasse bis 70 Kilogramm. Der vierte Südwest-Starter ist Filipe De Sousa vom ASV Landau, der in der Klasse bis 57 Kilogramm an den Start geht.

|tc

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Rheinpfalz: Uniteams treffen in Turnier aufeinander (17.03.2017)

Um den Spaß am Hockeyspiel geht es am Wochenende in der Stadtsporthalle Am Kanal in Frankenthal bei einem Spaßturnier im Rahmen eines Aufeinandertreffens von Hochschulmannschaften. Nach 2016 richtet das Uniteam aus Gießen sein Turnier auch in diesem Jahr wieder hier aus, teilt Gastgeber TG Frankenthal mit. Erwartet werden Hochschulmannschaften aus Bamberg, Darmstadt, Heidelberg, Karlsruhe, Köln, Mainz, Marburg, München, Stuttgart und Würzburg. Die Turngemeinde ist mit einem Mixed-Team von den dritten Damen bis zu den ersten Herren und der Elternmannschaft Kanalschnooke vertreten. Am morgigen Samstag sind von 9 bis 19.30 Uhr 42 Partien zu sehen. Am Abend gibt es ein Büfett für die Spieler und eine Party. Die Platzierungsspiele finden am Sonntag von 9 bis 12.15 Uhr statt. Zuschauer sind in die Halle eingeladen. Die Bewirtung übernimmt das Hochschulteam aus Gießen mit Unterstützung der Turngemeinde.

Wir trauern um einen lieben Freund
und wertvollen Sportkameraden

 

Andy Behm

 

der nach langem Kampf gegen den Krebs 
am 21. Februar 2017 verstorben ist.

 

 

Wir verlieren mit Andy Behm ein bewundernswertes Vorbild und den langjährigen Manager unserer Hockey-Herrenmannschaft.

 

 

Er war für jeden da, immer aufrichtig, liebenswert und hilfsbereit. Nie war ihm eine Aufgabe zu viel und er hatte immer das Wohl der Menschen im Blick.

Wir werden ihn alle sehr vermissen und er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben.

 

 

Der Vorstand und die Abteilungsleitung Hockey
der Turngemeinde Frankenthal von 1846 e.V.
im Namen aller Mitglieder

Rheinpfalz: „Er war sich für nichts zu schade“ (23.02.2017)

War bei den Spielen immer dabei, egal ob zu Hause oder auswärts: Andreas Behm. (Foto: BOLTE)

Nachruf: Andreas Behm im Alter von 57 Jahren verstorben – Langjähriger Manager der ersten TG-Herren

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die TG Frankenthal trauert um Andreas Behm. Der langjährige Manager der ersten Herrenmannschaft ist am Dienstag nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Er wurde 57 Jahre alt.

„Als Manager bist du für alles da“, sagte Andreas Behm im Gespräch mit der RHEINPFALZ im Dezember 2015. Diesen Satz hat er gelebt. Er trug bei den Spielen die Wasserkisten, kümmerte sich um Hotelreservierungen und Zugfahrkarten und fuhr verletzte Spieler auch schon mal ins Krankenhaus. Selbst Hockey gespielt hat der gebürtige Neubrandenburger nie, stattdessen Fußball bei Post Neubrandenburg.

Seine Leidenschaft für Hockey begann Mitte der 90er-Jahre. Norbert Grimmer hat ihn damals zum TFC Ludwigshafen auf die Parkinsel geholt. Als Grimmer zur TG Frankenthal ging, folgte ihm Behm. „Ich war damals Teammanager. Andy war Betreuer. Ich habe ihn dann an die Aufgaben eines Managers herangeführt“, erinnert sich Grimmer. Als „sehr aufgeschlossen und sehr hilfsbereit“ beschreibt Grimmer den gelernten Instandhaltungsmechaniker, der später auch Psychologie studierte und dann im Außendienst für einen Garantieversicherer tätig war.

Als Behm den Manager-Posten bei der Turngemeinde übernahm, war sein wesentliches Anliegen, dass ein hauptamtlicher Trainer installiert wird. Das gelang mit Fabian Rozwadowski. „Andy hat zu 99 Prozent für andere gelebt – für den Verein, für die Spieler“, sagt Rozwadowski. Mit Behm verband ihn nach eigener Aussage eine tiefe Freundschaft. Behm habe ihm während seiner Trainertätigkeit in Frankenthal immer den Rücken frei gehalten. „Ohne seine Hilfe hätte ich mich nie so als Trainer entwickelt.“

„Ich kann mir Hockey in Frankenthal ohne Andy Behm nicht vorstellen. Wenn ich an Hockey in Frankenthal denke, denke ich an Andreas Behm“, sagt Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop. Behm sei sehr engagiert, Tag und Nacht erreichbar gewesen. „Er war sich für nichts zu schade.“

Auch der ehemalige TG-Trainer Stephan Decher, jetzt beim TSV Mannheim tätig, hatte nach eigenem Bekunden ein sehr gutes Verhältnis zu Behm. „Er hat immer alles für den Verein und die Mannschaft gemacht. Er war ein sehr verlässlicher Typ, hat immer mit angepackt.“ Behm habe sich nach seinem Wechsel zur TG schnell eingearbeitet, sei bei jedem Spiel dabeigewesen, egal ob zu Hause oder auswärts. „Wir hatten viele schöne Momente. Er wird in guter Erinnerung bleiben.“

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