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Rheinpfalz: Mehr Spielanteile, weniger Tore (15.01.2018)

Im Heimspiel gegen den Limburger HC am Freitagabend holte die Turngemeinde, hier Henry Zettler (rechts) im Zweikampf mit HC-Kapitän Laurens Meurer, einen Punkt. Die Partie endete 7:7. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal hat nach 2:7-Niederlage gegen den HTC Stuttgarter Kickers nur noch theoretische Aufstiegschancen

Von Christian Treptow

«Frankenthal/Stuttgart.» Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal kann den Rest der Saison einigermaßen entspannt angehen. Die Turngemeinde verlor gestern bei Spitzenreiter HTC Stuttgarter Kickers 2:7 (1:2) und hat damit nur noch sehr theoretische Chancen auf den Aufstieg. Allerdings: Die Pfälzer haben auch mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Das Minimalziel ist also erreicht.

Laurens Meurer, Kapitän des Limburger HC und Gegner der TG am Freitagabend, brachte es auf den Punkt: „Mit dem 7:7 ist nix passiert.“ Dass es nach einer turbulenten und spannenden Partie mit zahlreichen Führungswechseln unentschieden stand, lag auch daran, dass Alexander Cunningham bei der letzten Strafecke der TG den Ball nicht richtig traf. Zwölf Sekunden vor Schluss wäre das wohl die Entscheidung zugunsten der Turngemeinde gewesen.

Und so war doch etwas passiert. Denn keine der beiden Mannschaften brachte der Punkt richtig weiter. Die TG hatte 13 Zähler. Das waren am Freitag immer noch zwei weniger als Spitzenreiter Stuttgart. Und Limburg war mit zu der Zeit zehn Punkten auch nicht weiter gekommen.

Die Hoffnungen auf einen Ausrutscher der Schwaben bei der HG Nürnberg am Samstag waren schnell ad acta gelegt. Die Kickers gewannen 6:4 bei den Franken und bauten ihren Vorsprung auf fünf Zähler aus. Um das Rennen um die Meisterschaft noch einigermaßen spannend zu machen, hätten die Frankenthaler gestern in Stuttgart gewinnen müssen. So kam es aber nicht, weil die Gäste laut ihrem Trainer Can Yurtseven zwar mehr Spielanteile hatten, diese aber nicht in Zählbares umwandeln konnten. „Insofern hat der HTC auch verdient gewonnen“, konstatierte Yurtseven.

Grundsätzlich habe sein Team gute Spielanlagen gezeigt. Stuttgart habe aber zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Für kleine Hoffnungsschimmer sorgten bei der Turngemeinde Kapitän Timo Schmietenknop mit dem 1:2 kurz vor der Halbzeit und Sven Beringer mit dem 2:3 kurz nach dem Seitenwechsel. Dass der Sieg so hoch ausfiel, lag daran, dass die TG gegen Ende noch mal alles versuchte, den Torwart vom Platz nahm und mit sechs Feldspielern agierte.

Ein Punkt aus zwei Spielen zum Jahresauftakt – das war dann zu wenig, um die Stuttgarter Kickers noch mal in Bedrängnis zu bringen. Nach dem 7:7 am Freitagabend gab’s gestern Nachmittag die zweite Saisonniederlage. Wie schon zum Rundenauftakt erwies sich der HTC Stuttgarter Kickers als eine Nummer zu groß für den Erstligaabsteiger.

Mit dem 2:7 verabschiedete sich die TG aus dem Rennen um den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Stuttgart hat nach Siegen gegen Nürnberg und Frankenthal jetzt acht Punkte Vorsprung auf Frankenthal und den Limburger HC – beide Teams haben 13 Zähler. Allerdings sind die Pfälzer vom zweiten auf den dritten Platz in der Südgruppe zurückgefallen. Sie haben das schlechtere Torverhältnis als Limburg.

Die gute Nachricht: Die TG hat nach der Niederlage des Dürkheimer HC gestern in Limburg den Klassenverbleib sicher. „Wir werden aber weiter in jedem Spiel auf Sieg spielen“, kündigte Can Yurtseven gestern an. Man wolle erst gar keine Gedanken in Richtung Wettbewerbsverzerrung aufkommen lassen.

Zufrieden war der Übungsleiter mit dem Comeback von Volker Schwindt, der nach langem Aufenthalt im Ausland am Wochenende erstmals wieder zum TG-Kader gehörte. „Er hat eine solide Leistung gezeigt und kann im Hinblick auf die Feldrunde eine große Verstärkung für uns sein.“

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Stgt. Kickers 7 47 : 24 21  
2.   Limburger HC 7 40 : 24 13  
3.   TG Frankenthal 7 44 : 37 13  
4.   HG Nürnberg 7 29 : 45 6  
5.   Rüsselsheimer RK 7 31 : 48 6  
6.   Dürkheimer HC 7 33 : 46 3  

2.Herren gewinnen gegen TG Worms 1

TG Frankenthal 2 - TG Worms 1

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 1 6 40 : 22 13  
2.   TG Frankenthal 2 6 31 : 21 13  
3.   TSG Neustadt 1 5 37 : 22 11  
4.   TG Worms 1 4 12 : 17 6  
5.   TSG Kaiserslautern 1 6 30 : 45 1  
6.   HC Speyer 1 5 12 : 35 1
3:2 (1:2)

Rheinpfalz: Zweitligist TG Frankenthal unterliegt Stuttgarter Kickers 2:7 (14.01.2018)

Einen Punkt holte die TG-Frankenthal, hier Henry Zettler (rechts), am Freitagabend gegen den Limburger HC. Foto: BOLTE

Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal kann seine Aufstiegsträume zu den Akten legen. Nach dem 7:7-Unentschieden am Freitagabend gegen den Limburger HC verlor die Turngemeinde am Sonntagnachmittag das Spitzenspiel beim HTC Stuttgarter Kickers 2:7 (1:2). Die Schwaben können dagegen den Aufstiegssekt schon mal kalt stellen.

 

Stuttgart trifft dreimal ins leere Tor


Die TG lag beim Tabellenführer nach zehn Minuten 0:2 hinten. Kapitän Timo Schmietenknop sorgte kurz vor der Pausensirene für den Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel und dem dritten Stuttgarter Tor zeichnete Sven Beringer postwendend für das 2:3 aus Frankenthaler Sicht und somit für einen Hoffnungsschimmer verantwortlich. Doch Stuttgart ließ sich nicht beirren und entschied die Partie nach dem 2:4 mit drei Treffern ins leere Frankenthaler Tor.

Die TG ist jetzt Dritter


TG-Trainer Can Yurtseven hatte noch mal alles versucht und den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Platz genommen. Bester Schütze bei den Gastgebern war mit drei Toren Anton Boomes. „Wir hatten mehr Spielanteile, aber Stuttgart war vor dem Tor einfach konsequenter“, berichtete Yurtseven. Bei noch drei ausstehenden Partien haben die Kickers nun acht Zähler Vorsprung auf das Verfolgerduo Limburger HC und TG Frankenthal. Die Turngemeinde ist aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz drei. |tc

Damen Oberliga TG Frankenthal gegen TG Worms (13.01.2018)

In der Damenoberliga empfingen die 2. Damen der TG Frankenthal die 1. Mannschaft der TG Worms. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren klar, mit einem deutlichen Sieg konnten sich die Gastgeber an die Tabellenspitze der Liga setzen.

Entsprechend legten die Damen der TG dann auch los. Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da führte man nach Toren von Kelly Lauer und Lissy Stang schon mit 2:0. Auch in den folgenden Minuten ließ man die Gäste kaum zur Entfaltung kommen, nur mit der Chancenverwertung haperte es hier noch. Etwa zur Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, der Druck ließ nach und den Gästen gelang es, sich immer öfters zu befreien. In der Folge kamen nun auch die Damen aus der Domstadt zu guten Torchancen. In dieser Phase bewahrte Torfrau Katharina Steitz ihre TG mit einigen schönen Paraden vor einem Gegentreffer. Als dann alle schon mit den Gedanken in der Pause waren, erhöhte Lissy Stang noch auf 3:0.

Dieser dritte Treffer gab den Damen der TG dann auch die benötigte Sicherheit. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen sie das Heft wieder in die Hand und ließen sich auch im weiteren Verlauf nicht mehr aus dem Konzept bringen. Allerdings benötigte man hier eine Viertelstunde und einige gute Chancen, um sich auch für den Aufwand zu belohnen. Erneut war es Lissy Stang, die mit ihrem dritten Treffer an diesem Tag den Bann brach. Danach war das Team von Trainer Bernd Lauer nicht mehr zu bremsen, nach teilweise sehr schönen Spielzügen schraubten Noelle Hahl (2), Anna Mees, Elli Stang und Kelly Lauer, bei einem zwischenzeitlichen Ehrentreffer der Gäste, das Ereignis auf 9:1. Was man dann auch als Punktlandung bezeichnen könnte, denn dieses Resultat reichte exakt, um sich zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze zu setzen.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Katharina Steitz, Elli Stang, Lissy Stang, Silvia Singhoff, Mona Seemann, Julia Sabasch, Janine Meyer, Anna Mees, Kelly Lauer und Noelle Hahl.

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TFC Ludwigshafen 6 32 : 13 15  
2.   TG Frankenthal 2 6 28 : 14 12  
3.   HC Speyer 1 5 15 : 15 9  
4.   TSG Kaiserslautern 6 23 : 24 7  
5.   TSV SCHOTT Mainz 2 5 9 : 21 3  
6.   TG Worms 1 4 5 : 25 1  

Rheinpfalz: TG mit Remis zum Rückrundenstart (13.01.2018)

Zum Start der Rückrunde der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd haben sich gestern Abend die TG Frankenthal und der Limburger HC in der Halle Am Kanal 7:7 (3:4) getrennt. Keine Mannschaft war in der Lage, sich entscheidend abzusetzen. Die Führung wechselte ständig. Die TG war zum ersten Mal nach zwei Eckentoren von Kapitän Timo Schmietenknop vorne. Danach war sie hauptsächlich bemüht, eine Limburger Führung auszugleichen. Manuel Eck erzielte das 3:3 (29.). Die Gäste gingen jedoch nach einem Kafke-Tor mit einer 4:3-Führung aus ihrer Sicht in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war die Turngemeinde aggressiver. Der spielstarke Marius Haber und Sven Beringer trafen zum 4:4 (33.) und 5:4 (37.). Doch an diesem Abend durfte kein Anhang lange über einen Vorsprung jubeln. Die Hessen lagen beim 5:6 selbst wieder in Front. Erneut Haber und Alexander Cunningham machten aus dem 5:6 ein 7:6. Lukas Schmitt sorgte für das unterm Strich gerechte Remis. Zwölf Sekunden vor dem Ende traf Alexander Cunningham (rechts im Duell mit Limburgs Keeper David Schneider) bei einer Strafecke den Ball nicht richtig. Es war die große Chance für die TG, an Spitzenreiter HTC Stuttgarter Kickers dranzubleiben. „Schade, wir hatten’s auf dem Schläger“, meinte Marius Haber. Einen Vorwurf in Richtung des Teamkollegen gab es aber natürlich nicht. „Das passiert.“ |tc

Rheinpfalz: Zwei Spitzenspiele in drei Tagen (12.01.2018)

Sven Beringer traf im Heimspiel gegen Limburg doppelt. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute Abend den Limburger HC – Am Sonntag beim Ersten Stuttgart zu Gast

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Zwei Partien stehen für Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal am Wochenende auf dem Programm. Bereits heute Abend, 20 Uhr, empfängt das Team von Trainer Can Yurtseven den Limburger HC. Am Sonntag, 16 Uhr, steht das Spitzenspiel beim Tabellenersten HTC Stuttgarter Kickers auf dem Plan. Bei den Schwaben wollen sich die Pfälzer für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Eigentlich könnte TG-Coach Can Yurtseven dem Wochenende relativ entspannt entgegensehen. Sein Team hat das vergangene Jahr mit vier Siegen in Folge abgeschlossen. Mittlerweile steht die Turngemeinde auf Rang zwei der Südgruppe der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga. Doch diese Siegesserie, und damit auch der gute Spielrhythmus, der Frankenthaler wurde von der Pause über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel unterbrochen.

Und deshalb fange man wieder bei Null an, meint Can Yurtseven. „Es wird darauf ankommen, welche Mannschaft über den Jahreswechsel besser trainiert hat“, sagt der TG-Coach. Die Pause sei genau dann gekommen, als sein Team „im Flow“ gewesen sei. Bei den Übungseinheiten habe er festgestellt, dass seine Jungs noch nicht so richtig im Spielrhythmus seien. „Man merkt den Spielern die Pause schon an.“

Da darf man gespannt sein, wie sich die Mannschaft in den beiden Top-Spielen jetzt schlägt. Erster Gegner ist heute Abend der Limburger HC. Das Team von Trainer Ekkhard Schmidt-Opper ist für Can Yurtseven nach wie vor die spielstärkste Truppe der Liga. „Sie sind technisch extrem stark und bei Kontern gefährlich. Ich sehe sie gleichwertig mit Stuttgart und uns“, sagt Yurtseven.

Im Hinspiel startete die Turngemeinde beim 4:1-Erfolg ihre Siegesserie. Genau an diese Leistung soll die Turngemeinde anknüpfen. „Das war von der Defensivleistung her unser stärkstes Saisonspiel bislang“, sagt Sven Beringer. In Limburg war er mit zwei Treffern maßgeblich am Erfolg der TG beteiligt. Yurtseven geht aber davon aus, dass beide Teams ob der Pause Probleme haben werden, defensiv sicher zu stehen. „In den ersten zehn, 15 Minuten müssen wir gut reinkommen, die Nervosität ablegen.“ Und natürlich ist in Sachen Verteidigung auch die Offensive gefragt, betont Sven Beringer. „Da dürfen wir nicht vergessen, auch nach hinten zu arbeiten.“

An das Spiel in Stuttgart am Sonntag soll heute Abend aber bitteschön noch keiner denken, fordert der Coach. „Wenn wir gegen Limburg nur zehn Prozent nachlassen, weil wir vielleicht schon auf Stuttgart schauen, wird es nicht reichen“, prophezeit Yurtseven. Er gehe aber davon aus, dass keiner seiner Spieler heute auch nur eine Sekunde an Stuttgart denkt.

„Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen. Das Spiel gegen Limburg entscheidet, ob wir noch eine Chance haben werden, aufzusteigen“, berichtet Sven Beringer. Mit einer Niederlage gegen die Hessen sei das schon fast nicht mehr zu machen. Sowohl Limburg als auch Stuttgart hätten Schwierigkeiten, wenn es körperlich etwas robuster zur Sache geht, analysiert Beringer.

Doch das Spiel in Stuttgart lässt sich natürlich nicht völlig ausklammern. Can Yurtseven erwartet eine enge Partie. Im Hinspiel gab’s zum Saisonstart eine 4:5-Heimniederlage für die Pfälzer. „Da hatten wir aber auch gute Phasen“, sagt der Trainer. Er sieht seine Mannschaft stark genug, in der Schwabenmetropole drei Punkte einzufahren.

Gewinnen beide ihre Partien vorher, empfängt der Erste den Zweiten. Bei solch einer Konstellation könnten ja auch immer noch andere Aspekte eine Rolle spielen als das reine Leistungsvermögen, meint Yurtseven. „Wann bekommt man zum Beispiel ein Gegentor.“ Aber Stuttgart sei im Moment noch weit weg.

Der Kader sei komplett. Torwart Oliver Scharfenberger hat laut Can Yurtseven im Training einen Schlag auf den Kopf bekommen. Sollte er nicht einsatzfähig sein, steht Alexander König zwischen den Pfosten. Jonathan Adams steht aufgrund von Prüfungen nicht zur Verfügung.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: Limburger HC und HTC Stuttgarter Kickers (12.01.2018)

An den Limburger HC hat die TG in dieser Hallenrunde gute Erinnerungen. Am 9. Dezember gelang den Pfälzern bei den Hessen der erste Saisonsieg. Sven Beringer (2), Henry Zettler und Sandro Reinhard trafen nach torloser erster Halbzeit. Zu unterschätzen ist der Limburger HC aber nicht. Vor allem in der Defensive hat das Team seine Qualitäten, stellt mit nur 13 Gegentoren die beste Abwehr der Südgruppe der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga. Mit neun Punkten ist Limburg auf Rang drei, einen Platz hinter der TG Frankenthal.

Thorben Wegener, Trainer des HTC Stuttgarter Kickers, sieht sich in seiner Meinung bestätigt: „Wer am konstantesten spielt, steigt auf.“ Und bislang hat sein Team alle Spiele gewonnen, steht mit einer makellosen Bilanz an der Tabellenspitze. Mit der Ausbeute sei er daher voll zufrieden. „Aber als Trainer findet man natürlich immer etwas, mit dem man nicht zufrieden ist.“ Das ausgegebene Saisonziel Klassenverbleib habe man geschafft. Und am Sonntag dann ein Endspiel um Platz eins? „Es wird auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel. Wenn wir am Wochenende zweimal gewinnen, haben wir gute Chancen, aufzusteigen. Dann brauchen wir aus den beiden restlichen Heimspielen noch einen Punkt, das sollte machbar sein.“ |tc

Rheinpfalz: Cunningham im Torrausch (18.12.2017)

Alexander Cunningham traf gegen DHC-Torhüter Martin Fink zum 1:0 aus TG-Sicht. (Foto: Thorsten von Löbbecke)

Hallenhockey: TG Frankenthal holt am Wochenende in Zweiter Bundesliga gegen die HG Nürnberg und den Dürkheimer HC sechs Punkte

Von Stefan Tresch

und Volker Endres

«FRANKENTHAL/BAD DÜRKHEIM.» Die TG Frankenthal hat am Wochenende in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga zwei torreiche Siege erzielt. Nachdem die Mannschaft von Trainer Can Yurtseven am Samstag im Heimspiel die HG Nürnberg 11:8 (5:2) bezwungen hatte (wir berichteten in der RHEINPFALZ am Sonntag), setzte sie sich gestern auswärts mit 5:4 (1:1) im Pfalzderby gegen den Dürkheimer HC durch.

Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die rund 150 Zuschauer am Samstag in der Halle Am Kanal im Spiel gegen Nürnberg nicht beklagen. Mehrmals standen die Zuschauer auf und unterstützten die TG mit rhythmischem Klatschen. Das hatte sich die junge Mannschaft, die auf Kapitän Timo Schmietenknop verzichten musste, durch ihren Einsatz verdient. Mit Tempo vorgetragene Angriffe, schöne Kombinationen, effektive und selbstbewusste Abschlüsse zeichneten das TG-Spiel aus. Die Gastgeber bekamen allerdings auch deutlich mehr Räume geboten als beim Saisonauftakt gegen Stuttgart.

Die TG startete konzentriert. Ein Doppelpack von Sandro Reinhard (2., 13.) – das zweite Tor fiel nach einer Strafecke –, brachte Sicherheit und die Führung, die die Frankenthaler über die gesamte Partie nicht mehr aus der Hand gaben. Auch weil Alexander Cunningham mit einer Selbstverständlichkeit vor dem Tor agierte, wie man es von ihm bisher selten gesehen hat. Dreimal traf er im ersten, zweimal im zweiten Durchgang. Richtig stark war auch Henry Zettler, der nicht nur schöne Pässe spielte, sondern ebenfalls zwei Tore schoss.

Für die HG Nürnberg sorgte in der ersten Halbzeit der ehemalige Frankenthaler Julian Wuttke oft für Gefahr vor dem TG-Tor. Zwei kleine Schwächephasen mussten die Frankenthaler in der zweiten Halbzeit überwinden, insbesondere nach der 10:5-Führung. Immerhin acht Gegentore wurden zugelassen. Dabei zeichnete sich TG-Torwart Oliver Scharfenberger mehrfach aus, indem er einige hochkarätige Nürnberger Chancen entschärfte. Doch offensiv hatte die Turngemeinde einfach immer die passende Antwort.

„20 Minuten Zweitliga-Niveau reichen nicht. Wir haben der TG zu viele Räume gegeben. Zeitweise haben wir auf Verbandsliganiveau verteidigt“, meinte HG-Trainer Matthias Schmeiser nach der Begegnung. TG-Coach Can Yurtseven war dagegen stolz auf sein Team: „Bis auf zwei, drei Minuten am Ende war ich sehr zufrieden“, meinte der Übungsleiter. „Jedes Tor war stark herausgespielt. Das Fehlen von Timo haben wir gut kompensiert.“ Alexander Cunningham meinte: „Die Vorbereitung auf das Spiel war träge. Wir haben uns dann in der Kabine mit Musik in die richtige Stimmung versetzt. Ich habe mir gedacht: Ballere die Dinger jetzt einfach rein.“

Gestern legten die Frankenthaler dann beim Dürkheimer HC nach. Das Pfalzderby begann mit stürmischen Fehlern der Gastgeber und einer abwartenden TG. „Wir haben gut verteidigt“, lobte Yurtseven die gute Umsetzung der taktischen Vorgaben seiner Mannschaft. Die wären nach vier Minuten fast schon wieder Makulatur gewesen, aber die von Philipp Metzger ausgeführte Strafecke blieb an den Verteidigerstöcken auf der Torlinie kleben. Stattdessen strahlten die Gäste mit ihren wenigen Kontern die größere Torgefahr aus. Und so traf Alexander Cunningham nach 24 Minuten zur nicht unverdienten Führung. Pech für Frankenthal, dass Jonathan Schmitt 40 Sekunden vor dem Seitenwechsel eine der wenigen Unaufmerksamkeiten der TG noch zum 1:1-Ausgleich nutzte.

Besser wurde es für die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel nicht, obwohl es zunächst so aussah. Metzger (36.) und Christopher Matz mit einer tollen Rückhand (ebenfalls 36.) drehten die Partie, brachten den DHC erst zum zweiten Mal überhaupt in dieser Saison in Führung. Zuvor hatte Sandro Reinhard das 1:2 für die TG erzielt (35.). Und die Frankenthaler drehten nach dem Seitenwechsel so richtig auf. „Ich denke, wir haben dieses Spiel über die Athletik gewonnen“, kommentierte Yurtseven die drei Treffer seiner Spieler Manuel Eck (49.), Fridolin Lüschen (53.) und Marius Haber (58) in den letzten elf Minuten, die der DHC nur mit dem 4:4-Ausgleich von Matz kontern konnte. „Es waren wieder die Kleinigkeiten, die gegen uns gesprochen haben“, fasste DHC-Routinier Tobias Tempel seine Enttäuschung in Worte. „Zu viele Fehler, zu wenig gewonnene Zweikämpfe“, kommentierte Dürkheims Coach Andreas Schanninger das Spiel seiner Mannschaft.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger - Schneider, Eck, Hayn, Beck, Beringer, Haber, Reinhard, Zettler, Albrecht, Lüschen, Cunningham

HG Nürnberg:

Raum - Faustmann, Rudolf, Spitzbart, Krüger, Kretschmar, Fritsche, Borgmann, Weigand, Kokolakis, Wuttke

Tore:

1:0 Reinhard (2.), 2:0 Reinhard (13., Strafecke), 2:1 Wuttke (14., Siebenmeter), 3:1 Cunningham (15.), 3:2 Wuttke (24.), 4:2 Cunningham (25.), 5:2 Cunningham (27.), 6:2 Cunningham (31.), 6:3 Fritsche (35.), 7:3 Zettler (36.), 7:4 Krüger (46., Strafecke), 7:5 Weigand (49.), 8:5 Zettler (50.), 9:5 Cunningham (51.), 10:5 Lüschen (52.), 10:6 Krüger (56.), 10:7 Krüger (57.), 10:8 Wuttke (58., Siebenmeter), 11:8 Beringer (60.) - Strafecken:

3/1 - 4/1 - Gelbe Karte:

Beringer - Beste Spieler:

Scharfenberger, Cunningham, Zettler - Krüger, Faustmann, Wuttke - Zuschauer:

150 - Schiedsrichter:

Horn (Frankfurt)/Jung (Ludwigsburg).

Rheinpfalz: Stark am Samstag, schwach am Sonntag (18.12.2017)

Gegen Obermenzing fanden die TG-Damen keinen Zugriff aufs Spiel. Dabei hatte Sophia Magura (links), hier mit Katja Happersberger (rechts) und TuS-Spielerin Julia Weber, Frankenthal in Führung gebracht. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal gewinnen 6:2 gegen HG Nürnberg und unterliegen 2:7 dem TuS Obermenzing

Von Frank Geller

und Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.»Die Damen der TG Frankenthal mussten gestern in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd die erste Saisonniederlage hinnehmen. Nach einem verdienten 6:2 (2:0)-Heimerfolg am Samstag gegen die HG Nürnberg unterlag die TG dem TuS Obermenzing 2:7 (1:2). Die Frankenthalerinnen präsentierten sich in ungewohnt schwacher Form.

„Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel gefunden, wir waren immer einen Schritt zu langsam“ – TG-Coach Fridolin Lüschen war nach der Partie gegen Obermenzing bedient. Die Gäste waren über die gesamte Spielzeit bissiger. Sie setzten Frankenthal früh unter Druck und waren schon in der ersten Hälfte vor dem Tor zwingender. Mehrmals warf sich TG-Keeperin Nadine Deimling furchtlos in die gegnerischen Angriffe.

Doch in Führung gingen zunächst die Gastgeberinnen. Sophia Magura verwandelte eine Strafecke (12.), die sie selbst herausgeholt hatte. Mehr Sicherheit kam dadurch aber nicht ins Spiel der TG-Damen. Zwei Minuten später hebelte der TuS mit einer schönen Kombination über Viola Viel zu Julia Weber die TG-Defensive aus: 1:1. Weber erzielte für die Gäste auch die 1:2-Führung (17.). Trotzdem hätten die Frankenthalerinnen mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Kabine gehen können. Die größte Chance hatte Kim Lauer (25.), der frei vor dem Tor stehend – die Keeperin war schon ausgespielt – der Ball über den Schläger sprang. In der Schlussminute der ersten Halbzeit traf Maike Wüsthoff den Pfosten. Das war Pech.

Wer nun erwartet hatte, dass die TG mit Elan aus der Kabine kommen würde, sah sich getäuscht. Obermenzing kaufte den Gastgeberinnen den Schneid ab. Paula Kolb erzielte das 1:3 (32.). Durch Tore von Helena Faust (42.) und Ulrike Meyer-Lindemann (43./44.) zogen die Münchnerinnen auf 1:6 davon. Die TG machte zu viele einfache Fehler, agierte im Aufbau zu ungenau und brachte sich so selbst in Bedrängnis. Dem 2:6-Anschlusstreffer von Elisa Haselmaier (50.) folgte der Gegenschlag von Annigna Schreyer zum 2:7-Endstand (51.). Die TG konnte sich bei Torfrau Nadine Deimling bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Zufrieden und erleichtert zeigte sich nach der Niederlage am Vortag in Neunkirchen Gästetrainer Christian Waldegg. „Es war ein verdienter Sieg. Ich denke, wir hatten über das gesamte Spiel mehr Kreisszenen. Allerdings haben wir uns in der ersten Halbzeit zu wenig belohnt.“

Am Samstag hatten es die TG-Damen gegen die HG Nürnberg besser gemacht. Da begannen sie stark. „Wir hatten keinen Druck. Die Mannschaft hat sehr gut verteidigt, auch bei den gegnerischen Strafecken“, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen. Mit einer dynamischen Mischung aus Mann- und Raumdeckung setzten sie die Gäste schon an der Mittellinie unter Druck. Kim Lauer brachte die Frankenthalerinnen schnell in Führung (1.) und legte in der zehnten Minute das 2:0 nach. Mit der Zeit fanden auch die Nürnbergerinnen besser ins Spiel, was auch daran lag, dass die TG angesichts der Führung das Tempo drosselte. Doch insbesondere bei ihren vier Strafecken in der ersten Hälfte blieben die Gäste zu harmlos, um Frankenthal gefährlich zu werden. Die besseren Chancen hatten weiterhin die TG-Damen. Esther Peikert scheiterte an HG-Torfrau Theresa Schmid (22.), kurz darauf traf Francesca Delarber nach Vorarbeit von Lea Schopper nur das Außennetz.

Nach dem Seitenwechsel legte Katja Happersberger nach Delarber-Flanke für die TG das 3:0 (32.) nach. Die Nürnbergerin Anne Auer verkürzte zwar per Siebenmeter auf 3:1 (40.), die Antwort der Gastgeberinnen folgte aber nur eine Minute später. Sophia Magura stellte nach einer Strafecke den alten Abstand wieder her. Nach dem 4:2 durch Jana Schickedanz gelang es den Gästen nicht, noch einmal Druck auszuüben. „Wir haben zu wenig aus unseren Chancen gemacht“, befand HG-Coach Niklas Raum. Die TG-Damen erarbeiteten sich in den letzten elf Minuten noch fünf Strafecken. Zwei davon verwandelte Magura zum auch in der Höhe verdienten 6:2-Endstand.

Die TG-Damen liegen aktuell mit acht Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Spitzenreiter Feudenheimer HC (12) und der TuS Obermenzing (10) auf Platz zwei haben jeweils bereits ein Spiel mehr absolviert.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Stiefenhöfer, Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Schopper, Hoffmann, Delarber, Magura, Wüsthoff, Haselmaier

HG Nürnberg:

Schmid - Auer, Hammer, Julia Groß, Lena Groß, Binder, Bickel, Jana Schickedanz, Nadja Schickedanz, Meßner, Helbig

Tore:

1:0 Lauer (1.), 2:0 Lauer (10.), 3:0 Happersberger (32.), 3:1 Auer (40., Siebenmeter), 4:1 Magura (41., Strafecke), 4:2 Jana Schickedanz (44.), 5:2 Magura (56., Strafecke), 6:2 Magura (60., Strafecke) - Strafecken:

6/3 - 5/0 - Grüne Karte:

Schopper - Gelbe Karte:

Wüsthoff - Beste Spielerinnen:

Lauer, Magura, Peikert, Stiefenhöfer - Auer, Jana Schickedanz - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Krezdorn (Alzey)/Jung (Aschaffenburg).

TG Frankenthal:

Deimling - Stiefenhöfer, Koppel, Peikert, Lauer, Happersberger, Hoffmann, Seemann, Magura, Wüsthoff, Haselmaier

TuS Obermenzing:

Geppert - Weber, Schreyer, Faust, Mayle, Viel, Bukta-Kranz, Meyer-Lindemann, Wenz, Kolb

Tore:

1:0 Magura (12., Strafecke), 1:1 Weber (14.), 1:2 Weber (17.), 1:3 Kolb (32.) 1:4 Faust (42.), 1:5 Meyer-Lindemann (43.), 1:6 Meyer-Lindemann (44.), 2:6 Haselmaier (50.), 2:7 Schreyer (51.) - Strafecken:

4/1 - 2/0 - Gelbe Karten:

Wenz - Beste Spielerinnen:

Deimling - Weber, Schreyer, Faust - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Metz (Kaiserslautern)/Krüger (Alzey).

Rheinpfalz: TG Frankenthal gewinnt Pfalzderby (17.12.2017)

Sandro Reinhard (grünes Trikot), hier im Heimspiel gegen Nürnberg mit HG-Keeper Felix Nickel, traf am Wochenende dreimal für die TG. Foto: BOLTE

Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat sich am Sonntag mit 5:4 (1:1) beim Dürkheimer HC durchgesetzt. Alexander Cunningham brachte die TG in Führung (24.). Jonathan Schmitt glich noch vor der Pause für Dürkheim aus (30.). Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit wechselnden Führungen. Sandro Reinhard traf für Frankenthal zum 1:2 (35.), der HC glich durch Philipp Metzger abermals aus (36.) und ging mit einem Treffer von Christopher Matz seinerseits mit 3:2 in Front (36.). Dann traf Manuel Eck für die TG zum 3:3 (49.), Frankenthals Stürmer Fridolin Lüschen erhöhte auf 3:4 (53.). Nachdem Matz der neuerliche Ausgleich gelungen war (57.), markierte Marius Haber eine Minute später für die Gäste den 4:5-Siegtreffer. Am Samstag hatte das Team von TG-Trainer Can Yurtseven bereits die HG Nürnberg in eigener Halle 11:8 besiegt. Die Turngemeinde ist aktuell mit neun Punkten Tabellendritter in der Südgruppe der Zweiten Liga. |nt

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Stgt. Kickers 5 34 : 18 15  
2.   Limburger HC 5 25 : 13 9  
3.   TG Frankenthal 4 24 : 18 9  
4.   Rüsselsheimer RK 4 17 : 27 3  
5.   HG Nürnberg 4 18 : 32 3  
6.   Dürkheimer HC 4 14 : 24 0  

 

 

Rheinpfalz: TG-Damen kassieren erste Saisonniederlage (17.12.2017)

Sophia Magura (links), hier mit Katja Happersberger (rechts) und TuS-Spielerin Julia Weber, hatte die TG nach einer Strafecke in Führung gebracht. Foto: BOLTE

Nach einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten und auch in der Höhe verdienten 6:2 (2:0)-Heimerfolg am Samstag über die HG Nürnberg musste das Damenteam der TG Frankenthal am Sonntagnachmittag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop unterlag in eigener Halle dem TuS Obermenzing 2:7 (1:2). Sophia Magura brachte die Frankenthalerinnen nach einer Strafecke in Führung, doch die Turngemeinde fand über 60 Minuten keinen richtigen Zugriff auf die Partie. Die Gäste waren von Beginn an sicherer in ihren Ballkombinationen. „Das war ein schlechtes Spiel von uns“, sagte TG-Coach Fridolin Lüschen nach der Begegnung. „Wir waren immer einen Schritt zu langsam.“ Das zweite TG-Tor erzielte Elisa Haselmaier (50.). |nt

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Feudenheimer HC 6 17 : 8 12  
2.   TuS Obermenzing 6 24 : 12 10  
3.   TG Frankenthal 5 20 : 18 8  
4.   1. Hanauer THC 6 23 : 22 8  
5.   HG Nürnberg 5 10 : 20 4  
6.   HTC Neunkirchen 6 10 : 24 4  

2.Damen gewinnen gegen TSG

Die 2.Damen der TG-Frankenthal gewinnen am Sonntag, den 17.12.2017 in der Oberliga ihr Heimspiel gegen die TSG Kaiserslautern mit 6:5 (1:2).

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TFC Ludwigshafen 5 26 : 12 12  
2.   TG Frankenthal 2 5 19 : 13 9  
3.   HC Speyer 1 4 14 : 9 9  
4.   TSG Kaiserslautern 5 17 : 21 4  
5.   TSV SCHOTT Mainz 2 4 6 : 15 3  
6.   TG Worms 1 3 4 : 16 1  

Rheinpfalz: Pfalzderby aus den Köpfen verbannt (16.12.2017)

TG-Trainer Can Yurtseven will die Konzentration zunächst voll auf das heutige Heimspiel gegen die HG Nürnberg richten. Fehlen wird Kapitän und Leitwolf Timo Schmietenknop (links, hier beim Saisonauftakt gegen die Stuttgarter Kickers). (Foto: BOLTE)

Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute die HG Nürnberg – Morgen beim Dürkheimer HC zu Gast

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.»Kann die TG Frankenthal am heutigen Samstag den ersten Heimsieg in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga einfahren? Um 15 Uhr stehen die Frankenthaler in der Stadtsporthalle Am Kanal der HG Nürnberg gegenüber. Morgen um 17 Uhr gastiert die Turngemeinde dann beim Dürkheimer HC.

Das Pfalzderby gegen den alten Rivalen Dürkheimer HC will TG-Trainer Can Yurtseven so weit wie möglich bis zum Schlusspfiff der heutigen Partie gegen die HG Nürnberg aus den Köpfen seiner Spieler verbannen. „Wir sind total auf das Spiel gegen Nürnberg fokussiert und haben uns noch keine Videos vom DHC angeschaut“, erklärt Yurtseven.

Sowohl die TG als auch der heutige Gegner aus Nürnberg haben nach zwei Spielen jeweils einen Sieg auf dem Konto. Die Turngemeinde steht in der noch wenig aussagekräftigen Tabelle mit drei Punkten hinter dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer Stuttgarter Kickers (drei Spiele, drei Siege). Das mit der Aussagekraft könnte sich nach dem jetzigen Doppelspieltag ändern.

Für Yurtseven wäre es schön, könnte die TG nach dem Auswärtserfolg in Limburg vor einer Woche nun in eigener Halle nachlegen und den zweiten Saisonsieg holen. Der Übungsleiter hofft, dass die Auftaktniederlage gegen die Stuttgarter Kickers aus den Köpfen seiner Spieler raus ist. Trotz der deutlichen 3:9-Niederlage der Hockey-Gesellschaft am vergangenen Spieltag bei den Kickers hat Yurtseven eine hohe Meinung vom heutigen Gegner. Schlecht hätten die Nürnberger bisher nicht gespielt. Aufpassen müsse seine Mannschaft sicher auf den früheren Frankenthaler Julian Wuttke. Besonders gefährlich seien die Gäste bei den Strafecken, warnt Yurtseven. „Wir werden gegen Nürnberg schon an unsere Leistungsgrenzen gehen müssen.“

Fehlen wird der TG beim Kampf um den ersten Heimsieg der Saison auf jeden Fall einer der erfahrensten Spieler, Mannschaftsführer und Leitwolf Timo Schmietenknop. Für ihn soll laut Yurtseven Jannik Albrecht in den Kader rücken.

Dass die Erwartungshaltung nach dem Auswärtserfolg beim Limburger HC in der eigenen Halle steigt und somit mehr Druck auf der Mannschaft lastet, glaubt Yurtseven nicht. Im Team sei das gar kein Thema. Die Spieler ließen sich nicht von dem Sieg in Limburg blenden, sagt der Übungsleiter. „Ich denke auch nicht, dass sie sich von außen beeinflussen lassen.“ Die Zuschauer müssten erkennen und akzeptieren, dass diese junge Mannschaft immer wieder mal Leistungsschwankungen unterliege. Viele seiner Spieler müssten erst ihre Erfahrungen auf dem aktuellen Leistungsniveau sammeln. „Für mich ist die Mannschaft jedoch auf einem super Weg“, unterstreicht der Coach. All jene, die nach der Niederlage gegen Stuttgart skeptisch gewesen seien, müssten ja nun registrieren, dass die Kickers ein starker Aufsteiger seien. „Für mich sind sie Favorit in der Liga“, sagt Can Yurtseven.

Mit welcher Marschroute die Turngemeinde heute auf die Platte geht, das will Yurtseven natürlich nicht verraten. Nur so viel: Die Defensive soll nach Möglichkeit noch stabiler auftreten als in Limburg. „Da waren noch ein, zwei Dinge, die mir nicht gefallen haben“, erklärt Yurtseven.

Egal wie das heutige Spiel ausgeht, und egal wie die zeitgleich angesetzte Partie des Dürkheimer HC gegen den aktuellen Spitzenreiter Stuttgarter Kickers endet – Yurtseven glaubt nicht, dass dies Einfluss auf das morgige Derby in Bad Dürkheim haben wird. Immerhin sei es möglich, dass der DHC – sollte er dann noch ohne einen Punkt sein – schon mit dem Rücken zur Wand stehe. „Das Derby hat andere Vorzeichen. Da wird alleine die Tagesform ausschlaggebend sein, nicht der Tabellenplatz der beiden Mannschaften“, meint Yurtseven.

Rheinpfalz: Zur Sache: Die Gegner der TG (16.12.2017)

Matthias Schmeiser, Trainer der HG Nürnberg, freut sich auf Frankenthal: „Da ist gute Stimmung in der Halle.“ Für ihn ist die TG als Erstligaabsteiger klarer Favorit, wobei er mit seiner Mannschaft alles versuchen will, um erfolgreich zu sein. Dafür müsse sich sein Team aber taktisch cleverer anstellen als bei der Niederlage in Stuttgart, als die HG schon nach einer Viertelstunde 1:6 zurücklag. Die Personaldecke der HG sei dünn, sagte Schmeiser gestern, er hoffe aber bis zum Spiel auf etwas Besserung. Nicht zur Verfügung steht ihm wie schon in Stuttgart Stürmer Thomas Mengin. Hinter dem Einsatz des ehemaligen TG-Spielers Julian Wuttke stehe ein Fragezeichen, weil dieser gerade aus den USA zurückgekehrt sei. Die Fahrt in die Pfalz werde ein schöner Familienausflug, meint Schmeiser. Schließlich trifft das Damenteam der HG heute ebenfalls auf die TG.

„Wir freuen uns schon das ganze Jahr auf das Derby gegen die TG“, sagt Andreas Schanninger, Trainer des Dürkheimer HC. Leider finde es in der Zweiten Liga statt. Dass der DHC bisher sieglos ist, will Schanninger nicht überbewerten. „Wir haben nicht so schlecht gespielt, Stuttgart beispielsweise nicht so gut.“ Derzeit sei der DHC jedoch weit von seiner Zielsetzung entfernt. Schanninger glaubt aber, dass in dieser Klasse jeder jeden schlagen könne: „Wir müssen nur das in die Waagschale werfen, was uns auszeichnet.“ Personell hat Schanninger aktuell keine Sorgen. |nt

Rheinpfalz: TG-Damen richten Blick nach oben (16.12.2017)

Wird auch am Wochenende wieder das Tor der Frankenthalerinnen hüten: Nadine Deimling. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalligist vor Doppelspieltag

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Das erste Damenteam der TG Frankenthal ist am Wochenende in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gleich zweimal gefordert. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die TG-Damen in der Frankenthaler Stadtsporthalle Am Kanal heute um 17 Uhr die HG Nürnberg. Morgen ist um 13 Uhr der TuS Obermenzing zu Gast.

TG-Damentrainer Fridolin Lüschen ist mit dem Saisonstart seines Teams zufrieden. 1:1 zu Hause gegen den Feudenheimer HC, 5:5 auswärts gegen den 1. Hanauer THC und vor einer Woche schließlich – ebenfalls auswärts – mit 6:3 der erste Sieg gegen Aufsteiger HTC Neunkirchen. „Fünf Punkte aus drei Spielen, das ist schon ordentlich. Darauf lässt sich aufbauen“, meint Lüschen. Insbesondere die Leistung in der letzten Partie habe ihm gefallen, meint der Coach. „Da waren sehr gute Spielzüge dabei, vieles lief wie am Schnürchen.“

Gleichwohl habe er in der Videonachbereitung auch einige Nachlässigkeiten ausgemacht, die gegen die HG Nürnberg und den TuS Obermenzing besser nicht passieren sollten. „Unsere nächsten beiden Gegner spielen agiler als die Neunkirchenerinnen, beide Teams sind auch taktisch und am Stock stärker. Da müssen wir schon konzentriert sein“, betont der Übungsleiter. Dennoch sei er guter Dinge. „Die Mannschaft hat sich ordentlich entwickelt, gerade der Spielaufbau funktioniert immer besser. Die Spielerinnen harmonieren sehr gut miteinander. Sie sind ein starkes Kollektiv, das man erst einmal knacken muss“, sagt Lüschen.

Im Training habe man sich gut auf die Gäste eingestellt. „Wir haben auf Video die Laufwege analysiert und uns ausgeguckt, welche Ecken funktionieren könnten“, erklärt der TG-Coach. „Das haben wir dann auch gleich im Training ausprobiert. Jede Spielerin weiß, wo sie gegen Nürnberg und Obermenzing hinlaufen muss.“ Lüschen sieht seine Mannschaft gut aufgestellt und hofft auf ein erfolgreiches Wochenende. Gerade gegen die HG Nürnberg, die erst einmal gewonnen und schon zweimal verloren hat, sollte ein Heimsieg drin sein. Den TuS Obermenzing, der bereits vier Spiele absolviert und erst eines davon abgegeben hat, schätzt Lüschen stärker ein als Nürnberg. „Es ist aber grundsätzlich so, dass die Liga sehr ausgeglichen ist.“

Weil zwei Mannschaften schon fünfmal im Einsatz waren, ist die Tabelle im Moment nur bedingt aussagekräftig. Die TG-Damen stehen mit fünf Punkten auf dem vierten von sechs Plätzen. Obermenzing ist Zweiter, hat aber trotz des einen Spiels mehr nur zwei Zähler Vorsprung vor der Turngemeinde. Nürnberg folgt mit drei Zählern auf Rang fünf.

Fridolin Lüschen will nach zwei Unentschieden und einem Sieg noch nicht von der Tabellenspitze sprechen. „Das wäre nach drei Spielen etwas vermessen“, meint er. „Wie es im Moment aussieht, können wir aber schon mal nach oben gucken.“ Zumindest am heutigen Samstag kann der Coach auf den kompletten Kader zurückgreifen. Im Spiel morgen gegen Obermenzing werden Lea Schopper und Francesca Delarber fehlen.

2.Herren gewinnen gegen TSG K1

Die 2.Herren der TG-Frankenthal gewinnen am Samstag, den 16.12.2017 in der Oberliga ihr Heimpsiel gegen TSG Kaiserslautern 1 mit 8:6 (4:3).

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 1 5 35 : 19 10  
2.   TG Frankenthal 2 5 28 : 19 10  
3.   TSG Neustadt 1 4 27 : 18 8  
4.   TG Worms 1 3 10 : 14 6  
5.   TSG Kaiserslautern 1 5 26 : 35 1  
6.   HC Speyer 1 4 9 : 30 1  

Rheinpfalz: TG-Herren bügeln Niederlage aus (11.12.2017)

HALLENHOCKEY: Frankenthaler Zweitligist gewinnt zweites Saisonspiel gegen Limburger HC klar mit 4:1

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.» Das Herrenteam der TG Frankenthal hat einen Fehlstart in der Südstaffel der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga abgewendet. 4:1 (0:0) gewannen die Frankenthaler am Samstag beim Limburger HC. Doch erst nach einem Rückstand direkt nach der Pause kam die Turngemeinde zu Torerfolgen.

„Unser Plan ging vollends auf“, sagte TG-Trainer Can Yurtseven am Samstag direkt nach der Partie. Er war zufrieden. Seine Mannschaft sei entschlossener und konsequenter zu Werke gegangen als noch eine Woche zuvor im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers. Das habe ihr letztlich zum Sieg in Limburg verholfen. Die Zweikämpfe seien mit der nötigen Aggressivität geführt worden, befand Yurtseven. Bei der Videoanalyse des Auftaktsiegs der Limburger gegen den Dürkheimer HC seien ihm konditionelle Defizite des Gastgebers aufgefallen, verriet der Übungsleiter. Deshalb sei er davon überzeugt gewesen, dass seine Mannschaft das Spiel in der zweiten Hälfte noch entscheiden kann. Die Rechnung sollte am Ende aufgehen.

Es war das Duell eines Gewinners des ersten Spieltags gegen einen Verlierer des Saisonauftakts. Auch wenn sich Yurtseven im Vorfeld gelassen gab und in einer möglichen Niederlage gegen Limburg keinen Beinbruch sehen wollte, hätte sich ein zweiter Misserfolg in der kurzen Hallenrunde in mentaler Hinsicht negativ auf die Spieler auswirken können.

Mit einem für ein Hallenhockeyspiel eher ungewöhnlichen 0:0 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause. Laut Yurtseven sahen die Zuschauer aber bereits im ersten Durchgang ein Spiel auf ein Tor. Die Turngemeinde habe es aber versäumt, eine ihrer zahlreichen Chancen in einen Treffer umzumünzen. Die Gastgeber hätten in der ersten Hälfte nur eine richtige Möglichkeit gehabt, berichtete der TG-Coach.

Direkt nach dem Seitenwechsel passierte es dann doch. Der Limburger HC ging durch einen Treffer von Julien Collée in Führung. Yurtseven sprach von drei unkonzentrierten Minuten nach dem Wiederanpfiff, in denen die Frankenthaler zu hektisch im Aufbauspiel gewesen seien.

Fünf Minuten später klappte es dann auch bei den Gästen mit dem Torerfolg. Sven Beringer war zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Nach einer Strafecke brachte Henry Zettler die Frankenthaler dann mit 2:1 in Führung (44.). Sandro Reinhard baute den Vorsprung aus (52.). Danach holte Limburg seinen Torwart vom Platz und ersetzte ihn durch einen weiteren Feldspieler. Die Gastgeber holten so einen Siebenmeter heraus. Doch TG-Torwart Oliver Scharfenberger gewann das Duell gegen den Limburger Laurens Meurer (56.).

Can Yurtseven wäre nach eigener Aussage auch im Falle des Anschlusstreffers nicht bange gewesen. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir dieses Spiel noch verlieren können“, meinte der TG-Trainer. Eine Minute vor dem Ende der Partie war es erneut Beringer, der alle Zweifel beseitigte und den Spielstand auf 4:1 für die Frankenthaler schraubte.

„Es war die richtige Antwort auf das Spiel gegen die Stuttgarter Kickers in der vergangenen Woche“, freute sich Yurtseven über den Auftritt seiner TG-Herren. Er sprach von einer starken Mannschaftsleistung und einem Stück Genugtuung nach der Auftaktniederlage. „Wir waren einen Tick stärker als im Spiel gegen Stuttgart, in dem die Kickers aber auch nur unsere drei Torgeschenke in der zweiten Halbzeit dankend angenommen und sonst keine eigenen Chancen herausgespielt haben“, sagte Yurtseven. Dank der ersten drei Punkte in der Halle sprang die TG auf den zweiten Platz in der allerdings noch wenig aussagekräftigen Tabelle.

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Stgt. Kickers 3 19 : 11 9  
2.   TG Frankenthal 2 8 : 6 3  
3.   Rüsselsheimer RK 2 12 : 11 3  
4.   Limburger HC 3 10 : 10 3  
5.   HG Nürnberg 2 8 : 12 3  
6.   Dürkheimer HC 2 7 : 14 0  

Rheinpfalz: Pflicht erfüllt (11.12.2017)

Hallenhockey: TG-Damen besiegen Neunkirchen 6:3

Von Frank Geller

 

«NEUNKIRCHEN.» Fünf Punkte aus drei Spielen – das erste Damenteam der TG Frankenthal ist gut in die Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestartet. Nach zwei Unentschieden fuhren die Frankenthalerinnen am Samstag beim HTC Neunkirchen den ersten Sieg der Runde ein. Sie gewannen 6:3 (3:2).

TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer sprach nach dem Spiel von einem „Pflichtsieg“. Der Aufsteiger aus der Zweiten Regionalliga Süd hatte vor der Begegnung mit Frankenthal schon drei Spiele bestritten und alle drei klar verloren. Die Marschroute für die Turngemeinde war also klar: Wer in der eng besetzten Hallenrunde ohne Abstiegssorgen bleiben möchte, sollte gegen den HTC Neunkirchen unbedingt gewinnen.

Die TG-Damen, die wie schon vor einer Woche in Hanau ohne ihre beiden Trainer Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop auskommen mussten – beide waren für das Herrenteam der Turngemeinde in der Zweiten Bundesliga in Limburg im Einsatz –, hatten sich laut Stiefenhöfer unter der Woche per Videoanalyse gut auf ihren Gegner eingestellt. „Wir wussten, dass sie im Fünferwürfel spielen und kaum von ihrem Schema abweichen.“

Trotzdem gerieten die Gäste nach einem Fehler von Stiefenhöfer zunächst in Rückstand. Doch die Kapitänin bügelte diesen sofort wieder aus, indem sie erst den Ausgleich erzielte und dann den zweiten Treffer vorbereitete. Nach einer Grünen Karte für den HTC war die TG in Überzahl gewesen. Stiefenhöfer spielte den Ball auf die frei stehende Katja Happersberger, die zum 2:1 für die Gäste einschob. Nachdem der HTC nach einer Strafecke ausgleichen konnte, stellte TG-Stürmerin Kim Lauer den alten Abstand wieder her.

In der zweiten Hälfte erhöhte Stürmerin Maike Wüsthoff nach Vorarbeit von Sophia Magura für die TG auf 4:2. Als der HTC zugunsten einer weiteren Feldspielerin seine Keeperin herausnahm, traf Kim Lauer zweimal ins leere Tor. Der dritte Treffer von Neunkirchen war nur noch Ergebniskosmetik. Gut für die TG-Damen: Im zweiten Samstagsspiel teilten sich der TuS Obermenzing und der Feudenheimer HC die Punkte.

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Feudenheimer HC 5 13 : 4 11  
2.   TuS Obermenzing 4 14 : 6 7  
3.   1. Hanauer THC 5 19 : 18 7  
4.   TG Frankenthal 3 12 : 9 5  
5.   HG Nürnberg 3 7 : 13 3  
6.   HTC Neunkirchen 4 5 : 20 0  

3.Herren gewinnen gegen TSG Heidesheim und Mayen

In der 3.Verbandsliga gwinnen die 3.Herren der TG-Frankenthal gegen TSG Heidesheim mit 4:2 und gegen TuS Mayen 1 mit 13:1.

3. Verbandsliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Worms 2 4 20 : 5 10  
2.   TG Frankenthal 3 2 17 : 3 6  
3.   TSG Heidesheim 4 8 : 8 6  
4.   TuS Mayen 1 4 8 : 31 1  
5.   TSV SCHOTT Mainz 3 2 0 : 6 -6  

Rheinpfalz: TG-Damen wollen leichte Fehler abstellen (09.12.2017)

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» „Am Samstag soll endlich der erste Saisonsieg her“, sagt Fridolin Lüschen, Trainer der ersten Damenmannschaft der TG Frankenthal. Nach zwei Unentschieden gegen den Feudenheimer HC und den 1. Hanauer THC treffen die TG-Damen in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd heute um 17 Uhr auswärts auf den noch punktlosen Aufsteiger HTC Neunkirchen.

Damit es heute etwas wird mit dem ersten „Dreier“ der Saison müsse das Team vor allem die Unkonzentriertheiten und die einfachen Fehler im Spielaufbau abstellen, erklärt TG-Stürmer Fridolin Lüschen, der das Damenteam zusammen mit Hockeyabteilungsleiter und Herrenkapitän Timo Schmietenknop betreut. Diese „leichten Fehler“ habe auch die Videoanalyse des jüngsten Auswärtsspiels gegen Hanau wieder offenbart. Die Partie endete 5:5. Gleich dreimal haben die Frankenthalerinnen einen Rückstand aufgeholt. „Kämpferisch war das am Ende eine gute Leistung“, sagt Lüschen. Seine Mannschaft hätte die Begegnung aber auch gewinnen können, wenn es die Konzentration aufrechterhalten hätte. „Vier von fünf Gegentoren resultierten aus unseren Fehlern. Wenn wir da dem Gegner den Ball nicht so leicht ins Brett gespielt hätten, wäre die Partie anders ausgegangen“, betont der Übungsleiter. Die Hanauerinnen hätten selbst nur wenig fürs Spiel getan und vor allem von Kontern gelebt.

Mit Neunkirchen warte nun eine ähnlich veranlagte Mannschaft auf die TG-Damen. Das gehe aus der Videoanalyse der bisherigen Spiele des heutigen Gegners hervor. Laut Lüschen wurden dabei auch taktische Schwachpunkte des HTC ausgemacht. Mehr will der Coach natürlich nicht verraten. Unterschätzen dürfe man den Aufsteiger jedoch nicht, warnt Lüschen. „Sie spielen besser, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Sie treffen bislang nur das Tor nicht.“

Wie schon im Spiel vor einer Woche gegen Hanau werden Lüschen und Schmietenknop in Neunkirchen nicht an der Seitenlinie stehen. Beide sind als Spieler der ersten Herrenmannschaft der TG in Limburg gefordert. Die Betreuung des Teams übernimmt Bernd Lauer, der sich sonst um die zweite Damenmannschaft kümmert. Lauer kann auf den vollen Kader zurückgreifen. Bis gestern waren keine Ausfälle zu beklagen. Auch Stürmerin Maike Wüsthoff, die im Spiel gegen Hanau gefehlt hatte, wird heute wieder dabei sein.

3.Damen - 1 x verloren, 1 x unentschieden

In der 3.Verbandsliga verloren die 3.Damen der TG-Frankenthal am Samstag, den 09.12.2017 gegen den Dürkheimer HC 2 mit 0:5 und gegen TSG Neustadt 0:0.

1. Verbandsliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Dürkheimer HC 2 4 14 : 4 9  
2.   HTC Neunkirchen 2 4 11 : 4 9  
3.   HC RW Koblenz 2 5 : 1 6  
4.   TV Alzey 2 4 5 : 13 3  
5.   TG Frankenthal 3 2 0 : 5 1  
6.   TSG Neustadt 4 1 : 9 -5

Rheinpfalz: Yurtseven setzt auf zweite Halbzeit (08.12.2017)

In der Offensive will di eTG, hier Marius Haber (grünes Trikot) im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers, mit mehr Risiko agieren. (foto: BOLTE)

Zweitligist TG Frankenthal trifft im morgigen Auswärtsspiel auf den konterstarken Limburger HC

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.» Schafft Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal am zweiten Spieltag der Saison den ersten Sieg? Am morgigen Samstag, 16 Uhr, treten die Frankenthaler beim Limburger HC an. Damit trifft ein Verlierer auf einen Gewinner des ersten Spieltags. Denn nach dem 5:1-Erfolg beim Dürkheimer HC führt Limburg die Liga an.

Für TG-Trainer Can Yurtseven sind die Gastgeber das technisch stärkste Team der Ligastaffel. „Es wird sicher ein schwieriges Spiel. Wir müssen 60 Minuten das Tempo hochhalten“, gibt der Coach die Marschroute vor.

Im Auftaktspiel gegen die Stuttgarter Kickers gab die Turngemeinde in der zweiten Halbzeit innerhalb nur weniger Minuten die Partie aus der Hand. Die Kickers sind für Yurtseven das kompakteste Team der Liga. In den wenigen Minuten, in denen die TG schwamm, zogen die Gäste auf 2:5 davon. Danach machte die Turngemeinde Druck, holte den Torwart für einen weiteren Feldspieler raus und hatte die Begegnung im Griff. Aber es reichte nicht für die Wende. Ein solches Szenario soll sich nicht wiederholen. „Wir haben das alles im Training angesprochen, aber insbesondere auf die positiven Akzente Wert gelegt“, sagt Yurtseven.

In Limburg sieht der TG-Trainer gerade in der zweiten Halbzeit gute Chancen für seine Mannschaft, das Spiel positiv zu gestalten. Denn nach Videoanalysen des Limburger Auftaktspiels beim Dürkheimer HC, machte Yurtseven neben dem schnellen Angriffsspiel auch Defizite bei der Fitness aus. Das bedeutet aber, dass bis dahin das Spiel offen gestaltet werden muss. Kein leichtes Unterfangen, weil die Limburger laut Yurtseven in der Offensive Topspieler in ihren Reihen haben und somit ein hervorragendes Konterspiel aufziehen können. Yurtseven geht davon aus, dass die Gastgeber auch in der eigenen Halle – wie schon in Bad Dürkheim – sehr defensiv stehen werden. „Das spart Kraft“, sagt der TG-Coach.

„Wir haben einen Matchplan, den wir in der zweiten Halbzeit gegen Stuttgart wenige Minuten haben missen lassen“, so Yurtseven. „Diese kurze Zeit, in der die Konzentration gefehlt hat, müssen wir unbedingt vermeiden.“ Stuttgart sei nicht stärker gewesen als der Erstliga-Absteiger, aber effektiver. Nach vorne sei man in der zweiten Hälfte zu wenig Risiko eingegangen. Stattdessen habe man versucht, die Führung zu verwalten.

Yurtseven gibt zu bedenken, welchen Aderlass die Turngemeinde an Spielern zu verkraften habe. Da sei es menschlich, dass der jungen Mannschaft Fehler unterliefen, „gerade zu Saisonbeginn, wenn die Mechanismen in der Halle noch nicht so greifen“. Wichtig sei es, dass daraus gelernt werde. „Zwei Hauptziele haben wir uns für das Limburg-Spiel gesetzt: Nach vorne mit mehr Risiko agieren, hinten im Kreis möglichst die einfachen Fußfehler vermeiden, die durch die daraus resultierenden Ecken zu gefährlichen Situationen werden.“ Stuttgart habe dies brutal ausgenutzt. Mit der Ausführung der Ecken der eigenen Mannschaft war der TG-Coach am ersten Spieltag schon zufrieden. „Nicht jedoch mit der Ausbeute.“

Dass Abwehrmann Marc Beck in Limburg verletzungsbedingt fehlt, schmerzt die TG. Wer auf seine Position rücken soll? Da will der Trainer erst noch das Abschlusstraining auf sich wirken lassen. Erste Kandidaten seien sicher Simon Hayn und Manuel Eck. Kapitän Timo Schmietenknop habe noch extremen Rückstand, sei noch nicht so lange im Training. „Das dauert sicher bis zu Rückrunde, bis er in Topform ist“, glaubt Yurtseven.

Doch die Stimmung im Kader sei gut. Im Training seien gute Akzente gesetzt worden. Der Trainer hofft für die morgige Begegnung, dass seine Mannschaft unaufgeregt in die Partie geht. Angst vor einem Fehlstart hätten er und seine Spieler nicht, sagt Can Yurtseven. „Auch dann geht es weiter. Es ist krass, was die jungen Spieler leisten. Sie machen das gut. Was uns fehlt, das sind Ergebnisse“, meint Yurtseven auch mit Blick auf die vergangenen Partien im Feld.

Rheinpfalz: Aufholjagd der TG kommt zu spät (04.12.2017)

TG-Kapitän Timo Schmietenknop (grün), hier im Kampf mit Maximilian Keller (links) und Jan-Philipp Pätzmann, traf zum zwischenzeitlichen 3:5. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthaler Zweitligist muss sich zum Saisonauftakt in eigener Halle Aufsteiger HTC Stuttgarter Kickers 4:5 geschlagen geben

Von Christian Treptow

«Frankenthal.»Eine gute Halbzeit war nicht genug: Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal quittierte zum Start in die Runde in eigener Halle eine 4:5 (2:1)-Niederlage gegen den HTC Stuttgarter Kickers. Die Aufholjagd der Gastgeber beim Stand von 2:5 kam zu spät.

Nach dem Abstieg aus der Ersten Hallenhockey-Bundesliga heißt die Realität für die TG Frankenthal Zweite Hallenhockey-Bundesliga. Und diese zieht offenbar bedeutend weniger Zuschauer in die Sporthalle Am Kanal. Knapp 400 wollten den Saisonauftakt der Truppe von Can Yurtseven gegen Aufsteiger Stuttgarter Kickers sehen.

Absteiger gegen Aufsteiger – eine klare Sache? Nein. Zumindest am Samstagnachmittag nicht. Das war aber auch nicht zu erwarten. Es ist eine ausgeglichene Gruppe, in der sich die Turngemeinde behaupten muss. Und die Stuttgarter Kickers sind auch nicht der klassische Aufsteiger. Das Team von Coach Thorben Wegener hat sich schon lange im Feld in der Zweiten Bundesliga etabliert und den Frankenthalern auch schon das eine oder andere Problem bereitet.

So war es nicht überraschend, dass die ersten Chancen den Gästen gehörten. Der sehr gute Oliver Scharfenberger im TG-Tor, der viel Ruhe ausstrahlte, hatte in der Anfangsphase ein Privatduell mit Stuttgarts Topstürmer Anton Boomes (1., 2., 14.). Noch blieb der Keeper der Sieger, einmal mithilfe des Pfostens.

In Führung ging die TG. Sandro Reinhard nutzte eine Strafecke (5.). Und danach kam die Turngemeinde besser ins Spiel. Die Gastgeber waren sichtlich um spielerische Linie bemüht. Gute Ansätze waren da. Allerdings schlichen sich immer wieder Fehler im Spielaufbau ein. Für eine engagierte Leistung gab’s aber zwischendurch Szenenapplaus von den Rängen für Frankenthal.

Akademisch die Frage, wie die Partie gelaufen wäre, wenn der flinke Sven Beringer in der 20. Minute nicht den Pfosten, sondern ins Stuttgarter Tor getroffen hätte. So glichen die Gäste kurz darauf durch Moritz Butt per Strafecke aus (24.). Die Gastgeber gingen trotzdem mit einer Führung in die Pause, weil Beringer eine Ecke bei abgelaufener Uhr verwertete.

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Hälfte hatten wir sechs, sieben Minuten, in denen wir Fehler gemacht haben, die zu Gegentoren führten“, analysierte TG-Coach Can Yurtseven. Von der 48. bis zur 55. Minute nutzte Stuttgart drei Ecken zum 2:4. Nicolas Riemann, Franz Meier und erneut Butt trafen. Kickers-Coach Thorben Wegener sprach hernach vom Glück für seine Mannschaft, „dass wir in der Crunchtime drei Tore gemacht haben“. Allerdings verteidigte sein Team nach der Pause auch besser, ließ kaum noch etwas anbrennen vor dem eigenen Tor. „Normalerweise haben wir diese Situationen im Griff. Da waren wir etwas fahrig“, analysierte TG-Verteidiger Marc Beck die Passagen, die zu den entscheidenden Ecken führten. Als Anton Boomes das 2:5 (56.) gelang – das erste Tor aus dem Spiel – war die Partie im Prinzip gelaufen.

Mit dem Rücken zur Wand und Sven Beringer als sechstem Feldspieler packte die TG die Brechstange aus. Timo Schmietenknop (57.) und Beringer (58.) verkürzten zwar noch mal. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen.

Yurtseven sprach von einer „starken Leistung gegen die stärkste Mannschaft der Liga“. Allerdings habe man in den entscheidenden Situationen fünf Prozent zu wenig gebracht. „Wir müssen noch einfacher spielen.“ Es gelte, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Als eines davon nannte Oliver Scharfenberger die erste Halbzeit der TG. „Diese Leistung müssen wir über 60 Minuten bringen.“ Die ersten 30 Minuten und die Schlussphase machten auch Yurtseven Mut für die nächsten Aufgaben. Die kann Thorben Wegener, Coach des HTC Stuttgarter Kickers, jetzt etwas entspannter angehen. Sein Team habe in der zweiten Halbzeit stärker verteidigt. „Es war ein ausgeglichenes Spiel mit zwei sehr guten Torhütern“, befand er. „Das kann auch anders ausgehen.“ Marc Beck hofft auf den Lernprozess. „Dass Fehler passieren, gehört dazu.“ Er denke nicht, dass diese Niederlage die TG aus der Spur bringe. „Die Liga ist unangenehm. Es wird vor allem körperliches Hockey gespielt. Das müssen wir annehmen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger - Beck, Beringer, Cunningham, Frank, Haber, Lüschen, Reinhard, Schmietenknop, Schneider, Zettler, Zurke

HTC Stuttgarter Kickers:

Kleikemper (Oetinger) - Anton Boomes, Franz Boomes, Brandenstein, Butt, Keller, Klutke, Meier, Pätzmann, Riemann, Ziemssen

Tore:

1:0 Reinhard (5., Strafecke), 1:1 Butt (24., Strafecke), 2:1 Beringer (30., Strafecke), 2:2 Riemann (48., Strafecke), 2:3 Meier (52., Strafecke), 2:4 Butt (55., Strafecke), 2:5 Anton Boomes (56.), 3:5 Schmietenknop (57.), 4:5 Beringer (58.) - Strafecken:

2/2 - 7/4 - Beste Spieler:

Scharfenberger, Beringer, Reinhard - Anton Boomes, Butt, Meier - Zuschauer:

380 - Schiedsrichter:

Adrien (Wiesbaden)/Pazos-Nieto (Frankfurt).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Limburger HC 1 5 : 1 3  
2.   HG Nürnberg 1 5 : 3 3  
3.   HTC Stgt. Kickers 1 5 : 4 3  
4.   TG Frankenthal 1 4 : 5 0  
5.   Rüsselsheimer RK 1 3 : 5 0  
6.   Dürkheimer HC 1 1 : 5 0  

Rheinpfalz: Wieder ein Remis (04.12.2017)

Hallenhockey: TG-Damen spielen gegen Hanau 5:5

«HANAU.»Zweites Saisonspiel, zweites Unentschieden: Die Damen der TG Frankenthal mussten am Samstag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd im Auswärtsspiel gegen den 1. Hanauer THC zweimal einem Rückstand hinterherlaufen. Beide Male kämpften sich die Frankenthalerinnen zurück. Kurz vor Schluss glichen sie zum 5:5 (1:2) aus.

 

„Wir haben uns nicht durchgehend an unser Konzept gehalten. Auch die Chancenverwertung war nicht gut, sonst wäre vielleicht mehr für uns drin gewesen“, berichtete TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach der Partie. Weil Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop am Samstag als Spieler der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde gefordert waren (siehe Artikel oben), mussten die Damen ohne ihre beiden Trainer auskommen. „Dafür ist es ganz gut gelaufen“, befand Stiefenhöfer.

Die TG geriet früh in Rückstand. Nachdem Katja Happersberger ausgeglichen hatte, mussten die Gäste nach einer Strafecke von Hanau ein weiteres Gegentor hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel traf Happersberger zum 2:2. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem die Gastgeberinnen auf 4:2 davonzogen, ehe Kim Lauer nach einem Pass von Happersberger für die TG auf 4:3 verkürzte. Nach einem weiteren Eckentreffer von Hanau lagen die TG-Damen kurz vor Schluss zwei Tore zurück. Torfrau Nadine Deimling verließ zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin die Platte. Die Rechnung ging auf: Elisa Haselmaier, die zum 5:4 einschob, und Kim Lauer, die zum 5:5-Endstand traf, sicherten Frankenthal einen Punkt. „Am Ende können wir mit dem Unentschieden zufrieden sein“, sagte Stiefenhöfer, „zumal wir die letzten Male in Hanau immer verloren haben.“

Bereits im ersten Spiel gegen den Feudenheimer HC musste sich die Turngemeinde mit einem Remis begnügen. „Das waren beides keine leichten Gegner“, meinte Stiefenhöfer. Mit dem Auftakt könne man denn auch zufrieden sein. „Im nächsten Spiel müssen aber drei Punkte her.“ Am Samstag treffen die TG-Damen auswärts auf den HTC Neunkirchen.

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   1. Hanauer THC 4 19 : 11 7  
2.   Feudenheimer HC 3 9 : 3 7  
3.   TuS Obermenzing 2 7 : 6 3  
4.   HG Nürnberg 2 6 : 9 3  
5.   TG Frankenthal 2 6 : 6 2  
6.   HTC Neunkirchen 3 2 : 14 0  

Oberliga: 2. Herren gewinnen gegen HTC Neunkirchen (03.12.2017)

Nach 3 Spielen in der Oberliga liegen die 2.Herren der TG-Frankenthal mit 4 Punkten auf Tabellenplatz 4.

Das erste Spiel am 19.11.2017 verloren die 2.Herren noch gegen die TG-Worms 1 mit 4:3 (2:1).

Im zweiten Spiel am 25.11.2017 schafften die 2.Herren gegen TSG Neustadt 1 ein 5:5 (3:3).

Im dritten Spiel gegen HTC Neunkirchen siegten die 2. Herren 3:5, nachdem es zur Halbzeit noch 3:2 für HTC Neunkirchen stand.

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TSG Neustadt 1 3 21 : 12 7  
2.   HTC Neunkirchen 1 3 21 : 6 6  
3.   TG Worms 1 3 10 : 14 6  
4.   TG Frankenthal 2 3 13 : 12 4  
5.   TSG Kaiserslautern 1 3 13 : 19 1  
6.   HC Speyer 1 3 8 : 23 1  

Oberliga: 2.Damen verlieren in Lu

Nach einem souveränen 0:4 (0:1) gegen die TG Worms 1 am 19.11.2017, folgte ein klarer 6:1 (1:1) Heimsieg gegen TSV Schott Mainz 2.

Leider schafften die 2.Damen der TG-Frankenthal es nicht an den Erfolg anzuknüpfen. Am 03.12.2017 hieß es zur Halbzeit noch 1:1. Am Ende setzten sich aber TFC Ludwigshafen mit 4:1 durch.

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TFC Ludwigshafen 3 16 : 8 6  
2.   TG Frankenthal 2 3 11 : 5 6  
3.   HC Speyer 1 3 11 : 7 6  
4.   TSG Kaiserslautern 3 9 : 8 4  
5.   TSV SCHOTT Mainz 2 3 5 : 12 3  
6.   TG Worms 1 3 4 : 16 1  

 

Rheinpfalz: „Gierig auf mehr Leistung“ (01.10.2017)

Die TG in der Hallensaison 17/18 (hinten von links): Teamarzt Thomas Haber, Manual Eck, Marc Beck, Sansro Reinhard, MArius Haber, Fridolin Lüschen, Jannik Albrecht, Johannes Zurke, Bastian SChneider und Trainer Can Yurtseven. Vorne von links: Henry Zettle

Vor der Saison: Erste Herren der TG Frankenthal starten mit Heimspiel gegen HTC Stuttgarter Kickers in die Runde der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Morgen wird es ernst: Mit einem Heimspiel gegen den HTC Stuttgarter Kickers (Anpfiff: 15 Uhr, Halle Am Kanal) starten die ersten Herren der TG Frankenthal in die Saison der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Gruppe Süd. Für Trainer Can Yurtseven gilt der Absteiger nicht automatisch als Favorit auf den Aufstieg.

Es ist eine Faustformel im Sport: Wer absteigt, ist in der nächsten Saison erster Anwärter auf den direkten Wiederaufstieg. Davon ausgehend, müssten die ersten Herren der TG Frankenthal, vergangene Saison aus der Ersten Hallenhockey-Bundesliga abgestiegen, automatisch Favorit auf den Spitzenplatz in der Zweiten Bundesliga sein.

Von solchen Gedankenspielen will TG-Trainer Can Yurtseven aber nichts wissen. „Aus der vergangenen Saison sind nur noch zwei Stammspieler dabei. Die Herausforderung wird sein, zusammenzufinden“, betont der Übungsleiter. Seine oberste Maxime: „Erst mal schauen, dass nach unten nichts anbrennt. Wir haben in der Feldrunde gesehen, wie schnell das gehen kann.“

Ein großer Umbruch steht im Tor der TG an. Nachdem Carsten Peikert seine Karriere beendet hat, streiten sich mit Oliver Scharfenberger, Jonathan Adams und Alexander König drei Keeper um den Job. Als Nummer eins mache wohl Oliver Scharfenberger das Rennen. „König und Adams sind dahinter auf einem Level“, befindet der Coach.

Damit vor dem Tor die Raumdeckung funktioniert, habe man „das Maximum an Trainingsspielen“ gemacht. Allerdings brauche es seine Zeit, bis die Automatismen greifen. „Da müssen wir dann im Wettkampf die Nerven behalten.“

Der Verlust der Leistungsträger Johannes Gans, Christian Trump, Sven Becker, Paul Zettler und Lauritz Fuchs macht sich natürlich auch in der Halle bemerkbar. „Die Führungsspieler fehlen“, merkt Can Yurtseven an. Also sind die restlichen Spieler gefragt, in die Bresche zu springen. Sandro Wagner hat auf dem Feld gezeigt, dass er eine richtige Verstärkung für die Turngemeinde sein kann. Knüpft er in der Halle an seine starken Leistungen vom Feld an, traut Yurtseven dem Schweizer zu, dass er in eine Leader-Rolle reinschlüpft. Sven Beringer steht nach überstandenem Bänderriss wieder zur Verfügung. Hinter Timo Schmietenknops (Rücken) Einsatz ist noch ein Fragezeichen.

Jetzt gehe es darum, sich über den Wettkampf die Sicherheit zu erspielen. Und da ist Can Yurtseven zuversichtlich. Er habe eine homogene Truppe. „Die Spieler sind sehr wissbegierig. Jeder ist gierig auf mehr Leistung.“ Damit die Akteure konditionell auf der Höhe sind, wurde die Intensität der Einheiten erhöht. Und das Athletik-Training werde man während der Hallensaison durchziehen. Da sei die Halle als Zwischenstation für die Feld-Rückrunde zu sehen. „Wir sind fitter als vor der vergangenen Hallenrunde“, betont Yurtseven.

Als erster Gegner kommt mit dem HTC Stuttgarter Kickers gleich ein unbequemer Aufsteiger. Ein richtiger Aufsteiger seien die Schwaben nicht, gibt Can Yurtseven zu bedenken. Denn die Kickers haben sich auf dem Feld bereits in der Zweiten Bundesliga etabliert. Daher hat Yurtseven die Schwaben auch als Geheimfavorit auf dem Zettel. „Ich sehe Stuttgart als die kompletteste Mannschaft.“ Der Dürkheimer HC ist für Yurtseven „die unangenehmste Mannschaft“. Limburg sei technisch am stärksten.

Und die Turngemeinde? „Wir haben eine technisch versierte und akribisch arbeitende Truppe. Vor allem im spielerischen Bereich sind wir stark“, sagt der TG-Trainer. Aber die Mannschaft wird auch in Sachen Kampf gefordert sein.

Der Kader

Tor:

Oliver Scharfenberger, Jonathan Adams, Alexander König. Verteidigung:

Marc Beck Bastian Schneider, Manuel Eck, Noah Frank, Johannes Zurke, Simon Hayn. Mitte/Angriff:

Jannik Albrecht, Timo Schmietenknop, Henry Zettler, Hans-Christian Damm, Alexander Cunningham, Dominik Seel, Sandro Wagner, Marius Haber, Erik Kohlmann, Sebastian Firsching, Sven Beringer, Fridolin Lüschen.

 

Termine

Die Heimspiele der TG

2. Dezember, 15 Uhr, TG – HTC Stuttgarter Kickers

16. Dezember, 15 Uhr, TG – HG Nürnberg

22. Dezember, 20 Uhr, TG – Rüsselsheimer RK

12. Januar, 20 Uhr, TG – Limburger HC

21. Januar, 11 Uhr, TG – Dürkheimer HC

 

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: HTC Stuttgarter Kickers (01.12.2017)

Optimistisch geht Stuttgarts Trainer Thorben Wegener in die Saison. Der Schritt von der Regionalliga in die Zweite Bundesliga sei nicht so groß wie der von der Zweiten in die Erste Bundesliga. „Und als erfahrene Zweitligatruppe im Feld tun wir uns jetzt vielleicht etwas leichter.“ Wegener erwartet eine enge Runde. „Jeder kann aufsteigen! Und wer am konstantesten spielt, macht das Rennen“, ist der Kickers-Trainer überzeugt. Und: „Keiner will natürlich absteigen.“ Das Ziel für den HTC sei dann auch erst mal der Klassenverbleib. Allerdings werde man bei den Kickers für die Halle nicht so viel investieren wie für die Feldrunde. In Frankenthal komme es darauf an, wie seine Truppe mit der großen Kulisse zurechtkomme. |tc

Rheinpfalz: Zum Auftaktsieg fehlt nicht viel (27.11.2017)

Aktivposten: Lea Schopper (am Ball) glich für die Frankenthalerinnen in der 44.Spielminute aus. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal überzeugen mit Tempospiel – Remis gegen Feudenheimer HC

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Das Damenteam der TG Frankenthal ist gestern in der Stadtsporthalle Am Kanal mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen den Feudenheimer HC in die neue Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestartet. Die Turngemeinde entwickelte in einer temporeichen Partie von Anfang an viel Druck, versäumte es aber in der ersten Halbzeit, ein Tor zu schießen. Von den Gästen war aus dem Spiel heraus nur wenig zu sehen.

Während die TG-Damen gestern ihren Rundenauftakt hatten, war es für die Mannheimerinnen bereits das zweite Saisonspiel. Eine Woche zuvor hatte der Aufsteiger aus der Zweiten Regionalliga Süd mit einem 5:1-Erfolg über den TuS Obermenzing ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Die Frankenthalerinnen waren also gewarnt und begannen konzentriert. Das von Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop betreute Team hielt das Tempo hoch, störte die Gäste bereits an der Mittellinie und kam durch Kim Lauer (1.), Katharina Koppel (3.) und Lea Schopper (4.) auch frühzeitig zu Chancen.

Die zwei besten Möglichkeiten in der ersten Hälfte ergaben sich nach Strafecken. TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer traf den Pfosten (18.), kurz darauf verfehlte Stürmerin Maike Wüsthoff das HC-Tor nur knapp. Die TG-Damen kombinierten sich flüssig in den gegnerischen Schusskreis, waren dort aber nicht zwingend genug. Die Mannheimerinnen, die nur zweimal über Konter gefährlich wurden, waren vom Tempospiel der Gastgeberinnen sichtlich überrascht. Kurz vor der Halbzeitpause hatte die Turngemeinde jedoch auch Glück, als HC-Spielerin Katharina Blink einen Siebenmeter nicht verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild, bis ein Kontertor der Gäste die TG-Damen aus dem Konzept zu bringen drohte. Eliese Helmig traf für den „Tochterclub“ des Mannheimer HC zum 0:1 (39.). Die Unsicherheit der Frankenthalerinnen währte jedoch nicht allzu lange. Als Feudenheim nach einer Grünen Karte in Unterzahl war, glich Lea Schopper für die Turngemeinde aus (44.). Mehr sollte für die Frankenthalerinnen trotz weiterer Chancen von Schopper und Wüsthoff aber nicht herausspringen.

Die TG-Trainer Timo Schmietenknop und Fridolin Lüschen waren mit ihrem Team dennoch zufrieden. „Wir haben Druck und Tempo hoch gehalten. Taktisch war das eine sehr gute Leistung von uns“, sagte Schmietenknop. Feudenheim sei aus dem Spiel heraus kaum zu Chancen gekommen. „Wir haben aggressiv verteidigt, haben klare Bälle gespielt und schnell umgeschaltet – das war alles sehr gut“, erklärte Lüschen. „Wenn wir so weiter spielen, ist unser Ziel Klassenerhalt nicht gefährdet.“ Einziges Manko sei die Chancenverwertung gewesen. „Kein Tor aus drei Strafecken – das ist in der Halle zu wenig“, befand der Coach. „Vom Spielverlauf wäre ein Sieg für uns heute drin gewesen“, meinte auch TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer. „Am Ende muss man mit dem Unentschieden gegen Feudenheim aber zufrieden sein.“

HC-Trainer Christian Wittler sprach ebenfalls von einer gerechten Punkteteilung. Auf beiden Seiten habe in der ein oder anderen Situation das Glück gefehlt. „Wir haben Frankenthal stark erwartet. Auch andere müssen hier erst einmal gewinnen“, meinte Wittler. Mit dem Saisonauftakt sei er zufrieden. „Vier Punkte aus zwei Spielen – das ist für einen Aufsteiger sehr ordentlich.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Delarber, Happersberger, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Kim Lauer, Magura, Peikert, Schopper, Stiefenhöfer, Wüsthoff

Feudenheimer HC:

Voß - Bassemir, Beßler, Blink, Helmig, Kern, Olinger, Bettina Posset, Roswitha Posset, Schawohl, Schmid, Vogt

Tore:

0:1 Helmig (39.), 1:1 Schopper (44.) - Strafecken:

3/0 - 2/0 - Grüne Karten:

Stiefenhöfer - Blink, Schmid, Vogt - Beste Spielerinnen:

Delarber, Stiefenhöfer, Schopper, Wüsthoff - Bettina Posset, Schmid - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Deáky (Koblenz).

TGF Spieler Marius Haber - „Botschafter für die Pfalz“

Rheinpfalz: „Botschafter für die Pfalz“

Der Frankenthaler Vereinssport rückte am Samstagabend ins Rampenlicht. Die nationalen und internationalen Erfolge, mit denen insgesamt 71 Sportlerinnen und Sportler im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam machten, wurden bei einer kurzweiligen Feier, die den traditionellen Galaball des Sports ablöste, in der Aula der Gymnasien gewürdigt.

Den hohen Stellenwert des Sports und das breitgefächerte Angebot in Frankenthal hob Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) in seiner Laudatio hervor. 14.500 Mitglieder seien in 59 Vereinen organisiert. Mit Blick auf die Umsetzung der Sportkonzeption 2010 habe sich die Stadt als verlässlicher Partner erwiesen, hob er hervor. „Viele kleine Schritte wurden unternommen, um die Infrastruktur zu verbessern.“ Hebich lobte das Herzblut und den Idealismus der Verantwortlichen, die zum guten Abschneiden der Sportler bei den Wettkämpfen beigetragen hätten. Gerade für Kinder und Jugendliche habe der Vereinssport große Bedeutung, weil sie den Umgang mit Sieg und Niederlage lernten und in der Gemeinschaft Orientierung und Identität finden könnten. Für Mitglieder mit Migrationshintergrund würden wichtige Hilfen bei der Integration geleistet, so Hebich.

Dieter Noppenberger, Präsident des Sportbundes Pfalz, gratulierte den Frankenthaler Sportlern zu ihren Erfolgen. „Sie sind Botschafter für die gesamte Pfalz und für einen fairen und dopingfreien Sport.“ Zusammen mit dem OB und dem Sportkreisvorsitzenden Rainer Wolf überreichte er die Stadtsportplaketten in Gold, Silber und Bronze in der neuen Form von Glaspokalen mit dem Symbol des Stadtwappens. Nicht alle Sportler nahmen die Auszeichnung persönlich in Empfang. So ließ sich auch Marius Haber entschuldigen. Er wurde für seine Berufung in die U16-Hockey-Nationalmannschaft mit der Ehrengabe der Stadt bedacht.

Die Veranstaltung – vom Bereich Schule, Kultur und Sport organisatorisch vorbereitet und von Thomas Kehl flott moderiert – wurde durch zwei Showeinlagen aufgelockert. Die seit 1983 bestehende Jazztanzgruppe „Impuls“ der TG Frankenthal gefiel unter Leitung von Stefanie Kohlbacher mit Choreographien zu Tina-Turner-Welthits. Die sechsmaligen Weltmeisterinnen im Kunstradfahren, Sandra Sprinkmeier und Kathrin Schultheis aus Mainz-Ebersheim, zeigten ihr Können. Handstand und Pyramide auf dem Zweirad gehörten für die beiden 33-Jährigen zu den leichtesten Übungen.

Die Bewirtung der rund 200 Gäste übernahm der Ski-Club Frankenthal. Die Stadtklinik Frankenthal steuerte das im Sturm eroberte kalte Buffet bei. Und Liv McGowan sorgte mit ihrer Band für den unterhaltsamen musikalischen Rahmen.

Stadtsportplakette in Bronze an TGF Hockeyspieler

Rheinpfalz: Tore für den guten Zweck (28.10.2017)

Das jährliche Benefizspiel des Vereins „Hockey gegen Krebs“ wird auch 2018 wieder in der Frankenthaler Stadtsporthalle Am Kanal stattfinden. Das hat der frühere TG-Bundesligaspieler und Organisator der Veranstaltung, Axel Schröder, gestern auf Nachfrage mitgeteilt. Als Termin habe man zusammen mit der Stadt den 16. Februar 2018 ins Auge gefasst. Ausrichter wird erneut die TG Frankenthal sein. Auch bei der zehnten Auflage wird das Motto der Begegnung „Weltmeister gegen Olympiasieger“ lauten (unser Bild zeigt Keeper Carsten Peikert und Jan Marco Montag im diesjährigen Benefizspiel). Erwartet werden laut Schröder wieder viele mit internationalen Titeln dekorierte Spieler. Über 1000 Hockeyfans strömten im Februar in die Halle am Kanal. Knapp 65.000 Euro gingen insgesamt an Spenden ein. Der Kartenvorverkauf für 2018 soll im Dezember beginnen. |gnk

Rheinpfalz: Zu viele Gegentore, zu viele Verletzte (26.10.2017)

Sandro Reinhard (links, hier im Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg) scheint in Frankenthal angekommen zu sein. Der Schweizer glänzte als Antreiber und auch an vorderster Front. (Foto: BOLTE)

Zwischenbilanz: Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal überwintert als Vorletzter der Südgruppe – Yurtseven ist optimistisch

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Sechs Punkte hat die TG Frankenthal in der Hinrunde der Zweiten Feldhockey-Bundesliga geholt. Das reicht in der Südgruppe mit zehn Mannschaften zu Platz neun. Gründe, warum es nicht zu mehr Zählern gereicht hat, gibt es viele. Trainer Can Yurtseven ist allerdings optimistisch, dass sich das Team in der Rückrunde aus der Abstiegszone rausspielt.

Der Konjunktiv hat im Sport noch keinem weitergeholfen. Hätte, wäre, wenn – damit fängt man ja gerne mal an. Aber unterm Strich zählen nicht die Punkte, die man hätte holen können oder die Tore, die man hätte schießen können. Fakt ist: Die TG Frankenthal überwintert als Neunter. Sie hat in der Offensive (24 Tore) eine ordentliche Leistung abgeliefert. In der Defensive war sie allerdings zu anfällig. 34 Gegentreffer – das ist zusammen mit Dürkheim der schlechteste Wert in der Südgruppe. „Wir bekommen zu viele einfache Gegentore“, sagt Can Yurtseven.

Die Chancen, die Hinrunde besser als auf besagtem neunten Platz abzuschließen, waren da. Gegen Ludwigsburg reichte es für die Truppe von Can Yurtseven nach einer 3:0-Führung nur zu einem 3:3. Gegen Limburg lag die TG 3:0 und 4:1 vorne, am Ende sprang mit 4:4 nur ein Zähler heraus. Auch das Heimspiel gegen Charlottenburg (2:2) hätte die Turngemeinde gewinnen können. Und auch bei den knappen Niederlagen gegen Frankfurt (3:4), Dürkheim (2:3) und Zehlendorf (3:4) war jeweils mindestens ein Punkt drin. Richtig chancenlos war Frankenthal nur gegen Blau-Weiss Berlin (1:8).

Und so geht die Analyse von Yurtseven auch zuerst in Richtung Kopf. „Die Verarbeitung kleiner Rückschläge bereitet der jungen Mannschaft noch große Probleme, die nur durch Erfahrung zu kompensieren sind“, erläutert er. Und das ist auch schon der Haken. Denn für einige Spieler ist es die erste Saison in der Zweiten Bundesliga. „Und von der Jugend zu den Erwachsenen ist es nun mal ein großer Schritt.“ Dazu komme dann noch die Tabellensituation. „Und dann hat man vielleicht wieder die Angst, Punkte zu verschenken.“ Frei nach dem Motto „Angst essen Seele auf“. Die Folge: „Dann ziehen wir unser einfaches, strukturiertes Spiel nicht mehr von vorne bis hinten durch.“

Was Can Yurtseven aber optimistisch stimmt: „Die schwachen Phasen sind in den Spielen deutlich kleiner als die starken.“ Ludwigsburg habe man bis auf fünf Minuten dominiert. Aber diese fünf Minuten reichten den Schwaben, um aus einem 0:3 ein 3:3 zu machen. Gegen Limburg wurde im letzten Viertel aus einem 4:1 noch ein 4:4. „Wir schaffen es nicht, das Spiel über 60 Minuten zu kontrollieren.“ Und so täten die Unentschieden gegen Ludwigsburg, Limburg und Charlottenburg auch mit einigen Wochen Abstand noch weh. „Zumal wir immer die bessere Mannschaft waren. Das sind sechs Punkte, die uns fehlen.“ Mit zwölf Zählern wäre die TG auf Platz fünf ...

Der Hauptgrund, warum es nicht so gut gelaufen ist, ist zweifellos die Verletztenmisere. „So eine Anhäufung von Verletzungen habe ich in meiner Hockeykarriere noch nicht erlebt“, sagt Yurtseven. „Jeden Montag neue Hiobsbotschaften“, hadert der Coach. Zuletzt hat es Kapitän Timo Schmietenknop erwischt. „Wir konnten kein einziges Mal in Bestbesetzung antreten.“ Eine Folge der vielen Verletzungen: Bei vielen Spielern habe die Athletik nicht gestimmt. Da will Yurtseven in der Vorbereitung auf die Hallenrunde und dann speziell auch vor der Feldrückrunde ansetzen. „Wir werden die Umfänge erhöhen!“

Was ihm zusätzlich Hoffnung macht: „Im Sturm haben wir gemeinsam den Verlust von Johannes Gans, Paul Zettler und Christian Trump kompensiert.“ Youngster Marius Haber hat angedeutet, welches Potenzial er hat. Sandro Reinhard scheint in Frankenthal angekommen zu sein, glänzte sowohl als Antreiber als auch an vorderster Front. Er habe viel mit Reinhard gesprochen, sagt Yurtseven. Als Ursache für die Leistungssteigerung führt er dessen „zentrale Rolle auf und außerhalb des Platzes“ an.

Das Kernproblem aus Yurtsevens Sicht: Der Nachwuchs fehlt. „Von unten kommt nichts nach“, klagt er. Das sei das Ergebnis davon, dass in den vergangenen 15 Jahren zu wenig in die Jugend investiert worden sei. „Das dauert jetzt zwölf, 13 Jahre, bis sich das wieder erholt hat.“ Eigentlich, sagt Yurtseven, müssten jedes Jahr zwei, drei Spieler vom Kaliber eines Marius Haber oder Noah Frank zu den ersten Herren nachrücken. Der Coach prophezeit: „Es werden harte Zeiten auf die TG zukommen. Auch wenn diese Saison gut ausgeht.“ Zuversichtlich stimmt ihn, dass der Vorstand die Probleme erkannt habe und angehe.

Dass die TG Frankenthal die Mission Klassenverbleib erfolgreich abschließt, daran hat Yurtseven keine Zweifel. Denn weit abgeschlagen ist die Turngemeinde in der Tabelle nicht. Nur vier Zähler trennen die Pfälzer vom Fünften, den Stuttgarter Kickers, bei denen der TG auch der einzige Sieg in der Hinrunde gelang (4:3). „Wir haben es in der eigenen Hand. Und da wir in der Rückrunde mehr Auswärtsspiele haben, gehe ich davon aus, dass wir es schaffen“, sagt Can Yurtseven und lacht.

Rheinpfalz: Einwurf: Schnell lernen (26.10.2017)

Von Christian Treptow

Die ersten Herren der Turngemeinde überwintern als Vorletzter der Südgruppe der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Dass das nicht das Potenzial der Mannschaft widerspiegelt, hat sie in der Hinrunde oft bewiesen. So richtig auf verlorenem Posten stand die TG nur beim 1:8 bei Blau-Weiss Berlin. Das macht Hoffnung für die Rückrunde.

Was der Mannschaft aber noch fehlt, ist die Fähigkeit, sich bei deutlicher Führung – siehe Ludwigsburg und Limburg – nicht durch ein Gegentor aus dem Konzept bringen zu lassen. Das ist, da hat Trainer Can Yurtseven recht, Kopfsache. Das kann man nicht trainieren. Diese Erfahrungen müssen die jungen Spieler selbst machen und schnell daraus lernen.

Das Gute an der Situation: Die Südgruppe der Zweiten Bundesliga ist so eng, dass die TG im Frühjahr 2018 den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch schaffen kann. Eine deutlich kleinere Verletztenliste würde der Truppe da helfen.

Zwischenrunde Deutsche Meisterschaft Mädchen A in Frankenthal (14/15.10.2017)

Die Mädchen A der T Frankenthal waren am Wochenende Gastgeber einer der vier Zwischenrunden der deutschen Meisterschaft der Mädchen A, zu der sich neben der TG Frankenthal noch die Mädchen von Uhlenhorst Mülheim, des ESV München und des HC Ludwigburg qualifiziert hatten.

Im ersten Spiel des Turniers trafen, vor großer Kulisse auf dem Frankenthaler Jahnplatz, die Frankenthaler Mädchen auf Uhlenhorst Mülheim. Letztere begann sehr druckvoll und attackierten schon sehr früh in der gegnerischen Hälfte, die Frankenthaler Mädchen waren dagegen erst einmal sichtlich nervös. In der sechsten Minute dann ein schöner Angriff der Mülheimer über die rechte Seite, der zuerst noch durch Torhüterin Lilo Voss abgewehrt werden konnte; im Nachschuss verwandelte Mülheim dann jedoch zum 0:1. In der Folgezeit fand Frankenthal dann etwas besser ins Spiel und konnte ihrerseits erste Akzente am gegnerischen Schusskreis setzen, die jedoch leider ohne zählbaren Erfolg blieben. Da aber auch Mülheim mit ihren Versuchen den  Spielstand zu erhöhen scheiterte, ging es mit einem 0:1 in die Pause. Nach der Pause fanden dann die Frankenthaler Mädchen besser ins Spiel, konnten sich etwas aus der Mülheimer „Umklammerung“ lösen und das Spiel dadurch etwas ausgeglichener gestalten. Doch leider war es wiederum Mülheim die das Tor zum 0:2 in der 46. Minute diesmal durch einen Konter erzielten. Beflügelt durch dieses Tor bleibt Mülheim auch die nächsten Minuten spielbestimmend und erst gegen Ende des Spiels gelang es den Frankenthaler Mädels sich wieder zu befreien und einige eigene Angriffe vorzutragen. Es blieb jedoch beim 0:2 durch das Mülheim in das Endspiel und die TG in das Spiel um Platz 3 einzog.

Im zweiten Spiel des Tages trennten sich der HC Ludwigburg und der ESV München  3:1.

Somit trafen die Mädels der TG dann im Spiel um Platz 3 auf den ESV München. Dieses Spiel wollte man, wie schon nach den ersten Aktionen zu erkennen war, unbedingt gewinnen. Innerhalb kürzester Zeit erspielten sich die Mädchen einige Chancen, es dauerte jedoch bis zur 10 Minute, ehe Hannah Schiller das verdiente 1:0 erzielen konnte. Es folgten noch weitere gute Chancen durch Anna-Lena Wagner und Sophie Hahn die jedoch das Tor knapp verfehlten, so dass es beim 1:0 zur Pause blieb. In der 35 Minute dann das 2:0, nach einem tollen Solo legt Marie Fischer den Ball auf Sophie Hahn, die dann den Ball souverän ins Tor einschiebt. Wenig später (44. Minute) dann jedoch, quasi aus dem Nichts, der Münchener Anschlusstreffer. Den alten Abstand wieder herstellen konnte dann Maja Becker die in der 51. Minute nach schönen Doppelpass im Anschluss an eine Strafecke das Tor zum 3:1 Endstand schoss.  

Das Endspiel der Zwischenrunde entschieden im Anschluss die Mülheimer Mädchen durch einen 3:0 Sieg über Ludwigsburg für sich und qualifizierten sich somit für die am 21/22.10 in Neunkirchen stattfindende Endrunde

Für die TG Frankenthal spielten:

Sydney Holsten (Tor), Lilo Voss (Tor),  Maja Becker, Jana Blase, Carla Blume, Lina El Sayed, Marie Fischer, Julia Fronczek, Maxi Hahn, Sophie Hahn, Anna Kohring, Pauline Krüger, Eva Rückert, Hannah Schiller, Alicia Schröder, Liv Schütze und Anna-Lena Wagner

Rheinpfalz: TG zum Schluss wie gelähmt (16.10.2017)

Zur Halbzeit führte die TG, hier Simon Hayn (rechts) im Zweikampf mit HC-Kapitän Laurens Meurer, verdient 3:0. (Foto: BOLTE)

 

 

 

 

Feldhockey: Frankenthaler Zweitligist kommt im letzten Vorrundenspiel gegen Tabellenschlusslicht Limburger HC nur zu einem 4:4-Unentschieden

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.»Einen sprachlosen Trainer Can Yurtseven, ratlose Spieler und ratlose Fans hinterließ das 4:4 (0:0, 3:0, 0:1, 1:3)-Unentschieden der TG Frankenthal im letzten Vorrundenspiel der Zweiten Feldhockey-Bundesliga am Samstag gegen den Limburger HC. Obwohl sie weiterhin Tabellenschlusslicht sind, verließen die Gäste den Jahnplatz als moralische Sieger. Im Schlussviertel hatte der HC einen Rückstand von drei Toren aufgeholt.

„Ich fühle mich als Sieger“, rief Gästetrainer Ekkhard Schmidt-Opper seinen Spielern beim Abklatschen nach dem Schlusspfiff zu. Nach einem 1:4-Rückstand hatten die Limburger Moral bewiesen – mit freundlicher Unterstützung der TG, die zur Halbzeit verdient 3:0 geführt hatte. Trotz des verletzungsbedingt geschwächten Aufgebots machten die Gastgeber zu Beginn Dampf. Manche Pässe waren zwar unpräzise, manche Abschlüsse zu harmlos, aber die Mannschaft spielte schnell nach vorne und kämpfte. Sandro Reinhard hätte nach einer Strafecke die Führung erzielen können. Zweimal scheiterte er.

Im zweiten Viertel fielen dann auch die Tore. Den Anfang machte Manuel Eck, der eine Strafecke für die TG schnörkellos abschloss (20.). Drei Minuten später trugen die Gastgeber einen Konter über rechts vor. Johannes Zurke legte überlegt zurück in den Kreis auf Sven Beringer, der zum 2:0 (23.) verwandelte. Eck erhöhte mit der nächsten Strafecke auf 3:0 (26.).

Obwohl der Elan der Frankenthaler im dritten Viertel auf einmal wie weggeblasen schien, mussten sich die Fans zunächst keine großen Sorgen machen. Limburg fand zwar besser ins Spiel, agierte aber nicht zwingend genug. Zum 3:1-Anschlusstreffer durch HC-Kapitän Laurens Meurer nach einer Strafecke (38.) reichte es. Eine weitere gut geschossene Kurze Ecke der Gäste klärte TG-Keeper Jonathan Adams hervorragend (40.). Für die Turngemeinde hätten Sandro Reinhard und Manuel Eck nach einer Strafecke, die Gästetorwart Moritz Müller parierte, erhöhen können.

So schien alles für die TG zu laufen. HC-Betreuer Matthias Kreß sah in der zweiminütigen Pause vor dem Schlussviertel wegen Reklamierens eine Gelbe Karte, wofür ein Feldspieler für fünf Minuten auf die Bank musste. Diese Aktion brachte Unruhe in den Gästekader. Als mit Lukas Schmitt ein weiterer Limburger Gelb sah (47.) und die TG in Überzahl spielte, schien die Partie gelaufen zu sein. Zumal Benjamin Otto die Führung auf 4:1 erhöhte (49.).

Doch die Limburger gaben nicht auf, und die TG wirkte wie gelähmt. Laurens Meurer (52.), Kay Tomas nach einer Strafecke (53.) und Moritz Eder (57.) glichen für die Gäste noch aus und sicherten sich einen Punkt. Limburgs Coach Ekkhard Schmidt-Opper bescheinigte seinem Team eine große moralische Leistung, die Auftrieb gebe. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden. Dann lief es besser, und wir haben gezeigt, dass wir es können.“

Can Yurtseven rang nach Worten. „Es ist schade, dass wir uns für den betriebenen Aufwand nicht belohnt haben. Für eine gute erste Halbzeit gibt es keine Punkte“, sagte der TG-Trainer. Einigen Spielern sei die Nervosität anzumerken gewesen. „So ist das zu wenig, um die Liga zu halten“, betonte Yurtseven. Auch Sandro Reinhard und Manuel Eck konnten sich den Spielverlauf nicht erklären. „Die erste Halbzeit war perfekt, die zweite eine Katastrophe“, befand Eck. Reinhard glaubt, dass dem Team die Cleverness und die Stabilität fehlen, um einen solchen Vorsprung zu halten. Das Spiel müsse jetzt erst einmal verarbeitet werden.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adam - Beck, Seel, Eck, Firsching, Hayn, Beringer, Cunningham, Klug, Kohlmann, Lüschen, Reinhard, Schneider, Zettler, Zurke, Otto

Limburger HC:

Müller - Meurer, Schneider, Böckling, Collée, Eder, Horz, Klausnitzer, Koch, Maximilian Müller, Moritz Müller, Peters, Tomas, Wolf, Lars Schmitt, Lukas Schmitt

Tore:

1:0 Eck (20., Strafecke), 2:0 Beringer (23.), 3:0 Eck (26., Strafecke), 3:1 Meurer (38., Strafecke), 4:1 Otto (49.) 4:2 Meurer (52.), 4:3 Tomas (53., Strafecke), 4:4 Eder (57.) - Grüne Karten:

Eck, Hayn - Koch - Gelbe Karten:

Kreß, Lukas Schmitt - Strafecken:

5/2 - 5/1 - Beste Spieler:

Eck, Beringer - Meurer, Tomas - Zuschauer:

120 - Schiedsrichter:

Thomas Lang (Ludwigsburg)/Marcos Pazos-Nieto (Frankfurt).

Rheinpfalz: Das Kollektiv ist gefragt (14.10.2017)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal muss zum Vorrundenabschluss gegen Limburg auf Kapitän Timo Schmietenknop verzichten

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal würde sich gerne mit drei Punkten in die Winterpause verabschieden. Heute empfängt die Mannschaft das Tabellenschlusslicht Limburger HC. Anpfiff ist um 16 Uhr auf dem Jahnplatz.

Die Ausgangssituation: Limburg hat als Zehnter vier Zähler auf dem Konto. Die Turngemeinde liegt aktuell auf Rang acht mit fünf Punkten. Genausoviele Zähler weist auch der HC Ludwigsburg auf. Beide haben auch die gleiche Tordifferenz (minus zehn). Allerdings hat Frankenthal mehr Treffer geschossen. Vorne haben sich mit dem TC Blau-Weiss Berlin, dem SC Frankfurt 1880 (beide 21 Punkte), den Zehlendorfer Wespen (18) und dem TuS Lichterfelde (15) vier Teams abgesetzt. Doch zum Fünften, den Stuttgarter Kickers, die zehn Punkte haben, ist es für den Rest der Süd-Gruppe der Zweiten Bundesliga nicht weit.

„Die Liga ist brutal eng. Das macht sie auch aus“, sagt TG-Trainer Can Yurtseven dann auch. Mit einer kleinen Serie könne man sich etwas Luft verschaffen. Da nur noch ein Spiel vor der Winterpause zu absolvieren ist, müsste das mit der Serie bis nächstes Frühjahr warten. Aber den Anfang kann die Truppe heute machen.

Allerdings muss Can Yurtseven wieder auf einige Akteure verzichten. Am schwersten wiegt der Ausfall des Kapitäns. Timo Schmietenknop, Antreiber im Mittelfeld, muss laut Yurtseven mit Muskelfaserriss wohl vier Wochen lang pausieren. „Das müssen wir im Kollektiv auffangen“, sagt der Coach im Bewusstsein, dass einer allein den Mittelfeldmotor nicht ersetzen kann. Marc Beck werde die Kapitänsbinde bekommen. Außerdem fehlt dem TG-Trainer zufolge noch der zuletzt sehr gute Noah Frank (Adduktorenprobleme).

Hinzu kommt, dass Marius Haber aufgrund seines Platzverweises aus dem Spiel gegen Charlottenburg heute gesperrt ist. „Ich habe mit Marius gesprochen. Er war auch einsichtig und gelobt, dass es ein einmaliger Ausrutscher war“, sagt Yurtseven. Haber sei mit 17 noch jung und habe am Wochenende „gut auf die Finger bekommen“. Es sei schade, dass die technisch versierten Spieler von den Schiedsrichtern nicht besser geschützt werden, meint Can Yurtseven. Haber hatte gegen Charlottenburg, nachdem das Spiel unterbrochen war, den Ball in Richtung SCC-Tor geschlagen und Gelb-Rot gesehen.

Zu der Fraktion der Spieler, die noch fraglich sind, gehören Johannes Zurke (Zerrung), Dominik Seel (Fuß) und Fridolin Lüschen (Zerrung). Bei dem Trio entscheide sich erst heute kurzfristig, wer auflaufen könne. Und da er noch nicht weiß, mit welchem Personal er heute planen kann, will sich Can Yurtseven bei der taktischen Ausrichtung noch nicht festlegen.

Jetzt gehe es darum, die Ausfälle mental zu verarbeiten, meint der TG-Coach. „Wir müssen uns sortieren und gut in die Zweikämpfe kommen. Und wir brauchen auch die Zuschauer“, betont Yurtseven.

Vor allem in der Verteidigung sieht er sein Team gefordert. „Wir lassen wenig zu, bekommen aus diesen wenigen Situationen aber zu viele Gegentore“, analysiert Yurtseven. Mit 30 Gegentoren hat die TG bislang die meisten in der Zweiten Bundesliga kassiert. „Wir gehen nicht so hart in die Zweikämpfe, wie es in der Liga üblich ist“, hat Yurtseven erkannt.

Vorne mache er sich keine Sorgen. „Wir machen unsere zwei, drei Tore pro Spiel. Das muss eigentlich für mehr Punkte reichen“, erläutert Yurtseven. Benjamin Otto und Alexander Cunningham sollen heute für die Tore sorgen.

Auf der Torhüterposition hat Yurtseven die Qual der Wahl. Alle drei Keeper – Jonathan Adams, Oliver Scharfenberger und Alexander König – sind einsatzbereit. Aber: „Alle drei haben noch Luft nach oben“, sagt der Übungsleiter. Es werde eine schwierige Entscheidung.

Limburg schätzt Can Yurtseven als geschlossene Mannschaft ein, „die wie wir viele Punkte hat unglücklich liegen lassen“. Zu achten gilt es vor allem auf Laurens Meurer. Der Verteidiger der Hessen ist ein gefährlicher Eckenschütze, hat schon elf Treffer auf dem Konto.

Rheinpfalz: Viel Moral, nicht genügend Punkte (09.10.2017)

Abgehängt: Der Frankenthaler Simon Hayn (links) lässt den Charlottenburger Jonas Meyer-Wilmes stehen. (Foto: Bolte)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal verliert gegen Zehlendorfer Wespen 3:4 und spielt 2:2 gegen den SC Charlottenburg – Erneut Verletzungspech

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» Statt der erhofften vier Punkte musste sich Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal nach den beiden Heimspielen vom Wochenende mit einem Zähler zufrieden geben. Nach dem 3:4 am Samstag gegen die Zehlendorfer Wespen reichte es gestern nur zu einem 2:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0) gegen Aufsteiger SC Charlottenburg. Zudem hat sich die Personalsituation im Hinblick auf das Spiel gegen Limburg am Samstag weiter verschärft.

Gegen die Zehlendorfer Wespen musste man in der ersten Halbzeit schon etwas Sorge haben um die Turngemeinde. Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, da hatten die Wespen schon zweimal zugestochen – Felix Rathgeb (6.) und Felix Fischer (10.) hatten schnell die Weichen auf Sieg für das Team aus der Hauptstadt gestellt. Und auch sonst deutete zunächst nichts darauf hin, dass die Gastgeber auch nur in Reichweite eines Punktgewinns kommen könnten.

Zu dominant trat der Tabellendritte auf. Zehlendorf erhöhte im zweiten Viertel durch den überragenden Kevin Lim (20., Strafecke) auf 3:0. Und spätestens mit dem vierten Gästetor durch Felix Fischer (34., Strafecke) schien alles klar. Entsprechend war TG-Trainer Can Yurtseven mit dem Auftreten seiner Truppe in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. „Das war kollektiv zu wenig.“ Zehlendorf sei eine Klasse voraus gewesen.

Doch die TG kämpfte. Angetrieben von Kapitän Timo Schmietenknop und dem spielfreudigen Marius Haber gelang zunächst das 1:4 durch Schmietenknop (38.). Im Schlussviertel machten es Haber (50.) und Peter Klug (55.) noch mal spannend. Der Ausgleich wollte aber trotz deutlicher Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nicht mehr gelingen. „In der ersten Halbzeit hatten wir keine Chance. Aber dann haben wir uns noch mal aufgebäumt. Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung“, meinte Timo Schmietenknop.

„Wir machen das fünfte Tor nicht. Dann dreht Timo auf, und wir kriegen keinen Zugriff mehr“, analysierte Wespen-Trainer David Plewa, warum es für sein Team hinten raus noch mal eng wurde.

Die knappe Niederlage war am Ende um so ärgerlicher, da die TG aus acht Strafecken kein Kapital schlagen konnte. „Das ist bitter. Aber das war noch nicht mal das Hauptproblem“, befand Yurtseven. Das über weite Strecken der ersten Halbzeit schlechte Verhalten seiner Spieler in den defensiven Zweikämpfen bemängelte er hauptsächlich.

Bitter: Stürmer Alexander Cunningham bekam einen Ball auf den rechten Knöchel und konnte früh nicht mehr mitmachen. Er versuchte es zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal – vergeblich. Ob er am Samstag zum Hinrundenabschluss zur Verfügung steht, ist fraglich. Für Cunningham rückte gestern Benjamin Otto in den Kader.

Der Routinier sorgte mit seinem Treffer zum 2:2 (44.) nach Zuspiel von Henry Zettler dafür, dass bei der TG am Ende wenigstens ein Punkt auf der Habenseite stand. Dabei wäre gestern mehr drin gewesen, wenn die TG einmal in Führung gegangen wäre. Die Chancen dazu waren da. Zettler (1., 4.) und Otto (3.) hatten ebenso gute Möglichkeiten wie Manuel Eck nach einer Strafecke (4.). „Nach der Niederlage gegen Dürkheim am Samstag hatten wir einen kleinen Hänger. Es war klar, dass Frankenthal von Anfang an Druck machen würde“, meinte SCC-Co-Trainer Sascha Kolletzky.

Statt der frühen Führung blieb es beim 0:0 – bis kurz vor Ende des ersten Viertels Trent Summers die zweite Kurze Ecke für die Gäste zum 0:1 nutzte (15.). Der verdiente Ausgleich gelang schließlich Manuel Eck (19.), der die einzige der sechs Frankenthaler Strafecken verwandelte.

Die Gäste spielten gefällig mit, versuchten immer wieder, mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken. Gefährlich wurden sie nur selten. Und wenn, dann erwies sich der SCC als äußerst effektiv. Wie beim 1:2 durch Jonas Meyer-Wilmes (35.). Zu dem Zeitpunkt saß Sandro Reinhard gerade die Zeitstrafe nach einer Grünen Karte ab.

Es spricht für die Moral in der Frankenthaler Mannschaft, dass sie auf den neuerlichen Rückstand durch Benjamin Otto wieder die passende Antwort fand. Und auch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Timo Schmietenknop Mitte des Schlussviertels spielte und kombinierte die Turngemeinde gefällig nach vorne.

Am Ende war ein Zähler jedoch das höchste der Gefühle. Auch, weil Marius Haber zunächst die Gelbe und knapp neun Minuten vor Schluss noch unnötigerweise die Gelb-Rote Karte sah. Dadurch ist der Youngster automatisch im Heimspiel gegen Limburg am Samstag gesperrt, was für zusätzliche Sorgenfalten auf der Stirn von TG-Coach Can Yurtseven sorgen dürfte.

„Das Spiel wäre zu gewinnen gewesen. Wir haben uns nach den Rückständen immer gut gefangen“, meinte der sehr lauffreudige TG-Verteidiger Noah Frank nach dem Spiel gegen Charlottenburg. Nach dem Platzverweis und der daraus resultierenden Unterzahl müsse man jedoch mit einem Zähler zufrieden sein.

Nicht zufrieden war Can Yurtseven mit der Kartenflut. „Dadurch schwächen wir uns selbst.“ Seinem Team habe das frühe Tor gefehlt. „Das ist typisch für die Saison. Dann müssen wir wieder doppelten Aufwand betreiben, um wieder ranzukommen. Wenn wir einmal in Führung gehen, gewinnen wir.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger (König) - Beck, Eck, Frank, Zurke, Simon Hayn - Schneider, Klug, Kohlmann, Haber, Schmietenknop, Firsching, Cunningham, Albrecht, Zettler, Reinhard

Zehlendorfer Wespen:

Karess - Arnold, Fischer, Lim, Morgenroth - Rathmann, Müller, Bruhn, Braun, Koschyk - Lehmann, Buß, Burkhardt, Briese, Rathgeb, Sund

Tore:

0:1 Rathgeb (6.), 0:2 Fischer (10.), 0:3 Lim (20., Strafecke), 0:4 Fischer (34., Strafecke), 1:4 Schmietenknop (38.), 2:4 Haber (50.), 3:4 Klug (55.) - Strafecken:

8/0 - 4/2 - Grüne Karte:

Schmietenknop - Beste Spieler:

Schmietenknop, Haber, Reinhard - Lim, Koschyk, Rathmann - Zuschauer:

130 - Schiedsrichter:

Hauptstock (Erlangen)/Rissel (München).

TG Frankenthal:

Scharfenberger (König) - Beck, Eck, Zurke, Frank - Schmietenknop, Schneider, Simon Hayn, Klug, Kohlmann, Firsching - Reinhard, Albrecht, Haber, Otto, Zettler

SC Charlottenburg:

Stubbe - Bentzin, Ehser, Gees, Meinke, Pinger, Woltersdorf - Brockmeyer, Meyer-Wilmes, Peisert, Summers, Wienhold - Friedrich, Gnauert, Hiller, Penninger

Tore:

0:1 Summers (15., Strafecke), 1:1 Eck (19., Strafecke), 1:2 Meyer-Wilmes (35.), 2:2 Otto (44.) - Strafecken:

6/1 - 2/1 - Grüne Karten:

Reinhard - Meyer-Wilmes - Gelbe Karten:

Haber - Meyer-Wilmes - Gelb-Rot:

Haber - Beste Spieler:

Frank, Eck, Zurke - Summers, Stubbe, Woltersdorf - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Hauptstock (Erlangen)/Rissel (München).

 

 

Rheinpfalz: Haber schießt TG zum ersten Saisonsieg (02.10.2017)

Emsig: Gegen Ludwigsburg traf Marius Haber (rechts), hier im Zweikampf mit Micha Fischer, zum 2:0 und bereitete das dritte TG-Tor vor (Foto: BOLTE)

 

Feldhockey: Zweitligist Frankenthal schlägt HTC Stuttgarter Kickers auswärts 4:3 – Youngster trifft dreimal – Am Samstag 3:3 gegen HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

«Frankenthal/Stuttgart.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat am Wochenende die ersten Punkte gesammelt. Einem turbulenten 3:3 am Samstag auf eigenem Platz gegen den HC Ludwigsburg folgte gestern ein 4:3 (1:1, 0:0, 0:0, 3:2) beim HTC Stuttgarter Kickers. Es war der erste Dreier, den die Turngemeinde in der Runde einfuhr.

Es hätte so ein schöner Samstag sein können – trotz des eher durchwachsenen Wetters. Die TG Frankenthal lieferte im Kollektiv eine der besten Leistungen auf eigenem Platz ab. Die Ansage der Mannschaftsaufstellung war über dem Jahnplatz kaum verhallt, da führte das Team von Trainer Can Yurtseven 1:0. Sandro Reinhard war im Nachsetzen nach einer Strafecke erfolgreich (1.). Der Schweizer war gegen Ludwigsburg bester Mann auf dem Platz.

Danach befreiten sich die Gäste – auch begünstigt durch zwei Grüne Karten gegen die TG (Johannes Zurke, Dominik Seel). Vor allem Manuel Baitis sorgte im Schusskreis der Turngemeinde immer wieder für Gefahr. Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Sie spielten ihrerseits immer wieder schnell und gefällig nach vorne. Und wenn nötig, bauten die Abwehrspieler auch mal ruhig auf, nahmen Tempo raus. Mitte des zweiten Viertels gab es sogar Szenenapplaus für die TG.

Nach dem Seitenwechsel wandelte Frankenthal die sehr gute spielerische Leistung in Tore um. Nach einem schönen Doppelpass mit Fridolin Lüschen traf der emsige Marius Haber zum 2:0 (33.). Und als Erik Kohlmann nach feinem Haber-Zuspiel auf 3:0 erhöhte (35.), gab es wohl nicht mehr viele, die noch daran geglaubt hätten, dass da keine drei Punkte rausspringen könnten.

Doch was folgte, nannte Yurtseven später „sechs Minuten Totalausfall“. Sechs Minuten, in denen Ludwigsburg aus dem 0:3 ein 3:3 machte. Baitis (40., 42.), jeweils nach Strafecke, und Matthias Schurig (45.) überwanden Jonathan Adams im TG-Tor. Mit dem Heimsieg wäre es trotzdem fast was geworden, aber Alexander Cunningham scheiterte am Pfosten.

„Zum Schluss haben wir uns den Punkt erkämpft. Wir haben uns wieder gefangen“, meinte Zurke. Reinhard sprach von einer starken Teamleistung. Yurtseven hatte gesehen, dass sein Matchplan „zu 80 Prozent“ aufging. „Aber mit den sechs Minuten können wir nicht zufrieden sein.“ HC-Coach Daniel Weißer befand, dass „beim einen oder anderen der letzte Biss gefehlt“ hat. Nach dem 0:3 sei man mit dem Punkt zufrieden.

Gestern sollte sich dann Sandro Reinhards Aussage bewahrheiten. „Wir werden jedes Spiel besser. Irgendwann kommt das Glück auch zu uns.“ Gestern war der Zeitpunkt gekommen. Beim HTC Stuttgarter Kickers holte die TG den ersten Dreier der Saison. Überragender Frankenthaler war Marius Haber, der schon am Samstag mit guten Aktionen aufgefallen war. Er machte drei Tore.

Der Youngster brachte die TG früh in Führung (5.). Allerdings gelang Stuttgart postwendend der Ausgleich (8.). Zu Beginn des Schlussviertels legte die TG wieder vor. Haber (46.) und Manuel Eck (49.), jeweils nach Strafecke, sorgten für eine Zwei-Tore-Führung. Nach dem 2:3 stellte Haber (53., Strafecke) wieder den alten Abstand her. Das 3:4 der Stuttgarter kurz vor Schluss war nur noch Kosmetik.

„Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben noch mal besser gespielt als gegen Ludwigsburg“, berichtete Yurtseven. Kurzfristig musste er noch auf Dominik Seel und Fridolin Lüschen (Zerrung) verzichten. Für Yurtseven war dies der Befreiungsschlag, den das Team gebraucht habe. Man habe risikofrei, aber druckvoll agiert. „Nach dem 2:3 sind wir noch mal offensiver und mutiger geworden. Dann haben wir den Sieg erzwungen.“ Zudem habe Torwart Oliver Scharfenberger sehr gut gehalten. Ein Sonderlob verteilte Yurtseven für den dreifachen Torschützen. „Marius ist in Topform. Er wird immer stärker. Im Vergleich zum Samstag hat er noch einen draufgepackt und viel Verantwortung übernommen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adams (Scharfenberger) - Frank, Eck, Beck, Zurke, Klug, Simon Hayn, Schneider, Seel, Haber, Kohlmann, Reinhard, Schmietenknop, Zettler, Lüschen, Cunningham

HC Ludwigsburg:

Tobias Weißer (Kniebühler) - Bachmann, Mayer, Severin Schmidt, Bonner, Josek, Binder, Hanel, Huber, Raphael Schmidt, Gruber, Fischer, Baitis, Lipinski, Lukas Schurig, Matthias Schurig

Tore:

1:0 Reinhard (1., Strafecke), 2:0 Haber (33.), 3:0 Kohlmann (35.), 3:1 Baitis (40., Strafecke), 3:2 Baitis (42., Strafecke), 3:3 Matthias Schurig (43.) - Strafecken:

1/1 - 4/2 - Beste Spieler:

Reinhard, Zurke, Haber - Raphael Schmidt, Baitis, Huber - Grüne Karten:

Zurke, Seel - Bonner, Hanel - Gelbe Karten:

Bonner - Zuschauer:

90 - Schiedsrichter:

Neideck (Speyer)/Reimann (Frankfurt).

Rheinpfalz: Ticker: Feldhockey: Haber schießt TG Frankenthal in Stuttgart zum ersten Saisonsieg (01.10.2017)

Feldhockey: Haber schießt TG Frankenthal in Stuttgart zum ersten Saisonsieg.

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat am Wochenende die ersten Punkte gesammelt. Einem turbulenten 3:3 am Samstag auf eigenem Platz gegen den HC Ludwigsburg folgte am Sonntag ein 4:3 (1:1, 0:0, 0:0, 3:2) beim HTC Stuttgarter Kickers. Es war der erste Dreier, den die Turngemeinde in der Runde einfuhr. Überragender Frankenthaler war Marius Haber, der schon am Samstag mit guten Aktionen aufgefallen war. Er machte drei Tore. Der Youngster brachte die TG früh in Führung (5.). Allerdings gelang Stuttgart postwendend der Ausgleich (8.). Zu Beginn des Schlussviertels legte die Turngemeinde wieder vor. Haber (46.) und Manuel Eck (49.), jeweils nach Strafecke, sorgten für eine Zwei-Tore-Führung. Nach dem 2:3 stellte Haber (53., Strafecke) wieder den alten Abstand her. Das 3:4 der Stuttgarter kurz vor Schluss war nur noch Kosmetik. „Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben noch mal besser gespielt als gegen Ludwigsburg“, berichtete TG-Trainer Can Yurtseven.

 

Rehinpfalz: Ticker: TG lässt gegen Ludwigsburg Punkte liegen (01.10.2017)

Am Samstag gegen den HC Ludwigsburg hatte Sandro Reinhard die TG auf eigenem Platz früh in Führung gebracht (1.). Marius Haber (33.) und Erik Kohlmann (35.) hatten für Frankenthal auf 3:0 erhöht. Was darauf folgte, nannte Can Yurtseven später „sechs Minuten Totalausfall“. Sechs Minuten, in denen Ludwigsburg aus dem 0:3 ein 3:3 machte. |tc

Rheinpfalz: Raumdeckung knacken (30.09.2017)

 

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute den HC Ludwigsburg und spielt morgen beim HTC Stuttgarter Kickers

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» So langsam muss Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal anfangen, Punkte zu sammeln. Am Wochenende hat das Team von Trainer Can Yurtseven zweimal die Chance dazu. Heute (15 Uhr) empfängt die TG auf dem Jahnplatz den HC Ludwigsburg. Morgen (14 Uhr) ist die Mannschaft beim HTC Stuttgarter Kickers gefordert.

Die gute Nachricht: Das Lazarett lichtet sich langsam bei der TG. Stürmer Fridolin Lüschen kann wieder spielen. Ob Kapitän Timo Schmietenknop (Ödem im linken Knöchel und Innenbandzerrung) auflaufen kann, entscheidet sich laut TG-Coach Can Yurtseven heute kurzfristig.

Nach vier Spielen steht sein Team noch ohne Punkt am Tabellenende. Die Leistungen seien aber zum Teil ansprechend gewesen. Yurtseven verweist auf das dritte Viertel gegen Frankfurt und das Spiel in Lichterfelde, wo man aufopferungsvoll gekämpft habe. Allein im Ergebnis hat sich die Leistung noch nicht niedergeschlagen. Aber auf diese Zwischenerfolge lege man den Fokus.

„Wir waren gegen Lichterfelde in der zweiten Halbzeit das bessere Team“, sagt Marc Beck. Daran müsse man heute anknüpfen. Und das dann auch mal über die gesamte Spielzeit durchziehen. „Es bringt nichts, wenn wir sagen, dass wir nicht schlecht gespielt haben, aber dann ohne Punkte dastehen“, sagt der Verteidiger der Turngemeinde. Bislang seien gegen jeden Gegner – außer Blau-Weiss Berlin – Punkte drin gewesen.

Gegen Ludwigsburg heute, das auch einen Stotterstart hingelegt, aber schon vier Zähler auf der Habenseite hat, soll es nun klappen mit dem Dreier. „Wenn wir konsequent über 60 Minuten spielen, werden wir uns auch belohnen“, ist Can Yurtseven überzeugt. Und auch Marc Beck hält die beiden Gegner am Wochenende für schlagbar.

Der HCL komme über den Kampf, habe eine „eklige Raumdeckung“, hat Can Yurtseven analysiert. „Aber wir sind so weit, dass wir die knacken können.“ Yurtseven kündigt „zwei, drei taktische Umstellungen“ für das Wochenende an.

Vor dem HTC Stuttgarter Kickers, derzeit Vierter, hat Yurtseven Respekt. „Eine sehr homogene Mannschaft, die brutal effektiv ist und konsequent verteidigt. Sie stehen verdient da, wo sie stehen.“

Die Stimmung im Team sei gut, berichtet Marc Beck. Davon sei er einerseits ob der derzeitigen Situation etwas überrascht, andererseits sei er deswegen stolz auf die junge Truppe. In dieser ist er als einer der Erfahrenen in der Pflicht, weist die Jungen schon mal auf Fehler hin. „Die passieren. Das ist so im Sport. Wichtig ist, dass man daraus lernt“, sagt der Verteidiger. Zudem sei das Tempo in der Zweiten Bundesliga noch höher. „Da müssen die Neuen wie Simon und Aaron Hayn noch reinwachsen.“

Beck ist vor dem Doppelwochenende zuversichtlich. „Wir haben gut trainiert. Der Zug ist da. Und gegen Ludwigsburg haben wir immer gut ausgesehen. Wir wollen punkten. Darauf haben wir uns eingeschworen.“

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HC Ludwigsburg und HTC Stuttgarter Kickers (30.09.2017)

„Ich habe damit gerechnet, dass wir einen holprigen Start hinlegen“, sagt Daniel Weißer, Coach des HC Ludwigsburg. Wie die TG Frankenthal mussten auch die Schwaben den Verlust von einigen Leistungsträgern verkraften. Am schwerwiegendsten sei da der Abgang von Denis Bischof, sagt der Übungsleiter. Weißer bezeichnet Bischof als Kopf der Mannschaft. „Wir müssen uns jetzt neu erfinden. Aber das dauert“, betont der Ludwigsburger Trainer. Vier Punkte aus vier Spielen hat der HC Ludwigsburg gesammelt. Seit dem vergangenen Wochenende mit dem 2:4 bei den Stuttgarter Kickers gehe es aber nur noch um den Klassenerhalt. Das sei auch allen klar, meint Daniel Weißer. „Wir haben noch nie in Frankenthal gewonnen“, sagt der Coach. Und so sei es auch kein Muss, in Frankenthal drei Punkte zu holen. „Zumal es gegen die TG immer enge Spiele waren.“

Thorben Wegener, Trainer des HTC Stuttgarter Kickers , geht da schon wesentlich entspannter in das Wochenende. Mit den bisherigen sieben Zählern und Rang vier sei er zufrieden. Das sei auch die Tabellenregion, in der er seine Mannschaft am Ende sehe. „Und bei der Niederlage gegen Zehlendorf und dem Remis gegen Charlottenburg waren wir besser, haben uns aber nicht belohnt.“ Vom Tabellenstand will er sich nicht blenden lassen. „Die TG ist kein Null-Punkte-Team. Sie hat schon gezeigt, dass sie andere Teams ärgern kann.“ |tc

Rheinpfalz: „Es läuft alles bei mir zusammen“ (30.09.2017)

"Wir können jeden Gegner schlagen", sagt Fabian Rozwadowski (rechts), hier im Gespräch mit Julius Nagel. (Foto: KUNZ)

Interview: Fabian Rozwadowski, Ex-Trainer der TG Frankenthal und nun beim Hockey-Erstligisten Club an der Alster, über die Arbeit in der Hansestadt

Über fünf Jahre lang war Fabian Rozwadowski Trainer der ersten Hockey-Herren der TG Frankenthal. Seit Beginn dieser Feldrunde coacht er den Erstligisten Club an der Alster in Hamburg. Am Rande des Gastspiels der Mannschaft beim Mannheimer HC sprachen wir mit Rozwadowski über das Leben in der Hansestadt, die Rückkehr in die Heimat und die Herausforderung, einen Erstligisten zu trainieren.

Herr Rozwadowski, es ist Ihr zweites Jahr in der Hansestadt. Wie haben Sie sich eingelebt?

Sehr gut. Nachdem ich bei Großflottbek gekündigt hatte, hatte ich schon Bauchschmerzen, wie es weitergehen sollte. Dann kam der Kontakt zum Club an der Alster zustande. Da hatte ich Glück. Ich fühle mich richtig wohl in Hamburg. Das Wetter ist zwar deutlich schlechter als in der Pfalz. Aber das hat da oben auch seinen Charme.

 

Was war für Sie die größte Umstellung?

Dass ich in Hamburg alleine war – keine Familie, erst mal ohne Freunde ...

 

Mit dem Engagement beim Club an der Alster haben Sie als Trainer den Sprung in die Erste Bundesliga im Feld geschafft. Was war die größte Veränderung?

Der Wirkungsgrad eines Trainers in der Ersten Liga verzehnfacht sich. Ich kann bei Alster einen ganz anderen Fokus auf den Job legen. Ich weiß dort nicht mal, wo der Rasensprenger und das Flutlicht angehen. Für alles ist jemand da. Dann sind da so viele gute Spieler, da herrscht ein ganz anderes Spielverständnis.

 

Zu Ihrem Kader gehören auch mehrere Nationalspieler. Macht das die Arbeit einfacher oder schwerer?

Einfacher, ganz klar. Das sind sechs, sieben Leute, die das gleiche taktische Verständnis wie ich haben. Die Taktik erarbeiten wir zusammen. Da kommt vieles aus dem Team.

 

Und trotzdem haben Sie die Taktiktafel dabei ...

Ja, falls ich mal einem Spieler auf der Bank etwas erklären will.

 

Gibt’s trotzdem noch eine Position, auf der der Kader verbessert werden muss?

Also, für diese Saison haben wir schon für eine bessere Kaderbreite gesorgt. Das war in der Vergangenheit das Hauptproblem. Wir haben einen guten Konkurrenzkampf im Team. Ich sehe uns für die Runde 17/18 gut gerüstet.

 

Sie arbeiten mit einem ganzen Trainerstab zusammen. Dazu gehört auch Bundestrainer Valentin Altenburg. Gibt’s da manchmal Kompetenzgerangel?

Nein, das war noch nicht einmal das Thema. Klar ist es für mich neu, mehrere Leute im Stab zu haben, mit denen ich mich absprechen muss. Aber da ist noch so viel Potenzial vorhanden, das noch nicht ausgeschöpft wird. Valentin Altenburg hat eine beratende Rolle. Er wurde ja vom Deutschen Hockey-Bund zur Fortbildung zu uns geschickt. Wir haben eine gute Rollenaufteilung. Aber am Ende läuft alles bei mir zusammen.

 

Welches sportliche Ziel haben Sie ausgegeben für die Runde?

Keinen konkreten Platz. Wir wollen ein Team entwickeln, den Fokus nur auf uns richten.

 

Wie beurteilen Sie den Saisonstart Ihres Teams? An Ergebnissen war ja eine ziemliche Streuung dabei ...

Wir können jeden Gegner schlagen. Wir können aber auch gegen jeden Gegner verlieren. Der Saisonstart ist nicht wichtig. Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden. Leistungsmäßig waren wir gut, ergebnistechnisch noch nicht. Wichtig ist, dass wir konstant eine Top-Leistung bringen.

 

Sie waren am Wochenende zum ersten Mal als hauptverantwortlicher Hockeytrainer zurück in der Region. Wie war die Gefühlslage?

Es war sehr schön. Ich habe mich die ganze Zeit darauf gefreut, Eltern und Freunde zu treffen. Schön war, dass ich auch ein paar Frankenthaler gesehen habe.

Apropos Frankenthal. Bei Ihrem ehemaligen Verein TG läuft’s gerade nicht so gut. Wie bewerten Sie aus der Entfernung die Situation bei der Turngemeinde?

Was fehlt, um konkurrenzfähig zu sein in der Zweiten Liga, ist ein breiter Unterbau im Jugendbereich. Zudem ist mit Johannes Gans noch ein absoluter Leistungsträger gegangen. Aber es ist ein super Platz gebaut worden, es wird an den richtigen Punkten angefasst. Das Team sollte sich auf die entscheidenden Gegner im Kampf um den Klassenerhalt fokussieren. Ich habe das Gefühl, dass gute Arbeit gemacht wird. | Interview: Christian TreptowDOPPELTERZEILENUMBRUCH

 

Rheinpfalz: Zur Person: Fabian Rozwadowski (30.09.2017)

Im April 2010 folgte Rozwadowski Frank Schlageter als Coach der ersten Herren der TG Frankenthal. Der heute 34 Jahre alte Rozwadowski war ab 2014 der erste hauptamtliche Coach bei der Turngemeinde. Zum Jahreswechsel 2015/16 wurde die Zusammenarbeit beendet. Im Sommer 2016 heuerte er in Hamburg beim Zweitligisten Großflottbeker THGC an. Seit diesem Sommer coacht er die ersten Herren des Erstligisten Club an der Alster. Rozwadowski hat in Mainz Volkswirtschaftslehre (VWL) und Sportwissenschaften studiert. |tc

Rheinpfalz: TG weiter ohne Punkt (25.09.2017)

Feldhockey: Zweitligist unterliegt Blau-Weiss Berlin 1:8

Von Christian Treptow

«BERLIN.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat gestern die Rückreise von Berlin in die Pfalz ohne Punkte angetreten. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage beim Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde am Samstag musste sich das Team von Trainer Can Yurtseven gestern beim TC Blau-Weiss Berlin 1:8 (1:2, 0:2, 0:2, 0:2) geschlagen geben.

Nach den beiden Niederlagen am Wochenende ist die Turngemeinde das einzige noch punktlose Team in der Südstaffel der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Dabei waren die Pfälzer am Samstag sehr nah dran, zumindest einen Zähler auf der Habenseite gutzuschreiben. Doch das 2:3 beim TuS Lichterfelde war die dritte Pleite in Folge, die in der Schlussphase der Partie Konturen annahm.

Beim Absteiger aus der Ersten Feldhockey-Bundesliga lag die TG zwar nach gut einer halben Stunde 0:2 zurück. Doch das von vielen Verletzungen und Ausfällen gebeutelte Team – unter anderem fehlten Kapitän Timo Schmietenknop und Stürmer Fridolin Lüschen verletzt – lieferte laut Can Yurtseven einen unfassbaren Kampf.

Nach der Halbzeitpause habe die Turngemeinde „volle Kontrolle“ über die Partie gehabt, berichtete der Übungsleiter. Zwar fiel kurz nach der Pause das 0:2. Doch Alexander Cunningham und Erik Kohlmann schafften für die Gäste den Ausgleich. „Danach haben wir zwei, drei riesige Chancen, das dritte Tor zu machen“, haderte Yurtseven, der eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft im Vergleich zur Niederlage in Bad Dürkheim gesehen hatte.

Dass es am Ende nichts mit dem ersten Punkt wurde, lag daran, dass die Gastgeber in Person von Felix Polomski kurz vor der Schlusssirene eine Strafecke zum 3:2 verwandelten. „Da leisten wir uns vorher einen Fehler im Aufbau, der führt dann zur Ecke. Das ist bitter für die Mannschaft“, bilanzierte Yurtseven.

Gestern war dann für die dezimierte TG beim Aufstiegsfavoriten TC Blau-Weiss Berlin nichts zu holen. 8:1 hieß es am Ende für die Gastgeber. Für die Pfälzer traf Bastian Schneider (7.) zum zwischenzeitlichen 1:2. „Wir hatten danach noch Chancen zum Ausgleich und hätten das Spiel gerne noch etwas länger offen gestaltet“, meinte Can Yurtseven. Berlin sei aber eine Klasse besser gewesen. „Das müssen wir jetzt abhaken.“ Zusätzlicher Wermutstropfen: Noah Frank konnte gestern aufgrund einer Schulterverletzung nicht mitspielen. Yurtseven: „Die vielen Ausfälle konnten wir einfach nicht kompensieren.“

Rheinpfalz: Feldhockey: Stiefenhöfers Eckentor reicht TG-Damen nicht (25.09.2017)

«Nürnberg.» Die Damen der TG Frankenthal haben auch ihr zweites Auswärtsspiel in der Feldhockey-Regionalliga Süd verloren. Am Samstagabend mussten sich die Frankenthalerinnen der HG Nürnberg knapp 1:2 (1:1) geschlagen geben. TG-Trainer Fridolin Lüschen sprach von einer unglücklichen Niederlage.

Das entscheidende Gegentor in der Schlussphase der Partie resultierte laut Lüschen aus einer unberechtigten Strafecke der HG. Deshalb wäre zumindest ein Punkt für sein Team verdient gewesen, befand der Coach. Er räumte aber auch ein: „Es war nicht unser Abend. 20 Minuten lang haben wir nicht ins Spiel gefunden.“ Das Resultat: Die TG geriet in Rückstand. Danach lief es besser für die Gäste. Kapitänin Lisa Stiefenhöfer gelang kurz vor der Pause nach einer Strafecke der Ausgleich. In der zweiten Hälfte sei dann alles auf ein Unentschieden hinausgelaufen, berichtete Lüschen – bis kurz vor Spielende die letzte Strafecke der Nürnbergerinnen kam.

Nach zwei Heimsiegen und zwei Auswärtsniederlagen ist die Feldsaison in diesem Jahr für die TG-Damen bereits beendet. Im April 2018 setzen sie die Runde fort. Nach einer Pause beginnen die Frankenthalerinnen mit der Vorbereitung auf die Hallensaison, die im November startet. |gnk

Rheinpfalz: Doppelter Einsatz in Berlin (23.09.2017)

Auf Alexander Cunningham (vorne) ruhen am Wochenende die Hoffnungen im TG-Sturm. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal bei TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss – Dezimierter Kader – Christian Trump beendet Karriere

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Bereits am gestrigen Abend hat sich Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal mit dem Zug auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort stehen für das Team von Trainer Can Yurtseven gleich zwei Spiele auf dem Programm. Heute, 12 Uhr, beim ebenfalls noch punktlosen Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde und morgen, ebenfalls 12 Uhr, beim TC Blau-Weiss Berlin, einem der Favoriten auf die Meisterschaft.

Viel Platz im Zug hat der TG-Tross diesmal nicht eingenommen. Denn die Personalsituation hat sich im Vergleich zu den vergangenen Spieltagen noch mal verschärft. Neu zum Lazarett gesellen sich Stürmer Fridolin Lüschen und Kapitän Timo Schmietenknop. Lüschen hat bei der Niederlage in Bad Dürkheim eine lange Schürfwunde am Unterarm davongetragen.

Timo Schmietenknop hat ein Ödem im linken Knöchel und eine Innenbandzerrung. Beides habe er schon aus dem Frankfurtspiel davongetragen. Normal gehen sei erlaubt, Leistungssport sei aber nicht drin, erzählt er. Eine Prognose, wann er wieder eingreifen könne, sei schwierig. Er hoffe, dass er zu den Spielen gegen Ludwigsburg (1. Oktober) und Charlottenburg (8. Oktober) wieder fit sei. Die Kapitänsbinde trägt am Wochenende laut Can Yurtseven Marc Beck.

Auf der Ausfallliste stehen außerdem noch der verletzte Jannik Albrecht, Torwart Alexander König (Grippe) sowie Simon Hayn und Peter Klug, die beide berufsbedingt fehlen. Henry Zettler plagt sich ebenfalls mit einem grippalen Infekt herum. Er wird dem Trainer zufolge aber mit im Zug nach Berlin sitzen. Das führt dazu, dass Dominik Seel und Vincent Martens am Wochenende zu ihrem Debüt in der Zweiten Bundesliga kommen. Erfreulich: Verteidiger Johannes Zurke ist nach seiner Fingerprellung wieder mit von der Partie.

Christian Trump wird der TG als Spieler gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 29 Jahre alte Stürmer beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Ausschlaggebend war dafür die schwere Verletzung, die er sich im Mai beim Spiel in Nürnberg zugezogen hat, wie er berichtet. „Die Nase war achtfach gebrochen. Das war die dritte schwere Verletzung in den letzten zwei Jahren.“ Da falle es schwer, sich schon wieder von Null fit zu machen. „Der Antrieb hat gefehlt. Vielleicht war die Verletzung ja auch ein Zeichen“, meint Trump.

Das macht die Aufgabe für den TG-Coach in Zukunft natürlich nicht leichter. „Die Mannschaft war schon in der Findungsphase. Jetzt muss sie sich wieder neu finden“, sagt Can Yurtseven. Aber kampflos will er den Gegnern die Punkte natürlich nicht überlassen. Zumal auch der heutige Kontrahent TuS Lichterfelde, Absteiger aus der Ersten Bundesliga, bislang noch keine Bäume ausgerissen hat. Beide Teams stehen mit jeweils null Zählern am Tabellenende.

Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Frankfurt (3:4) und in Dürkheim (2:3) sei vor allem psychologische Aufbauarbeit gefordert gewesen, erzählt Can Yurtseven. Er habe viele Gespräche geführt, sowohl mit den einzelnen Spielern als auch in der Gruppe. Aber die Mannschaft habe gut und aggressiv trainiert, noch mal eine Schippe drauf gelegt. Von daher sei er auch stolz auf die Truppe, wie sie mit den Rückschlägen umgehe. „Jeder hat wichtige Aufgaben und muss am Wochenende über 100 Prozent bringen, damit wir wettbewerbsfähig sind.“ Jeder sei gefragt, sich für den Nebenmann reinzuhängen. Damit der Mannschaft die lange Anreise am Spieltag erspart bleibe, habe sogar jeder aus dem eigenem Portemonnaie noch etwas beigesteuert, damit eine Übernachtung mehr möglich ist und man ausgeruht ins Spiel gehen kann.

Als Antreiber im Mittelfeld soll Erik Kohlmann (Yurtseven: „Er hat stark trainiert“) in die Rolle des verletzten Kapitäns Timo Schmietenknop schlüpfen. Alleine soll er dies natürlich nicht tun. Bastian Schneider und Sandro Reinhard sollen sich gemeinsam mit Kohlmann die Arbeit teilen.

Der Fokus liege auf dem Spiel heute gegen Lichterfelde. Den TuS sieht Can Yurtseven noch nicht so richtig in der Zweiten Liga angekommen. „Die Zweite Bundesliga ist purer Fight. Ich glaube, Lichterfelde hat sich nach dem Jahr in der Ersten Bundesliga noch nicht an die etwas härtere Gangart in der Zweiten Liga gewöhnt.“

Der TC Blau-Weiss Berlin, Gegner am Sonntag, sei eine technisch versierte Mannschaft. „Wenn sie zu der technischen und individuellen Klasse noch die nötige Aggressivität bringen, sind sie für mich einer der Favoriten auf den Aufstieg“, sagt Can Yurtseven. Er hoffe aber, dass Blau-Weiss damit erst nach dem Wochenende anfange.

 

So spielen sie

TG Frankenthal: Tor:

Adams, Scharfenberger - Abwehr:

Eck, Beck, Zurke, Frank, Firsching - Mittelfeld:

Reinhard, Haber, Schneider, Kohlmann - Sturm:

Cunningham, Zettler, Seel, Martens.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss Berlin (23.09.2017)

„Das war so nicht zu erwarten“, sagt Dennis Gebhard, Trainer des TuS Lichterfelde, über das Duell der beiden noch punktlosen Teams in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd. Ein paar Abgänge hatte sein Team im Sommer zu verzeichnen, dazu kommen ein paar Verletzte und zum Rundenstart „drei nicht einfach zu spielende Gegner“. Gebhard umschreibt es mit „Findungsproblemen“. Die Saison in der Ersten Bundesliga bezeichnet er als „megagroße Erfahrung, auch wenn’s am Ende deutlich wieder runter ging“. Da auch die TG nicht sorgenfrei ist, erwartet er ein Spiel zweier Teams, „die nicht richtig wissen, wo sie stehen“. Frankenthal verteidige aber gut, stehe eng am Mann und sei bei Kontern gefährlich. Verzichten muss Lichterfelde auf Pelle Löwe, Fabian Posselt und Jasper Windisch. Uwe Barsch sei gerade erst wieder ins Training eingestiegen. „Ein Einsatz am Wochenende kommt wohl noch zu früh“, sagt Gebhard.

Ebenfalls noch nicht hundertprozentig zufrieden ist Alexander Stahr, Trainer des TC Blau-Weiss Berlin . Der Unterschied: Sein Team hat schon sechs Punkte gesammelt. Allerdings musste Blau-Weiss auch eine 3:6-Niederlage beim SC Frankfurt 1880 einstecken. „Für die vielen Verletzten, die wir haben, lösen wir es bislang eigentlich ganz gut“, sagt Stahr. Allerdings habe man gegen Frankfurt gesehen, dass dem Team die Erfahrung fehle.

Bislang war Blau-Weiss nur auswärts gefordert. Zum Heimauftakt gegen Dürkheim heute und Frankenthal erwartet Stahr von seiner Truppe sechs Punkte. „Wir müssen gegen die vermeintlich Kleinen unsere Hausaufgaben machen“, sagt der Coach. Die Zweite Liga werde immer enger und hochklassiger. „80 Prozent reichen da nicht. Die Teams, die unten drin stehen, kommen mit viel Kampfgeist.“ Von daher gehe er demütig, aber selbstbewusst an die Aufgaben ran. „Wir wollen und müssen aufsteigen“, sagt Stahr über die Zielsetzung. Anders seien die hochveranlagten jungen Spieler im Team wie Thies Ole Prinz und Paul Dösch nicht zu halten. Verzichten muss er auf den erfahrenen Verteidiger Pilt Arnold (Knochenmarködem). |tc

Rheinpfalz: Feldhockey: Personalrochade bei TG-Damen (23.09.2017)

Bislang eine der Besten im TG-Trikot: Mittelfeldspielerin Lea Schopper (links), hier im Spiel gegen den SB Rosenheim. (Foto: BOLTE)

«FRANKENTHAL.» Die Damen der TG Frankenthal treffen heute um 18.30 Uhr in der Feldhockey-Regionalliga Süd auswärts auf die HG Nürnberg. Für die Gastgeber ist es das erste Saisonspiel, die Frankenthalerinnen bestreiten bereits die vierte und letzte Partie im Feld für dieses Jahr.

Dass die Turngemeinde bereits eingespielt ist, könnte sich als Vorteil erweisen. Fridolin Lüschen rechnet dennoch mit einem starken und auch fitten Gegner. „Sie werden uns Druck machen“, ist der TG-Coach überzeugt. „Ich glaube aber, dass wir uns gut befreien können. Wir haben unter der Woche gut trainiert“, sagt Lüschen, der nach der knappen 2:3-Niederlage am vergangenen Sonntag in Hanau den dritten Saisonsieg einfahren will.

Im Team werde es einige Umstellungen geben, kündigt Lüschen an. Mona Seemann wird demnach anstatt im Sturm in der Außenverteidigung spielen, Alisa Hoffmann rückt in die Innenverteidigung. Esther Peikert soll mit Sophia Magura das Mittelfeld um Lea Schopper und Elisa Haselmaier verstärken. „Wir müssen gegen Nürnberg am Stock stark sein, um die Bälle zu halten und nach vorne zu bringen“, betont Lüschen. Francesca Delarber kann nach längerer Verletzungspause wieder spielen. Noelle Hahl, Janine Meyer (beide krank) und Elena Stang (Beruf) fallen aus. |gnk

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Hockey: Zweitligist TG Frankenthal mit letztem Aufgebot in Berlin (22.09.2017)

Alexander Cunningham (vorne) soll in Berlin für die Tore der TG sorgen. Foto: Bolte

Mit einem sehr dünnen Kader hat sich Zweitligist TG Frankenthal am Freitagabend auf den Weg nach Berlin gemacht. Trainer Can Yurtseven muss auf sechs Stammspieler verzichten, darunter Kapitän Timo Schmietenknop (Ödem im linken Knöchel und Innenbandzerrung). Außerdem fehlen Fridolin Lüschen, Jannik Albrecht, Peter Klug, Simon Hayn und Alexander König. Dominik Seel und Vincent Martens kommen so aller Voraussicht nach zu ihrem Debüt in der Zweiten Bundesliga. Eine gute Nachricht: Verteidiger Johannes Zurke ist nach überstandener Fingerprellung wieder im Kader. Am Samstag (12 Uhr) trifft die TG auf den ebenfalls noch punktlosen Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde, am Sonntag (12 Uhr) geht’s gegen Aufstiegsaspirant TC Blau-Weiss Berlin. „Jeder muss über 100 Prozent bringen, damit wir wettbewerbsfähig sind“, sagte Yurtseven. |tc

 

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Frankenthaler Christian Trump beendet Hockey-Karriere (22.09.2017)

Hängt die Hockey-Schuhe an den Nagel: Christian Trump. Foto: Bolte

Hockeyspieler Christian Trump, zuletzt bei Zweitligist TG Frankenthal aktiv, hat seine aktive Karriere beendet. Der Stürmer debütierte mit 16 Jahren in der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde. 2012 wechselte er zum Mannheimer HC, 2015 kehrte er nach Frankenthal zurück.

 

Schwere Verletzungen

Die letzten zwei Jahre seiner Karriere waren allerdings von schweren Verletzungen geprägt. Zuletzt hatte er im Mai bei einem Spiel in Nürnberg einen achtfachen Nasenbeinbruch davongetragen. „Ich habe lange überlegt. Der Punkt ist gekommen, an dem ich nicht mehr möchte“, sagte der 29-Jährige. |tc

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Ole TG

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Feldhockey: TG-Damen gewinnen gegen Rosenheim, verlieren aber in Hanau (17.09.2017)

Gegen Rosenheim brauchten die TG-Damen, hier Katja Happersberger (Mitte) mit Regina Lindner, eine Weile, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Foto: Bolte

Die ersten Damen der TG Frankenthal haben am Samstag in der Feldhockey-Regionalliga Süd zu Hause den SB Rosenheim verdient 2:0 besiegt. Auf eigenem Platz brauchten die Frankenthalerinnen aber eine Weile, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Lea Schopper (27.) und Sophia Magura (70., Siebenmeter) machten den zweiten Erfolg im zweiten Saisonspiel für die Turngemeinde klar. Am Sonntag folgte dann in der ersten Auswärtsbegegnung bei Aufsteiger 1. Hanauer THC mit 2:3 (0:1) die erste Niederlage. Auch gegen die Hessinnen sei man das bessere Team gewesen, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen. „Drei Unachtsamkeiten in der Abwehr haben zu den Gegentoren geführt.“ Die Tore für Frankenthal erzielten Maike Wüsthoff (Strafecke) und Elisa Haselmaier. |gnk

Rheinpfalz: TG-Damen lassen zum Auftakt nichts anbrennen (11.09.2017)

Aktivposten im Münchner Schusskreis: Maike Wüsthoff (am Boden). Nach einer Strafecke traf die TG-Stürmerin zum 2:0. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Frankenthalerinnen starten mit 4:0-Erfolg über Aufsteiger Wacker München in Regionalliga Süd – Turngemeinde nach Strafecken gefährlich

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Die ersten Damen der TG Frankenthal sind mit einem souveränen 4:0 (1:0)-Sieg gegen Aufsteiger HC Wacker München in die neue Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd gestartet. Das neue Trainergespann der Turngemeinde freute sich über den gelungenen Auftakt und die ordentliche Eckenausbeute ihres Teams. Zwei der vier Tore wurden so erzielt.

„4:0 – da darf man sich nicht beschweren“, meinte Fridolin Lüschen nach seinem Trainerdebüt in der Regionalliga. Zusammen mit Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop hatte er dem Team von der Seitenlinie aus fast ununterbrochen Anweisungen gegeben. „Die Mannschaft hat das souverän heruntergespielt“, lobte Lüschen. Wacker habe fast nur mit langen Bällen operiert. Die Dominanz der TG drückte sich auch im Verhältnis der Strafecken aus. Während sich die Gäste nur eine Kurze Ecke erarbeitet hatten, kamen die TG-Damen auf sechs. „Unsere Ecken haben gestimmt“, bilanzierte Lüschen. Die Ausbeute dabei wäre sogar noch besser gewesen, wenn Sophia Magura in der 43. Minute das Münchner Tor nicht knapp verfehlt hätte.

Von Beginn an setzten die Frankenthalerinnen die Gäste unter Druck, kombinierten sich flüssig in den gegnerischen Schusskreis und kamen auch gleich zu Chancen. In der elften Minute gab es die erste Strafecke für die Turngemeinde – Kapitänin Lisa Stiefenhöfer traf zum 1:0. Danach nahmen die TG-Damen das Tempo etwas heraus. Da hätte man das ein oder andere mal stärker nachsetzen können, meinte Lüschen. „Wir können aber natürlich auch nicht 70 Minuten lang nur pressen.“

In der zweiten Halbzeit erhöhte Maike Wüsthoff die TG-Führung nach einer erneuten Strafecke auf 2:0 (39.). Sogar in Unterzahl – Elisa Haselmaier musste wegen einer Grünen Karte zwei Minuten lang auf der Bank Platz nehmen – bestimmten die Gastgeberinnen das Spiel. Das 3:0 durch Kim Lauer (43.) war hochverdient. Nur einmal wurde es vor dem TG-Tor richtig gefährlich, als Wacker-Spielerin Larissa Reutter nach einem Konter freistehend eine gute Einschussmöglichkeit hatte. Doch TG-Keeperin Nadine Deimling und Katja Happersberger klärten die Situation. Den Schlusspunkt setzte Lea Schopper, die in der 70. Minute zum 4:0 einnetzte.

Was Lüschen freute: Die Tore wurden von vier verschiedenen Spielerinnen erzielt. Er sprach denn auch von einem gelungenen Saisonauftakt: „Die Mannschaft hat noch nicht alles gezeigt, aber sie hat schon viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Zufrieden war er mit dem Spielaufbau über die Außenpositionen. „Gegen stärkere Mannschaften müssen wir aber noch entschiedener nachsetzen. Daran arbeiten wir“, sagte der Übungsleiter.

Björn Winkelmann nahm die Niederlage seines Teams sportlich. „Natürlich hätte es mich gefreut, wenn wir nur 0:2 verloren hätten“, meinte der Coach des HC Wacker München, der ersatzgeschwächt angereist war. Wegen der späten Ferien in Bayern sei man eigentlich noch mitten in der Vorbereitung, erklärte er. „Dafür war die Leistung ganz ordentlich.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Feßler, Happersberger, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Kim Lauer, Magura, Meyer, Peikert, Sabasch, Schopper, Seemann, Elena Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

HC Wacker München:

Vopelius-Feldt - Binder, Frank, Grossmann, Hartmann, Lehner, Paulus, Pott, Ranft, Reutter, Schmidt, Leonie Sollermann, Lisa Sollermann, Zeibig

Tore:

1:0 Stiefenhöfer (11., Strafecke), 2:0 Wüsthoff (39., Strafecke), 3:0 Kim Lauer (43.), 4:0 Schopper (70.) - Strafecken:

6/3 - 1/0 - Grüne Karten:

Wüsthoff, Haselmaier - Beste Spielerinnen:

Koppel, Schopper, Stiefenhöfer, Wüsthoff - Schmidt, Reutter - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Metz (Kaiserslautern)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Ein starkes Viertel ist nicht genug (11.09.2017)

TG-Stürmer Alexander Cunningham (rechts), hier im Zweikampf mit Frankfurts Tim Dahm, ging am Samstag weite Wege. Sein Tor zum 3:4 eine Sekune vor Schluss kam zu spät. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal muss sich zu Hause dem SC Frankfurt 1880 mit 3:4 geschlagen geben – Verletzte sorgen bei Gastgebern für Sorgenfalten

Von Christian Treptow

«Frankenthal.»Das junge Team der TG Frankenthal hat zum Auftakt der Saison in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim 3:4 (0:1) gegen den SC Frankfurt 1880 reichte ein sehr starkes drittes Viertel nicht, um die Mannschaft aus der Mainmetropole in die Knie zu zwingen. Verletzungen beutelten die Turngemeinde zusätzlich.

Tapeverbände waren am Samstagnachmittag auf dem Jahnplatz Trumpf. Der Frankenthaler Mannschaftsarzt Thomas Haber hatte alle Hände voll zu tun. TG-Neuzugang Jannik Albrecht war gleich nach ein paar Sekunden außer Gefecht gesetzt. Auch Noah Frank, Henry Zettler, Jonathan Adams und Fridolin Lüschen trugen weiße Manschetten um einen Oberschenkel. Das sorgte nach dem Spiel für zusätzliche Sorgenfalten auf der Stirn von TG-Coach Can Yurtseven.

Sein Gegenüber Nicklas Benecke war besser gelaunt. Er freute sich über seinen ersten Sieg in einem Punktspiel als Trainer gegen die TG. Er hatte „ein typisches erstes Saisonspiel“ gesehen. Anfangs lief nämlich auf beiden Seiten noch nicht alles rund. Wobei die Gäste die etwas reifere Spielanlage an den Tag legten. Frankenthal versuchte, mit viel Engagement die kleinen Fehler im technischen und taktischen Bereich wettzumachen.

Entsprechend gingen die ersten beiden Viertel – das internationale Spielformat viermal 15 Minuten löst die bislang üblichen zweimal 35 Minuten ab – an Frankfurt. Der SC führte zum Seitenwechsel verdient. Der umsichtige Anton Schmidt-Opper nutzte eine Strafecke zum 0:1 (22.). Die beste Chance der Platzherren hatte Alex Cunningham, der weite Wege ging, als er ein Solo an der Torauslinie entlang zu hoch abschloss (15.).

Als kurz nach dem Seitenwechsel Constantin Lenz auf 0:2 erhöhte (33.), schien alles auf eine klare Angelegenheit für das abgezocktere Team zu sprechen. Doch die TG bewies Kampfkraft. Und sie zeigte, dass viel Potenzial in ihr steckt. Angetrieben vom Mittelfeldmotor Timo Schmietenknop erkämpfte sich Frankenthal einige Chancen – und Strafecken. Die Schwäche der vergangenen Runde war am Samstag die Stärke der TG. Schmietenknop (36.) und Manuel Eck (39.), der eine klasse Partie in der Abwehr bot, trafen zum Ausgleich. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Eck eine der beiden weiteren Strafecken versenkt hätte. So strich der Ball jeweils knapp am linken Pfosten vorbei. „Die ärgern mich persönlich“, meinte Eck. „Wenn uns im dritten Viertel das dritte Tor gelingt“, sinnierte Cunningham.

So traf Moritz Schmidt-Opper kurz nach Beginn des Schlussviertels per Strafecke (47.) zur erneuten Führung. „Im dritten Viertel hätte die Partie kippen können“, meinte Gäste-Coach Nicklas Benecke. Nach dem 2:3 sei sein Team wieder ruhig geworden. Anton Schmidt-Opper machte mit einem schmeichelhaften Siebenmeter den Deckel auf die Partie (58.). Das 3:4 von Cunningham eine Sekunde vor dem Ende war nur noch Kosmetik.

TG-Coach Can Yurtseven erkannte an, dass Frankfurt mit mehr Konsequenz gespielt habe. „Wir haben im dritten Viertel die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Dann bekommen wir die bittere Ecke zum 2:3.“ Im Hinblick auf die angeschlagenen Spieler sei bis zum Derby gegen Dürkheim am Freitagabend vor allem die medizinische Abteilung gefordert.

Manuel Eck bewertete die Leistung des Teams als gut angesichts der Verletzten und Angeschlagenen. Viele Spieler hätten gezeigt, dass sie sich in einem Punktspiel um 20, 30 Prozent im Vergleich zur Vorbereitung steigern könnten. Die Chancenverwertung müsse besser werden. Auf dem dritten Viertel könne man aufbauen.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adams, König - Eck, Frank, Beck, Schneider, Klug, Kohlmann, Schmietenknop, Albrecht, Aaron Hayn, Simon Hayn, Haber, Cunningham, Reinhard, Lüschen, Zettler

SC Frankfurt 1880:

Gans, Müller - Cyrus, Dahlinger, Dahm, Flößer, Gerstenhöfer, Leichenich, Lenz, Mann, Sawall, Anton Schmidt-Opper, Johann Schmidt-Opper, Moritz Schmidt-Opper, Schmitt, Werner, Wittmann

Tore:

0:1 Anton Schmidt-Opper (22., Strafecke), 0:2 Lenz (33.), 1:2 Schmietenknop (36., Strafecke), 2:2 Eck (39., Strafecke), 2:3 Moritz Schmidt-Opper (47., Strafecke), 2:4 Anton Schmidt-Opper (58., Siebenmeter), 3:4 Cunningham (60.) - Strafecken:

4/2 - 4/2 - Grüne Karten:

Anton Schmidt-Opper, Lenz - Gelbe Karte:

Haber - Beste Spieler:

Schmietenknop, Eck, Cunningham - Anton Schmidt-Opper, Sawall, Lenz - Zuschauer:

180 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Schultz (Frankfurt).

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Hockey: Damen der TG Frankenthal erfolgreich (09.09.2017)

Mit 4:0 bezwangen die Spielerinnen der TG Frankenthal ihre Gegnerinnen des HC Wacker. Foto: Bolte

Erfolgreicher Saisonauftakt für die ersten Damen der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Die Turngemeinde bezwang am Samstagnachmittag auf eigenem Platz den HC Wacker München 4:0 (1:0). Lisa Stiefenhöfer (11., Strafecke) sorgte für die frühe Führung. Nach der Pause schraubten Maike Wüsthoff (39., Strafecke), Kim Lauer (43.) und Lea Schopper (70.) das Resultat auf 4:0. Die Gastgeber waren gegen den Aufsteiger klar überlegen. Der Sieg war auch in der Höhe verdient |tc

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Feldhockey: TG Frankenthal verliert 3:4 gegen SC Frankfurt (09.09.2017)

Simon Hayn (links, TG Frankenthal) kämpft mit Paul Gerstenhöfer (SC Frankfurt) um den Ball. Foto: Bolte/Tresch

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal ist mit einer Niederlage in die Saison 2017/18 gestartet. Das Team von Trainer Can Yurtseven verlor auf eigenem Platz 3:4 (0:1) gegen den SC Frankfurt 1880. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit überlegen und führten verdient 1:0 durch Anton Schmidt-Opper, der eine Strafecke verwandelte (22.).

Siegtor eine Sekunde vor Schluss

Nach dem 0:2 von Constantin Lenz (33.) sah der SC wie der sichere Sieger aus. Doch die TG kämpfte sich zurück und glich durch Eckentore von Timo Schmietenknop (36.) und Manuel Eck (39.) aus. Moritz Schmidt-Opper (Strafecke, 47.) und ein fraglicher Siebenmeter, den Anton Schmidt-Opper verwandelte, waren dann aber zu viel für die engagierte TG. Alexander Cunningham gelang eine Sekunde vor Schluss noch das 3:4. |tc

Rheinpfalz: Angriff auf Tabellenspitze (09.09.2017)

Wollen wieder oben mitmischen (hinten von links): Foto: BOLTE)

Vor der Saison: TG-Damen treffen heute zum Auftakt der Feldhockey-Regionalliga Süd zu Hause auf Wacker München

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Die ersten Damen der TG Frankenthal starten heute um 16.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Wacker München in der Feldhockey-Regionalliga Süd in die neue Saison. Eine Veränderung gibt es an der Seitenlinie: Das Team hört in der Hinrunde auf die Kommandos von Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop, Fridolin Lüschen (erste Herren) und Thorsten Etzel (zweite Herren).

Das Trio vertritt Nico Hahl, der aus beruflichen Gründen vorerst nicht mehr als Damencoach zur Verfügung steht. Dessen Arbeit – Hahl übernahm die ersten Damen zur Feldrunde 2015/16 – wolle man fortsetzen, erklärt Fridolin Lüschen. In der vergangenen Saison wäre dem Team beinahe der Aufstieg in die Zweite Bundesliga geglückt. Bis zum vorletzten Spieltag führten die Frankenthalerinnen die Tabelle an. Dann zog der Bietigheimer HTC vorbei. Am Ende war der Meister und Aufsteiger nur einen Punkt besser als die Turngemeinde.

Im Aufbau- und Kombinationsspiel präsentierte sich die Mannschaft in der vergangenen Feldrunde stark verbessert. Daran werde weiter hart gearbeitet, sagt Lüschen. Überhaupt sieht er das Team auf einem sehr guten Weg. „Die Mädels ziehen voll mit und nehmen alles gut auf.“

Ein altes Problem ist die Chancenverwertung, die mit ein Grund dafür war, dass es noch nicht für den Aufstieg gereicht hat. Entsprechende Defizite habe man auch vor einer Woche bei der Süd-West-Challenge gesehen, bei der die TG auf Zweitligamannschaften traf, meint Lüschen. Auch wenn dort kein Sieg gelungen sei, war er mit seinem Team zufrieden. „Man hat gemerkt, dass wir taktisch und spielerisch mithalten können.“

Im entscheidenden Moment fehle den Spielerinnen aber noch zu oft der Zug zum Tor, konstatiert Lüschen. Sein Eindruck: „Da wird noch zu viel nachgedacht. Die Bälle müssen schneller verarbeitet werden.“ Einen Schwerpunkt will das Trainertrio auf die Technik setzen. Auch eine Argentinische Rückhand soll im Spiel mal zu sehen sein. „Die Mannschaft hat viel Potenzial, ruft es aber noch nicht konstant genug ab“, meint Lüschen. „Wenn ihr das gelingt, kann sie wieder um den Aufstieg spielen.“

Der Grundstein dafür soll heute im Heimspiel gegen Aufsteiger Wacker München gelegt werden. „Wir peilen zum Auftakt einen Sieg an“, sagt Lüschen. Positiv stimmt ihn, „dass es kaum Ausfälle gibt“. Auch Sophia Magura ist nach ihrem USA-Aufenthalt wieder dabei. Verzichten muss er auf Noelle Hahl, die im Urlaub ist, sowie auf Elke Hahl und Francesca Delarber, die beide verletzungsbedingt wohl länger ausfallen werden.

Einen Platz im Kader hätten auch viele junge Spielerinnen wie Elisa Haselmaier, Victoria Feßler oder Julia Sabasch. „Unser Kader ist groß, da werden wir sicher rotieren. Jede bekommt ihre Chance“, meint Lüschen, dem die Arbeit als Regionalliga-Trainer nach eigener Aussage viel Spaß bereitet. Auf jeden Fall die ganze Feldvorrunde tragen die drei Coaches laut Lüschen bei den Damen die Verantwortung an der Seitenlinie. Auch in der Hallensaison würde das Trio zur Verfügung stehen. „Wir haben das durchgesprochen. Es sollte möglich sein, dass immer zwei oder zumindest einer von uns im Training und bei den Spielen dabei sein kann“, meint Lüschen. „Wir tauschen uns aus, damit alle auf dem gleichen Stand sind.“

 

Die Partien 2017

9. September, 16.30 Uhr: TG Frankenthal – Wacker München; 16. September, 15 Uhr: TG Frankenthal – SB DJK Rosenheim; 17. September, 12 Uhr: 1. Hanauer THC – TG Frankenthal; 23. September, 18.30 Uhr: HG Nürnberg – TG Frankenthal.

 

Der Kader

Tor:

Nadine Deimling; Abwehr:

Lisa Stiefenhöfer, Esther Peikert, Alisa Hoffmann, Kelly Lauer, Katharina Koppel, Julia Sabasch; Mittelfeld:

Elena Stang, Katja Happersberger, Elisa Haselmaier, Janine Meyer, Lea Schopper, Charlotte Jensen, Paulina Fitz, Hanna Wind, Katharina Steitz, Noelle Hahl; Sturm:

Kim Lauer, Mona Seemann, Maike Wüsthoff, Sophia Magura, Alissa Stang, Victoria Feßler.

Rheinpfalz: Mit allen Neuen gegen Frankfurt (09.09.2017)

TG-Kapitän Timo Schmietenknop (links) soll im Mittelfeld das Spieltempo vorgeben. (Archivfoto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal startet heute mit Heimspiel in die neue Runde – Zurke und Beringer verletzt – Adams im Tor

Von Christian Treptow

«FRANKENTHAL.» Ab heute rollt der Ball wieder in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd auf dem Jahnplatz. Die TG Frankenthal empfängt ab 14 Uhr mit dem SC Frankfurt 1880 ein Team, das am Ende in den oberen Tabellenregionen erwartet wird. Bei den Gastgebern stehen alle Neuzugänge im Kader.

TG-Coach Can Yurtseven ist froh, dass es losgeht. Und er ist auch guter Dinge. Allerdings komme mit dem SC Frankfurt 1880 ein starker Gegner. Yurtseven hat das Team von Nicklas Benecke sogar auf dem Zettel als einen der Aufstiegsfavoriten. Ob es da etwas wird mit dem ersten Sieg auf dem blauen Kunstrasen? Auf den wartet die Turngemeinde immer noch. Das sei im Team aber auch kein Thema mehr gewesen, meint Can Yurtseven.

Und wenn’s nicht zu einem Sieg reicht, dann wäre ein Punkt immens wichtig für die junge Truppe. Direkt in den Kader haben es die Neuzugänge Simon Hayn, Aaron Hayn, Sebastian Schneider und Jannik Albrecht geschafft. Yurtseven ist überzeugt, dass die Jungen das Tempo der Zweiten Bundesliga mitgehen können. „Wichtig ist, dass wir die Neuen integrieren“, betont Yurtseven.

„Man darf nicht unterschätzen, wie schwer es für die Jungen und auch die Neuen ist“, betont der Coach. Die Zweite Bundesliga ist eben eine andere Hausnummer. Aber der Coach weiß auch: „Auf die Psychologie habe ich keinen Einfluss.“

Im Tor bekommt heute Jonathan Adams den Vorzug vor Alexander König. „Adams hat etwas mehr Erfahrung“, begründet der Übungsleiter. Aber er ergänzt auch gleich: „Alex wird seine Spiele in dieser Runde bekommen.“

Für die verletzten Johannes Zurke und Sven Beringer kommt ein Einsatz noch nicht infrage. Marius Haber und Fridolin Lüschen sind noch fraglich. Da wird sich ein Einsatz wohl erst heute entscheiden. Sollte es nicht reichen, dann stehen Vincent Martens und Sebastian Firsching als Alternativen zur Verfügung, wie der TG-Trainer berichtet.

Den heutigen Gegner aus der Main-Metropole schätzt Can Yurtseven als „gut ausgebildete, junge Mannschaft“ rund um die Brüder Anton, Moritz und Johann Schmidt-Opper ein. Und mit Paul Gerstenhöfer, der vom Dürkheimer HC an den Main gewechselt ist, habe sich der SC Frankfurt 1880 gut verstärkt.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: SC Frankfurt 1880 (09.09.2017)

Nicklas Benecke, Trainer des SC Frankfurt 1880, hat ein Luxusproblem. „Die Vorbereitung war ziemlich gut, wir waren zum größten Teil komplett“, berichtet er. Auch heute kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Macht das die Hessen heute automatisch zum Favoriten? Benecke lacht. „Nein, beim ersten Saisonspiel gibt es aus meiner Sicht keine Favoriten.“

Aber der Vierte der abgelaufenen Runde will natürlich im nächsten Frühjahr nicht schlechter dastehen. Die Vorzeichen scheinen gut. „Die Truppe ist zusammengeblieben. Aber wir sind ultrajung. Es wird schwer, die Spieler alle zu halten.“ Ziel sei es, in den nächsten Jahren „einigermaßen gut Zweite Liga zu spielen“. Dafür sieht er den SC gerüstet. Als Aufstiegsanwärter hat Benecke Blau-Weiss Berlin und Lichterfelde auf dem Zettel. Und die TG? „Schwer zu sagen. Frankenthal hat den Heimvorteil. Die TG wird unangenehm wie immer sein.“ |tc

Rheinpfalz: Das Kollektiv muss es richten (07.09.2017)

Der TG-Kader 2017/18 (hinten von links): (Foto: BOLTE)

Vor der Saison: Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal muss die Abgänge von Leistungsträgern kompensieren – Am Samstag Rundenbeginn gegen SC Frankfurt

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» Can Yurtseven ist um seinen Job als Trainer der ersten Herren der TG Frankenthal nicht zu beneiden. Vor allem seine Qualitäten im Bereich Puzzle werden in den kommenden Wochen gefragt sein. Das Wort Umbruch ist vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen, aber vor der anstehenden Feldrunde galt es, einige Abgänge zu verkraften.

Da wäre zunächst mal Johannes Gans. Der machte sich bei der TG hauptsächlich als kreativer und treffsicherer Stürmer einen Namen, zeigte aber auch in der vergangenen Runde, dass er in der Abwehr seinen Mann stehen kann. Seine Qualitäten blieben in der Hockey-Familie nicht unbemerkt. Und so wechselte er im Sommer von der TG zu Uhlenhorst Mülheim in die Erste Bundesliga. Und Yurtseven traut ihm den Sprung auch zu. „Mülheim wird sich freuen“, sagt er und schwärmt vom „einzigartigen Talent“ des Offensivspielers.

Als Abgänge musste die Turngemeinde außerdem noch Paul Zettler, Lauritz Fuchs (beide Polo Hamburg) sowie Sven Becker (Dürkheimer HC) verkraften. „Wir sind natürlich stolz darauf, dass unsere Talente so gefragt sind“, meint Yurtseven. Es sei eben schwer, die Jungs mit den finanziellen Mitteln, die der TG zur Verfügung stünden, zu halten. Auch die Abgänge von Zettler und Fuchs schmerzten in der Offensive.

Die Lücken, die die Spieler mit ihren Wechseln reißen, müssen natürlich irgendwie kompensiert werden. Im Falle von Johannes Gans werde das aber für einen allein nicht möglich sein, sagt Can Yurtseven. Das Kollektiv muss es richten.

Weshalb der Coach auch um Geduld bittet. „Ein Team, das so zusammengewürfelt ist, kann im ersten Spiel noch nicht den nötigen Rhythmus haben.“ Die Spieler bekämen von ihm Zeit und Vertrauen. So würden die Neuen gleich mal ins kalte Wasser geworfen. Die Brüder Aaron und Simon Hayn, Sebastian Schneider und Jannik Albrecht zeigten bislang gute Ansätze. „Sie nehmen vieles auf, sind sehr mannschaftsdienlich. Aber die Konstanz kann ich von ihnen noch nicht erwarten“, sagt Can Yurtseven und verweist darauf, dass alle bislang in unteren Ligen gespielt haben.

Erschwert wird das Personalpuzzle durch eine sehr lange Verletztenliste. Johannes

Rheinpfalz: Einwurf: Schwierige Situation als Chance begreifen (07.09.2017)

Von Christian Treptow

Die Optimisten könnten die Saison in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga, vor der die ersten Herren der TG Frankenthal stehen, als spannend oder interessant bezeichnen. Den Realisten fällt wohl eher das Wort schwer dazu ein. Der Verlust von Leistungsträgern, vor allem der Abgang von Johannes Gans, schmerzt. Es wird interessant sein zu sehen, wer die Verantwortung in der Offensive in Sachen Torproduktion übernimmt.

Schwer wird es auch deshalb, weil es schon das Auftaktprogramm in sich hat. Frankfurt, Dürkheim, Lichterfelde und Blau-Weiss Berlin sind die ersten vier Gegner. Kein leichter Start für eine Mannschaft, die in der Vorbereitung mit zahlreichen Verletzten zu kämpfen hatte.

Aber auch im Hockey zählen unterm Strich nur die Ergebnisse. Das weiß auch Trainer Can Yurtseven. Die Spieler müssen liefern und den Abgang der Etablierten als Chance begreifen. Dann wird es auch endlich was mit dem ersten Sieg auf dem neuen Kunstrasen.

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