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Zwischenrunde Deutsche Meisterschaft Mädchen A in Frankenthal (14/15.10.2017)

Die Mädchen A der T Frankenthal waren am Wochenende Gastgeber einer der vier Zwischenrunden der deutschen Meisterschaft der Mädchen A, zu der sich neben der TG Frankenthal noch die Mädchen von Uhlenhorst Mülheim, des ESV München und des HC Ludwigburg qualifiziert hatten.

Im ersten Spiel des Turniers trafen, vor großer Kulisse auf dem Frankenthaler Jahnplatz, die Frankenthaler Mädchen auf Uhlenhorst Mülheim. Letztere begann sehr druckvoll und attackierten schon sehr früh in der gegnerischen Hälfte, die Frankenthaler Mädchen waren dagegen erst einmal sichtlich nervös. In der sechsten Minute dann ein schöner Angriff der Mülheimer über die rechte Seite, der zuerst noch durch Torhüterin Lilo Voss abgewehrt werden konnte; im Nachschuss verwandelte Mülheim dann jedoch zum 0:1. In der Folgezeit fand Frankenthal dann etwas besser ins Spiel und konnte ihrerseits erste Akzente am gegnerischen Schusskreis setzen, die jedoch leider ohne zählbaren Erfolg blieben. Da aber auch Mülheim mit ihren Versuchen den  Spielstand zu erhöhen scheiterte, ging es mit einem 0:1 in die Pause. Nach der Pause fanden dann die Frankenthaler Mädchen besser ins Spiel, konnten sich etwas aus der Mülheimer „Umklammerung“ lösen und das Spiel dadurch etwas ausgeglichener gestalten. Doch leider war es wiederum Mülheim die das Tor zum 0:2 in der 46. Minute diesmal durch einen Konter erzielten. Beflügelt durch dieses Tor bleibt Mülheim auch die nächsten Minuten spielbestimmend und erst gegen Ende des Spiels gelang es den Frankenthaler Mädels sich wieder zu befreien und einige eigene Angriffe vorzutragen. Es blieb jedoch beim 0:2 durch das Mülheim in das Endspiel und die TG in das Spiel um Platz 3 einzog.

Im zweiten Spiel des Tages trennten sich der HC Ludwigburg und der ESV München  3:1.

Somit trafen die Mädels der TG dann im Spiel um Platz 3 auf den ESV München. Dieses Spiel wollte man, wie schon nach den ersten Aktionen zu erkennen war, unbedingt gewinnen. Innerhalb kürzester Zeit erspielten sich die Mädchen einige Chancen, es dauerte jedoch bis zur 10 Minute, ehe Hannah Schiller das verdiente 1:0 erzielen konnte. Es folgten noch weitere gute Chancen durch Anna-Lena Wagner und Sophie Hahn die jedoch das Tor knapp verfehlten, so dass es beim 1:0 zur Pause blieb. In der 35 Minute dann das 2:0, nach einem tollen Solo legt Marie Fischer den Ball auf Sophie Hahn, die dann den Ball souverän ins Tor einschiebt. Wenig später (44. Minute) dann jedoch, quasi aus dem Nichts, der Münchener Anschlusstreffer. Den alten Abstand wieder herstellen konnte dann Maja Becker die in der 51. Minute nach schönen Doppelpass im Anschluss an eine Strafecke das Tor zum 3:1 Endstand schoss.  

Das Endspiel der Zwischenrunde entschieden im Anschluss die Mülheimer Mädchen durch einen 3:0 Sieg über Ludwigsburg für sich und qualifizierten sich somit für die am 21/22.10 in Neunkirchen stattfindende Endrunde

Für die TG Frankenthal spielten:

Sydney Holsten (Tor), Lilo Voss (Tor),  Maja Becker, Jana Blase, Carla Blume, Lina El Sayed, Marie Fischer, Julia Fronczek, Maxi Hahn, Sophie Hahn, Anna Kohring, Pauline Krüger, Eva Rückert, Hannah Schiller, Alicia Schröder, Liv Schütze und Anna-Lena Wagner

Rheinpfalz: TG zum Schluss wie gelähmt (16.10.2017)

Zur Halbzeit führte die TG, hier Simon Hayn (rechts) im Zweikampf mit HC-Kapitän Laurens Meurer, verdient 3:0. (Foto: BOLTE)

 

 

 

 

Feldhockey: Frankenthaler Zweitligist kommt im letzten Vorrundenspiel gegen Tabellenschlusslicht Limburger HC nur zu einem 4:4-Unentschieden

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.»Einen sprachlosen Trainer Can Yurtseven, ratlose Spieler und ratlose Fans hinterließ das 4:4 (0:0, 3:0, 0:1, 1:3)-Unentschieden der TG Frankenthal im letzten Vorrundenspiel der Zweiten Feldhockey-Bundesliga am Samstag gegen den Limburger HC. Obwohl sie weiterhin Tabellenschlusslicht sind, verließen die Gäste den Jahnplatz als moralische Sieger. Im Schlussviertel hatte der HC einen Rückstand von drei Toren aufgeholt.

„Ich fühle mich als Sieger“, rief Gästetrainer Ekkhard Schmidt-Opper seinen Spielern beim Abklatschen nach dem Schlusspfiff zu. Nach einem 1:4-Rückstand hatten die Limburger Moral bewiesen – mit freundlicher Unterstützung der TG, die zur Halbzeit verdient 3:0 geführt hatte. Trotz des verletzungsbedingt geschwächten Aufgebots machten die Gastgeber zu Beginn Dampf. Manche Pässe waren zwar unpräzise, manche Abschlüsse zu harmlos, aber die Mannschaft spielte schnell nach vorne und kämpfte. Sandro Reinhard hätte nach einer Strafecke die Führung erzielen können. Zweimal scheiterte er.

Im zweiten Viertel fielen dann auch die Tore. Den Anfang machte Manuel Eck, der eine Strafecke für die TG schnörkellos abschloss (20.). Drei Minuten später trugen die Gastgeber einen Konter über rechts vor. Johannes Zurke legte überlegt zurück in den Kreis auf Sven Beringer, der zum 2:0 (23.) verwandelte. Eck erhöhte mit der nächsten Strafecke auf 3:0 (26.).

Obwohl der Elan der Frankenthaler im dritten Viertel auf einmal wie weggeblasen schien, mussten sich die Fans zunächst keine großen Sorgen machen. Limburg fand zwar besser ins Spiel, agierte aber nicht zwingend genug. Zum 3:1-Anschlusstreffer durch HC-Kapitän Laurens Meurer nach einer Strafecke (38.) reichte es. Eine weitere gut geschossene Kurze Ecke der Gäste klärte TG-Keeper Jonathan Adams hervorragend (40.). Für die Turngemeinde hätten Sandro Reinhard und Manuel Eck nach einer Strafecke, die Gästetorwart Moritz Müller parierte, erhöhen können.

So schien alles für die TG zu laufen. HC-Betreuer Matthias Kreß sah in der zweiminütigen Pause vor dem Schlussviertel wegen Reklamierens eine Gelbe Karte, wofür ein Feldspieler für fünf Minuten auf die Bank musste. Diese Aktion brachte Unruhe in den Gästekader. Als mit Lukas Schmitt ein weiterer Limburger Gelb sah (47.) und die TG in Überzahl spielte, schien die Partie gelaufen zu sein. Zumal Benjamin Otto die Führung auf 4:1 erhöhte (49.).

Doch die Limburger gaben nicht auf, und die TG wirkte wie gelähmt. Laurens Meurer (52.), Kay Tomas nach einer Strafecke (53.) und Moritz Eder (57.) glichen für die Gäste noch aus und sicherten sich einen Punkt. Limburgs Coach Ekkhard Schmidt-Opper bescheinigte seinem Team eine große moralische Leistung, die Auftrieb gebe. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden. Dann lief es besser, und wir haben gezeigt, dass wir es können.“

Can Yurtseven rang nach Worten. „Es ist schade, dass wir uns für den betriebenen Aufwand nicht belohnt haben. Für eine gute erste Halbzeit gibt es keine Punkte“, sagte der TG-Trainer. Einigen Spielern sei die Nervosität anzumerken gewesen. „So ist das zu wenig, um die Liga zu halten“, betonte Yurtseven. Auch Sandro Reinhard und Manuel Eck konnten sich den Spielverlauf nicht erklären. „Die erste Halbzeit war perfekt, die zweite eine Katastrophe“, befand Eck. Reinhard glaubt, dass dem Team die Cleverness und die Stabilität fehlen, um einen solchen Vorsprung zu halten. Das Spiel müsse jetzt erst einmal verarbeitet werden.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adam - Beck, Seel, Eck, Firsching, Hayn, Beringer, Cunningham, Klug, Kohlmann, Lüschen, Reinhard, Schneider, Zettler, Zurke, Otto

Limburger HC:

Müller - Meurer, Schneider, Böckling, Collée, Eder, Horz, Klausnitzer, Koch, Maximilian Müller, Moritz Müller, Peters, Tomas, Wolf, Lars Schmitt, Lukas Schmitt

Tore:

1:0 Eck (20., Strafecke), 2:0 Beringer (23.), 3:0 Eck (26., Strafecke), 3:1 Meurer (38., Strafecke), 4:1 Otto (49.) 4:2 Meurer (52.), 4:3 Tomas (53., Strafecke), 4:4 Eder (57.) - Grüne Karten:

Eck, Hayn - Koch - Gelbe Karten:

Kreß, Lukas Schmitt - Strafecken:

5/2 - 5/1 - Beste Spieler:

Eck, Beringer - Meurer, Tomas - Zuschauer:

120 - Schiedsrichter:

Thomas Lang (Ludwigsburg)/Marcos Pazos-Nieto (Frankfurt).

Rheinpfalz: Das Kollektiv ist gefragt (14.10.2017)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal muss zum Vorrundenabschluss gegen Limburg auf Kapitän Timo Schmietenknop verzichten

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal würde sich gerne mit drei Punkten in die Winterpause verabschieden. Heute empfängt die Mannschaft das Tabellenschlusslicht Limburger HC. Anpfiff ist um 16 Uhr auf dem Jahnplatz.

Die Ausgangssituation: Limburg hat als Zehnter vier Zähler auf dem Konto. Die Turngemeinde liegt aktuell auf Rang acht mit fünf Punkten. Genausoviele Zähler weist auch der HC Ludwigsburg auf. Beide haben auch die gleiche Tordifferenz (minus zehn). Allerdings hat Frankenthal mehr Treffer geschossen. Vorne haben sich mit dem TC Blau-Weiss Berlin, dem SC Frankfurt 1880 (beide 21 Punkte), den Zehlendorfer Wespen (18) und dem TuS Lichterfelde (15) vier Teams abgesetzt. Doch zum Fünften, den Stuttgarter Kickers, die zehn Punkte haben, ist es für den Rest der Süd-Gruppe der Zweiten Bundesliga nicht weit.

„Die Liga ist brutal eng. Das macht sie auch aus“, sagt TG-Trainer Can Yurtseven dann auch. Mit einer kleinen Serie könne man sich etwas Luft verschaffen. Da nur noch ein Spiel vor der Winterpause zu absolvieren ist, müsste das mit der Serie bis nächstes Frühjahr warten. Aber den Anfang kann die Truppe heute machen.

Allerdings muss Can Yurtseven wieder auf einige Akteure verzichten. Am schwersten wiegt der Ausfall des Kapitäns. Timo Schmietenknop, Antreiber im Mittelfeld, muss laut Yurtseven mit Muskelfaserriss wohl vier Wochen lang pausieren. „Das müssen wir im Kollektiv auffangen“, sagt der Coach im Bewusstsein, dass einer allein den Mittelfeldmotor nicht ersetzen kann. Marc Beck werde die Kapitänsbinde bekommen. Außerdem fehlt dem TG-Trainer zufolge noch der zuletzt sehr gute Noah Frank (Adduktorenprobleme).

Hinzu kommt, dass Marius Haber aufgrund seines Platzverweises aus dem Spiel gegen Charlottenburg heute gesperrt ist. „Ich habe mit Marius gesprochen. Er war auch einsichtig und gelobt, dass es ein einmaliger Ausrutscher war“, sagt Yurtseven. Haber sei mit 17 noch jung und habe am Wochenende „gut auf die Finger bekommen“. Es sei schade, dass die technisch versierten Spieler von den Schiedsrichtern nicht besser geschützt werden, meint Can Yurtseven. Haber hatte gegen Charlottenburg, nachdem das Spiel unterbrochen war, den Ball in Richtung SCC-Tor geschlagen und Gelb-Rot gesehen.

Zu der Fraktion der Spieler, die noch fraglich sind, gehören Johannes Zurke (Zerrung), Dominik Seel (Fuß) und Fridolin Lüschen (Zerrung). Bei dem Trio entscheide sich erst heute kurzfristig, wer auflaufen könne. Und da er noch nicht weiß, mit welchem Personal er heute planen kann, will sich Can Yurtseven bei der taktischen Ausrichtung noch nicht festlegen.

Jetzt gehe es darum, die Ausfälle mental zu verarbeiten, meint der TG-Coach. „Wir müssen uns sortieren und gut in die Zweikämpfe kommen. Und wir brauchen auch die Zuschauer“, betont Yurtseven.

Vor allem in der Verteidigung sieht er sein Team gefordert. „Wir lassen wenig zu, bekommen aus diesen wenigen Situationen aber zu viele Gegentore“, analysiert Yurtseven. Mit 30 Gegentoren hat die TG bislang die meisten in der Zweiten Bundesliga kassiert. „Wir gehen nicht so hart in die Zweikämpfe, wie es in der Liga üblich ist“, hat Yurtseven erkannt.

Vorne mache er sich keine Sorgen. „Wir machen unsere zwei, drei Tore pro Spiel. Das muss eigentlich für mehr Punkte reichen“, erläutert Yurtseven. Benjamin Otto und Alexander Cunningham sollen heute für die Tore sorgen.

Auf der Torhüterposition hat Yurtseven die Qual der Wahl. Alle drei Keeper – Jonathan Adams, Oliver Scharfenberger und Alexander König – sind einsatzbereit. Aber: „Alle drei haben noch Luft nach oben“, sagt der Übungsleiter. Es werde eine schwierige Entscheidung.

Limburg schätzt Can Yurtseven als geschlossene Mannschaft ein, „die wie wir viele Punkte hat unglücklich liegen lassen“. Zu achten gilt es vor allem auf Laurens Meurer. Der Verteidiger der Hessen ist ein gefährlicher Eckenschütze, hat schon elf Treffer auf dem Konto.

Rheinpfalz: Viel Moral, nicht genügend Punkte (09.10.2017)

Abgehängt: Der Frankenthaler Simon Hayn (links) lässt den Charlottenburger Jonas Meyer-Wilmes stehen. (Foto: Bolte)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal verliert gegen Zehlendorfer Wespen 3:4 und spielt 2:2 gegen den SC Charlottenburg – Erneut Verletzungspech

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» Statt der erhofften vier Punkte musste sich Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal nach den beiden Heimspielen vom Wochenende mit einem Zähler zufrieden geben. Nach dem 3:4 am Samstag gegen die Zehlendorfer Wespen reichte es gestern nur zu einem 2:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0) gegen Aufsteiger SC Charlottenburg. Zudem hat sich die Personalsituation im Hinblick auf das Spiel gegen Limburg am Samstag weiter verschärft.

Gegen die Zehlendorfer Wespen musste man in der ersten Halbzeit schon etwas Sorge haben um die Turngemeinde. Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, da hatten die Wespen schon zweimal zugestochen – Felix Rathgeb (6.) und Felix Fischer (10.) hatten schnell die Weichen auf Sieg für das Team aus der Hauptstadt gestellt. Und auch sonst deutete zunächst nichts darauf hin, dass die Gastgeber auch nur in Reichweite eines Punktgewinns kommen könnten.

Zu dominant trat der Tabellendritte auf. Zehlendorf erhöhte im zweiten Viertel durch den überragenden Kevin Lim (20., Strafecke) auf 3:0. Und spätestens mit dem vierten Gästetor durch Felix Fischer (34., Strafecke) schien alles klar. Entsprechend war TG-Trainer Can Yurtseven mit dem Auftreten seiner Truppe in der ersten Halbzeit nicht zufrieden. „Das war kollektiv zu wenig.“ Zehlendorf sei eine Klasse voraus gewesen.

Doch die TG kämpfte. Angetrieben von Kapitän Timo Schmietenknop und dem spielfreudigen Marius Haber gelang zunächst das 1:4 durch Schmietenknop (38.). Im Schlussviertel machten es Haber (50.) und Peter Klug (55.) noch mal spannend. Der Ausgleich wollte aber trotz deutlicher Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nicht mehr gelingen. „In der ersten Halbzeit hatten wir keine Chance. Aber dann haben wir uns noch mal aufgebäumt. Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung“, meinte Timo Schmietenknop.

„Wir machen das fünfte Tor nicht. Dann dreht Timo auf, und wir kriegen keinen Zugriff mehr“, analysierte Wespen-Trainer David Plewa, warum es für sein Team hinten raus noch mal eng wurde.

Die knappe Niederlage war am Ende um so ärgerlicher, da die TG aus acht Strafecken kein Kapital schlagen konnte. „Das ist bitter. Aber das war noch nicht mal das Hauptproblem“, befand Yurtseven. Das über weite Strecken der ersten Halbzeit schlechte Verhalten seiner Spieler in den defensiven Zweikämpfen bemängelte er hauptsächlich.

Bitter: Stürmer Alexander Cunningham bekam einen Ball auf den rechten Knöchel und konnte früh nicht mehr mitmachen. Er versuchte es zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal – vergeblich. Ob er am Samstag zum Hinrundenabschluss zur Verfügung steht, ist fraglich. Für Cunningham rückte gestern Benjamin Otto in den Kader.

Der Routinier sorgte mit seinem Treffer zum 2:2 (44.) nach Zuspiel von Henry Zettler dafür, dass bei der TG am Ende wenigstens ein Punkt auf der Habenseite stand. Dabei wäre gestern mehr drin gewesen, wenn die TG einmal in Führung gegangen wäre. Die Chancen dazu waren da. Zettler (1., 4.) und Otto (3.) hatten ebenso gute Möglichkeiten wie Manuel Eck nach einer Strafecke (4.). „Nach der Niederlage gegen Dürkheim am Samstag hatten wir einen kleinen Hänger. Es war klar, dass Frankenthal von Anfang an Druck machen würde“, meinte SCC-Co-Trainer Sascha Kolletzky.

Statt der frühen Führung blieb es beim 0:0 – bis kurz vor Ende des ersten Viertels Trent Summers die zweite Kurze Ecke für die Gäste zum 0:1 nutzte (15.). Der verdiente Ausgleich gelang schließlich Manuel Eck (19.), der die einzige der sechs Frankenthaler Strafecken verwandelte.

Die Gäste spielten gefällig mit, versuchten immer wieder, mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken. Gefährlich wurden sie nur selten. Und wenn, dann erwies sich der SCC als äußerst effektiv. Wie beim 1:2 durch Jonas Meyer-Wilmes (35.). Zu dem Zeitpunkt saß Sandro Reinhard gerade die Zeitstrafe nach einer Grünen Karte ab.

Es spricht für die Moral in der Frankenthaler Mannschaft, dass sie auf den neuerlichen Rückstand durch Benjamin Otto wieder die passende Antwort fand. Und auch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Timo Schmietenknop Mitte des Schlussviertels spielte und kombinierte die Turngemeinde gefällig nach vorne.

Am Ende war ein Zähler jedoch das höchste der Gefühle. Auch, weil Marius Haber zunächst die Gelbe und knapp neun Minuten vor Schluss noch unnötigerweise die Gelb-Rote Karte sah. Dadurch ist der Youngster automatisch im Heimspiel gegen Limburg am Samstag gesperrt, was für zusätzliche Sorgenfalten auf der Stirn von TG-Coach Can Yurtseven sorgen dürfte.

„Das Spiel wäre zu gewinnen gewesen. Wir haben uns nach den Rückständen immer gut gefangen“, meinte der sehr lauffreudige TG-Verteidiger Noah Frank nach dem Spiel gegen Charlottenburg. Nach dem Platzverweis und der daraus resultierenden Unterzahl müsse man jedoch mit einem Zähler zufrieden sein.

Nicht zufrieden war Can Yurtseven mit der Kartenflut. „Dadurch schwächen wir uns selbst.“ Seinem Team habe das frühe Tor gefehlt. „Das ist typisch für die Saison. Dann müssen wir wieder doppelten Aufwand betreiben, um wieder ranzukommen. Wenn wir einmal in Führung gehen, gewinnen wir.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger (König) - Beck, Eck, Frank, Zurke, Simon Hayn - Schneider, Klug, Kohlmann, Haber, Schmietenknop, Firsching, Cunningham, Albrecht, Zettler, Reinhard

Zehlendorfer Wespen:

Karess - Arnold, Fischer, Lim, Morgenroth - Rathmann, Müller, Bruhn, Braun, Koschyk - Lehmann, Buß, Burkhardt, Briese, Rathgeb, Sund

Tore:

0:1 Rathgeb (6.), 0:2 Fischer (10.), 0:3 Lim (20., Strafecke), 0:4 Fischer (34., Strafecke), 1:4 Schmietenknop (38.), 2:4 Haber (50.), 3:4 Klug (55.) - Strafecken:

8/0 - 4/2 - Grüne Karte:

Schmietenknop - Beste Spieler:

Schmietenknop, Haber, Reinhard - Lim, Koschyk, Rathmann - Zuschauer:

130 - Schiedsrichter:

Hauptstock (Erlangen)/Rissel (München).

TG Frankenthal:

Scharfenberger (König) - Beck, Eck, Zurke, Frank - Schmietenknop, Schneider, Simon Hayn, Klug, Kohlmann, Firsching - Reinhard, Albrecht, Haber, Otto, Zettler

SC Charlottenburg:

Stubbe - Bentzin, Ehser, Gees, Meinke, Pinger, Woltersdorf - Brockmeyer, Meyer-Wilmes, Peisert, Summers, Wienhold - Friedrich, Gnauert, Hiller, Penninger

Tore:

0:1 Summers (15., Strafecke), 1:1 Eck (19., Strafecke), 1:2 Meyer-Wilmes (35.), 2:2 Otto (44.) - Strafecken:

6/1 - 2/1 - Grüne Karten:

Reinhard - Meyer-Wilmes - Gelbe Karten:

Haber - Meyer-Wilmes - Gelb-Rot:

Haber - Beste Spieler:

Frank, Eck, Zurke - Summers, Stubbe, Woltersdorf - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Hauptstock (Erlangen)/Rissel (München).

 

 

Rheinpfalz: Haber schießt TG zum ersten Saisonsieg (02.10.2017)

Emsig: Gegen Ludwigsburg traf Marius Haber (rechts), hier im Zweikampf mit Micha Fischer, zum 2:0 und bereitete das dritte TG-Tor vor (Foto: BOLTE)

 

Feldhockey: Zweitligist Frankenthal schlägt HTC Stuttgarter Kickers auswärts 4:3 – Youngster trifft dreimal – Am Samstag 3:3 gegen HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

«Frankenthal/Stuttgart.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat am Wochenende die ersten Punkte gesammelt. Einem turbulenten 3:3 am Samstag auf eigenem Platz gegen den HC Ludwigsburg folgte gestern ein 4:3 (1:1, 0:0, 0:0, 3:2) beim HTC Stuttgarter Kickers. Es war der erste Dreier, den die Turngemeinde in der Runde einfuhr.

Es hätte so ein schöner Samstag sein können – trotz des eher durchwachsenen Wetters. Die TG Frankenthal lieferte im Kollektiv eine der besten Leistungen auf eigenem Platz ab. Die Ansage der Mannschaftsaufstellung war über dem Jahnplatz kaum verhallt, da führte das Team von Trainer Can Yurtseven 1:0. Sandro Reinhard war im Nachsetzen nach einer Strafecke erfolgreich (1.). Der Schweizer war gegen Ludwigsburg bester Mann auf dem Platz.

Danach befreiten sich die Gäste – auch begünstigt durch zwei Grüne Karten gegen die TG (Johannes Zurke, Dominik Seel). Vor allem Manuel Baitis sorgte im Schusskreis der Turngemeinde immer wieder für Gefahr. Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Sie spielten ihrerseits immer wieder schnell und gefällig nach vorne. Und wenn nötig, bauten die Abwehrspieler auch mal ruhig auf, nahmen Tempo raus. Mitte des zweiten Viertels gab es sogar Szenenapplaus für die TG.

Nach dem Seitenwechsel wandelte Frankenthal die sehr gute spielerische Leistung in Tore um. Nach einem schönen Doppelpass mit Fridolin Lüschen traf der emsige Marius Haber zum 2:0 (33.). Und als Erik Kohlmann nach feinem Haber-Zuspiel auf 3:0 erhöhte (35.), gab es wohl nicht mehr viele, die noch daran geglaubt hätten, dass da keine drei Punkte rausspringen könnten.

Doch was folgte, nannte Yurtseven später „sechs Minuten Totalausfall“. Sechs Minuten, in denen Ludwigsburg aus dem 0:3 ein 3:3 machte. Baitis (40., 42.), jeweils nach Strafecke, und Matthias Schurig (45.) überwanden Jonathan Adams im TG-Tor. Mit dem Heimsieg wäre es trotzdem fast was geworden, aber Alexander Cunningham scheiterte am Pfosten.

„Zum Schluss haben wir uns den Punkt erkämpft. Wir haben uns wieder gefangen“, meinte Zurke. Reinhard sprach von einer starken Teamleistung. Yurtseven hatte gesehen, dass sein Matchplan „zu 80 Prozent“ aufging. „Aber mit den sechs Minuten können wir nicht zufrieden sein.“ HC-Coach Daniel Weißer befand, dass „beim einen oder anderen der letzte Biss gefehlt“ hat. Nach dem 0:3 sei man mit dem Punkt zufrieden.

Gestern sollte sich dann Sandro Reinhards Aussage bewahrheiten. „Wir werden jedes Spiel besser. Irgendwann kommt das Glück auch zu uns.“ Gestern war der Zeitpunkt gekommen. Beim HTC Stuttgarter Kickers holte die TG den ersten Dreier der Saison. Überragender Frankenthaler war Marius Haber, der schon am Samstag mit guten Aktionen aufgefallen war. Er machte drei Tore.

Der Youngster brachte die TG früh in Führung (5.). Allerdings gelang Stuttgart postwendend der Ausgleich (8.). Zu Beginn des Schlussviertels legte die TG wieder vor. Haber (46.) und Manuel Eck (49.), jeweils nach Strafecke, sorgten für eine Zwei-Tore-Führung. Nach dem 2:3 stellte Haber (53., Strafecke) wieder den alten Abstand her. Das 3:4 der Stuttgarter kurz vor Schluss war nur noch Kosmetik.

„Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben noch mal besser gespielt als gegen Ludwigsburg“, berichtete Yurtseven. Kurzfristig musste er noch auf Dominik Seel und Fridolin Lüschen (Zerrung) verzichten. Für Yurtseven war dies der Befreiungsschlag, den das Team gebraucht habe. Man habe risikofrei, aber druckvoll agiert. „Nach dem 2:3 sind wir noch mal offensiver und mutiger geworden. Dann haben wir den Sieg erzwungen.“ Zudem habe Torwart Oliver Scharfenberger sehr gut gehalten. Ein Sonderlob verteilte Yurtseven für den dreifachen Torschützen. „Marius ist in Topform. Er wird immer stärker. Im Vergleich zum Samstag hat er noch einen draufgepackt und viel Verantwortung übernommen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adams (Scharfenberger) - Frank, Eck, Beck, Zurke, Klug, Simon Hayn, Schneider, Seel, Haber, Kohlmann, Reinhard, Schmietenknop, Zettler, Lüschen, Cunningham

HC Ludwigsburg:

Tobias Weißer (Kniebühler) - Bachmann, Mayer, Severin Schmidt, Bonner, Josek, Binder, Hanel, Huber, Raphael Schmidt, Gruber, Fischer, Baitis, Lipinski, Lukas Schurig, Matthias Schurig

Tore:

1:0 Reinhard (1., Strafecke), 2:0 Haber (33.), 3:0 Kohlmann (35.), 3:1 Baitis (40., Strafecke), 3:2 Baitis (42., Strafecke), 3:3 Matthias Schurig (43.) - Strafecken:

1/1 - 4/2 - Beste Spieler:

Reinhard, Zurke, Haber - Raphael Schmidt, Baitis, Huber - Grüne Karten:

Zurke, Seel - Bonner, Hanel - Gelbe Karten:

Bonner - Zuschauer:

90 - Schiedsrichter:

Neideck (Speyer)/Reimann (Frankfurt).

Rheinpfalz: Ticker: Feldhockey: Haber schießt TG Frankenthal in Stuttgart zum ersten Saisonsieg (01.10.2017)

Feldhockey: Haber schießt TG Frankenthal in Stuttgart zum ersten Saisonsieg.

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat am Wochenende die ersten Punkte gesammelt. Einem turbulenten 3:3 am Samstag auf eigenem Platz gegen den HC Ludwigsburg folgte am Sonntag ein 4:3 (1:1, 0:0, 0:0, 3:2) beim HTC Stuttgarter Kickers. Es war der erste Dreier, den die Turngemeinde in der Runde einfuhr. Überragender Frankenthaler war Marius Haber, der schon am Samstag mit guten Aktionen aufgefallen war. Er machte drei Tore. Der Youngster brachte die TG früh in Führung (5.). Allerdings gelang Stuttgart postwendend der Ausgleich (8.). Zu Beginn des Schlussviertels legte die Turngemeinde wieder vor. Haber (46.) und Manuel Eck (49.), jeweils nach Strafecke, sorgten für eine Zwei-Tore-Führung. Nach dem 2:3 stellte Haber (53., Strafecke) wieder den alten Abstand her. Das 3:4 der Stuttgarter kurz vor Schluss war nur noch Kosmetik. „Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben noch mal besser gespielt als gegen Ludwigsburg“, berichtete TG-Trainer Can Yurtseven.

 

Rehinpfalz: Ticker: TG lässt gegen Ludwigsburg Punkte liegen (01.10.2017)

Am Samstag gegen den HC Ludwigsburg hatte Sandro Reinhard die TG auf eigenem Platz früh in Führung gebracht (1.). Marius Haber (33.) und Erik Kohlmann (35.) hatten für Frankenthal auf 3:0 erhöht. Was darauf folgte, nannte Can Yurtseven später „sechs Minuten Totalausfall“. Sechs Minuten, in denen Ludwigsburg aus dem 0:3 ein 3:3 machte. |tc

Rheinpfalz: Raumdeckung knacken (30.09.2017)

 

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute den HC Ludwigsburg und spielt morgen beim HTC Stuttgarter Kickers

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» So langsam muss Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal anfangen, Punkte zu sammeln. Am Wochenende hat das Team von Trainer Can Yurtseven zweimal die Chance dazu. Heute (15 Uhr) empfängt die TG auf dem Jahnplatz den HC Ludwigsburg. Morgen (14 Uhr) ist die Mannschaft beim HTC Stuttgarter Kickers gefordert.

Die gute Nachricht: Das Lazarett lichtet sich langsam bei der TG. Stürmer Fridolin Lüschen kann wieder spielen. Ob Kapitän Timo Schmietenknop (Ödem im linken Knöchel und Innenbandzerrung) auflaufen kann, entscheidet sich laut TG-Coach Can Yurtseven heute kurzfristig.

Nach vier Spielen steht sein Team noch ohne Punkt am Tabellenende. Die Leistungen seien aber zum Teil ansprechend gewesen. Yurtseven verweist auf das dritte Viertel gegen Frankfurt und das Spiel in Lichterfelde, wo man aufopferungsvoll gekämpft habe. Allein im Ergebnis hat sich die Leistung noch nicht niedergeschlagen. Aber auf diese Zwischenerfolge lege man den Fokus.

„Wir waren gegen Lichterfelde in der zweiten Halbzeit das bessere Team“, sagt Marc Beck. Daran müsse man heute anknüpfen. Und das dann auch mal über die gesamte Spielzeit durchziehen. „Es bringt nichts, wenn wir sagen, dass wir nicht schlecht gespielt haben, aber dann ohne Punkte dastehen“, sagt der Verteidiger der Turngemeinde. Bislang seien gegen jeden Gegner – außer Blau-Weiss Berlin – Punkte drin gewesen.

Gegen Ludwigsburg heute, das auch einen Stotterstart hingelegt, aber schon vier Zähler auf der Habenseite hat, soll es nun klappen mit dem Dreier. „Wenn wir konsequent über 60 Minuten spielen, werden wir uns auch belohnen“, ist Can Yurtseven überzeugt. Und auch Marc Beck hält die beiden Gegner am Wochenende für schlagbar.

Der HCL komme über den Kampf, habe eine „eklige Raumdeckung“, hat Can Yurtseven analysiert. „Aber wir sind so weit, dass wir die knacken können.“ Yurtseven kündigt „zwei, drei taktische Umstellungen“ für das Wochenende an.

Vor dem HTC Stuttgarter Kickers, derzeit Vierter, hat Yurtseven Respekt. „Eine sehr homogene Mannschaft, die brutal effektiv ist und konsequent verteidigt. Sie stehen verdient da, wo sie stehen.“

Die Stimmung im Team sei gut, berichtet Marc Beck. Davon sei er einerseits ob der derzeitigen Situation etwas überrascht, andererseits sei er deswegen stolz auf die junge Truppe. In dieser ist er als einer der Erfahrenen in der Pflicht, weist die Jungen schon mal auf Fehler hin. „Die passieren. Das ist so im Sport. Wichtig ist, dass man daraus lernt“, sagt der Verteidiger. Zudem sei das Tempo in der Zweiten Bundesliga noch höher. „Da müssen die Neuen wie Simon und Aaron Hayn noch reinwachsen.“

Beck ist vor dem Doppelwochenende zuversichtlich. „Wir haben gut trainiert. Der Zug ist da. Und gegen Ludwigsburg haben wir immer gut ausgesehen. Wir wollen punkten. Darauf haben wir uns eingeschworen.“

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HC Ludwigsburg und HTC Stuttgarter Kickers (30.09.2017)

„Ich habe damit gerechnet, dass wir einen holprigen Start hinlegen“, sagt Daniel Weißer, Coach des HC Ludwigsburg. Wie die TG Frankenthal mussten auch die Schwaben den Verlust von einigen Leistungsträgern verkraften. Am schwerwiegendsten sei da der Abgang von Denis Bischof, sagt der Übungsleiter. Weißer bezeichnet Bischof als Kopf der Mannschaft. „Wir müssen uns jetzt neu erfinden. Aber das dauert“, betont der Ludwigsburger Trainer. Vier Punkte aus vier Spielen hat der HC Ludwigsburg gesammelt. Seit dem vergangenen Wochenende mit dem 2:4 bei den Stuttgarter Kickers gehe es aber nur noch um den Klassenerhalt. Das sei auch allen klar, meint Daniel Weißer. „Wir haben noch nie in Frankenthal gewonnen“, sagt der Coach. Und so sei es auch kein Muss, in Frankenthal drei Punkte zu holen. „Zumal es gegen die TG immer enge Spiele waren.“

Thorben Wegener, Trainer des HTC Stuttgarter Kickers , geht da schon wesentlich entspannter in das Wochenende. Mit den bisherigen sieben Zählern und Rang vier sei er zufrieden. Das sei auch die Tabellenregion, in der er seine Mannschaft am Ende sehe. „Und bei der Niederlage gegen Zehlendorf und dem Remis gegen Charlottenburg waren wir besser, haben uns aber nicht belohnt.“ Vom Tabellenstand will er sich nicht blenden lassen. „Die TG ist kein Null-Punkte-Team. Sie hat schon gezeigt, dass sie andere Teams ärgern kann.“ |tc

Rheinpfalz: „Es läuft alles bei mir zusammen“ (30.09.2017)

"Wir können jeden Gegner schlagen", sagt Fabian Rozwadowski (rechts), hier im Gespräch mit Julius Nagel. (Foto: KUNZ)

Interview: Fabian Rozwadowski, Ex-Trainer der TG Frankenthal und nun beim Hockey-Erstligisten Club an der Alster, über die Arbeit in der Hansestadt

Über fünf Jahre lang war Fabian Rozwadowski Trainer der ersten Hockey-Herren der TG Frankenthal. Seit Beginn dieser Feldrunde coacht er den Erstligisten Club an der Alster in Hamburg. Am Rande des Gastspiels der Mannschaft beim Mannheimer HC sprachen wir mit Rozwadowski über das Leben in der Hansestadt, die Rückkehr in die Heimat und die Herausforderung, einen Erstligisten zu trainieren.

Herr Rozwadowski, es ist Ihr zweites Jahr in der Hansestadt. Wie haben Sie sich eingelebt?

Sehr gut. Nachdem ich bei Großflottbek gekündigt hatte, hatte ich schon Bauchschmerzen, wie es weitergehen sollte. Dann kam der Kontakt zum Club an der Alster zustande. Da hatte ich Glück. Ich fühle mich richtig wohl in Hamburg. Das Wetter ist zwar deutlich schlechter als in der Pfalz. Aber das hat da oben auch seinen Charme.

 

Was war für Sie die größte Umstellung?

Dass ich in Hamburg alleine war – keine Familie, erst mal ohne Freunde ...

 

Mit dem Engagement beim Club an der Alster haben Sie als Trainer den Sprung in die Erste Bundesliga im Feld geschafft. Was war die größte Veränderung?

Der Wirkungsgrad eines Trainers in der Ersten Liga verzehnfacht sich. Ich kann bei Alster einen ganz anderen Fokus auf den Job legen. Ich weiß dort nicht mal, wo der Rasensprenger und das Flutlicht angehen. Für alles ist jemand da. Dann sind da so viele gute Spieler, da herrscht ein ganz anderes Spielverständnis.

 

Zu Ihrem Kader gehören auch mehrere Nationalspieler. Macht das die Arbeit einfacher oder schwerer?

Einfacher, ganz klar. Das sind sechs, sieben Leute, die das gleiche taktische Verständnis wie ich haben. Die Taktik erarbeiten wir zusammen. Da kommt vieles aus dem Team.

 

Und trotzdem haben Sie die Taktiktafel dabei ...

Ja, falls ich mal einem Spieler auf der Bank etwas erklären will.

 

Gibt’s trotzdem noch eine Position, auf der der Kader verbessert werden muss?

Also, für diese Saison haben wir schon für eine bessere Kaderbreite gesorgt. Das war in der Vergangenheit das Hauptproblem. Wir haben einen guten Konkurrenzkampf im Team. Ich sehe uns für die Runde 17/18 gut gerüstet.

 

Sie arbeiten mit einem ganzen Trainerstab zusammen. Dazu gehört auch Bundestrainer Valentin Altenburg. Gibt’s da manchmal Kompetenzgerangel?

Nein, das war noch nicht einmal das Thema. Klar ist es für mich neu, mehrere Leute im Stab zu haben, mit denen ich mich absprechen muss. Aber da ist noch so viel Potenzial vorhanden, das noch nicht ausgeschöpft wird. Valentin Altenburg hat eine beratende Rolle. Er wurde ja vom Deutschen Hockey-Bund zur Fortbildung zu uns geschickt. Wir haben eine gute Rollenaufteilung. Aber am Ende läuft alles bei mir zusammen.

 

Welches sportliche Ziel haben Sie ausgegeben für die Runde?

Keinen konkreten Platz. Wir wollen ein Team entwickeln, den Fokus nur auf uns richten.

 

Wie beurteilen Sie den Saisonstart Ihres Teams? An Ergebnissen war ja eine ziemliche Streuung dabei ...

Wir können jeden Gegner schlagen. Wir können aber auch gegen jeden Gegner verlieren. Der Saisonstart ist nicht wichtig. Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden. Leistungsmäßig waren wir gut, ergebnistechnisch noch nicht. Wichtig ist, dass wir konstant eine Top-Leistung bringen.

 

Sie waren am Wochenende zum ersten Mal als hauptverantwortlicher Hockeytrainer zurück in der Region. Wie war die Gefühlslage?

Es war sehr schön. Ich habe mich die ganze Zeit darauf gefreut, Eltern und Freunde zu treffen. Schön war, dass ich auch ein paar Frankenthaler gesehen habe.

Apropos Frankenthal. Bei Ihrem ehemaligen Verein TG läuft’s gerade nicht so gut. Wie bewerten Sie aus der Entfernung die Situation bei der Turngemeinde?

Was fehlt, um konkurrenzfähig zu sein in der Zweiten Liga, ist ein breiter Unterbau im Jugendbereich. Zudem ist mit Johannes Gans noch ein absoluter Leistungsträger gegangen. Aber es ist ein super Platz gebaut worden, es wird an den richtigen Punkten angefasst. Das Team sollte sich auf die entscheidenden Gegner im Kampf um den Klassenerhalt fokussieren. Ich habe das Gefühl, dass gute Arbeit gemacht wird. | Interview: Christian TreptowDOPPELTERZEILENUMBRUCH

 

Rheinpfalz: Zur Person: Fabian Rozwadowski (30.09.2017)

Im April 2010 folgte Rozwadowski Frank Schlageter als Coach der ersten Herren der TG Frankenthal. Der heute 34 Jahre alte Rozwadowski war ab 2014 der erste hauptamtliche Coach bei der Turngemeinde. Zum Jahreswechsel 2015/16 wurde die Zusammenarbeit beendet. Im Sommer 2016 heuerte er in Hamburg beim Zweitligisten Großflottbeker THGC an. Seit diesem Sommer coacht er die ersten Herren des Erstligisten Club an der Alster. Rozwadowski hat in Mainz Volkswirtschaftslehre (VWL) und Sportwissenschaften studiert. |tc

Rheinpfalz: TG weiter ohne Punkt (25.09.2017)

Feldhockey: Zweitligist unterliegt Blau-Weiss Berlin 1:8

Von Christian Treptow

«BERLIN.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat gestern die Rückreise von Berlin in die Pfalz ohne Punkte angetreten. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage beim Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde am Samstag musste sich das Team von Trainer Can Yurtseven gestern beim TC Blau-Weiss Berlin 1:8 (1:2, 0:2, 0:2, 0:2) geschlagen geben.

Nach den beiden Niederlagen am Wochenende ist die Turngemeinde das einzige noch punktlose Team in der Südstaffel der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Dabei waren die Pfälzer am Samstag sehr nah dran, zumindest einen Zähler auf der Habenseite gutzuschreiben. Doch das 2:3 beim TuS Lichterfelde war die dritte Pleite in Folge, die in der Schlussphase der Partie Konturen annahm.

Beim Absteiger aus der Ersten Feldhockey-Bundesliga lag die TG zwar nach gut einer halben Stunde 0:2 zurück. Doch das von vielen Verletzungen und Ausfällen gebeutelte Team – unter anderem fehlten Kapitän Timo Schmietenknop und Stürmer Fridolin Lüschen verletzt – lieferte laut Can Yurtseven einen unfassbaren Kampf.

Nach der Halbzeitpause habe die Turngemeinde „volle Kontrolle“ über die Partie gehabt, berichtete der Übungsleiter. Zwar fiel kurz nach der Pause das 0:2. Doch Alexander Cunningham und Erik Kohlmann schafften für die Gäste den Ausgleich. „Danach haben wir zwei, drei riesige Chancen, das dritte Tor zu machen“, haderte Yurtseven, der eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft im Vergleich zur Niederlage in Bad Dürkheim gesehen hatte.

Dass es am Ende nichts mit dem ersten Punkt wurde, lag daran, dass die Gastgeber in Person von Felix Polomski kurz vor der Schlusssirene eine Strafecke zum 3:2 verwandelten. „Da leisten wir uns vorher einen Fehler im Aufbau, der führt dann zur Ecke. Das ist bitter für die Mannschaft“, bilanzierte Yurtseven.

Gestern war dann für die dezimierte TG beim Aufstiegsfavoriten TC Blau-Weiss Berlin nichts zu holen. 8:1 hieß es am Ende für die Gastgeber. Für die Pfälzer traf Bastian Schneider (7.) zum zwischenzeitlichen 1:2. „Wir hatten danach noch Chancen zum Ausgleich und hätten das Spiel gerne noch etwas länger offen gestaltet“, meinte Can Yurtseven. Berlin sei aber eine Klasse besser gewesen. „Das müssen wir jetzt abhaken.“ Zusätzlicher Wermutstropfen: Noah Frank konnte gestern aufgrund einer Schulterverletzung nicht mitspielen. Yurtseven: „Die vielen Ausfälle konnten wir einfach nicht kompensieren.“

Rheinpfalz: Feldhockey: Stiefenhöfers Eckentor reicht TG-Damen nicht (25.09.2017)

«Nürnberg.» Die Damen der TG Frankenthal haben auch ihr zweites Auswärtsspiel in der Feldhockey-Regionalliga Süd verloren. Am Samstagabend mussten sich die Frankenthalerinnen der HG Nürnberg knapp 1:2 (1:1) geschlagen geben. TG-Trainer Fridolin Lüschen sprach von einer unglücklichen Niederlage.

Das entscheidende Gegentor in der Schlussphase der Partie resultierte laut Lüschen aus einer unberechtigten Strafecke der HG. Deshalb wäre zumindest ein Punkt für sein Team verdient gewesen, befand der Coach. Er räumte aber auch ein: „Es war nicht unser Abend. 20 Minuten lang haben wir nicht ins Spiel gefunden.“ Das Resultat: Die TG geriet in Rückstand. Danach lief es besser für die Gäste. Kapitänin Lisa Stiefenhöfer gelang kurz vor der Pause nach einer Strafecke der Ausgleich. In der zweiten Hälfte sei dann alles auf ein Unentschieden hinausgelaufen, berichtete Lüschen – bis kurz vor Spielende die letzte Strafecke der Nürnbergerinnen kam.

Nach zwei Heimsiegen und zwei Auswärtsniederlagen ist die Feldsaison in diesem Jahr für die TG-Damen bereits beendet. Im April 2018 setzen sie die Runde fort. Nach einer Pause beginnen die Frankenthalerinnen mit der Vorbereitung auf die Hallensaison, die im November startet. |gnk

Rheinpfalz: Doppelter Einsatz in Berlin (23.09.2017)

Auf Alexander Cunningham (vorne) ruhen am Wochenende die Hoffnungen im TG-Sturm. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal bei TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss – Dezimierter Kader – Christian Trump beendet Karriere

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Bereits am gestrigen Abend hat sich Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal mit dem Zug auf den Weg nach Berlin gemacht. Dort stehen für das Team von Trainer Can Yurtseven gleich zwei Spiele auf dem Programm. Heute, 12 Uhr, beim ebenfalls noch punktlosen Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde und morgen, ebenfalls 12 Uhr, beim TC Blau-Weiss Berlin, einem der Favoriten auf die Meisterschaft.

Viel Platz im Zug hat der TG-Tross diesmal nicht eingenommen. Denn die Personalsituation hat sich im Vergleich zu den vergangenen Spieltagen noch mal verschärft. Neu zum Lazarett gesellen sich Stürmer Fridolin Lüschen und Kapitän Timo Schmietenknop. Lüschen hat bei der Niederlage in Bad Dürkheim eine lange Schürfwunde am Unterarm davongetragen.

Timo Schmietenknop hat ein Ödem im linken Knöchel und eine Innenbandzerrung. Beides habe er schon aus dem Frankfurtspiel davongetragen. Normal gehen sei erlaubt, Leistungssport sei aber nicht drin, erzählt er. Eine Prognose, wann er wieder eingreifen könne, sei schwierig. Er hoffe, dass er zu den Spielen gegen Ludwigsburg (1. Oktober) und Charlottenburg (8. Oktober) wieder fit sei. Die Kapitänsbinde trägt am Wochenende laut Can Yurtseven Marc Beck.

Auf der Ausfallliste stehen außerdem noch der verletzte Jannik Albrecht, Torwart Alexander König (Grippe) sowie Simon Hayn und Peter Klug, die beide berufsbedingt fehlen. Henry Zettler plagt sich ebenfalls mit einem grippalen Infekt herum. Er wird dem Trainer zufolge aber mit im Zug nach Berlin sitzen. Das führt dazu, dass Dominik Seel und Vincent Martens am Wochenende zu ihrem Debüt in der Zweiten Bundesliga kommen. Erfreulich: Verteidiger Johannes Zurke ist nach seiner Fingerprellung wieder mit von der Partie.

Christian Trump wird der TG als Spieler gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 29 Jahre alte Stürmer beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Ausschlaggebend war dafür die schwere Verletzung, die er sich im Mai beim Spiel in Nürnberg zugezogen hat, wie er berichtet. „Die Nase war achtfach gebrochen. Das war die dritte schwere Verletzung in den letzten zwei Jahren.“ Da falle es schwer, sich schon wieder von Null fit zu machen. „Der Antrieb hat gefehlt. Vielleicht war die Verletzung ja auch ein Zeichen“, meint Trump.

Das macht die Aufgabe für den TG-Coach in Zukunft natürlich nicht leichter. „Die Mannschaft war schon in der Findungsphase. Jetzt muss sie sich wieder neu finden“, sagt Can Yurtseven. Aber kampflos will er den Gegnern die Punkte natürlich nicht überlassen. Zumal auch der heutige Kontrahent TuS Lichterfelde, Absteiger aus der Ersten Bundesliga, bislang noch keine Bäume ausgerissen hat. Beide Teams stehen mit jeweils null Zählern am Tabellenende.

Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Frankfurt (3:4) und in Dürkheim (2:3) sei vor allem psychologische Aufbauarbeit gefordert gewesen, erzählt Can Yurtseven. Er habe viele Gespräche geführt, sowohl mit den einzelnen Spielern als auch in der Gruppe. Aber die Mannschaft habe gut und aggressiv trainiert, noch mal eine Schippe drauf gelegt. Von daher sei er auch stolz auf die Truppe, wie sie mit den Rückschlägen umgehe. „Jeder hat wichtige Aufgaben und muss am Wochenende über 100 Prozent bringen, damit wir wettbewerbsfähig sind.“ Jeder sei gefragt, sich für den Nebenmann reinzuhängen. Damit der Mannschaft die lange Anreise am Spieltag erspart bleibe, habe sogar jeder aus dem eigenem Portemonnaie noch etwas beigesteuert, damit eine Übernachtung mehr möglich ist und man ausgeruht ins Spiel gehen kann.

Als Antreiber im Mittelfeld soll Erik Kohlmann (Yurtseven: „Er hat stark trainiert“) in die Rolle des verletzten Kapitäns Timo Schmietenknop schlüpfen. Alleine soll er dies natürlich nicht tun. Bastian Schneider und Sandro Reinhard sollen sich gemeinsam mit Kohlmann die Arbeit teilen.

Der Fokus liege auf dem Spiel heute gegen Lichterfelde. Den TuS sieht Can Yurtseven noch nicht so richtig in der Zweiten Liga angekommen. „Die Zweite Bundesliga ist purer Fight. Ich glaube, Lichterfelde hat sich nach dem Jahr in der Ersten Bundesliga noch nicht an die etwas härtere Gangart in der Zweiten Liga gewöhnt.“

Der TC Blau-Weiss Berlin, Gegner am Sonntag, sei eine technisch versierte Mannschaft. „Wenn sie zu der technischen und individuellen Klasse noch die nötige Aggressivität bringen, sind sie für mich einer der Favoriten auf den Aufstieg“, sagt Can Yurtseven. Er hoffe aber, dass Blau-Weiss damit erst nach dem Wochenende anfange.

 

So spielen sie

TG Frankenthal: Tor:

Adams, Scharfenberger - Abwehr:

Eck, Beck, Zurke, Frank, Firsching - Mittelfeld:

Reinhard, Haber, Schneider, Kohlmann - Sturm:

Cunningham, Zettler, Seel, Martens.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss Berlin (23.09.2017)

„Das war so nicht zu erwarten“, sagt Dennis Gebhard, Trainer des TuS Lichterfelde, über das Duell der beiden noch punktlosen Teams in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd. Ein paar Abgänge hatte sein Team im Sommer zu verzeichnen, dazu kommen ein paar Verletzte und zum Rundenstart „drei nicht einfach zu spielende Gegner“. Gebhard umschreibt es mit „Findungsproblemen“. Die Saison in der Ersten Bundesliga bezeichnet er als „megagroße Erfahrung, auch wenn’s am Ende deutlich wieder runter ging“. Da auch die TG nicht sorgenfrei ist, erwartet er ein Spiel zweier Teams, „die nicht richtig wissen, wo sie stehen“. Frankenthal verteidige aber gut, stehe eng am Mann und sei bei Kontern gefährlich. Verzichten muss Lichterfelde auf Pelle Löwe, Fabian Posselt und Jasper Windisch. Uwe Barsch sei gerade erst wieder ins Training eingestiegen. „Ein Einsatz am Wochenende kommt wohl noch zu früh“, sagt Gebhard.

Ebenfalls noch nicht hundertprozentig zufrieden ist Alexander Stahr, Trainer des TC Blau-Weiss Berlin . Der Unterschied: Sein Team hat schon sechs Punkte gesammelt. Allerdings musste Blau-Weiss auch eine 3:6-Niederlage beim SC Frankfurt 1880 einstecken. „Für die vielen Verletzten, die wir haben, lösen wir es bislang eigentlich ganz gut“, sagt Stahr. Allerdings habe man gegen Frankfurt gesehen, dass dem Team die Erfahrung fehle.

Bislang war Blau-Weiss nur auswärts gefordert. Zum Heimauftakt gegen Dürkheim heute und Frankenthal erwartet Stahr von seiner Truppe sechs Punkte. „Wir müssen gegen die vermeintlich Kleinen unsere Hausaufgaben machen“, sagt der Coach. Die Zweite Liga werde immer enger und hochklassiger. „80 Prozent reichen da nicht. Die Teams, die unten drin stehen, kommen mit viel Kampfgeist.“ Von daher gehe er demütig, aber selbstbewusst an die Aufgaben ran. „Wir wollen und müssen aufsteigen“, sagt Stahr über die Zielsetzung. Anders seien die hochveranlagten jungen Spieler im Team wie Thies Ole Prinz und Paul Dösch nicht zu halten. Verzichten muss er auf den erfahrenen Verteidiger Pilt Arnold (Knochenmarködem). |tc

Rheinpfalz: Feldhockey: Personalrochade bei TG-Damen (23.09.2017)

Bislang eine der Besten im TG-Trikot: Mittelfeldspielerin Lea Schopper (links), hier im Spiel gegen den SB Rosenheim. (Foto: BOLTE)

«FRANKENTHAL.» Die Damen der TG Frankenthal treffen heute um 18.30 Uhr in der Feldhockey-Regionalliga Süd auswärts auf die HG Nürnberg. Für die Gastgeber ist es das erste Saisonspiel, die Frankenthalerinnen bestreiten bereits die vierte und letzte Partie im Feld für dieses Jahr.

Dass die Turngemeinde bereits eingespielt ist, könnte sich als Vorteil erweisen. Fridolin Lüschen rechnet dennoch mit einem starken und auch fitten Gegner. „Sie werden uns Druck machen“, ist der TG-Coach überzeugt. „Ich glaube aber, dass wir uns gut befreien können. Wir haben unter der Woche gut trainiert“, sagt Lüschen, der nach der knappen 2:3-Niederlage am vergangenen Sonntag in Hanau den dritten Saisonsieg einfahren will.

Im Team werde es einige Umstellungen geben, kündigt Lüschen an. Mona Seemann wird demnach anstatt im Sturm in der Außenverteidigung spielen, Alisa Hoffmann rückt in die Innenverteidigung. Esther Peikert soll mit Sophia Magura das Mittelfeld um Lea Schopper und Elisa Haselmaier verstärken. „Wir müssen gegen Nürnberg am Stock stark sein, um die Bälle zu halten und nach vorne zu bringen“, betont Lüschen. Francesca Delarber kann nach längerer Verletzungspause wieder spielen. Noelle Hahl, Janine Meyer (beide krank) und Elena Stang (Beruf) fallen aus. |gnk

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Hockey: Zweitligist TG Frankenthal mit letztem Aufgebot in Berlin (22.09.2017)

Alexander Cunningham (vorne) soll in Berlin für die Tore der TG sorgen. Foto: Bolte

Mit einem sehr dünnen Kader hat sich Zweitligist TG Frankenthal am Freitagabend auf den Weg nach Berlin gemacht. Trainer Can Yurtseven muss auf sechs Stammspieler verzichten, darunter Kapitän Timo Schmietenknop (Ödem im linken Knöchel und Innenbandzerrung). Außerdem fehlen Fridolin Lüschen, Jannik Albrecht, Peter Klug, Simon Hayn und Alexander König. Dominik Seel und Vincent Martens kommen so aller Voraussicht nach zu ihrem Debüt in der Zweiten Bundesliga. Eine gute Nachricht: Verteidiger Johannes Zurke ist nach überstandener Fingerprellung wieder im Kader. Am Samstag (12 Uhr) trifft die TG auf den ebenfalls noch punktlosen Erstliga-Absteiger TuS Lichterfelde, am Sonntag (12 Uhr) geht’s gegen Aufstiegsaspirant TC Blau-Weiss Berlin. „Jeder muss über 100 Prozent bringen, damit wir wettbewerbsfähig sind“, sagte Yurtseven. |tc

 

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Frankenthaler Christian Trump beendet Hockey-Karriere (22.09.2017)

Hängt die Hockey-Schuhe an den Nagel: Christian Trump. Foto: Bolte

Hockeyspieler Christian Trump, zuletzt bei Zweitligist TG Frankenthal aktiv, hat seine aktive Karriere beendet. Der Stürmer debütierte mit 16 Jahren in der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde. 2012 wechselte er zum Mannheimer HC, 2015 kehrte er nach Frankenthal zurück.

 

Schwere Verletzungen

Die letzten zwei Jahre seiner Karriere waren allerdings von schweren Verletzungen geprägt. Zuletzt hatte er im Mai bei einem Spiel in Nürnberg einen achtfachen Nasenbeinbruch davongetragen. „Ich habe lange überlegt. Der Punkt ist gekommen, an dem ich nicht mehr möchte“, sagte der 29-Jährige. |tc

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Ole TG

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Feldhockey: TG-Damen gewinnen gegen Rosenheim, verlieren aber in Hanau (17.09.2017)

Gegen Rosenheim brauchten die TG-Damen, hier Katja Happersberger (Mitte) mit Regina Lindner, eine Weile, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Foto: Bolte

Die ersten Damen der TG Frankenthal haben am Samstag in der Feldhockey-Regionalliga Süd zu Hause den SB Rosenheim verdient 2:0 besiegt. Auf eigenem Platz brauchten die Frankenthalerinnen aber eine Weile, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Lea Schopper (27.) und Sophia Magura (70., Siebenmeter) machten den zweiten Erfolg im zweiten Saisonspiel für die Turngemeinde klar. Am Sonntag folgte dann in der ersten Auswärtsbegegnung bei Aufsteiger 1. Hanauer THC mit 2:3 (0:1) die erste Niederlage. Auch gegen die Hessinnen sei man das bessere Team gewesen, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen. „Drei Unachtsamkeiten in der Abwehr haben zu den Gegentoren geführt.“ Die Tore für Frankenthal erzielten Maike Wüsthoff (Strafecke) und Elisa Haselmaier. |gnk

Rheinpfalz: TG-Damen lassen zum Auftakt nichts anbrennen (11.09.2017)

Aktivposten im Münchner Schusskreis: Maike Wüsthoff (am Boden). Nach einer Strafecke traf die TG-Stürmerin zum 2:0. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Frankenthalerinnen starten mit 4:0-Erfolg über Aufsteiger Wacker München in Regionalliga Süd – Turngemeinde nach Strafecken gefährlich

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Die ersten Damen der TG Frankenthal sind mit einem souveränen 4:0 (1:0)-Sieg gegen Aufsteiger HC Wacker München in die neue Saison in der Feldhockey-Regionalliga Süd gestartet. Das neue Trainergespann der Turngemeinde freute sich über den gelungenen Auftakt und die ordentliche Eckenausbeute ihres Teams. Zwei der vier Tore wurden so erzielt.

„4:0 – da darf man sich nicht beschweren“, meinte Fridolin Lüschen nach seinem Trainerdebüt in der Regionalliga. Zusammen mit Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop hatte er dem Team von der Seitenlinie aus fast ununterbrochen Anweisungen gegeben. „Die Mannschaft hat das souverän heruntergespielt“, lobte Lüschen. Wacker habe fast nur mit langen Bällen operiert. Die Dominanz der TG drückte sich auch im Verhältnis der Strafecken aus. Während sich die Gäste nur eine Kurze Ecke erarbeitet hatten, kamen die TG-Damen auf sechs. „Unsere Ecken haben gestimmt“, bilanzierte Lüschen. Die Ausbeute dabei wäre sogar noch besser gewesen, wenn Sophia Magura in der 43. Minute das Münchner Tor nicht knapp verfehlt hätte.

Von Beginn an setzten die Frankenthalerinnen die Gäste unter Druck, kombinierten sich flüssig in den gegnerischen Schusskreis und kamen auch gleich zu Chancen. In der elften Minute gab es die erste Strafecke für die Turngemeinde – Kapitänin Lisa Stiefenhöfer traf zum 1:0. Danach nahmen die TG-Damen das Tempo etwas heraus. Da hätte man das ein oder andere mal stärker nachsetzen können, meinte Lüschen. „Wir können aber natürlich auch nicht 70 Minuten lang nur pressen.“

In der zweiten Halbzeit erhöhte Maike Wüsthoff die TG-Führung nach einer erneuten Strafecke auf 2:0 (39.). Sogar in Unterzahl – Elisa Haselmaier musste wegen einer Grünen Karte zwei Minuten lang auf der Bank Platz nehmen – bestimmten die Gastgeberinnen das Spiel. Das 3:0 durch Kim Lauer (43.) war hochverdient. Nur einmal wurde es vor dem TG-Tor richtig gefährlich, als Wacker-Spielerin Larissa Reutter nach einem Konter freistehend eine gute Einschussmöglichkeit hatte. Doch TG-Keeperin Nadine Deimling und Katja Happersberger klärten die Situation. Den Schlusspunkt setzte Lea Schopper, die in der 70. Minute zum 4:0 einnetzte.

Was Lüschen freute: Die Tore wurden von vier verschiedenen Spielerinnen erzielt. Er sprach denn auch von einem gelungenen Saisonauftakt: „Die Mannschaft hat noch nicht alles gezeigt, aber sie hat schon viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“ Zufrieden war er mit dem Spielaufbau über die Außenpositionen. „Gegen stärkere Mannschaften müssen wir aber noch entschiedener nachsetzen. Daran arbeiten wir“, sagte der Übungsleiter.

Björn Winkelmann nahm die Niederlage seines Teams sportlich. „Natürlich hätte es mich gefreut, wenn wir nur 0:2 verloren hätten“, meinte der Coach des HC Wacker München, der ersatzgeschwächt angereist war. Wegen der späten Ferien in Bayern sei man eigentlich noch mitten in der Vorbereitung, erklärte er. „Dafür war die Leistung ganz ordentlich.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Feßler, Happersberger, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Kim Lauer, Magura, Meyer, Peikert, Sabasch, Schopper, Seemann, Elena Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

HC Wacker München:

Vopelius-Feldt - Binder, Frank, Grossmann, Hartmann, Lehner, Paulus, Pott, Ranft, Reutter, Schmidt, Leonie Sollermann, Lisa Sollermann, Zeibig

Tore:

1:0 Stiefenhöfer (11., Strafecke), 2:0 Wüsthoff (39., Strafecke), 3:0 Kim Lauer (43.), 4:0 Schopper (70.) - Strafecken:

6/3 - 1/0 - Grüne Karten:

Wüsthoff, Haselmaier - Beste Spielerinnen:

Koppel, Schopper, Stiefenhöfer, Wüsthoff - Schmidt, Reutter - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Metz (Kaiserslautern)/Schmitz (Neunkirchen).

Rheinpfalz: Ein starkes Viertel ist nicht genug (11.09.2017)

TG-Stürmer Alexander Cunningham (rechts), hier im Zweikampf mit Frankfurts Tim Dahm, ging am Samstag weite Wege. Sein Tor zum 3:4 eine Sekune vor Schluss kam zu spät. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal muss sich zu Hause dem SC Frankfurt 1880 mit 3:4 geschlagen geben – Verletzte sorgen bei Gastgebern für Sorgenfalten

Von Christian Treptow

«Frankenthal.»Das junge Team der TG Frankenthal hat zum Auftakt der Saison in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim 3:4 (0:1) gegen den SC Frankfurt 1880 reichte ein sehr starkes drittes Viertel nicht, um die Mannschaft aus der Mainmetropole in die Knie zu zwingen. Verletzungen beutelten die Turngemeinde zusätzlich.

Tapeverbände waren am Samstagnachmittag auf dem Jahnplatz Trumpf. Der Frankenthaler Mannschaftsarzt Thomas Haber hatte alle Hände voll zu tun. TG-Neuzugang Jannik Albrecht war gleich nach ein paar Sekunden außer Gefecht gesetzt. Auch Noah Frank, Henry Zettler, Jonathan Adams und Fridolin Lüschen trugen weiße Manschetten um einen Oberschenkel. Das sorgte nach dem Spiel für zusätzliche Sorgenfalten auf der Stirn von TG-Coach Can Yurtseven.

Sein Gegenüber Nicklas Benecke war besser gelaunt. Er freute sich über seinen ersten Sieg in einem Punktspiel als Trainer gegen die TG. Er hatte „ein typisches erstes Saisonspiel“ gesehen. Anfangs lief nämlich auf beiden Seiten noch nicht alles rund. Wobei die Gäste die etwas reifere Spielanlage an den Tag legten. Frankenthal versuchte, mit viel Engagement die kleinen Fehler im technischen und taktischen Bereich wettzumachen.

Entsprechend gingen die ersten beiden Viertel – das internationale Spielformat viermal 15 Minuten löst die bislang üblichen zweimal 35 Minuten ab – an Frankfurt. Der SC führte zum Seitenwechsel verdient. Der umsichtige Anton Schmidt-Opper nutzte eine Strafecke zum 0:1 (22.). Die beste Chance der Platzherren hatte Alex Cunningham, der weite Wege ging, als er ein Solo an der Torauslinie entlang zu hoch abschloss (15.).

Als kurz nach dem Seitenwechsel Constantin Lenz auf 0:2 erhöhte (33.), schien alles auf eine klare Angelegenheit für das abgezocktere Team zu sprechen. Doch die TG bewies Kampfkraft. Und sie zeigte, dass viel Potenzial in ihr steckt. Angetrieben vom Mittelfeldmotor Timo Schmietenknop erkämpfte sich Frankenthal einige Chancen – und Strafecken. Die Schwäche der vergangenen Runde war am Samstag die Stärke der TG. Schmietenknop (36.) und Manuel Eck (39.), der eine klasse Partie in der Abwehr bot, trafen zum Ausgleich. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Eck eine der beiden weiteren Strafecken versenkt hätte. So strich der Ball jeweils knapp am linken Pfosten vorbei. „Die ärgern mich persönlich“, meinte Eck. „Wenn uns im dritten Viertel das dritte Tor gelingt“, sinnierte Cunningham.

So traf Moritz Schmidt-Opper kurz nach Beginn des Schlussviertels per Strafecke (47.) zur erneuten Führung. „Im dritten Viertel hätte die Partie kippen können“, meinte Gäste-Coach Nicklas Benecke. Nach dem 2:3 sei sein Team wieder ruhig geworden. Anton Schmidt-Opper machte mit einem schmeichelhaften Siebenmeter den Deckel auf die Partie (58.). Das 3:4 von Cunningham eine Sekunde vor dem Ende war nur noch Kosmetik.

TG-Coach Can Yurtseven erkannte an, dass Frankfurt mit mehr Konsequenz gespielt habe. „Wir haben im dritten Viertel die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Dann bekommen wir die bittere Ecke zum 2:3.“ Im Hinblick auf die angeschlagenen Spieler sei bis zum Derby gegen Dürkheim am Freitagabend vor allem die medizinische Abteilung gefordert.

Manuel Eck bewertete die Leistung des Teams als gut angesichts der Verletzten und Angeschlagenen. Viele Spieler hätten gezeigt, dass sie sich in einem Punktspiel um 20, 30 Prozent im Vergleich zur Vorbereitung steigern könnten. Die Chancenverwertung müsse besser werden. Auf dem dritten Viertel könne man aufbauen.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Adams, König - Eck, Frank, Beck, Schneider, Klug, Kohlmann, Schmietenknop, Albrecht, Aaron Hayn, Simon Hayn, Haber, Cunningham, Reinhard, Lüschen, Zettler

SC Frankfurt 1880:

Gans, Müller - Cyrus, Dahlinger, Dahm, Flößer, Gerstenhöfer, Leichenich, Lenz, Mann, Sawall, Anton Schmidt-Opper, Johann Schmidt-Opper, Moritz Schmidt-Opper, Schmitt, Werner, Wittmann

Tore:

0:1 Anton Schmidt-Opper (22., Strafecke), 0:2 Lenz (33.), 1:2 Schmietenknop (36., Strafecke), 2:2 Eck (39., Strafecke), 2:3 Moritz Schmidt-Opper (47., Strafecke), 2:4 Anton Schmidt-Opper (58., Siebenmeter), 3:4 Cunningham (60.) - Strafecken:

4/2 - 4/2 - Grüne Karten:

Anton Schmidt-Opper, Lenz - Gelbe Karte:

Haber - Beste Spieler:

Schmietenknop, Eck, Cunningham - Anton Schmidt-Opper, Sawall, Lenz - Zuschauer:

180 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Schultz (Frankfurt).

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Hockey: Damen der TG Frankenthal erfolgreich (09.09.2017)

Mit 4:0 bezwangen die Spielerinnen der TG Frankenthal ihre Gegnerinnen des HC Wacker. Foto: Bolte

Erfolgreicher Saisonauftakt für die ersten Damen der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionalliga Süd. Die Turngemeinde bezwang am Samstagnachmittag auf eigenem Platz den HC Wacker München 4:0 (1:0). Lisa Stiefenhöfer (11., Strafecke) sorgte für die frühe Führung. Nach der Pause schraubten Maike Wüsthoff (39., Strafecke), Kim Lauer (43.) und Lea Schopper (70.) das Resultat auf 4:0. Die Gastgeber waren gegen den Aufsteiger klar überlegen. Der Sieg war auch in der Höhe verdient |tc

Rheinpfalz: Pfalz-Ticker: Feldhockey: TG Frankenthal verliert 3:4 gegen SC Frankfurt (09.09.2017)

Simon Hayn (links, TG Frankenthal) kämpft mit Paul Gerstenhöfer (SC Frankfurt) um den Ball. Foto: Bolte/Tresch

Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal ist mit einer Niederlage in die Saison 2017/18 gestartet. Das Team von Trainer Can Yurtseven verlor auf eigenem Platz 3:4 (0:1) gegen den SC Frankfurt 1880. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit überlegen und führten verdient 1:0 durch Anton Schmidt-Opper, der eine Strafecke verwandelte (22.).

Siegtor eine Sekunde vor Schluss

Nach dem 0:2 von Constantin Lenz (33.) sah der SC wie der sichere Sieger aus. Doch die TG kämpfte sich zurück und glich durch Eckentore von Timo Schmietenknop (36.) und Manuel Eck (39.) aus. Moritz Schmidt-Opper (Strafecke, 47.) und ein fraglicher Siebenmeter, den Anton Schmidt-Opper verwandelte, waren dann aber zu viel für die engagierte TG. Alexander Cunningham gelang eine Sekunde vor Schluss noch das 3:4. |tc

Rheinpfalz: Angriff auf Tabellenspitze (09.09.2017)

Wollen wieder oben mitmischen (hinten von links): Foto: BOLTE)

Vor der Saison: TG-Damen treffen heute zum Auftakt der Feldhockey-Regionalliga Süd zu Hause auf Wacker München

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Die ersten Damen der TG Frankenthal starten heute um 16.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Wacker München in der Feldhockey-Regionalliga Süd in die neue Saison. Eine Veränderung gibt es an der Seitenlinie: Das Team hört in der Hinrunde auf die Kommandos von Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop, Fridolin Lüschen (erste Herren) und Thorsten Etzel (zweite Herren).

Das Trio vertritt Nico Hahl, der aus beruflichen Gründen vorerst nicht mehr als Damencoach zur Verfügung steht. Dessen Arbeit – Hahl übernahm die ersten Damen zur Feldrunde 2015/16 – wolle man fortsetzen, erklärt Fridolin Lüschen. In der vergangenen Saison wäre dem Team beinahe der Aufstieg in die Zweite Bundesliga geglückt. Bis zum vorletzten Spieltag führten die Frankenthalerinnen die Tabelle an. Dann zog der Bietigheimer HTC vorbei. Am Ende war der Meister und Aufsteiger nur einen Punkt besser als die Turngemeinde.

Im Aufbau- und Kombinationsspiel präsentierte sich die Mannschaft in der vergangenen Feldrunde stark verbessert. Daran werde weiter hart gearbeitet, sagt Lüschen. Überhaupt sieht er das Team auf einem sehr guten Weg. „Die Mädels ziehen voll mit und nehmen alles gut auf.“

Ein altes Problem ist die Chancenverwertung, die mit ein Grund dafür war, dass es noch nicht für den Aufstieg gereicht hat. Entsprechende Defizite habe man auch vor einer Woche bei der Süd-West-Challenge gesehen, bei der die TG auf Zweitligamannschaften traf, meint Lüschen. Auch wenn dort kein Sieg gelungen sei, war er mit seinem Team zufrieden. „Man hat gemerkt, dass wir taktisch und spielerisch mithalten können.“

Im entscheidenden Moment fehle den Spielerinnen aber noch zu oft der Zug zum Tor, konstatiert Lüschen. Sein Eindruck: „Da wird noch zu viel nachgedacht. Die Bälle müssen schneller verarbeitet werden.“ Einen Schwerpunkt will das Trainertrio auf die Technik setzen. Auch eine Argentinische Rückhand soll im Spiel mal zu sehen sein. „Die Mannschaft hat viel Potenzial, ruft es aber noch nicht konstant genug ab“, meint Lüschen. „Wenn ihr das gelingt, kann sie wieder um den Aufstieg spielen.“

Der Grundstein dafür soll heute im Heimspiel gegen Aufsteiger Wacker München gelegt werden. „Wir peilen zum Auftakt einen Sieg an“, sagt Lüschen. Positiv stimmt ihn, „dass es kaum Ausfälle gibt“. Auch Sophia Magura ist nach ihrem USA-Aufenthalt wieder dabei. Verzichten muss er auf Noelle Hahl, die im Urlaub ist, sowie auf Elke Hahl und Francesca Delarber, die beide verletzungsbedingt wohl länger ausfallen werden.

Einen Platz im Kader hätten auch viele junge Spielerinnen wie Elisa Haselmaier, Victoria Feßler oder Julia Sabasch. „Unser Kader ist groß, da werden wir sicher rotieren. Jede bekommt ihre Chance“, meint Lüschen, dem die Arbeit als Regionalliga-Trainer nach eigener Aussage viel Spaß bereitet. Auf jeden Fall die ganze Feldvorrunde tragen die drei Coaches laut Lüschen bei den Damen die Verantwortung an der Seitenlinie. Auch in der Hallensaison würde das Trio zur Verfügung stehen. „Wir haben das durchgesprochen. Es sollte möglich sein, dass immer zwei oder zumindest einer von uns im Training und bei den Spielen dabei sein kann“, meint Lüschen. „Wir tauschen uns aus, damit alle auf dem gleichen Stand sind.“

 

Die Partien 2017

9. September, 16.30 Uhr: TG Frankenthal – Wacker München; 16. September, 15 Uhr: TG Frankenthal – SB DJK Rosenheim; 17. September, 12 Uhr: 1. Hanauer THC – TG Frankenthal; 23. September, 18.30 Uhr: HG Nürnberg – TG Frankenthal.

 

Der Kader

Tor:

Nadine Deimling; Abwehr:

Lisa Stiefenhöfer, Esther Peikert, Alisa Hoffmann, Kelly Lauer, Katharina Koppel, Julia Sabasch; Mittelfeld:

Elena Stang, Katja Happersberger, Elisa Haselmaier, Janine Meyer, Lea Schopper, Charlotte Jensen, Paulina Fitz, Hanna Wind, Katharina Steitz, Noelle Hahl; Sturm:

Kim Lauer, Mona Seemann, Maike Wüsthoff, Sophia Magura, Alissa Stang, Victoria Feßler.

Rheinpfalz: Mit allen Neuen gegen Frankfurt (09.09.2017)

TG-Kapitän Timo Schmietenknop (links) soll im Mittelfeld das Spieltempo vorgeben. (Archivfoto: BOLTE)

Feldhockey: Zweitligist TG Frankenthal startet heute mit Heimspiel in die neue Runde – Zurke und Beringer verletzt – Adams im Tor

Von Christian Treptow

«FRANKENTHAL.» Ab heute rollt der Ball wieder in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd auf dem Jahnplatz. Die TG Frankenthal empfängt ab 14 Uhr mit dem SC Frankfurt 1880 ein Team, das am Ende in den oberen Tabellenregionen erwartet wird. Bei den Gastgebern stehen alle Neuzugänge im Kader.

TG-Coach Can Yurtseven ist froh, dass es losgeht. Und er ist auch guter Dinge. Allerdings komme mit dem SC Frankfurt 1880 ein starker Gegner. Yurtseven hat das Team von Nicklas Benecke sogar auf dem Zettel als einen der Aufstiegsfavoriten. Ob es da etwas wird mit dem ersten Sieg auf dem blauen Kunstrasen? Auf den wartet die Turngemeinde immer noch. Das sei im Team aber auch kein Thema mehr gewesen, meint Can Yurtseven.

Und wenn’s nicht zu einem Sieg reicht, dann wäre ein Punkt immens wichtig für die junge Truppe. Direkt in den Kader haben es die Neuzugänge Simon Hayn, Aaron Hayn, Sebastian Schneider und Jannik Albrecht geschafft. Yurtseven ist überzeugt, dass die Jungen das Tempo der Zweiten Bundesliga mitgehen können. „Wichtig ist, dass wir die Neuen integrieren“, betont Yurtseven.

„Man darf nicht unterschätzen, wie schwer es für die Jungen und auch die Neuen ist“, betont der Coach. Die Zweite Bundesliga ist eben eine andere Hausnummer. Aber der Coach weiß auch: „Auf die Psychologie habe ich keinen Einfluss.“

Im Tor bekommt heute Jonathan Adams den Vorzug vor Alexander König. „Adams hat etwas mehr Erfahrung“, begründet der Übungsleiter. Aber er ergänzt auch gleich: „Alex wird seine Spiele in dieser Runde bekommen.“

Für die verletzten Johannes Zurke und Sven Beringer kommt ein Einsatz noch nicht infrage. Marius Haber und Fridolin Lüschen sind noch fraglich. Da wird sich ein Einsatz wohl erst heute entscheiden. Sollte es nicht reichen, dann stehen Vincent Martens und Sebastian Firsching als Alternativen zur Verfügung, wie der TG-Trainer berichtet.

Den heutigen Gegner aus der Main-Metropole schätzt Can Yurtseven als „gut ausgebildete, junge Mannschaft“ rund um die Brüder Anton, Moritz und Johann Schmidt-Opper ein. Und mit Paul Gerstenhöfer, der vom Dürkheimer HC an den Main gewechselt ist, habe sich der SC Frankfurt 1880 gut verstärkt.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: SC Frankfurt 1880 (09.09.2017)

Nicklas Benecke, Trainer des SC Frankfurt 1880, hat ein Luxusproblem. „Die Vorbereitung war ziemlich gut, wir waren zum größten Teil komplett“, berichtet er. Auch heute kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Macht das die Hessen heute automatisch zum Favoriten? Benecke lacht. „Nein, beim ersten Saisonspiel gibt es aus meiner Sicht keine Favoriten.“

Aber der Vierte der abgelaufenen Runde will natürlich im nächsten Frühjahr nicht schlechter dastehen. Die Vorzeichen scheinen gut. „Die Truppe ist zusammengeblieben. Aber wir sind ultrajung. Es wird schwer, die Spieler alle zu halten.“ Ziel sei es, in den nächsten Jahren „einigermaßen gut Zweite Liga zu spielen“. Dafür sieht er den SC gerüstet. Als Aufstiegsanwärter hat Benecke Blau-Weiss Berlin und Lichterfelde auf dem Zettel. Und die TG? „Schwer zu sagen. Frankenthal hat den Heimvorteil. Die TG wird unangenehm wie immer sein.“ |tc

Rheinpfalz: Das Kollektiv muss es richten (07.09.2017)

Der TG-Kader 2017/18 (hinten von links): (Foto: BOLTE)

Vor der Saison: Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal muss die Abgänge von Leistungsträgern kompensieren – Am Samstag Rundenbeginn gegen SC Frankfurt

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» Can Yurtseven ist um seinen Job als Trainer der ersten Herren der TG Frankenthal nicht zu beneiden. Vor allem seine Qualitäten im Bereich Puzzle werden in den kommenden Wochen gefragt sein. Das Wort Umbruch ist vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen, aber vor der anstehenden Feldrunde galt es, einige Abgänge zu verkraften.

Da wäre zunächst mal Johannes Gans. Der machte sich bei der TG hauptsächlich als kreativer und treffsicherer Stürmer einen Namen, zeigte aber auch in der vergangenen Runde, dass er in der Abwehr seinen Mann stehen kann. Seine Qualitäten blieben in der Hockey-Familie nicht unbemerkt. Und so wechselte er im Sommer von der TG zu Uhlenhorst Mülheim in die Erste Bundesliga. Und Yurtseven traut ihm den Sprung auch zu. „Mülheim wird sich freuen“, sagt er und schwärmt vom „einzigartigen Talent“ des Offensivspielers.

Als Abgänge musste die Turngemeinde außerdem noch Paul Zettler, Lauritz Fuchs (beide Polo Hamburg) sowie Sven Becker (Dürkheimer HC) verkraften. „Wir sind natürlich stolz darauf, dass unsere Talente so gefragt sind“, meint Yurtseven. Es sei eben schwer, die Jungs mit den finanziellen Mitteln, die der TG zur Verfügung stünden, zu halten. Auch die Abgänge von Zettler und Fuchs schmerzten in der Offensive.

Die Lücken, die die Spieler mit ihren Wechseln reißen, müssen natürlich irgendwie kompensiert werden. Im Falle von Johannes Gans werde das aber für einen allein nicht möglich sein, sagt Can Yurtseven. Das Kollektiv muss es richten.

Weshalb der Coach auch um Geduld bittet. „Ein Team, das so zusammengewürfelt ist, kann im ersten Spiel noch nicht den nötigen Rhythmus haben.“ Die Spieler bekämen von ihm Zeit und Vertrauen. So würden die Neuen gleich mal ins kalte Wasser geworfen. Die Brüder Aaron und Simon Hayn, Sebastian Schneider und Jannik Albrecht zeigten bislang gute Ansätze. „Sie nehmen vieles auf, sind sehr mannschaftsdienlich. Aber die Konstanz kann ich von ihnen noch nicht erwarten“, sagt Can Yurtseven und verweist darauf, dass alle bislang in unteren Ligen gespielt haben.

Erschwert wird das Personalpuzzle durch eine sehr lange Verletztenliste. Johannes

Rheinpfalz: Einwurf: Schwierige Situation als Chance begreifen (07.09.2017)

Von Christian Treptow

Die Optimisten könnten die Saison in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga, vor der die ersten Herren der TG Frankenthal stehen, als spannend oder interessant bezeichnen. Den Realisten fällt wohl eher das Wort schwer dazu ein. Der Verlust von Leistungsträgern, vor allem der Abgang von Johannes Gans, schmerzt. Es wird interessant sein zu sehen, wer die Verantwortung in der Offensive in Sachen Torproduktion übernimmt.

Schwer wird es auch deshalb, weil es schon das Auftaktprogramm in sich hat. Frankfurt, Dürkheim, Lichterfelde und Blau-Weiss Berlin sind die ersten vier Gegner. Kein leichter Start für eine Mannschaft, die in der Vorbereitung mit zahlreichen Verletzten zu kämpfen hatte.

Aber auch im Hockey zählen unterm Strich nur die Ergebnisse. Das weiß auch Trainer Can Yurtseven. Die Spieler müssen liefern und den Abgang der Etablierten als Chance begreifen. Dann wird es auch endlich was mit dem ersten Sieg auf dem neuen Kunstrasen.

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