Vielen Dank allen Strohhutfesthelfern 2018

Vielen Dank allen Strohhutfesthelfern 2018

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Lieber Helferinnen und Helfer,

 

hiermit möchte ich mich im Namen des Schusskreises bei allen, die sich am Strohhutfest eingebracht haben und fleißig mitgeholfen haben das Fest zu bestreiten ganz herzlich bedanken.

 

Ganz lieben Dank an unsere Freunde aus der Fechtabteilung, die uns am Sonntag von 18-22 Uhr aus der Patsche geholfen haben. Es hat viel Spaß gemacht mit Euch zusammen zu arbeiten. Ganz großes Lob.

 

Bedanken möchte ich mich auch bei jenen, die sich für den Dienst am Sonntag nach dem Fest bereitgestellt haben, nämlich zum Abbau. Danke nochmal dafür, es hat alles reibungslos und erfreulich rasch geklappt.

 

Nicht erfreulich war der Zeltaufbau am Dienstag ab 18 Uhr, 4 Leute statt 2 zur Hilfestellung wären gut gewesen.

Auch am Mittwoch beim Zelt einräumen und dekorieren war die Präsenz gegenüber der vergangenen Jahre sehr mager, schade.

 

 

Sportliche Grüße

Anneliese

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Rheinpfalz: Mental überfordert (18.06.2018)

Laut TG-Trainer Can Yurtseven brachte in Limburg kein Frankenthaler, hier Lauritz Fuchs im letzten Heimspiel, seine gewohnte Leistung auf dem Platz. (Foto: BOLTE)

Hockey: TG Frankenthal verliert letztes Zweitligaspiel gegen den Limburger HC 0:4 und steigt in die Regionalliga ab

Von Stefan Tresch

«LIMBURG.» Bitter: Die TG Frankenthal ist nach dem letzten Saisonspiel in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga gestern beim Limburger HC in die Regionalliga abgestiegen. 0:4 (0:1, 0:1, 0:1, 0:1) verlor die Turngemeinde und ist damit im Torverhältnis um genau einen Treffer schlechter als der gestrige Gegner, der die Klasse gehalten hat. Nach dem Dürkheimer HC muss damit auch der zweite pfälzische Club seinen Platz in der Zweiten Liga räumen.

 

Die Frankenthaler werden jetzt den Punkten nachtrauern, die sie gegen Mitabsteiger Dürkheimer HC liegengelassen haben. Zweimal unterlag die TG dem als Schlusslicht absteigenden DHC in dieser Saison, in der Rückrunde erst in den letzten Sekunden der Partie. „Das wird nun einige Zeit sehr wehtun“, bekannte TG-Trainer Can Yurtseven nach der gestrigen Begegnung. Mit 19 Zählern landete Frankenthal auf dem drittletzten Platz – punktgleich mit den Stuttgarter Kickers und dem Limburger HC auf den Rängen sechs und sieben. Am Ende hatten die Frankenthaler das schlechteste Torverhältnis der drei Teams.

Die Mannschaft sei in Limburg ein Totalausfall gewesen, bilanzierte der Übungsleiter. „Kein Spieler konnte seine gewohnte Leistung auf den Platz bringen. Der Sieg für Limburg war verdient.“ Dabei hatten die Frankenthaler vor dem Spiel die deutlich bessere Ausgangssituation. Sie hatten es in der eigenen Hand und mussten nicht auf die Hilfe des Dürkheimer HC hoffen, der gestern gegen Ludwigsburg 1:2 verlor. Die Ludwigsburger zogen mit diesen drei Punkten noch an Frankenthal vorbei.

Nur wenige hätten wohl geglaubt, dass die TG in Limburg so glatt untergehen würde. Gerade nach den ansprechenden Leistungen in der Rückrunde, in der die Frankenthaler sogar Spitzenreiter Blau-Weiß Berlin ein Unentschieden abgetrotzt hatten. „Ausgerechnet im letzten Spiel haben wir es nicht geschafft, unser Potenzial abzurufen“, haderte Yurtseven. Neben den Niederlagen gegen den pfälzischen Rivalen seien es am Ende wohl auch die vielen Unentschieden gewesen, die den Frankenthalern den Abstieg beschert hätten.

Die Partie in Limburg – die Gastgeber feierten gestern ihr 95-jähriges Bestehen und hatten damit doppelten Grund zur Freude – begann für die Frankenthaler äußerst unglücklich. Die Gäste waren in der Anfangsphase unkonzentriert. Bereits in der zweiten Minute erzielte Laurens Meurer nach einer Strafecke die Führung für Limburg. „Wir hatten über die gesamte Partie viel zu viel Angst und haben zu viele einfache Fehler gemacht“, erklärte Yurtseven. Die Mannschaft sei mental überfordert gewesen. Das 1:0 sollte der einzige Gegentreffer im ersten Viertel bleiben. Doch der zweite Durchgang begann für die TG nicht besser. Fünf Minuten waren gespielt, da war Maximilian Müller zur Stelle und erhöhte für die Gastgeber.

Der 0:2-Rückstand zum Seitenwechsel hätte den Frankenthalern noch zum Klassenerhalt gereicht. Doch das Spiel der Pfälzer wurde in der zweiten Halbzeit nicht druckvoller. Wieder waren fünf Minuten gespielt, da verwandelte Laurens Meurer einen Siebenmeter zum 3:0. Spätestens jetzt stand das Spiel auf Messers Schneide. Das nächste Tor der Limburger würde den Abstieg der Frankenthaler besiegeln, sollten sie selbst nicht zu einem Treffer kommen. Das zehrte weiter an den Nerven der Mannschaft. Bis zwei Minuten vor Ende der Partie konnten die Frankenthaler den Spielstand noch halten, dann kam das Aus.

„Jedes Viertel lief ähnlich ab. Limburg war immer um das eine Prozent stärker als wir. Vier Schüsse, vier Treffer“, sagte Yurtseven. Die Turngemeinde habe aus ihren fünf, sechs Kreisszenen kein Kapital schlagen können. Im Prinzip sei es aber ein Spiel zweier gleichwertiger Teams gewesen, befand der Coach.

Nach der bitteren Niederlage müsse die Frage gestellt werden, ob die TG die richtigen Lösungen im Spiel gegen Limburg gehabt habe, um bestehen zu können, meinte Yurtseven selbstkritisch. Und gab gleich selbst die Antwort: „Das war wohl nicht der Fall.“ Sport könne so hart sein, betonte der Coach, der schon an die Folgen des Abstiegs denkt: „Wir hatten vor der Saison einen Riesenumbruch. Der Abstieg wird nun wohl wieder einen großen Umbruch bedeuten.“

Damen Verbandsliga TG Frankenthal 2 gegen TSG Kaiserslautern

Im letzten Spiel am Samstag, den 16.06.2018, der diesjährigen Feldrückrunde empfingen die Damen der TG Frankenthal auf dem heimischen Jahnplatz den Tabellenführer TSG Kaiserslautern. Obwohl die Gäste schon als Meister feststanden, war ihnen doch anzumerken, dass sie nicht gewillt waren, in diesem letzten Match ihre erste Saisonniederlage zu kassieren. Von Beginn an aber hatten die Frankenthalerinnen mehr Ballbesitz, waren optisch überlegen und versuchten immer wieder, gefährliche Angriffe zu kreieren. Letzteres gelang ihnen aber in dieser ersten Hälfte nur sehr selten, denn Kaiserslautern stand sehr gut in der Abwehr und machte die Räume eng. Gleichzeitig lauerten sie derweil mit ihren schnellen Stürmerinnen immer auf den Fehler im Frankenthaler Aufbauspiel. So kamen die Gastgeberinnen in dieser Phase nur zu einigen wenigen Schusskreisszenen, bei denen aber immer der letzte Schläger fehlte.

Nach der Pause konnte die TG dann sofort den Druck erhöhen. Trainer Bernd Lauer hatte Franziska Schwindt im Mittelfeld mehr Offensive verordnet, was für mehr Durchschlagskraft nach vorne sorgen sollte. Und diese Umstellung ging auf, gemeinsam mit Vicky Feßler und den beiden Außenverteidigerinnen Madeleine Konrad und Julia Sabasch, die sich jetzt ebenfalls in die Angriffe einschalteten, sorgte Schwindt für einigen Wirbel. Folgerichtig dann auch die verdiente Führung in der 50. Spielminute. Nach schönem Zuspiel von Hanna Wind brauchte Theresa Koppel nur noch einzuschieben. Kaiserslautern musste nun reagieren, löste den Abwehrriegel und investierte mehr in die eigene Offensive. Doch in dieser Phase zeigte sich wieder einmal, welch hohe Qualität die Frankenthaler Defensive mittlerweile hat. Angetrieben von den überragenden Innenverteidigerinnen Elena Stang und Kelly Lauer ließen sie bis auf eine einzige Lauterer Chance nichts anbrennen. Gleichzeitig ergaben sich in dem nun offeneren Spiel weitere Möglichkeiten für die TGF. Fünf Minuten vor Ende war es dann Hanna Wind, die aus dem Gewühl heraus für die Entscheidung in diesem fairen und von den beiden Schiedsrichterinnen sehr gut geleiteten Spiel sorgte.

Mit diesem 2:0 Heimerfolg beendet die Mannschaft von B. Lauer die Runde auf dem 2. Tabellenplatz und kann auf ein wahrlich beeindruckendes Halbjahr 2018 zurückblicken. Sowohl in der Halle wie auch in der Feldrückrunde blieb das Team in diesem Jahr ungeschlagen.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Anika Gräf, Jule Gruber, Victoria Feßler, Sarah Gabauer, Stephanie Groh, Madeleine Konrad, Theresa Koppel, Kelly Lauer, Julia Sabasch, Ira Schütze, Franziska Schwindt, Katharina Steitz, Elena Stang und Hanna Wind

Verbandsliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TSG Kaiserslautern 10 33 : 9 25  
2.   TG Frankenthal 2 10 27 : 16 18  
3.   TSV SCHOTT Mainz 2 10 27 : 14 17  
4.   HC RW Koblenz 10 32 : 13 16  
5.   TG Worms 10 17 : 20 9  
6.   TSG Neustadt 10 1 : 65 -6  

Rheinpfalz: TG muss 100 Prozent bringen (16.06.2018)

Hockey: Zweitligist Frankenthal trifft am Sonntag im Kampf um den Klassenerhalt auswärts auf den Limburger HC

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.» Finale in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga: Mindestens einen Punkt braucht das erste Herrenteam der TG Frankenthal am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) im letzten Saisonspiel beim Limburger HC, um in Sachen Klassenerhalt auf der sicheren Seite zu sein. „Wir wollen gewinnen. Auf Unentschieden zu spielen, das geht nicht“, sagt TG-Trainer Can Yurtseven.

 

Drei Mannschaften steigen in dieser Saison aus der Zweiten Liga ab, weil zwei Teams aus der Ersten Bundesliga in die Südgruppe der Zweiten Liga zurück müssen. Der Dürkheimer HC und der SC Charlottenburg stehen als Absteiger in die Regionalliga bereits fest. Erster Anwärter auf den dritten Abstiegsplatz ist der Limburger HC, der aktuell 16 Punkte hat. Um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, müssten die Limburger gegen die Turngemeinde (19 Punkte) gewinnen. Dann könnten sie den HC Ludwigsburg (18) überholen – wenn der seine Partie am Sonntag in Dürkheim verliert. Spielen der DHC und Ludwigsburg unentschieden und verliert die TG, sind die Frankenthaler, Ludwigsburg und Limburg punktgleich. Allerdings weist der Limburger HC (-13) das deutlich schlechtere Torverhältnis gegenüber der TG und Ludwigsburg (jeweils -6) auf.

Bleibt der schwelende Rechtsstreit der TG mit dem SC Frankfurt 1880. Sportlich haben die Frankfurter den direkten Vergleich mit der TG zu Beginn der Rückrunde für sich entscheiden können. Allerdings setzte 1880 einen Spieler ein, der nicht spielberechtigt war (wir berichteten mehrfach). In erster Instanz bekam die TG deshalb die drei Punkte zugesprochen. Die Frankfurter können aber noch gegen die Entscheidung des Bundesschiedsgerichts des Deutschen Hockey-Bundes vorgehen. Verlieren die Frankenthaler die drei Punkte wieder, könnte es im Falle einer Niederlage in Limburg kritisch werden in Sachen Klassenerhalt. Die Einspruchsfrist läuft erst in der kommenden Woche ab, sodass die Frankfurter den Ausgang des letzten Spieltages abwarten können.

Zum Sportlichen: Sowohl die TG Frankenthal als auch der Limburger HC präsentierten sich in der Rückrunde deutlich verbessert. „Die Limburger haben in diesem Jahr auf eigenem Platz noch kein Spiel verloren. Zuletzt unterlagen sie allerdings 1:5 in Frankfurt. Zudem feiern die Gastgeber am Sonntag ihr 95-jähriges Bestehen“, sagt Can Yurtseven. Der TG-Trainer freut sich über jeden Frankenthaler Fan, der sich auf den Weg nach Limburg macht, um das Team zu unterstützen.

Etwas Anspannung und Nervosität habe er bei der Mannschaft schon verspürt, sagt Yurtseven. „Es ist für viele junge Spieler das erste ,Endspiel’, das sie bestreiten.“ Da müsse man schauen, ob sie die Nerven im Griff haben. Wichtig sei, dass in schwierigen Phasen alle füreinander da seien.

Der Trainer hofft, dass seine Mannschaft nach der Spielpause am vergangenen Wochenende schnell wieder in den Wettkampfmodus findet. Zuletzt hatten die Frankenthaler auswärts gegen die Zehlendorfer Wespen und den SC Charlottenburg jeweils Unentschieden gespielt. „In dieser Woche haben wir das Tempo im Training wieder erhöht“, sagt Yurtseven. Offensiv und aggressiv wolle er sein Team agieren lassen, erklärt der Coach. Mehr möchte er von seinem Matchplan aber nicht verraten.

Sicher fehlen wird Johannes Zurke, der sich im letzten Spiel in Charlottenburg den Finger gebrochen hat. Konstantin Hansen ist beruflich verhindert. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Henry Zettler, der sich eine Zerrung zugezogen hat. Er wird heute noch einmal einen Härtetest absolvieren. „Ansonsten sind alle Spieler fit“, so Yurtseven.

Kapitän Timo Schmietenknop sieht zwar eine Anspannung vor der Partie, aber die TG sei ja daran gewöhnt, da es in der Rückrunde quasi in jedem Spiel um viel gegangen sei. Limburg steht für den TG-Kapitän überraschend auf einem Abstiegsplatz. „Ich hätte sie deutlich besser eingestuft.“ In Limburg sei es immer schwer zu gewinnen. Die TG müsse noch einmal 100 Prozent auf den Platz bringen.

Rheinpfalz: Schon wieder kein Tor (11.06.2018)

Sobald die TG-Damen, hier Elisa Haselmaier (grünes Trikot), ihre Angriffe ordentlich aufbauten, hielten sie auch gut mit (Foto: BOLTE)

Hockey: Erstes Damenteam der TG Frankenthal verliert Heimspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter Nürnberger HTC 0:4 – Steigerung in zweiter Halbzeit

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Wieder nichts: Die ersten Damen der TG Frankenthal müssen weiter auf den vierten Saisonsieg in der Feldhockey-Regionalliga Süd warten. Am Samstag mussten sich die Frankenthalerinnen auf eigenem Platz Spitzenreiter Nürnberger HTC 0:4 (0:2) geschlagen geben. Eine Überraschung blieb aus.

 

Der Nürnbergerinnen dominieren die Saison in der Südgruppe der Regionalliga. Der direkte Wiederaufstieg des HTC in die Zweite Bundesliga stand bereits vor dem Spiel gegen die Turngemeinde fest. Die Damen aus der Frankenmetropole haben bislang die maximal mögliche Punkteausbeute geholt. Auch am Samstag blieb das so. Erst vor zwei Wochen waren beide Teams im Hinspiel aufeinandergetroffen. Für die Frankenthalerinnen war es trotz der 0:2-Niederlage in Nürnberg eines ihrer besten Saisonspiele, das angesichts der erarbeiteten Chancen auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können.

„Nürnberg hat uns vor zwei Wochen wohl etwas unterschätzt. Das wollten sie im Rückspiel sicher vermeiden“, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen nach der Partie. Das Spiel seines Teams beschrieb er so: „Phasenweise war von uns gar nichts zu sehen, phasenweise haben wir den Gegner hinten eingeschnürt. Mit einem Punkt war heute aber auch nicht unbedingt zu rechnen.“

Von Beginn an machten die Nürnbergerinnen viel Druck und erarbeiteten sich gute Chancen. TG-Torfrau Nadine Deimling war in der Anfangsphase mehrfach gefordert. Chancenlos war sie in der fünften Minute, als HTC-Kapitänin Katharina Köhler zur Gästeführung einnetzte. Das Spiel fand in der ersten Halbzeit fast nur in der Frankenthaler Hälfte statt. Ihre wenigen Entlastungsangriffe spielte die TG nicht sauber zu Ende.

Hier zeigte sich erneut die große Schwäche der Frankenthalerinnen in dieser Saison: Sie schießen einfach zu wenig Tore. Auch am Samstag gingen sie leer aus. Selbst aus ihren drei Strafecken – eine davon wurde wiederholt – schlugen sie kein Kapital. Nürnberg holte aus drei kurzen Ecken ein Tor heraus. Paula Enzelberger erzielte auf diese Weise das 0:2 (11.).

Nach der Pause machten es die Gastgeberinnen besser. Und sobald sie in Ballbesitz waren und ihre Angriffe ordentlich aufbauten, hielten die TG-Damen auch gut mit. Viel lief dabei über Lea Schopper und Francesca Delarber. Auch Franziska Schwindt machte ein gutes Spiel. Die Tore machten aber weiter nur die Gäste. Erneut Enzelberger (36.) und Inga Kühnel (45.) trafen zum 0:4-Endstand. „Wir haben sehr gut angefangen, unsere Chancenverwertung hätte aber besser sein können“, sagte HTC-Trainer Henry Schneider.

Die ersten Damen der TG Frankenthal stehen mit neun Punkten weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ihr Vorsprung vor Schlusslicht Wacker München beträgt sechs Punkte.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Meyer, Stiefenhöfer, Koppel, Peikert, Kelly Lauer, Kim Lauer, Reither, Schopper, Seemann, Schwindt, Hoffmann, Büffor, Delarber, Stramitzel, Haselmaier

Nürnberger HTC:

Kosmann, Frohmader - Machnik, Felßner, Köhler, Enzelberger, Wehrer, Hoffmann, Linda Müller, Just, Kühnel, Eder, Biermann, Julia Müller, Blumenberg, Lederer, Zunner

Tore:

0:1 Köhler (5.), 0:2 Enzelberger (11., Strafecke), 0:3 Enzelberger (36.), 0:4 Kühnel (45.) - Strafecken:

3/0 - 3/1 - Beste Spielerinnen:

Deimling, Delarber, Schwindt - Machnik, Köhler, Enzelberger, Linda Müller - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Schmitz (Neunkirchen)/Seebacher (Neustadt).

Rheinpfalz: Hockey: TG-Damen treffen auf Spitzenreiter Nürnberg (09.06.2018)

«FRANKENTHAL.» Nach einer Spielpause am vergangenen Wochenende greift das erste Damenteam der TG Frankenthal in der Feldhockey-Regionaliga Süd wieder ins Spielgeschehen ein. Gegner am heutigen Samstag ist um 14.30 Uhr auf dem Jahnplatz Tabellenführer Nürnberger HTC, der den direkten Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga bereits sicher hat.

 

Die Nürnbergerinnen sind das Überfliegerteam dieser Runde. Erst vor zwei Wochen trafen beide Mannschaften im Hinspiel aufeinander. Der HTC gewann 2:0. Chancenlos war die TG in der Partie aber nicht. Auch heute wollen sich die Frankenthalerinnen nicht von vornherein geschlagen geben. „Wir hatten eine intensive Trainingswoche und haben am Samstag endlich mal wieder einen vollen 16er-Kader“, sagt Coach Fridolin Lüschen. Ein bisschen hofft er natürlich darauf, dass die Nürnbergerinnen die Saison schon abgehakt haben und nicht mehr 100 Prozent geben.

Die Marschrichtung für die Turngemeinde ist klar: „Wir wollen uns in den letzten drei Spielen steigern und noch einige Punkte holen“, sagt Lüschen. Die TG-Damen, die bislang nur neun Zähler gesammelt haben, sind inzwischen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Der Vorsprung auf Schlusslicht Wacker München beträgt sechs Zähler. Glück für Frankenthal: Aufgrund der Tabellenkonstellation in den Ligen darüber und darunter steigt diesmal nur ein Team aus der Regionalliga Süd ab. |gnk

Rheinpfalz: Hockey: Schiedsgericht weist SC-Einspruch zurück (09.06.2018)

«Frankenthal.» Das Bundesschiedsgericht des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) hat den Einspruch des Zweitligisten SC Frankfurt 1880 gegen die Entscheidung des zuständigen Ausschusses zurückgewiesen. Das hat TG-Vorsitzender Martin Schuff mitgeteilt. Der Ausschuss hatte das Heimspiel des SC Ende April gegen die TG Frankenthal mit 3:0 für die Turngemeinde gewertet.

 

Hintergrund: Die Frankfurter hatten bei dem Heimspiel Ende April den belgischen Nationalspieler Geoffrey Cosyns eingesetzt. Dieser war im Winter zu den Hessen gewechselt und hätte nach dem 1. Januar 2018 auch nur noch für Frankfurt spielen dürfen. Allerdings war er im Februar noch mal in seiner belgischen Heimat aktiv und damit gemäß der Spielordnung des DHB nicht mehr für Frankfurt in Liga zwei spielberechtigt.

Entsprechend wertete der zuständige Ausschuss des DHB Mitte Mai die Partie des SC Frankfurt 1880 gegen die TG Frankenthal, bei der Cosyns zum Einsatz kam, mit 3:0 für die Turngemeinde. Eigentlich hatten die Hessen das Spiel 2:1 gewonnen.

Ganz durch ist die Sache noch nicht. Das Bundesschiedsgericht ist nicht die letzte Instanz. Rechtskräftig wird das Urteil erst 14 Tage nach der Verkündung – wenn Frankfurt nicht in Revision geht. Für den SC ist noch der Gang vor das Bundesoberschiedsgericht des DHB oder vor ein ordentliches Gericht möglich. Von Frankfurt 1880 war gestern niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. |gnk

Rheinpfalz: Bauer rettet TG Punkt (04.06.2018)

Hockey: Zweitligist spielt 1:1 beim SC Charlottenburg

Von Christian Treptow

«Berlin.» Mit zwei Punkten im Gepäck haben die ersten Herren der TG Frankenthal gestern die Rückreise von Berlin in die Pfalz angetreten. Nach dem 3:3 am Samstag bei den Zehlendorfer Wespen gab es gestern beim SC Charlottenburg ein 1:1 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0). Damit hat die Turngemeinde am letzten Spieltag beim Limburger HC den Verbleib in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga in der eigenen Hand.

 

Nico Bauer, der in der Winterpause aus der Jugend des Mannheimer HC zur TG gewechselt war, rettete den Gästen am Sonntag den zweiten Punkt in der Hauptstadt. Der SC Charlottenburg war in der ersten Minute schon in Führung gegangen. Bauer war in der neunten Minute zum 1:1 zur Stelle. „Danach ging es hoch und runter“, berichtete TG-Coach Can Yurtseven. Es sei eine sehr intensive Partie unter dem Vorzeichen des Abstiegskampfs gewesen. Unterm Strich sei es aber ein leistungsgerechtes Remis gewesen. Dieses Fazit hatte der Übungsleiter auch schon am Samstag nach dem 3:3 seiner Truppe bei den Zehlendorfer Wespen gezogen.

Spielerisch und kämpferisch sei der Auftritt gegen den SC Charlottenburg im Vergleich zum Spiel gegen Zehlendorf aber ein Fortschritt gewesen. „Schade, wir hätten den Klassenerhalt heute schaffen können. Es war eine Abwehrschlacht. Der Gegner ist abgestiegen, wir nicht“, meinte Can Yurtseven.

Die Ausgangssituation für den letzten Spieltag sieht jetzt so aus, dass es die TG Frankenthal in der eigenen Hand hat, den Klassenverbleib zu schaffen. Der SC Charlottenburg und der Dürkheimer HC stehen seit gestern als die ersten beiden Absteiger fest. Allerdings gibt es aufgrund der Absteigerkonstellation in der Ersten Bundesliga in dieser Runde drei Absteiger aus der Südgruppe der Zweiten Bundesliga.

Drittletzter ist derzeit der Limburger HC mit 16 Zählern. Die TG hat aktuell 19 Punkte. Darin eingerechnet sind bereits die drei Punkte, die Frankenthal vom zuständigen Ausschuss des Deutschen Hockey-Bunds zugesprochen bekam, da der SC Frankfurt 1880 Ende April gegen die Pfälzer einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hat. Allerdings läuft hier noch der Einspruch der Hessen gegen diese Entscheidung.

Bleiben die Punkte in Frankenthal, reicht der TG ein Remis am letzten Spieltag (17. Juni, 14 Uhr) beim Limburger HC. „Das ist jetzt die heiße Phase der Saison. Das wird noch mal mental hart, vor allem für die jungen Spieler“, sagte Yurtseven. Positiv sei aber auch gestern gegen Charlottenburg gewesen, dass das Team gezeigt habe, dass es unter Druck bestehen könne. Auch wenn die TG die Punkte aus dem Frankfurt-Spiel wieder abgezogen bekäme, würde ihr zum Abschluss ein Unentschieden reichen, da sie das bessere Torverhältnis hat. Mit in der Verlosung sind aber auch noch der HC Ludwigsburg (18 Punkte) und der HTC Stuttgarter Kickers (19).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TC Blau-Weiss 17 69 : 27 44  
2.   SC Frankfurt 1880 17 60 : 34 37  
3.   TuS Lichterfelde 17 41 : 30 33  
4.   Zehlend. Wespen 17 45 : 37 30  
5.   HTC Stgt. Kickers 17 42 : 37 19  
6.   TG Frankenthal 17 41 : 47 19  
7.   HC Ludwigsburg 17 44 : 50 18  
8.   Limburger HC 17 34 : 47 16  
9.   SC Charlottenburg 17 20 : 45 13  
10.   Dürkheimer HC 17 25 : 67 12

Rheinpfalz: Immer wieder vor und zurück (02.06.2018)

Blick für die Details: Can Yurtseven beim Videostudium. (Foto: BOLTE)

Hockey: Videostudium mit TG-Herrentrainer Can Yurtseven – Zweitligist heute gegen Zehlendorf und morgen gegen Charlottenburg

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Beim Hockey kommt es auf die Details an. Vieles sieht man am Rande des Spielfeldes nicht. Erst auf der Leinwand wird so manches Spielsystem klar. Wir haben uns vor den Spielen der TG Frankenthal in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga heute (16 Uhr) bei den Zehlendorfer Wespen und morgen (12 Uhr) beim SC Charlottenburg mit TG-Coach Can Yurtseven zum Videostudium getroffen.

 

Die Spieler auf der Leinwand in der Kabine der TG Frankenthal rennen schnell vor und im nächsten Moment wieder schnell zurück. Can Yurtseven, Coach der ersten Herren, lässt die Szenen, die der Beamer auf die Leinwand wirft, immer wieder vor- und zurücklaufen. Das Studium von Videosequenzen gehört genauso zur Vorbereitung auf die Spiele seiner Mannschaft wie Eckentraining.

Mehrere Stunden verwendet er pro Gegner für das Videostudium. Auf einer Plattform im Internet stehen den Trainern die Filme von den Spielen der Zweiten Feldhockey-Bundesliga zur Verfügung. Entscheidend ist: „Hilft uns das, was wir sehen?“, fragt Yurtseven. Denn: Die Teams passen ihre Strategien den jeweiligen Gegnern an. Für das anstehende Wochenende hat Yurtseven die Partie der Zehlendorfer Wespen gegen Blau-Weiss Berlin ausgesucht.

Er spult vor. „Blau-Weiss spielt in der Phase Raumdeckung. Das bringt mir nichts“, erläutert Yurtseven. Denn die TG bevorzugt Manndeckung. Das Verhalten der Wespen ist in dieser Phase also nicht aussagekräftig. Interessanter wird’s, als die Wespen in der Verteidigung sind – mit Manndeckung und breit aufgestellten Außenstürmern.

Auf die Details komme es an, betont Yurtseven. Er bewegt den Mauszeiger auf einen Spieler im weißen Wespen-Trikot. „Das ist der freie Innenverteidiger“, erklärt der Trainer. Dessen Aufgabe ist es, für die Mannschaft in der Defensive Überzahl auf der Ballseite zu schaffen. Yurtseven schaut, wie sich der Spieler in welcher Situation bewegt.

Und der Trainer zieht daraus Schlüsse. Mit welcher Spielform kann er das System des Gegners am besten aushebeln? Das bestimmt dann den Trainingsinhalt der kommenden Tage. Später werde es noch detailreicher, erklärt Yurtseven. Er schneidet die entsprechenden Sequenzen hintereinander und zeigt sie dann seiner Mannschaft. „Der eine mag Videoanalyse mehr, der andere weniger“, sagt er und lächelt.

„Diese Szene spielt Blau-Weiss schlecht aus“, erläutert Yurtseven und deutet wieder auf die Leinwand. Der freie Innenverteidiger der Wespen bleibt auf der linken Seite – und Blau-Weiss spielt den Ball genau dorthin. „Wir müssen akribisch Videostudium betreiben, weil wir technisch nicht so gut sind, wie zum Beispiel Blau-Weiss Berlin“, betont Yurtseven.

Da kann es schon mal vorkommen, dass er 40 Szenen aus dem Aufbauspiel einer Mannschaft hintereinanderschneidet. Überzahl, Unterzahl, Freischläge, Lange Ecken, Strafecken – über all das führt der Übungsleiter Buch. Darin könnte man finden, über welche Seite welches Team mit welcher Taktik bevorzugt in den gegnerischen Kreis kommen will.

Auf der Leinwand haben die Wespen eine Strafecke. Der Ball wird extrem hart vors Tor gebracht. „Zum Stecher“, sagt Yurtseven und führt den Mauszeiger zu einem Spieler, der knapp nicht an den Ball gekommen ist. „Für diese Variante müsste ich mir dann was überlegen.“

Der größte Fehler, den man aber machen könne, sei, zu viel auf den Gegner zu achten, führt Yurtseven weiter aus. „Die wichtigsten Punkte muss man bei sich selbst finden.“ Entscheidend sei, das auf dem Video Gesehene ins Spiel zu übertragen. Deckt ein Team im Mittelfeld aggressiver, würde im Training Ballannahme unter Druck auf dem Plan stehen.

„Es sind Kleinigkeiten. Aber die können einen riesen Unterschied machen“, sagt Can Yurtseven. Am Sonntagabend wird er wissen, ob er aus dem Videostudium für das Wochenende die richtigen Schlüsse gezogen hat. Verzichten muss er in Berlin auf Manuel Eck (Reizung im Knie). Torwart Jonathan Adams ist verletzt und wird ebenso in der Hauptstadt fehlen wie Volker Schwindt (Studium).

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: Zehlendorfer Wespen und SC Charlottenburg (02.06.2018)

Von allen Sorgen frei sind auf Platz vier der Südgruppe die Zehlendorfer Wespen . Trainer Bernd Rannoch beklagt im RHEINPFALZ-Gespräch sieben Verletzte. „Wir wollen aber die Saison ganz normal zu Ende spielen. Wir gehen das an, als wäre es der zweite Spieltag“, betont er. Heißt: Geschenke für die vom Abstieg bedrohten Teams gibt’s nicht. Die Verletzungssorgen geben aber auch die Chance, A-Jugendliche an den Kader heranzuführen. „Und die machen sich echt gut“, sagt Rannoch. Die Steigerung der TG kommt für ihn nicht überraschend. „Die TG gehört da unten nicht hin.“

Etwas düsterer ist die Lage beim Tabellenschlusslicht SC Charlottenburg . „Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Co-Trainer Sascha Kolletzky . Aber mit neun Punkten ist der Klassenerhalt schon weit weg. „Wir müssen alles gewinnen und darauf vertrauen, dass die anderen Mannschaften für uns spielen“, beschreibt Kolletzky die Situation. Natürlich hat man auch in der Hauptstadt die Leistungssteigerung der Turngemeinde in den vergangenen Wochen registriert. Er geht davon aus, dass die TG nicht mehr groß in Bedrängnis kommt, was den Kampf um die Ligazugehörigkeit anbelangt. |tc

Rheinpfalz: Leistungsgerechtes Unentschieden (28.05.2018)

Der Ausgleich für die TG ist unterwegs: Henry Zettler nimmt Maß. (Foto: BOLTE)

Hockey: Feld-Zweitligist TG Frankenthal trennt sich vom HTC Stuttgarter Kickers 1:1 – Zettler trifft für TG

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal ist nach dem Wochenende seit vier Spielen ungeschlagen. Nach dem 4:3-Sieg beim HC Ludwigsburg am Samstag gab es gestern im Heimspiel gegen den HTC Stuttgarter Kickers ein leistungsgerechtes 1:1 (0:0, 0:0, 0:1, 1:0).

 

Es war das letzte Heimspiel in dieser Saison für die Turngemeinde. Und in diesem legten beide Teams von Anfang an trotz hoher Temperaturen ein hohes Tempo vor. Die Turngemeinde knüpfte an die guten Leistungen vom vergangenen Heim-Wochenende gegen Lichterfelde und Blau-Weiss Berlin an. Das Team von Trainer Can Yurtseven war von Anfang an um Spielkontrolle bemüht, hatte auch mehr Ballbesitz. Die Gäste hingegen lauerten auf Ballverluste der TG und suchten ihr Heil in Kontern.

Gefährlich wurde aus dieser Konstellation heraus im ersten Viertel keines der beiden Teams. Viel spielte sich zwischen den Viertellinien ab. „Wir haben uns immer wieder die Zähne an der Stuttgarter Defensive ausgebissen“, sagte TG-Trainer Can Yurtseven. Den ersten Warnschuss gaben die Schwaben ab (16.). Die beste Chance der Gastgeber vergab Volker Schwindt, als er ein Zuspiel des agilen Timo Schmietenknop am langen Pfosten nicht über die Linie drücken konnte (25.).

Wie nah Freud und Leid beieinander liegen können, erfuhr die TG in der 39. Minute. Marius Haber versenkte die zweite Strafecke der Gastgeber zum 1:0 – dachten alle. Doch der Treffer wurde nicht gegeben, da die Hereingabe innerhalb des Schusskreises gestoppt worden war. Mitten hinein in den nur langsam ausklingenden Frankenthaler Jubel konterten die Kickers eiskalt – und Philipp Großer traf zum 0:1. „Wir bekommen aus dem Nichts das 0:1. Der Pfiff bei der Ecke kam aus meiner Sicht etwas spät. Der Konter war aber gut ausgespielt“, beschrieb Can Yurtseven die Szene.

Doch seine Mannschaft ging auch gestern nicht mit leeren Händen vom Platz. Sie spielte weiter engagiert nach vorne und verdiente sich dadurch den einen Zähler, den Henry Zettler sicherte. Zettler, der schon am Samstag gegen Ludwigsburg doppelt getroffen hatte, versenkte die sechste Frankenthaler Ecke zum 1:1 (54.)

Damit konnten am Ende alle leben, so richtig zufrieden waren aber beide Seiten nicht. Kickers-Coach Thorben Wegener hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Da es aber diesmal drei Absteiger geben wird, sind auch die Kickers noch weiter im Kampf um den Klassenverbleib dabei.

TG-Spieler Volker Schwindt befand, dass „wir froh sein können, wieder vier Punkte geholt zu haben“. Die TG habe den Kampf angenommen und alles in die Waagschale geworfen. Der Wille sei da. „Jeder weiß, um was es geht.“

Am kommenden Wochenende ist die TG zweimal in Berlin gefordert – am Samstag bei den Zehlendorfer Wespen, am Sonntag beim SC Charlottenburg. „Wir brauchen in Berlin mindestens vier Punkte“, gab Can Yurtseven gestern schon mal das Ziel vor. Gut möglich aber, dass sich erst am 17. Juni entscheidet, wer runter muss. Zum Saisonfinale muss die Turngemeinde dann beim Limburger HC antreten.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger (König) - Beck, Beringer, Eck, Frank, Fuchs, Haber, Hansen, Kohlmann, Lüschen, Reinhard, Schmietenknop, Schneider, Schwindt, Zettler, Zurke

HTC Stuttgarter Kickers:

Kleikemper (Kirchhofs) - Auch, Boomes, Brandenstein, Butt, Epple, Großer, Heller, Keller, Klutke, Meier, Pätzmann, Pfeiffer, Riemann, Wüterich, Ziemssen

Tore:

0:1 Großer (39.), 1:1 Zettler (54., Strafecke) - Strafecken:

6/1 - 1/0 - Grüne Karten:

Wüterich, Riemann - Beste Spieler:

Schwindt, Schmietenknop, Haber - Kleikemper, Brandenstein, Großer - Schiedsrichter:

Heisig (Mannheim)/Pazos-Nieto (Frankfurt).

Rheinpfalz: Flaute vor dem Tor (28.05.2018)

Die TG-Damen, hier Janine Meyer (links) mit HG-Spielerin Lena Groß, agieren oft zu hektisch. (Foto: BOLTE)

Hockey: TG-Damen unterliegen Nürnberger Teams

Von Frank Geller

«Frankenthal/Nürnberg.» Die ersten Damen der TG Frankenthal haben ein Problem: Sie treffen derzeit das Tor nicht. Das zeigte sich auch am fränkischen Wochenende wieder. Am Samstag mussten sich die Frankenthalerinnen zu Hause der HG Nürnberg 0:4 (0:2) geschlagen geben, gestern unterlagen sie auswärts Regionalliga-Spitzenreiter Nürnberger HTC 0:2 (0:1).

 

Im Heimspiel am Samstag präsentierten sich die Gäste der Turngemeinde in der Anfangsphase als das sicherere Team. Die HG kombinierte besser und nutzte die Räume, die ihnen die TG-Damen ließen. Die Folge waren zwei frühe Gästetore durch Hanna Boucsein-Jäger (5.) und Jenni Bickel (9.). Pech hatten die Frankenthalerinnen, als sich Francesca Delarber wenig später im Nürnberger Schusskreis durchsetzte und den Ball ins Tor schob. Weil sie dabei gefoult wurde, hätten die Schiedsrichter auf Vorteil entscheiden können oder einen Siebenmeter geben müssen. Stattdessen gab es eine Strafecke für die TG, die nicht verwertet wurde.

Eine weitere gute Gelegenheit, der Partie eine Wendung zu geben, hatte Esther Peikert in der 26. Minute. Nach einem Foul an TG-Stürmerin Kim Lauer, die am Samstag nach langer Verletzungspause ihr erstes Spiel bestritt, verschoss Peikert einen Siebenmeter. „Da hatten wir Glück“, bekannte Nürnbergs Trainer Niklas Raum. „Wenn Frankenthal das 1:2 gemacht hätte, hätte es für uns noch mal gefährlich werden können.“

Beide Situationen zeigten, dass die Gäste hinten anfällig waren, sobald sie unter Druck gerieten. Die Frankenthalerinnen gestalteten ihre Angriffe jedoch oft zu hektisch. Oft rückte auch die Mannschaft nicht schnell genug auf, sodass die ballführende Spielerin keinen Abnehmer fand und sich festlief. Dennoch war in der zweiten Hälfte aufseiten der TG eine Leistungssteigerung zu verzeichnen. Die HG Nürnberg erwies sich aber als das effizientere Team. Boucsein-Jäger (43.) und Marie Auer (61.) sorgten für den 0:4-Endstand. Einen Schreckmoment erlebten die TG-Damen in der Schlussphase, als eine Nürnbergerin in Katharina Koppel lief. Die Verteidigerin erlitt eine Gehirnerschütterung und musste im Krankenhaus behandelt werden. „Wir waren keine vier Tore schlechter als Nürnberg. Wenn uns in der ersten Halbzeit der Anschluss gelungen wäre, hätte das Spiel auch anders ausgehen können“, sagte Hans Damm, der die TG-Trainer Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop vertrat. „Die Nürnbergerinnen waren im Kreis besser. Das hat letztlich den Unterschied gemacht.“

Eine klare Leistungssteigerung machte Lisa Stiefenhöfer im gestrigen Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Nürnberger HTC aus. „Wir haben gut verteidigt und auch mutig nach vorne gespielt“, sagte die TG-Kapitänin nach der Partie. „Die Nürnbergerinnen haben uns wohl etwas unterschätzt. Leider haben wir wieder aus unseren Chancen nichts gemacht.“ Die zwei Gegentore seien unglücklich gewesen. Der HTC traf in der ersten Halbzeit im Nachschuss nach einer Strafecke zum 0:1 aus TG-Sicht. „Kurz nach der Pause wurden wir dann ausgekontert“, berichtete Stiefenhöfer. Auch nach dem 0:2 habe man sich noch Chancen erarbeitet, aber das gegnerische Tor nicht getroffen.

2. Damen der TG Frankenthal gewinnen in Mainz (26.05.2018)

Mit dem 2:0 Auswärtserfolg am vergangenen Samstag beim TSV Schott Mainz 2 setzt das Team von Bernd Lauer seine Erfolgsserie fort und bleibt im Jahr 2018 weiterhin ungeschlagen. Es war ein sehr gutes Verbandsligaspiel zweier starker Mannschaften.

Beim Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt dauerte es anfangs ein paar Minuten, dann hatte man die Partie aber erst mal im Griff. Bereits nach 10 Minuten schoss Julia Sabasch per Siebenmeter ihre Farben in Front, nur 2 Minuten später ließ Isabell Fuhrmann das 2:0 folgen. Auch in der Folge blieben die Frankenthaler Damen spielbestimmend, gingen ein hohes Tempo und erspielten sich mit teils sehenswerten Kombinationen etliche weitere Torchancen. Doch leider schafften sie es nicht, sich für diese, vielleicht beste Halbzeit in dieser Feldsaison, entsprechend zu belohnen. Bis zur Pause gelang ihnen trotz bester Möglichkeiten kein weiterer Treffer mehr.

Mit Beginn der 2. Halbzeit war den Gastgebern sofort anzumerken, dass sie dieses Spiel noch nicht aufgegeben hatten. Zwar hatten die Damen der TG gleich die Riesenchance, den dritten Treffer nachzulegen, scheiterten aber an der gut reagierenden Mainzer Torfrau. Danach aber übernahmen die Hausherrinnen das Zepter. Die Frankenthalerinnen mussten nun ihrem hohen Tempo aus der ersten Hälfte Tribut zollen. Immer weniger gelang es ihnen, durch eigene Vorstöße für Entlastung zu sorgen. Der Druck der Gastgeber wurde immer größer, es entwickelte sich nun zu einer einzigen Abwehrschlacht für die TG. Doch obwohl deren Kräfte immer weiter schwanden, stemmten sie sich mit großem Kampf und Einsatz dagegen. Und da man in der ein oder anderen Situation auch das nötige Glück auf seiner Seite hatte, schafften sie es, diesen Vorsprung über die Zeit zu retten. Ein Sieg, zu dem jede einzelne Spielerin der TG mit einer starken individuellen Leistung beigetragen hatte. Entsprechend zufrieden war Coach B. Lauer danach natürlich mit seinem Team.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Anika Gräf, Elena Kohlmann, Victoria Fessler, Paulina Fitz, Isabell Fuhrmann, Sarah Gabauer, Sylvia Hopf, Theresa Koppel, Kelly Lauer, Julia Sabasch, Ira Schütze, Franziska Schwindt, Elena Stang und Hanna Wind

Rheinpfalz: Nachlegen! (26.05.2018)

«Frankenthal.» Mit dem Vier-Punkte-Wochenende gegen den TuS Lichterfelde und den TC Blau-Weiss Berlin hat Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Jetzt heißt es: Nachlegen! Heute (16 Uhr) ist das Team von Trainer Can Yurtseven beim HC Ludwigsburg gefordert. Morgen (13 Uhr) empfängt die TG auf dem Jahnplatz den HTC Stuttgarter Kickers.

 

Die Stimmung im Team sei schon vor dem Wochenende gegen die Berliner Teams Lichterfelde und Blau-Weiss gut gewesen, berichtet Can Yurtseven. Von daher habe er keine große Veränderung in Sachen Stimmung innerhalb der Mannschaft festgestellt, sagt der Coach. „Es ist jetzt nicht so, dass alle doppelt gut drauf sind.“

Zu allzu großen Freudensprüngen besteht auch noch kein Grund. Die Turngemeinde hat sich zwar durch die vier Punkte etwas Luft verschafft. Auf der sicheren Seite ist sie aber noch lange nicht. Im Gegenteil. Vieles spricht dafür, dass es bis zum letzten Spieltag eng bleibt im Kampf um den Verbleib in der Südgruppe der Zweiten Bundesliga. Den Letzten, Charlottenburg, und den Fünften, Stuttgart, trennen gerade mal sieben Punkte.

„Wir sind noch voll im Kampf gegen den Abstieg“, sagt Can Yurtseven entsprechend. Und der geht heute und morgen in die nächsten Runden. Zunächst steht heute Nachmittag das Spiel in Ludwigsburg an. „Das wird eine große Herausforderung“, meint Yurtseven. Denn der HCL sei sehr heimstark, die Stimmung oft hitzig. Da müssten vor allem seine jungen Spieler kühlen Kopf bewahren. „Das ist noch Neuland für sie.“ Auch der Platz sei nicht gerade gut geeignet für Hockey. „Der ist sehr holprig. Da wird es viele technische Fehler geben“, beschreibt Can Yurtseven das Geläuf. Und dann sei da auch noch die Raumdeckung der Gastgeber, die seine Truppe knacken müsse. Schlenzer seien da ein probates Mittel. „Aber das Spiel der Ludwigsburger ist darauf ausgerichtet.“

Während der TG-Trainer Ludwigsburg etwas stärker als seine Mannschaft einschätzt, sieht er die TG mit dem HTC Stuttgarter Kickers auf einem Niveau. „Die Kickers liegen uns eher“, meint der Übungsleiter. Stuttgart sei eine Mannschaft, die aus wenig viel mache. „Und die Mannschaft ist etwas reifer als wir.“

Gegen Ludwigsburg muss die Turngemeinde auf Marius Haber (krank) verzichten. Sven Beringer und Alexander Cunningham (beide Schule) fallen ebenso aus, sagt Can Yurtseven. Lauritz Fuchs sei verletzt. Bei ihm entscheide es sich am Spieltag, ob er zum Schläger greifen könne. Keine Option für das Wochenende ist Torwart Jonathan Adams, der gegen Blau-Weiss Berlin stark gehalten hat. Er ist verletzt. Daher steht Oliver Scharfenberger, der beim 4:3-Sieg gegen Lichterfelde im Kasten war, nach derzeitigem Stand in beiden Spielen zwischen den Pfosten. „Beide haben gut gehalten. Ich hoffe, dass Olli sich noch steigert“, sagt der Trainer.

Für Marius Haber rückt heute Sebastian Firsching in den Kader. Nico Bauer spielt anstelle von Sven Beringer. Letzterer ist am Sonntag wieder eine Option. Gegen Stuttgart könnten auch Dominik Seel und Simon Hayn in den Kader kommen. „Ansonsten müssen wir auch mal schauen, wie es mit den Kräften am Sonntag aussieht“, sagt Yurtseven.

Nur kurz ein Thema sei die Entscheidung am Grünen Tisch wegen des Frankfurt-Spiels gewesen. Solange da nichts fix ist, rechnet Can Yurtseven auch nicht mit den Punkten.

Frankfurter Einspruch

Rheinpfalz: Frankfurter Einspruch (26.05.2018)

Hockey: Rechtsstreit um Spielwertung geht vor Bundesschiedsgericht weiter

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Der SC Frankfurt 1880 hat Einspruch gegen die Entscheidung des zuständigen Ausschusses des Deutschen Hockey-Bunds (DHB) eingelegt. Das hat TG-Vorsitzender Martin Schuff mitgeteilt. Der Ausschuss hatte das Heimspiel des SC Ende April gegen die TG Frankenthal mit 3:0 für die Turngemeinde gewertet.

 

Hintergrund: Die Frankfurter hatten bei dem Heimspiel Ende April den belgischen Nationalspieler Geoffroy Cosyns eingesetzt. Dieser war im Winter zu den Hessen gewechselt und hätte nach dem 1. Januar 2018 auch nur noch für Frankfurt spielen dürfen. Allerdings war er im Februar noch mal in seiner belgischen Heimat aktiv und somit gemäß der Spielordnung des DHB nicht mehr für Frankfurt in Liga zwei spielberechtigt.

Entsprechend wertete der zuständige Ausschuss des DHB vergangene Woche die Partie des SC Frankfurt 1880 gegen die TG Frankenthal, bei der Cosyns zum Einsatz kam, mit 3:0 für die TG. Eigentlich hatten die Hessen das Spiel mit 2:1 gewonnen. Betroffen von dem Entscheid des Ausschusses sind drei Partien: Außer dem Spiel des SC gegen Frankenthal sind das noch der 7:2-Sieg gegen Lichterfelde und die 0:2-Niederlage gegen Blau-Weiss Berlin. Laut Martin Schuff hat die Turngemeinde bis 30. Mai Zeit, zu dem Einspruch der Frankfurter Stellung zu nehmen. Der Fall wird nun vor dem Bundesschiedsgericht des DHB erneut verhandelt.

Nach RHEINPFALZ-Informationen hat der SC Frankfurt als Begründung für seinen Einspruch zwei Punkte ins Feld geführt. Zum einen stützt sich die Argumentation auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des belgischen Hockeyverbands, dass Cosyns spielberechtigt war. Zum anderen beruft sich der SC wohl auf einen Passus in der Spielordnung, nach dem eine ausgestellte Spielberechtigung nicht mehr entzogen werden darf.

TG-Chef Martin Schuff sieht auch diesem Verfahren „sportlich gelassen“ entgegen, wie er sagt. Er betont aber auch: „Ich gewinne lieber auf dem Platz, als am Grünen Tisch.“ Er macht noch mal klar, dass er dem SC Frankfurt in der Causa Cosyns keine Absicht unterstellt. „Aber Regeln sind Regeln.“ Wie der TG-Vorsitzende weiter ausführt, ist der Verein mittlerweile auch auf der Suche nach einem Rechtsbeistand in diesem Fall fündig geworden. Rechtsanwalt Felix Theobald, ehemaliger Leiter der Hockeyabteilung, vertritt die TG.

Peter Heink, stellvertretender Vorsitzender des Bundesschiedsgerichts des DHB, bestätigt im Gespräch mit der RHEINPFALZ, dass der SC Einspruch erhoben hat. Er betont, dass man „relativ zügig“ zu einer Entscheidung kommen will, da diese relevant für den laufenden Spielbetrieb sei. Das Bundesschiedsgericht sei auch nicht die letzte Instanz. Sollte eine der Parteien nicht mit dem Ausgang zufrieden sein, sei noch der Gang vors Bundesoberschiedsgericht oder vor ein ordentliches Gericht möglich.

Vom SC Frankfurt 1880 war gestern niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HC Ludwigsburg und HTC Stuttgarter Kickers (26.05.2018)

„Wir sind voll heiß drauf, das Spiel zu gewinnen“, betont Ludwigsburgs Coach Daniel Weißer . Dass die Turngemeinde drei Punkte am Grünen Tisch bekommen habe, sei noch mal zusätzliche Motivation. Natürlich hat er auch die Leistungssteigerung der TG vor zwei Wochen registriert. „Die TG hat bis dahin viele Spiele knapp verloren. Das konnte ja nicht immer so laufen“, meint er. Von Stuttgart (Fünfter) bis Dürkheim (Neunter) könne jeder jeden schlagen. Sein Team habe in den vergangenen Jahren immer souverän agiert. „Jetzt sind wir im Kampf gegen den Abstieg, und die Situation haben wir angenommen“, sagt Weißer, dem Eckenschütze Michael Josek fehlt.

„Wir hätten zwar gerne ein paar Punkte mehr auf dem Konto, aber insgesamt bin ich zufrieden“, sagt Thorben Wegener, Coach des HTC Stuttgarter Kickers , zum Auftreten seines Teams in der Rückrunde. Sein Team hat aktuell mit 16 Punkten die beste Ausgangssituation im Kampf um den Klassenverbleib. Bei den Schwaben freue man sich auf die Partie am Sonntag. Gleichwohl werde es ein schweres Spiel. Dass die TG jedes Team schlagen kann, habe sie gegen Lichterfelde gezeigt. Die Kickers sind laut Wegener komplett. |tc

Rheinpfalz: Drei Zähler für die TG (18.05.2018)

Hockey: Zweitligist Frankenthal bekommt am Grünen Tisch Punkte zugesprochen

Von Christian Treptow

und Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal bekommt am Grünen Tisch drei Punkte zugesprochen. Diese Entscheidung hat gestern der zuständige Ausschuss des Deutschen Hockey-Bunds (DHB) gefällt. Der SC Frankfurt 1880 hat in der Partie gegen Frankenthal am 28. April einen Spieler eingesetzt, der nicht spielberechtigt war. Frankfurt kann gegen die Entscheidung noch Einspruch einlegen.

 

Die Turngemeinde hatte gegen die Wertung der Begegnung Einspruch eingelegt. Wie berichtet, hatten die Hessen den belgischen Nationalspieler Geoffroy Cosyns eingesetzt. Dieser war im Winter zum SC Frankfurt gewechselt, hat aber im Februar noch ein Spiel in seiner belgischen Heimat bestritten. Das hätte er den Statuten zufolge nicht machen dürfen. Stichtag war der 1. Januar 2018. Danach hätte der belgische Nationalspieler nur noch für die Frankfurter auflaufen dürfen.

Frank Selzer, Vorsitzender des Ausschusses, erklärte gestern im Gespräch mit der RHEINPFALZ, dass die Partie vom 28. April jetzt mit 3:0 für Frankenthal gewertet wird. Ursprünglich hatte Frankfurt 2:1 gewonnen. Das Urteil betrifft Selzer zufolge auch nicht nur diese eine Begegnung. So werden dem Ausschussvorsitzenden zufolge auch die Partien der Frankfurter gegen den TuS Lichterfelde und den TC Blau-Weiss Berlin, in denen Geoffroy Cosyns eingesetzt worden war, jeweils mit 0:3 gewertet. Das Spiel gegen Lichterfelde hatte Frankfurt 7:2 gewonnen, die Partie gegen Blau-Weiss Berlin ging 0:2 verloren.

Das Urteil, das der TG Frankenthal drei wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenverbleib bescheren würde, ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der SC Frankfurt 1880 hat laut Frank Selzer jetzt zwei Wochen Zeit, dagegen beim Bundesschiedsgericht Einspruch einzulegen. Sollte auch das zuungunsten der Hessen urteilen, bliebe dem SC noch der Gang vor das Bundesoberschiedsgericht als letzte Instanz.

„Die drei Punkte würden uns natürlich gut tun“, sagte gestern TG-Vorsitzender Martin Schuff. Am Ende könnten sie das Zünglein an der Waage sein, wenn es um den Klassenerhalt geht. „Mir wäre es aber lieber, wenn wir die Partie gegen Frankfurt aus eigener Kraft auf dem Spielfeld gewonnen hätten anstatt am Grünen Tisch“, betonte Schuff.

Die klare Leistungssteigerung der TG-Herren am vergangenen Wochenende – die Frankenthaler besserten durch einen 4:3-Sieg am Samstag gegen den TuS Lichterfelde und ein 1:1 am Sonntag gegen Tabellenführer TC Blau-Weiss Berlin ihr Punktekonto auf – stimmten ihn aber zuversichtlich, dass der Klassenerhalt auch sportlich gelingen kann. Er hoffe, dass die Mannschaft in den nächsten Spielen genug Punkte sammelt, sodass es am Ende nicht auf die Zähler aus dem Frankfurt-Spiel ankommen wird.

Rheinpfalz: Fränkisches Wochenende (25.05.2018)

Rückt vom Mittelfeld in den Sturm der TG-Damen: Francesca Delarber (rechts), hier im Spiel gegen Hanau. (Foto: BOLTE)

Hockey: TG-Damen in Regionalliga gegen starke Nürnberger Teams

Von Frank Geller

«Frankenthal.»Die ersten Damen der TG Frankenthal brauchen in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd dringend Punkte. Nach dem spielfreien Pfingstwochenende stehen die Partien gegen die zwei stärksten Teams der Liga auf dem Programm. Am Samstag, 14.30 Uhr, ist der Tabellendritte HG Nürnberg auf dem Jahnplatz zu Gast. Am Sonntag, 11 Uhr, trifft die TG auswärts auf Spitzenreiter Nürnberger HTC.

 

„Das wird ein schweres Wochenende für uns“, sagt TG-Trainer Fridolin Lüschen. Gegen Tabellenführer HTC Nürnberg, der in der gesamten Runde noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat, rechnet er sich kaum Chancen aus. Der Kader des Zweitligaabsteigers, der den direkten Wiederaufstieg anpeilt, sei sehr stark. Hoffnungen auf drei Punkte macht er sich dagegen im Heimspiel am Samstag gegen die HG Nürnberg, die als Dritter zwei Spiele weniger absolviert hat als der derzeitige Zweite SB Rosenheim. „Ich denke schon, dass wir da eine Chance haben“, sagt Lüschen.

Um zu gewinnen, oder wenigstens einen Punkt einzufahren, müsse sein Team allerdings anders auftreten als bei der jüngsten 2:4-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den 1. Hanauer THC. „Mit dem Pressing der Hanauerinnen sind wir nicht zurechtgekommen. Aus dem Spiel heraus haben wir so gut wie keine Chancen kreiert“, erinnert sich Lüschen. „Gegen die HG Nürnberg müssen wir von Anfang an ruhig und konzentriert spielen, dann passieren uns auch nicht so viele Fehler wie gegen Hanau.“

In einem Vorbereitungsspiel auf die Saison Anfang April habe man die HG besiegt. Das stimmt Lüschen zuversichtlich. Damals sei man allerdings personell besser aufgestellt gewesen. „Uns fehlen derzeit viele Leistungsträgerinnen, das macht es nicht einfacher“, meint der Coach. Besserung sei nicht in Sicht. Für die Langzeitverletzten Sophia Magura, Katja Happersberger und Anna Mees sei die Saison wohl gelaufen.

Ein Lichtblick ist immerhin die Rückkehr von Stürmerin Kim Lauer. Sie konnte wegen einer schweren Fingerverletzung fünf Wochen lang keinen Sport treiben und hat noch Trainingsrückstand. Eine Umstellung will der Übungsleiter im Sturm vornehmen: Francesca Delarber soll vom Mittelfeld in den Angriff rücken. Dies habe bei einem Testspiel gegen die technisch starke vereinseigene weibliche B-Jugend unter der Woche sehr gut funktioniert. „Francesca kann sich vorne durchbeißen und bringt auch den Ball aufs Tor“, sagt Lüschen.

Da es voraussichtlich wieder zwei Absteiger geben wird, müssen die TG-Damen auf der Hut sein. Sie haben in neun Saisonspielen erst neun Zähler gesammelt und sind als Sechster punktgleich mit dem Vorletzten TSV Schott Mainz. „Am Tabellenende geht es derzeit sehr eng zu. Wir brauchen dringend Punkte“, betont Lüschen.

Gegen die beiden Nürnberger Mannschaften müssen die Frankenthalerinnen ohne ihre beiden Trainer auskommen. Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop sind am Samstag und Sonntag für die ersten Herren der Turngemeinde im Einsatz. Möglicherweise wird Bernd Lauer, Coach des zweiten Damenteams der TG, wieder als Betreuer einspringen.

Rheinpfalz: TG hofft auf Punkte am Grünen Tisch (16.05.2018)

Von Christian Treptow

«Frankenthal/Frankfurt.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal bekommt im Kampf um den Klassenverbleib möglicherweise drei Punkte am Grünen Tisch zugesprochen. Der SC Frankfurt 80 hat bei der Partie am 28. April den Belgier Geoffroy Cosyns eingesetzt. Dieser ist offenbar nicht spielberechtigt gewesen.

 

Der belgische Nationalspieler ist im Winter zu den Hessen gestoßen, hat aber im Februar offenbar noch in seiner Heimat gespielt. Das hätte er den Statuten zufolge nicht dürfen. Martin Schuff, Vorsitzender der TG, nennt als Stichtag den 1. Januar 2018. Danach hätte Cosyns nur noch für die Hessen auflaufen dürfen.

„Wir haben daher am Sonntag per E-Mail Einspruch gegen die Wertung der Partie eingelegt“, berichtete Schuff gestern im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Ein Einspruch muss laut Schuff vier Wochen nach der Partie und sofort nach Bekanntwerden beim zuständigen Ausschuss des Deutschen Hockey-Bundes eingelegt werden. „Diese Fristen haben wir eingehalten.“

Eine Entscheidung über den Einspruch müsse innerhalb von vier Wochen nach Bekanntwerden getroffen werden. Doch so lange muss sich die TG offenbar nicht gedulden. Laut Frank Selzer, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für alle Bundesligen, hat der SC Frankfurt 1880 bis morgen Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Er geht davon aus, dass dann auch gleich eine Entscheidung getroffen wird. „Der Sachverhalt ist inzwischen unstrittig“, sagt Selzer. Der SC Frankfurt habe die fragliche Partie in Belgien, in der Cosyns gespielt haben soll, zugegeben. Parallel zum Einspruch der TG sei aber auch dem zuständigen Staffelleiter der Vorgang aufgefallen, erläutert Selzer.

„Das mit dem Einsatz in Belgien stimmt“, bestätigt Frankfurts Trainer Nicklas Benecke im RHEINPFALZ-Gespräch. Der Verein habe davon auch gewusst. „Allerdings kannten wir den entsprechenden Paragrafen in der Spielordnung nicht“, sagt Benecke.

Der Frankfurter Übungsleiter hofft dennoch auf Milde vonseiten der Sportgerichtsbarkeit. Er sieht in diesem Fall die alleinige Schuld nicht nur beim Verein. Da gebe es viele Baustellen, meint Benecke. Auch dem Staffelleiter und der betreffenden Stelle, die den Spielerpass ausgestellt hat, hätte das auffallen können. Und auch der belgische Hockeyverband hätte die Frankfurter nach Beneckes Ansicht da informieren können. Insofern hofft der Coach, dass der SC die Punkte, die er in den Partien gesammelt hat, in denen der Belgier mitgespielt hat, behalten darf.

Der SC hat Geoffroy Cosyns laut Nicklas Benecke in drei Partien ein gesetzt: beim 7:2-Sieg beim TuS Lichterfelde, beim 2:1-Heimsieg gegen die TG Frankenthal und bei der 0:2-Niederlage beim TC Blau-Weiss Berlin. Cosyns laufe mittlerweile nicht mehr für Frankfurt auf.

Bei der Turngemeinde hofft man dagegen auf einen Sieg am Grünen Tisch. „Dann würde die Partie mit 3:0 für Frankenthal gewertet werden“, sagt Martin Schuff. Das wären drei Punkte, die der TG im Kampf um den Klassenverbleib helfen würden.

Rheinpfalz: TG-Herren überraschen mit 1:1 gegen Spitzenreiter (14.05.2018)

TG-Kapitain Timo Schmietenknop (links), hier mit Blau-Weiss-Spieler Luis Gill, sorgte nach einer Strafecke für den verdienten Ausgleich. (Foto: BOLTE)

Hockey: Frankenthaler Zweitligist sichert sich nach 4:3-Erfolg über TuS Lichterfelde einen Punkt gegen den Topfavoriten TC Blau-Weiss Berlin

Von Christian Treptow

Frankenthal.» Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal kann auf ein sehr gutes Heimwochenende zurückblicken. Nach dem 4:3-Erfolg über den TuS Lichterfelde am Samstag – dem ersten Heimsieg auf dem blauen Kunstrasen –, folgte gestern ein überraschendes, aber hochverdientes 1:1 gegen den Spitzenreiter TC Blau-Weiss Berlin.

War dieses das entscheidende Wochenende, an dem die TG die Wende im Kampf um den Klassenverbleib herbeigeführt hat? Die Fakten sprechen jedenfalls erst mal für die TG. Die Truppe von Can Yurtseven lieferte am Samstag schon eine starke Leistung gegen den TuS Lichterfelde ab und schaffte durch Siebenmetertore von Henry Zettler und Marc Beck sowie Treffer von Marius Haber und Lauritz Fuchs endlich den ersten Sieg auf dem mittlerweile nicht mehr ganz so neuen blauen Kunstrasen.

„Die Erleichterung ist groß“, meinte Torwart Oliver Scharfenberger, der einen Siebenmeter von Tobias Posselt entschärfte, den Strafschuss aber auch selbst verursacht hatte. Und während TuS-Coach Dennis Gebhard damit haderte, dass sein Team im vierten Spiel in Folge in Rückstand geraten war, bewertete sein Gegenüber Can Yurtseven den Sieg als „logische Konsequenz der Leistungssteigerung in den vergangenen beiden Spielen. Der Unterschied: In Frankfurt und gegen Bad Dürkheim belohnte sich die TG mal wieder nicht. Diesmal schon.

Gestern steigerte sich die Mannschaft gegen Tabellenführer und Aufstiegsfavorit TC Blau-Weiss Berlin noch einmal. Von Beginn an gingen die Gastgeber ein hohes Tempo, waren absolut gleichwertig. Trotzdem brachte Jonty Keaney (10.) Berlin in Führung. Doch Frankenthal spielte weiter forsch nach vorne und kam durch Timo Schmietenknop nach einer Strafecke zum Ausgleich (18.). Mit zunehmender Spieldauer verdiente sich die TG den Zähler, der im Kampf um den Klassenverbleib Gold wert sein kann. Denn, diese Prognose sei erlaubt, viele Teams werden gegen Blau-Weiss nicht mehr punkten.

Dass sich der TG-Coach nicht gleich über das Unentschieden freuen konnte, lag daran, dass für die Gastgeber sogar ein Sieg drin gewesen wäre – wenn Schmietenknop das Zuspiel des technisch starken Marius Haber verwertet hätte (39.). Oder wenn der Kapitän in der 53. Minute in der Mitte einen Abnehmer für seinen Pass gefunden hätte. Aber auch die Berliner hatten Chancen, ließen unter anderem sechs Strafecken ungenutzt. Blau-Weiss-Trainer Alexander Stahr war gefrustet. Zudem brachte sich sein Team durch je zwei Grüne und Gelbe Karten samt folgender Unterzahl aus dem Rhythmus, weshalb Stahr auch mit der Leistung der Unparteiischen nicht einverstanden war. Aber: „Frankenthal hat das gut gemacht und mit viel Emotionen gespielt. Da reichen 95 Prozent eben nicht.“

Yurtseven sprach von einer überragenden Leistung seiner Truppe. „Wir haben extrem hart gearbeitet, sind ruhig und sachlich geblieben.“ Wenn man überhaupt einen aus dieser gestern sehr guten Mannschaft herausheben will, dann Johannes Zurke. Er nahm Berlins Schlüsselspieler Thies-Ole Prinz komplett aus der Partie, spulte ein enormes Laufpensum ab und setzte auch in der Vorwärtsbewegung Akzente. Zurke war mit dem 1:1 zufrieden. „Wir haben das sauber runtergespielt.“ Nach der Niederlage im Derby habe die Mannschaft im Training ordentlich Gas gegeben und sich jetzt belohnt.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger (Adams) - Schneider, Hayn, Fuchs, Eck, Schmietenknop, Lüschen, Beck, Zurke, Haber, Schwindt, Kohlmann, Zettler, Seel, Frank, Reinhard

TuS Lichterfelde:

Kurney (Kurreck) - Volmerding, Schwebs, Wever, Windirsch, Kortenkamp, Graupner, Tobias Posselt, Eger, Starke, Hattwig, Barsch, Fabian Posselt, Borrmann, Weging, Löwe

Tore:

1:0 Zettler (17., Siebenmeter), 2:0 Beck (18., Siebenmeter), 3:0 Haber (21.), 3:1 Hattwig (26.), 3:2 Barsch (27.), 4:2 Fuchs (27.), 4:3 Hattwig (48., Strafecke) - Strafecken:

5/0 - 4/1 - Grüne Karten:

Lüschen, Haber, Seel - Weging, Schwebs, Fabian Posselt - Beste Spieler:

Haber, Zettler, Scharfenberger - Fabian Posselt, Hattwig, Eger - Zuschauer:

150 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Papiest (Nürnberg).

TG Frankenthal:

Adams (Scharfenberger) - Schneider, Fuchs, Eck, Beringer, Schmietenknop, Lüschen, Beck, Zurke, Haber, Schwindt, Hansen, Kohlmann, Zettler, Frank, Reinhard

TC Blau-Weiss Berlin:

Burkhardt (Rätscher) - Dösch, van Dijck, Gill, Bock, Hoffmann, Vill, Seeger, Blobel, Ross, Prinz, Donnermeyer, Arnold, Lehmann-Richter, Hayde, Keaney

Tore:

0:1 Keaney (10.), 1:1 Schmietenknop (18., Strafecke) - Strafecken:

3/1 - 6/0 - Grüne Karten:

Beck, Frank - Arnold, Lehmann-Richter - Gelbe Karten:

Prinz, Arnold - Beste Spieler:

Zurke, Fuchs, Schmietenknop - Dösch, Ross, Gill - Zuschauer:

120 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Papiest (Nürnberg).

Rheinpfalz: Unkonzentrierte TG-Damen (14.05.2018)

NAchwuchskraft Maren Bolik (am Ball) bestritt ihr erstes Pflichtspiel für die TG-Damen. (Foto: BOLTE)

Hockey: Regionalligist Frankenthal verliert zu Hause 2:4 gegen 1. Hanauer THC

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Viele Ballverluste, kein Spielfluss, kaum Chancen – gegen den 1. Hanauer THC lief für die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag wenig zusammen. Auf eigenem Platz mussten sie sich 2:4 (0:1) geschlagen geben. Für die TG-Damen war es die vierte Niederlage in Folge. In der Südgruppe der Ersten Regionalliga rutschten sie auf den sechsten Tabellenplatz ab.

 

Nach dem Abpfiff gingen die Köpfe der TG-Spielerinnen nach unten. „Wir schaffen es im Moment nicht, das umzusetzen, was uns die Trainer vorgeben“, sagte TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer. „Wir haben die Bälle viel zu früh verloren.“ Dabei war es wieder so ein Spiel, das die Frankenthalerinnen nicht hätten abgeben müssen. Die Gäste waren technisch nicht besser. Allerdings taten diese von Anfang an mehr fürs Spiel und leisteten sich nicht so viele Fehler wie die Turngemeinde, die kaum über die Mittellinie hinauskam. Noch in der eigenen Hälfte erlitten die TG-Damen viele vermeidbare Ballverluste. Anstatt die Kugel in den eigenen Reihen zu halten und das Spiel rechtzeitig zu verlagern, liefen sich die Frankenthalerinnen ein ums andere Mal fest. „Wir haben es nicht geschafft, uns aus der Hanauer Gegenwehr zu befreien“, haderte TG-Trainer Fridolin Lüschen.

Frankenthaler Chancen blieben unter diesen Umständen Mangelware. Die beste hatte Lea Schopper, die in der 20. Minute an THC-Keeperin Maria Soledad Montilla Guimaraes scheiterte. Hanau war fünf Minuten später erfolgreicher: Laura Fehst schob zur Gästeführung ein.

Ihre beste Phase hatte die TG direkt nach der Pause. Nach einer Strafecke erzielte Stiefenhöfer den Ausgleich (42.). Das Tor brachte etwas mehr Ruhe ins Spiel der TG-Damen, die mit Maren Bolik und Hanna Wind zwei weitere Nachwuchsspielerinnen im Kader hatten. Doch schon bald schlichen sich wieder Unaufmerksamkeiten ein. Die Folge waren zwei weitere Gegentore, die nach dem gleichen Muster erzielt wurden. Im eigenen Kreis stimmte die Zuordnung der TG-Verteidigung nicht, zweimal hintereinander wurden Gegnerinnen am langen Pfosten sträflich alleingelassen. In der 55. Minute ließ sich Katharina Heußner nicht lange bitten und schob zum 1:2 ein. Eine Minute später traf Leonie Gaul auf die gleiche Weise, und schon stand es 1:3. Als Melina Herkert dann noch das 1:4 für die Gäste erzielte (60.), war die Partie gelaufen. Stiefenhöfers Tor zum 2:4 (67.), wieder nach einer Strafecke, war nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende war die Eckenausbeute noch das Beste am Spiel der TG-Damen.

Lüschen wollte nach dem Abpfiff nicht mal das gelten lassen: „Das war ein schlechtes Spiel von uns, unsere Zuordnung hat überhaupt nicht gestimmt. In der zweiten Halbzeit haben wir es etwas besser gemacht, aber auch da sind uns viele dumme Fehler passiert.“ Über „drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten“ freute sich THC-Coach Daniel Strahn. „Wir haben die Partie kontrolliert. Ausschlaggebend für unseren Sieg war, dass wir weniger Fehler gemacht haben als Frankenthal.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Bolik, Büffor, Delarber, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Meyer, Peikert, Reither, Schopper, Seemann, Stiefenhöfer, Wind, Wüsthoff

1. Hanauer THC:

Montilla Guimaraes - Becker, Buntrock, Brünnler, Clara Dippel, Sophie Dippel, Fehst, Lara Gaul, Leonie Gaul, Herkert, Heußner, Kohler, Krauß, Mutschler, Noll, Pillmann

Tore:

0:1 Fehst (25.), 1:1 Stiefenhöfer (42., Strafecke), 1:2 Heußner (55.), 1:3 Leonie Gaul (56.), 1:4 Melina Herkert (60.), 2:4 Stiefenhöfer (67., Strafecke) - Strafecken:

3/2 - 5/0 - Beste Spielerinnen:

Stiefenhöfer, Schopper - Heußner, Krauß, Pillmann - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Deáky (Koblenz)/Kohler (Frankfurt).

Rheinpfalz: Auf der Suche nach dem Glück (12.05.2018)

Die Mannschaft gehe professionell mit der Situation um, sagt TG-Trainer Can Yurtseven. (Foto: BOLTE)

 

Hockey: Zweitligist TG Frankenthal empfängt heute den Vierten TuS Lichterfelde – Morgen kommt Spitzenreiter Blau-Weiss Berlin

Von Christian Treptow

 

«Frankenthal.» Die Derbyniederlage gegen den Dürkheimer HC ist Geschichte. Heute und morgen warten auf Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal die nächsten schweren Heimspiele. Die Gäste kommen beide aus der Hauptstadt: Heute, 13 Uhr, geht es gegen den TuS Lichterfelde, morgen (12 Uhr) gastiert Spitzenreiter TC Blau-Weiss Berlin in Frankenthal.

 

Es waren die mangelhafte Eckenausbeute und Chancenverwertung, die letztlich einen Punktgewinn der TG Frankenthal im Derby gegen den Dürkheimer HC verhindert haben. Kein Wunder also, dass genau diese beiden Punkte in der abgelaufenen Woche Trainingsinhalte waren, wie TG-Coach Can Yurtseven berichtet. Spielerisch habe man sich rückblickend gegen Dürkheim wenig vorzuwerfen. „Im Vergleich zum Spiel in Frankfurt haben wir uns noch mal gesteigert“, sagt Yurtseven. Allein der Ertrag stimmte wieder nicht.

Die Köpfe lasse man am Jahnplatz aber nicht hängen, meint Yurtseven. „Wir werden besser. Jetzt müssen wir einfach mal die Tore machen und defensiv weiter stabil stehen“, betont der Übungsleiter. „Wir haben Lust und Spaß am Sport, haben ruhig trainiert“, erzählt Can Yurtseven von der Trainingswoche nach der Derbyniederlage.

Die jungen Spieler im Kader seien vom Kopf her trotz der Tabellensituation – die TG ist aktuell Vorletzter – befreiter, als man denke. „Wir haben unter der Woche akribisch gearbeitet und gehen professionell mit der Situation um“, sagt Yurtseven. Die Mannschaft sei homogen, jeder übernehme Verantwortung.

An vorderster Front steht da aber trotzdem der Kapitän. Für Timo Schmietenknop fehlt der Turngemeinde im Moment das berühmte Quäntchen Glück, „das die Mannschaften haben, die oben stehen“. Schmietenknop erwartet „zwei enge Spiele gegen Mannschaften, die alles andere als leicht zu bespielen sind“.

Aber speziell gegen den TuS Lichterfelde seien es immer enge Partien gewesen. Und für die Turngemeinde könne etwas gehen, „wenn wir das Spiel lange eng halten“. Blau-Weiss Berlin, der Gegner am Sonntag, sei wieder eine andere Hausnummer.

Schmietenknop wird spielen, obwohl er als Andenken vom Derby einen Schlag auf die Brust mitbekommen hat. Vor allem bei Drehbewegungen merke er das noch.

Der Fokus richte sich erst mal voll auf die Partie heute gegen Lichterfelde, sagt Can Yurtseven. Ja, er habe natürlich auch schon den Matchplan für Sonntag gegen Blau-Weiss Berlin, aber so groß unterscheide der sich gar nicht von der Herangehensweise auf das Samstagsspiel.

Heute gegen den Vierten, morgen gegen den Spitzenreiter – da könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Turngemeinde zweimal Außenseiter auf dem eigenen Platz ist. Doch in solchen Kategorien denkt Can Yurtseven nicht. Auch auf die Tabelle werde nicht groß geschaut. „Wir können gegen jeden punkten“, ist der Coach von der Leistungsfähigkeit seiner Truppe überzeugt. „Und wir hatten ja auch in den beiden Spielen bislang unsere Chancen. Wir wollen unser Spiel durchziehen“, sagt der TG-Trainer.

Im Kader wird Can Yurtseven ein paar Veränderungen vornehmen. Für Nico Bauer rückt Simon Hayn in die Mannschaft. Alexander Cunningham konnte unter der Woche laut Yurtseven krankheitsbedingt nicht trainieren. Für ihn kommt Dominik Seel ins Team. Und Henry Zettler ersetzt im Sturm Sven Beringer. Im Tor bekommt heute Oliver Scharfenberger den Vorzug vor Jonathan Adams. Da aber zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden auf dem Programm stehen, könne es am Sonntag noch die eine oder andere Veränderung geben. „Vielleicht rotieren wir noch mal. Das hängt dann auch von der Leistung am Samstag ab“, sagt Can Yurtseven.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: TuS Lichterfelde und TC Blau-Weiss Berlin (12.05.2018)

Mit dem TuS Lichterfelde kommt eine Mannschaft auf den Jahnplatz, für die die Saison im Prinzip gelaufen ist. „Wir sind im Niemandsland der Tabelle“, sagt TuS-Coach Dennis Gebhard . Sein Team ist Vierter, nach oben geht wohl nur noch was in Richtung Rang drei, in Abstiegsgefahr wird der TuS auch nicht mehr kommen. Gebhard beklagt die fehlende Konstanz in seiner Truppe, das sei aber dem Umbruch geschuldet. Insofern sei die Situation dann doch komfortabel, weil sie erlaube, jungen Spielern Einsatzzeiten zu geben. So werde Julius Kortenkamp heute sein Zweitliga-Debüt geben, kündigt Gebhard an. Die TG schätzt Gebhard als Mannschaft ein, „die mindestens ins Mittelfeld der Tabelle gehört“. Schon im Hinspiel habe sich seine Truppe schwer getan.

Nein, Glückwünsche zum Aufstieg nimmt Alexander Stahr, Trainer des TC Blau-Weiss Berlin , natürlich noch nicht an. Auch nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Frankfurt nicht. „Da haben wir ein sensationelles Spiel gemacht. Die Kunst wird sein, die nächsten Spiele mit der gleichen Konzentration anzugehen.“ Denn er geht nicht davon aus, dass Verfolger Frankfurt noch mal stolpert. Sein Team sei auf jeden Fall gewarnt. Das Spiel in Frankenthal werde kein Selbstläufer. Er erwartet das „psychologisch interessanteste Wochenende“ für sein Team, zumal die Hinspiele gegen Dürkheim und Frankenthal deutlich gewonnen wurden. Gerade die „Kleinen“ gingen mit viel Leidenschaft und Herzblut in die Partie. Hinzu komme, dass die TG auch aus Stahrs Sicht „spielerisch deutlich besser ist, als es der Tabellenplatz aussagt“. |tc

Rheinpfalz: Kampf gegen die Niederlagenserie (11.05.2018)

Wird am Samstag wieder dabei sein: TG-Verteitigerin Katharina Koppel (grünes Trikot), hier im Heimspiel gegen den SC Frankfurt. (Foto: BOLTE)

Hockey: TG-Damen empfangen in der Ersten Regionalliga Süd den 1. Hanauer THC – Abschlussschwäche bislang das große Manko

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Drei Niederlagen in Folge hat das erste Damenteam der TG Frankenthal zuletzt in der Ersten Regionalliga Süd kassiert. Im Heimspiel gegen den 1. Hanauer THC am Samstag, 15 Uhr, auf dem Jahnplatz soll deshalb unbedingt ein Sieg her. „Wir müssen unsere Abschlussschwäche überwinden“, sagt TG-Trainer Fridolin Lüschen.

 

Trotz der Auswärtsniederlagen gegen den TSV Schott Mainz (0:4) sowie am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht Wacker München (0:1) und den SB Rosenheim (0:1) stehen die TG-Damen in der Tabelle noch recht gut da. Mit neun Punkten sind sie aktuell auf dem fünften Platz. Hanau ist Siebter, hat zwei Zähler weniger als die TG, hat bislang allerdings auch zwei Spiele weniger absolviert.

Fridolin Lüschen, der die Hanauerinnen bei ihrem 1:1 beim SC Frankfurt 1880 beobachtet hat, spricht von einem schlagbaren Gegner. Die Vorgabe ist nach den jüngsten drei Niederlagen, jeweils ohne eigenen Torerfolg, klar: „Wir müssen gegen Hanau drei Punkte holen“, sagt der Übungsleiter. Aufpassen müsse seine Mannschaft auf THC-Stürmerin Marilena Krauß. „Sie ist sehr stark am Stock.“ Im Mittelfeld werde viel Arbeit auf Lea Schopper und Francesca Delarber zukommen. „Wir müssen defensiv eine couragierte Leistung bringen und den Gegner früh stören.“

Im Hinspiel im vergangenen September mussten die Frankenthalerinnen eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Zweimal holten die TG-Damen in Hanau durch Treffer von Maike Wüsthoff und Elisa Haselmaier einen Rückstand auf, kassierten dann aber noch das dritte Gegentor. Lüschens Fazit damals: „Hanau hat seine Chancen genutzt, wir nicht.“ Genau das sei auch der Grund für die jüngste Niederlagenserie gewesen. „Wir spielen gut, machen aber die Tore nicht.“ Das zeigte sich nicht zuletzt auch bei den Strafecken: Aus sechs Kurzen Ecken haben die TG-Damen in Rosenheim kein Kapital geschlagen.

Ausfallen wird am Samstag Esther Peikert, die im Spiel in München eine Verletzung am Rücken erlitten hat. Ob Sophia Magura (Knie) nach ihrem Einsatz in Bayern spielen kann, ist noch unklar. Dafür werden Francesca Delarber und Katharina Koppel, die vor einer Woche nicht zur Verfügung standen, wieder dabei sein. Auch Maike Wüsthoff, die das Spiel gegen Rosenheim verpasste, wird auflaufen. Zum Einsatz kommen soll laut Fridolin Lüschen auch Nachwuchsspielerin Maren Bolik, eine gelernte Außenverteidigerin.

Rheinpfalz: Sauber über die Außen (27.04.2018)

Mona Seemann setzte gegen den SC Frankfurt in der Offensive wichtige Impulse. (Foto: BOLTE)

Hockey: TG-Damen morgen beim TSV Schott Mainz

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Nach ihrem hart erkämpften 1:0-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den SC Frankfurt 1880 sind die ersten Damen der TG Frankenthal am morgigen Samstag auswärts gefordert. In der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd treffen sie um 16 Uhr in der Landeshauptstadt auf den TSV Schott Mainz, der nach den jüngsten Niederlagen unter Druck steht.

Die Mainzerinnen haben am vergangenen Wochenende gegen die HG Nürnberg (1:4) und den SB Rosenheim (0:2) verloren. Als Tabellensechste haben sie aktuell drei Zähler weniger auf dem Konto als die TG-Damen, die mit neun Punkten Vierte sind. Weil der TSV bereits ein Spiel mehr absolviert hat als Frankenthal, dürfte er alles daran setzen, um morgen zu Hause zu punkten. „Wir dürfen Mainz auf keinen Fall unterschätzen“, betont Lüschen.

Gleichwohl sei Schott ein direkter Konkurrent im Kampf um die Plätze hinter der Tabellenspitze und damit grundsätzlich ein machbarer Gegner. „Wenn wir in Mainz drei Punkte holen, wären wir schon einen ordentlichen Schritt weiter“, sagt Lüschen mit Blick auf den Klassenerhalt.

Wie schon gegen Frankfurt erwartet er in Mainz eine hart umkämpfte Partie. Frankfurt habe taktisch klug gespielt und die TG in der ersten Hälfte ordentlich unter Druck gesetzt. „Wir haben uns zu viele leichte Ballverluste geleistet, außerdem war unsere Eckenausbeute wieder einmal eine Katastrophe.“ Was dem Übungsleiter ebenfalls nicht gefiel: „Wir hätten mehr Tore machen können.“ Bis zum Schusskreis spiele sein Team die Angriffe gut aus, doch dann werde es nervös. „Wir müssen sauberer über die Außen in den Kreis kommen“, erklärt Lüschen. Auf dem Trainingsplan der TG-Damen unter der Woche hätten denn auch das Angriffsspiel, Strafecken und Eins-gegen-eins-Situationen gestanden.

Angespannt bleibt bei der Turngemeinde die Personalsituation. Katja Happersberger, Kim Lauer, Sophia Magura und Anna Mees fallen länger aus. Dabei sein werden morgen Francesca Delarber, Lea Schopper und Mona Seemann, die gegen Frankfurt wichtige Impulse im Spiel nach vorne gesetzt haben. Jana Reither, die gegen Frankfurt ihr erstes Pflichtspiel für die ersten Damen bestritten und gleich das Siegtor erzielt hat, soll die Chance bekommen nachzulegen.

Fraglich noch, wer die Frankenthalerinnen morgen coachen wird. Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop sind als Spieler für das erste Herrenteam der TG in der Zweiten Bundesliga im Einsatz.

Rheinpfalz: Reithers Tor macht den Unterschied (23.04.2018)

Lea Schoppers (frünes Trikot) schneller Angriff kurz nach dem Seitenwechsel - sie entwischte der Frankfurterin Kimberly Körbel - blieb noch ohne Erfolg. (Foto: BOLTE)

Hockey: Nachwuchskraft der TG Frankenthal besiegelt in ihrem ersten Pflichtspiel für das Regionalliga-Damenteam 1:0-Heimerfolg über Frankfurt 1880

Von Frank Geller

«FRANKENTHAL.» Mit einem 1:0 (0:0)-Heimerfolg über den SC Frankfurt 1880 haben die ersten Damen der TG Frankenthal am Samstag das neue Jahr in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd begonnen. Es war ein Sieg, den sich die TG-Damen hart erarbeiten mussten. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, versäumten es aber, in Führung zu gehen. Die zweite Hälfte gehörte den Frankenthalerinnen.

 

Der SC Frankfurt 1880 setzte die Gastgeber, die ohne vier verletzte Stammspielerinnen antreten mussten, früh unter Druck. Insbesondere Paula Waldmann brachte die Defensive der TG mit ihren Vorstößen in Verlegenheit. Gleich zwei Großchancen hatte die Frankfurterin in den ersten Spielminuten auf dem Schläger, doch TG-Keeperin Nadine Deimling parierte beide Torschüsse glänzend.

Nach einem Sieg für die Turngemeinde sah es im ersten Durchgang nicht aus. Frankenthal fand lange keinen Zugriff aufs Spiel. Der SC agierte, die TG reagierte – und das mehr schlecht als recht. In der Frankenthaler Defensive stimmte die Zuordnung nicht, und nach vorne ging fast gar nichts. Nur ganz selten schafften es die Gastgeberinnen überhaupt einmal in den gegnerischen Schusskreis.

Die einzige nennenswerte Torchance aufseiten der Turngemeinde in der ersten Hälfte hatte nach einer guten Viertelstunde Elisa Haselmaier nach Vorarbeit von Francesca Delarber. Ansonsten leisteten sich die Frankenthalerinnen viele leichte Ballverluste. Sie hatten Glück, dass auch die Gäste immer mal wieder den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel verpassten. Nicht so in der 18. Minute, als Charlotte Heusgen bei einem SC-Angriff mustergültig bedient wurde und eine hervorragende Einschussmöglichkeit hatte. Doch TG-Torhüterin Nadine Deimling war erneut zur Stelle.

„Wir hatten Glück, dass uns Nadine in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten hat“, lobte TG-Trainer Fridolin Lüschen seine Schlussfrau nach der Partie. „Frankfurt hat sehr gut gespielt und im ersten Durchgang viel Druck gemacht.“ Lüschen sprach von einem hitzigen Spiel, das auch anders hätte ausgehen können. Entscheidend für den Heimsieg sei die kämpferische Einstellung seines Teams gewesen. Und eine taktische Umstellung.

Nach der Pause präsentierten sich die TG-Damen wie ausgewechselt. Sie störten den SC fortan früh. Auch die Frankenthaler Abwehr arbeitete in der zweiten Hälfte nahezu tadellos. „Nach der Pause haben wir die Bälle hinten gut gestoppt. Auch die Zuspiele in die Spitze haben dann gut funktioniert“, erklärte Lüschen. Ausweis dafür waren schnelle Angriffe von Lea Schopper und Francesca Delarber kurz nach dem Seitenwechsel, die noch ohne Erfolg blieben. Das änderte sich in der 43. Minute. Nach einer feinen Flanke von der linken Seite von Mona Seemann netzte TG-Nachwuchsspielerin Jana Reither in ihrem ersten Pflichtspiel für das erste Damenteam ein. Ihr Tor machte am Ende den Unterschied. Während die TG das Ergebnis klug verwaltete, schafften die Gäste den Ausgleich nicht mehr.

SC-Trainer Erik Koppenhöfer war nach dem Abpfiff mit der Leistung seines Teams zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis. „Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Wir waren besser als Frankenthal, haben aber unsere Chancen liegen gelassen.“ Für die TG-Damen war es der dritte Sieg im fünften Saisonspiel. Mit nunmehr neun Punkten stehen sie aktuell auf dem vierten Tabellenplatz.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Büffor, Delarber, Haselmaier, Hoffmann, Koppel, Meyer, Peikert, Reither, Schopper, Seemann, Alissa Stang, Elena Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

SC Frankfurt 1880:

Ruppert, Schlicker - Albrecht, Bonanni, Flatten, Greif, Groß, Henning, Heusgen, Hochspach, Kalb, Körbel, Knoll, Laenen, Renziehausen, Waldmann, Weber

Tore:

1:0 Reither (43.) - Strafecken:

3/0 - 3/0 - Grüne Karten:

Delarber, Haselmaier - Waldmann, Weber - Beste Spielerinnen:

Deimling, Hoffmann, Schopper, Reither – Heusgen, Waldmann, Kalb - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Vossebein/Schmitz (beide Neunkirchen).

2.Damen gewinnen Auftaktspiel mit 8:0 gegen TSG Neustadt

Zum Auftakt der Rückrunde in der Verbandsliga gastierte die 2. Damenmannschaft der TG Frankenthal am Sonntagmorgen bei der TSG Neustadt. Am Ende stand ein nie gefährdeter 8:0 Auswärtssieg der TG.

Bei strahlendem Sonnenschein legten die Frankenthaler Damen sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. Bereits nach 8 Minuten führte man nach Toren von Franziska Schwindt, Nina Büffor und Isabell Fuhrmann mit 3:0. In dieser Phase des Spiels machte das Team von Bernd Lauer das sehr gut, man ließ Ball und Gegner laufen und kam folgerichtig noch zu einer Vielzahl an Torchancen. Aber nachdem Julia Sabasch in der 16. Minute per Strafecke auf 4:0 erhöhte, verflachte das Frankenthaler Spiel zunehmend. Zwar blieb man weiter feldüberlegen, lief sich aber nun immer öfter in der dichtgestaffelten Neustadter Abwehr fest. So blieb es bis zur Pause bei diesem Zwischenergebnis.

Auch nach dem Wechsel blieb es eine einseitige Partie. Die Frankenthaler hielten den Druck aufrecht und ließen die Gastgeber über weite Strecken der Partie nicht aus deren eigener Hälfte herauskommen. Und obwohl bei der TG auch in dieser Halbzeit einiges noch nicht rund lief, erspielte man sich auch weiterhin Tormöglichkeiten. Bis zum Ende musste die Neustadter Torfrau, an diesem Tag die Beste ihres Teams, noch viermal hinter sich greifen. Mit ihren jeweils zweiten Treffern schraubten F. Schwindt, N. Büffor, I. Fuhrmann und J. Sabasch das Ergebnis auf 8:0.

 

Für die TG spielten: Anika Gräf, Nina Büffor, Victoria Feßler, Isabell Fuhrmann, Sarah Gabauer, Stephanie Groh, Sylvia Hopf, Madeleine Konrad, Kelly Lauer, Jana Reither, Julia Sabasch, Franziska Schwindt, Elena Stang und Hanna Wind

 

Thomas Reither (Betreuer)

Rheinpfalz: Zum Auftakt kommt Frankfurt 1880 (21.04.2018)

Elisa Haselmaier (rechts), hier mit Lena Schmidt im vergangenen September im Spiel gegen Aufsteiger Wacker, hat sich im Kader des ersten Damenteams der TG etabliert. Foto: BOLTE

Hockey: Damenteam der TG Frankenthal setzt heute Feldsaison in der Ersten Regionalliga Süd fort – Vier Stammspielerinnen fallen länger verletzt aus

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Ab heute rollt in der Südgruppe der Ersten Feldhockey-Regionalliga der Damen wieder der Ball. Die TG Frankenthal trifft um 14 Uhr auf dem heimischen Jahnplatz auf den Tabellensechsten SC Frankfurt 1880. Unter normalen Vorzeichen ist das eine machbare Aufgabe. Die ersten TG-Damen müssen heute jedoch gleich auf vier verletzte Stammspielerinnen verzichten.

Optimal seien die Voraussetzungen vor dem fünften Saisonspiel nicht, sagt Trainer Fridolin Lüschen, der die Mannschaft zusammen mit TG-Hockeyabteilungsleiter Timo Schmietenknop betreut, angesichts der langen Liste mit verletzten Spielerinnen. Stürmerin Kim Lauer, die sich in einem Vorbereitungsspiel gegen Zweitligist Leverkusen am Finger verletzt hat, müsse mindestens sechs Wochen pausieren. Ebenfalls mehrere Wochen werden Katja Happersberger, Sophia Magura und Anna Mees wegen Knieverletzungen ausfallen.

„Dass so viele erfahrene Spielerinnen fehlen, trifft uns natürlich hart“, sagt Lüschen. Mit dem vollen Kader wäre man wohl in der Lage, in der Liga oben mitzuspielen. Wie im Vorjahr, als den TG-Damen am Ende gerade mal ein Punkt zum Aufstieg in die Zweite Bundesliga fehlte. Mit „oben“ meint Lüschen vor allem die Nürnberger Clubs HTC (zwölf Punkte) und HG (sieben), die beide in der Tabelle vor der Turngemeinde stehen.

Jetzt gelte es, in den nächsten Spielen gegen Mannschaften wie Frankfurt, TSV Schott Mainz, Aufsteiger Wacker München und Rosenheim fleißig zu punkten. Denn nach unten will sich die TG Frankenthal nicht orientieren. „Ich glaube nicht, dass wir um den Klassenerhalt bangen müssen“, sagt Lüschen. Dafür sei er zu positiv gestimmt. Verantwortlich dafür seien die Fortschritte, die das Team insgesamt gemacht habe.

Beispielhaft nennt er Elisa Haselmaier und Lea Schopper. „Elisa ist technisch sehr stark. Man merkt, dass sie jetzt auch mal zocken kann“, sagt Fridolin Lüschen. „Und Lea traut sich inzwischen auch im 1:1 viel mehr zu als früher.“

Einen durchweg guten Eindruck hätten zudem in der Vorbereitung die Neuen im Kader hinterlassen, berichtet Lüschen. Aus der vereinseigenen Jugend kommen Außenverteidigerin Maren Bolik, die heute noch krankheitsbedingt fehlen wird, und Jana Reither, die im Mittelfeld und Sturm eingesetzt werden soll. „Jana kann aber auch in der Verteidigung spielen, sie ist eine Allrounderin“, erklärt Lüschen. Aus der Jugend des TSV Mannheim wechselte Nachwuchsspielerin Nina Büffor an den Jahnplatz. „Nina ist technisch versiert“, lobt der TG-Coach. „Sie ist gelernte Innenverteidigerin, kann aber auch Außenverteidigung spielen.“ Auch Elena Stang werde wieder dabei sein. Im Gegensatz zur Hallenrunde haben die Frankenthalerinnen im Tor jetzt eine weitere Option. Neben Stammkeeperin Nadine Deimling, für die es lange keine Ersatzfrau gab, steht nun Nachwuchsspielerin Elena Kohlmann parat.

In der Vorbereitung habe man viel am Aufbauspiel gearbeitet, berichtet Lüschen. Das soll ruhiger und weniger anfällig für Konter werden. „Wir können den Ball auch mal in den eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Lüschen. Im Testspiel gegen die HG Nürnberg, das 1:0 gewonnen wurde, habe das schon gut funktioniert.

Vier Partien haben die TG-Damen in der aktuellen Feldrunde im vergangenen September bereits bestritten. Zwei Siegen gegen Aufsteiger Wacker München und den SB Rosenheim stehen zwei knappe Niederlagen gegen den 1. Hanauer THC und die HG Nürnberg gegenüber. Mit sechs Punkten und 9:5 Toren steht die TG aktuell auf dem dritten Platz. Die Hinrunde ist noch nicht abgeschlossen, zehn Spiele stehen insgesamt noch aus.

Mit dem SC Frankfurt 1880 erwartet Lüschen heute ein Team, das viel attackieren wird. Angesichts der Ausfälle in den eigenen Reihen bemüht er das geflügelte Wort vom Gegner auf Augenhöhe. „Das wird kein leichtes Spiel. Mit dem vollen Kader wären wir wohl favorisiert“, meint Lüschen. „Aber natürlich wollen wir das Spiel gewinnen und drei Punkte holen.“

 

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 5 24 : 3 15  
2.   HG Nürnberg 5 9 : 6 10  
3.   TG Frankenthal 5 10 : 5 9  
4.   SB DJK Rosenheim 5 4 : 4 7  
5.   1. Hanauer THC 4 10 : 11 6  
6.   TSV SCHOTT Mainz 5 9 : 21 6  
7.   SC Frankfurt 1880 6 7 : 7 5  
8.   Wacker München 5 2 : 18 0  

Rheinpfalz: Hockey: TG-Damen setzen Feldsaison gegen SC Frankfurt 1880 fort (20.04.2018)

Technisch stark: Elisa Haselmaier (rechts), hier mit Lena Schmidt im Hinspiel gegen Aufsteiger Wacker München, hat sich im Kader des ersten Damenteams der TG etabliert. Foto: Bolte

Am Samstag rollt in der Ersten Feldhockey-Regionalliga Süd der Damen wieder der Ball. Die TG Frankenthal trifft um 14 Uhr auf dem heimischen Jahnplatz auf den Tabellensechsten SC Frankfurt 1880. Unter normalen Vorzeichen ist das eine machbare Aufgabe. Die ersten TG-Damen müssen heute jedoch gleich auf vier verletzte Stammkräfte verzichten. Mit Kim Lauer, Katja Happersberger, Sophia Magura und Anna Mees fallen vier erfahrene Spielerinnen mehrere Wochen lang aus.

Die Frankenthalerinnen sind Tabellendritte


Mit dem SC Frankfurt 1880 erwartet TG-Trainer Fridolin Lüschen am Samstagnachmittag ein Team, das viel attackieren wird. „Das wird kein leichtes Spiel. Mit dem vollen Kader wären wir wohl favorisiert“, meint Lüschen. „Aber natürlich wollen wir das Spiel gewinnen und drei Punkte holen.“ Die Frankenthalerinnen sind aktuell Tabellendritte. |gnk

1.Herren gewinnen Testspiel gegen Wiesbadener THC

1.Herren:

"Am gestrigen Abend bestehen wir unsere Generalprobe gegen den aufstrebenden Wiesbadener THC auf eigener Anlage und siegen unter Flutlicht knapp mit 4:3.

Tore durch Manu, Frido, Cunningham und Sebi.

Obwohl wir erneut nicht mit dem vollständigen Kader auflaufen können zeigen wir uns erneut deutlich verbessert. Inbesondere in der ersten Halbzeit ziehen wir unser Aufbauspiel sehr dominant auf und lassen kaum Chancen im eigenen Kreis zu.

Leider wendet sich in der zweiten Hälfte das Blatt und Wiesbaden schafft es weitgehend das Heft in die Hand zu nehmen und das Spiel an sich zu reißen. Wenige Minuten vor Schluss gelingt uns der unterm Strich vielleicht etwas schmeichelhafte Sieg.

Trotzdem freuen wir uns über die gelungene Generalprobe und freuen uns auf den Saionstart nächste Woche in Frankfurt.

PS: Danke auch an die doch zahlreichen Zuschauer!"

 

Olé TG

Rheinpfalz: TG-Herren holen ersten Sieg auf blauem Kunstrasen (16.04.2018)

Hockey: Frankenthaler Teams gewinnen zu Hause beim ersten „Derby Day“ drei Partien, der Dürkheimer HC eine – Saisonvorbereitung geht in die heiße Phase

Von Stefan Tresch

«FRANKENTHAL.» Eine runde Sache war der erste „Derby Day“, der am Samstag jeweils vier Hockeymannschaften des Dürkheimer HC und der TG Frankenthal zu sportlichen Vergleichen auf dem Jahnplatz zusammenführte. Der Tag diente dem geselligen Miteinander. Dem Herrenteam der Turngemeinde gelang auf dem neuen Kunstrasenplatz der erste Sieg überhaupt.

3:1 endete der sportliche Vergleich für die gastgebende TG. Die C-Mädchen der Frankenthaler gewannen 4:2 gegen die entsprechende Dürkheimer Auswahl, die Damen und die Herren jeweils 3:2. Bei den Knaben C setzte sich das Team aus der Kurstadt mit 4:2 durch.

Am Samstag, 28. April, starten die Herrenmannschaften der beiden Clubs in der Zweiten Bundesliga jeweils mit Auswärtsspielen in die zweite Hälfte der Feldrunde. Die TG muss dann zum Tabellenzweiten SC Frankfurt 1880, der DHC zu den Stuttgarter Kickers. Beide Mannschaften stehen derzeit im Tabellenkeller, wobei der DHC drei Punkte mehr aufweist als die TG (6). Dass noch mehr Abstimmung auf beiden Seiten nötig ist, war am Samstag im Aufeinandertreffen beider Teams zu sehen. Nicht immer war DHC-Trainer Andreas Schanninger mit den Laufwegen seiner Spieler einverstanden.

„Es war heute ein knackiges und temporeiches Spiel“, befand TG-Mannschaftsführer und Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop. Beide Teams hätten defensiv gut gestanden. Dass Neuzugang Nico Bauer gleich zwei Treffer erzielt hat, zeige, dass sich Frankenthal einen gefährlichen Stürmer vom Mannheimer HC geangelt habe, so Schmietenknop. Mit dem Trainingsstand der Mannschaft ist der TG-Kapitän insgesamt zufrieden. „Wir haben in der vergangenen Woche die Intensität etwas gedrosselt.“ In den nächsten beiden Wochen sollen nun im Training das Spiel mit dem Ball, die taktischen Varianten und das Zusammenspiel im Vordergrund stehen.

Auf dem Platz kam es zu gleich zwei Brüderduellen. Lauritz Fuchs, der aus Hamburg an den Jahnplatz zurückgekehrt ist, traf auf seinen Bruder Melvin Fuchs, der zusammen mit Friedrich Schwindt in Diensten des DHC steht. Volker Schwindt spielt wieder für die Turngemeinde.

Fridolin Lüschen, der zusammen mit Timo Schmietenknop das Damenteam der TG betreut, war nicht so zufrieden mit dem Damenvergleich beider Clubs. Der 3:2-Sieg der TG war ihm angesichts des Klassenunterschieds nicht hoch genug ausgefallen. Der DHC spielt in der Zweiten, die Frankenthalerinnen in der Ersten Regionalliga. „So entspannt ist es dann heute doch nicht“, meinte der Stürmer der TG-Herren, der wegen einer Verletzung pausieren muss. Die Partie stufte Lüschen trotzdem als guten Test ein, zumal vier Stammspielerinnen fehlten. Kim Lauer hatte sich am Vorabend bei einem Test gegen Leverkusen am Finger verletzt und musste noch in der Nacht operiert werden. Die Damen liefen in Trauerflor auf, weil eine Spielerin des dritten TG-Teams in der vergangenen Woche bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen war. Da spielte der Sport natürlich eine untergeordnete Rolle.

Mit ihrem ersten Sieg überhaupt auf dem blauen Kunstrasen erfüllten die TG-Herren einen Wunsch des Vereinsvorsitzenden Martin Schuff. Er wünscht sich auch ein gutes Miteinander der beiden Pfälzer Clubs und eine gute Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Sponsor, der Sparkasse Rhein-Haardt, mit der weitere Absprachen getroffen worden seien.

Als gute Investition bezeichnete Michael Dörsam, Leiter des Firmenkunden-Zentrums Frankenthal-Grünstadt des Geldinstituts, die Unterstützung der beiden Hockeyclubs, die sehr stark in der Jugendarbeit engagiert seien. „Wir achten darauf, dass beide Vereine gleich behandelt werden“, betonte Dörsam. Im September wird es einen zweiten Derby-Tag in Bad Dürkheim geben.

Spielplan - Sparkasse Rhein-Haardt „Derby Day“ - 14.04.2018

Sparkasse Rhein-Haardt „Derby Day“ - 14.04.2018

 
 
TG Frankenthal vs. Dürkheimer HC
 
Am 14.04.2018 findet auf dem Jahnplatz in Frankenthal der große Sparkassen Rhein-Haardt "Derby Day" statt.
 
Das große Highlight zur Eröffnung der Feldsaison Rückrunde 2017/2018 bei der TG Frankenthal.
 
Ein Tag rund ums Hockey.
 
An diesem Tag treten verschiedene Mannschaften der beiden Lokalrivalen gegeneinander an. Der Eintritt ist zu allen Spielen frei!
 
Zu Beginn messen sich die unsere jüngeren Jahrgänge der Mädchen C und Knaben C (Jahrgänge 2008/2009) miteinander. Im Anschluss folgen die klassichen "Derbys" der Aktiven Mannschaften (1.Damen und 1.Herren) der TG Frankenthal und des Dürkheimer HC.
 
Wir hoffen auf spannende Spiele bei bestem Wetter.
 
Für das leibliche Wohl sorgt unser Förderverein "Schusskreis e.V.".
 
Wir freuen auf Euer Kommen. :-)
 
Olé TG
Spiel Mannschaft Zeit
Spiel 1 Mädchen C 11:00 11:50 Uhr
Spiel 2 Knaben C 12:00 - 12:50 Uhr
Spiel 3 1.Damen 13:15 - 14:30  Uhr
Spiel 4 1.Herren 14:45 - 16:00 Uhr

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