Rheinpfalz: „Für ein Spiel zaubern“ (14.02.2018)

Genießt es, dass am Freitagabend kein großer Wert auf Defensive gelegt wird: Matthias Witthaus. (Foto: dpa)

Interview: Rekordnationalspieler Matthias Witthaus über die Partie „Hockey gegen Krebs“ in Frankenthal

Matthias Witthaus gehört seit einigen Jahren zum Stammpersonal beim Spiel „Hockey gegen Krebs“, das am Freitag wieder in der Halle Am Kanal in Frankenthal stattfindet. Im Interview spricht der zweimalige Olympiasieger über das Treffen mit alten Weggefährten, den Moment, wenn einen doch der sportliche Ehrgeiz packt, und den Genuss eines Spiels losgelöst von taktischen Zwängen.

Herr Witthaus, laut Organisator Axel Schröder gehören Sie bei „Hockey gegen Krebs“ zu den treffsichersten Schützen. Wie kommt’s?

Puuh, das weiß ich gar nicht. Philip Sunkel trifft ja auch immer ganz gut. Das ist aber gar nicht das Entscheidende. Es geht um den guten Zweck und dass viele Spenden eingehen. Und wenn ich diesmal mit null Toren heimfahre und der Erlös höher ist als im vergangenen Jahr, dann ist das auch gut.

 

Was macht für Sie den Reiz der Veranstaltung aus?

Der gute Zweck, ganz klar. Deshalb nehmen wir alle auch die etwas weiteren Anfahrten in Kauf, ich zum Beispiel komme aus Hamburg. Das Spiel ist mittlerweile zu einem netten Kultevent geworden. Man trifft viele Wegbegleiter. Es stehen viele Leute auf dem Platz, denen man im Laufe der Karriere immer wieder begegnet ist. Und es macht Spaß, für ein Spiel zu zaubern.

 

Zum wievielten Mal sind Sie dabei?

Oh, ich glaube zum vierten oder fünften Mal.

 

Auf wen freuen Sie sich am meisten?

Auf die alten Kumpels aus der Nationalmannschaft wie Tibor Weißenborn und Christian Mayerhöfer. Mit Christian bin ich gemeinsam Weltmeister geworden.

 

Warum engagieren Sie sich bei „Hockey gegen Krebs“?

Ich war bei den ersten Spielen nicht dabei. Da war ich noch in der Nationalmannschaft aktiv, und da gab es immer terminliche Überschneidungen. Als es dann gepasst hat, habe ich es auch als Ehre empfunden, dabei sein zu dürfen. Wenn man Gutes tun kann, macht man das gerne.

 

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Spiel bei Hockey gegen Krebs?

Ja. Natürlich geht’s bei dem Spiel nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Aber das Team „Champions“, in dem ich spiele, will natürlich den Nimbus der Unbesiegbarkeit so lange wie möglich verteidigen. Am Anfang sind alle noch locker, aber dann kommt irgendwann der Ehrgeiz durch.

 

Hockey losgelöst von taktischen Zwängen – als Trainer dürfen Sie da nicht so genau hinschauen, oder?

Nö, überhaupt nicht. Als Trainer lege ich ja gezwungenermaßen viel Wert auf die Defensive. Und bei dem Spiel ist das überhaupt nicht der Fall. Das genieße ich sehr. Von diesen Spielen hatte ich in meiner Karriere nicht so viele. (lacht)

 

Im vergangenen Jahr fand das Spiel zum ersten Mal in Frankenthal statt. Wie war die Atmosphäre?

Also, es war überall schön. Aber in Frankenthal waren die meisten Zuschauer. Axel Schröder hat bei der Organisation auch einen unheimlichen Aufwand betrieben.

 

Sie kommen gerne in die Pfalz?

Ja. Ich habe vier Jahre lang beim Mannheimer HC gespielt. Meine Frau und ich sind dann immer in die Pfalz gefahren, haben guten Wein getrunken und die Seele baumeln lassen.

 

Und Sie nehmen wieder Wein mit an die Elbe?

Das muss ich nicht. Wein aus der Pfalz ist mittlerweile so bekannt, dass man ihn auch in Hamburg kaufen kann.

 

Und die Party nach dem Spiel lassen Sie sich auch nicht entgehen, oder?

Ne, nie. Ich kenne ja meine Pappenheimer. Im Anschluss wird immer noch ein Bierchen getrunken und gefachsimpelt.

 

Noch ein kleiner Schlenker zum aktuellen sportlichen Geschehen. Sie haben mit Lauritz Fuchs und Paul Zettler zwei ehemalige Frankenthaler bei Polo Hamburg in der Mannschaft. Wie machen sich die beiden?

Total gut. Beide sind noch sehr jung. Da ist es auch nicht einfach, das erste Mal so weit von zu Hause weg. Das ist ein großer Schritt. Aber die beiden haben das gut gemacht, gerade Paul fühlt sich wohl. Lauritz hat sich am Anfang etwas schwer getan. Beide spielen bei unseren Planungen für die Zukunft eine große Rolle.

 

Zur Person

Matthias Witthaus wurde am 11. Oktober 1982 in Oberhausen geboren. Der Stürmer ist Rekordnationalspieler der deutschen Hockey-Nationalmannschaft (356 Länderspiele auf dem Feld und in der Halle). Seine Karriere begann er beim HTC Uhlenhorst Mülheim. In Deutschland war er für den Crefelder HTC, den Mannheimer HC und den Hamburger Polo Club aktiv. In Spanien spielte Witthaus für Atletico Terrassa und Real Club de Polo de Barcelona. Zu seinen zahlreichen Erfolgen mit der Nationalmannschaft gehören unter anderem zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012. Aktuell ist er Trainer der ersten Herrenmannschaft des Hamburger Polo Clubs. | Interview: Christian Treptow

Rheinpfalz: Zur Sache: Nach dem Spiel Party mit den Anonyme Giddarischde (14.02.2018)

Nach dem Spiel „Hockey gegen Krebs“ am Freitagabend in der Halle Am Kanal findet traditionell eine große Party statt. Diesmal sorgen die Anonyme Giddarischde für die Musik. „Auftritte wie dieser lehren uns zu zuallererst Demut vor dem, was wirklich wichtig ist: die Gesundheit derer, die wir lieben“, sagt Frontmann Thomas „Edsel“ Merz. Die Band verstehe den Begriff „Mitgefühl“ nicht als leere Phrase. „Wenn wir die Gelegenheit bekommen, Menschen in schwieriger Lebenslage unsere Unterstützung zukommen lassen zu können, tun wir das gerne – wir freuen uns sehr auf den Auftritt!“ |tc

Rheinpfalz: Zu viele Fehler (14.02.2018)

Ungleiches Duell: Neustadts Björn Emmerling (am Ball) gegen Frankenthals Simon Hayn. (Foto: Mehn)

Hallenhockey: Oberligist TG Frankenthal II verliert 2:8 in Neustadt und verpasst damit den Aufstieg

Von Johanna März

«Neustadt.» Die zweite Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat den Aufstieg in die Zweite Hallenhockey-Regionalliga verpasst. Die Turngemeinde verlor das Spitzenspiel bei der TSG Neustadt 2:8 (0:3) und hat bei noch einer ausstehenden Partie vier Punkte Rückstand auf die TSG auf Platz eins. „Neustadt war individuell, aber auch als Mannschaft stärker“, meinte Peter Klug, der eins der beiden TG-Tore erzielte.

Auch Frankenthal hätte noch Meister werden können, hätte dafür aber einen Sieg bei der mit zahlreichen Ex-Nationalspielern gespickten TSG gebraucht. Den besseren Start legte Neustadt hin. Kapitän Mike Kevin Göring sorgte früh für das 1:0 (3.).

Beide Teams gingen von Beginn an aggressiv zu Werke. Es wurden schnelle, harte Bälle gespielt. Dabei unterliefen der TG Frankenthal II jedoch deutlich mehr Fehler als den Neustadtern. Michael Purps nutzte in der 18. Minute eine Strafecke zum 2:0 für die Gastgeber. Purps war es auch, der fünf Minuten vor der Pause auf 3:0 erhöhte – erneut verwandelte er eine Strafecke.

Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start in die zweite Halbzeit. Björn Emmerling sorgte mit dem schnellen 4:0 fast schon für die Vorentscheidung. Doch im Gegenzug verkürzte Maurice Beck auf 1:4 aus Sicht der Gäste (31.). Die Turngemeinde war nun besser im Spiel und erarbeitete sich auch wesentlich mehr Torchancen als noch vor der Pause. Das nächste Tor fiel aber wieder auf der anderen Seite. Als Björn Emmerling im TG-Schusskreis unfair gestoppt wurde, nutzte Michael Purps den fälligen Siebenmeter zum 5:1 (40.). Beide Teams agierten in der Folgezeit sehr druckvoll, spielten schnell nach vorne. Peter Klug gelang das verdiente 2:5 aus Frankenthaler Sicht (48.).

TG-Keeper Carsten Peikert forderte seine Mitspieler auf, noch „mehr Druck“ aufzubauen. Doch mit dem Treffer von Tibor Weißenborn zum 6:2 (54.) war die Partie gelaufen. Göring sorgte mit seinen beiden Treffern kurz vor Schluss für den Endstand.

Während bei der TSG die Feierlichkeiten begannen, ging’s bei der Turngemeinde an die Ursachenforschung. Tobias Huber machte als Knackpunkte für die Niederlage vor allem die fehlende Erfahrung der Truppe und mangelndes Durchsetzungsvermögen aus. TSG-Coach Nicolai Dane war dagegen zufrieden: „Wir sind Meister, das war unser Ziel.“

 

So spielten sie

TSG Neustadt:

Jeblick - Göring, Brand, Domke, Emmerling, Harke, Purps, Seebacher, Weißenborn

TG Frankenthal:

Peikert - Damm, Beck, Brechtel, Hayn, Huber, Klug, Kohlmann, Martens, Seel

Tore:

1:0 Göring (3.), 2:0 Purps (18., Strafecke), 3:0 Purps (25., Strafecke), 4:0 Emmerling (31.), 4:1 Beck (31.), 5:1 Purps (40., Siebenmeter), 5:2 Klug (48.), 6:2 Weißenborn (54.), 7:2 Göring (60.), 8:2 Göring (60., Siebenmeter) - Strafecken:

4/2 - 2/0 - Beste Spieler:

Emmerling, Purps, Göring - Peikert, Klug - Zuschauer:

25 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Lubrich (Ludwigshafen).

Rheinpfalz: TG-II-Herren retten Sieg über die Zeit (07.02.2018)

«Frankenthal.» Die zweite Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat die Tabellenführung in der Hallenhockey-Oberliga verteidigt. Die Turngemeinde bezwang in eigener Halle den HC Speyer 6:5 (5:3). Damit bleibt die TG Frankenthal II zwei Punkte vor dem Zweitplatzierten, der TSG Neustadt. Diese hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen. Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt damit am Sonntag (11 Uhr) im Spitzenspiel zwischen der TSG Neustadt und der TG Frankenthal II.

Gegen Speyer war die TG II laut Mannschaftssprecher Sebastian Firsching in der ersten Halbzeit dominant. „Wir haben allerdings viele große Chancen vergeben“, sagt Firsching. Nach der Pause seien bei den Gastgebern die Kräfte geschwunden, sodass es nach der 6:3-Führung noch einmal eng geworden sei. Die Speyerer hätten Druck gemacht und auf 5:6 verkürzt. „Wir konnten dann aber den Sieg über die Zeit retten“, freut sich Firsching. Die Tore für die TG erzielten Erik Kohlmann, Sebastian Firsching (je 2), Peter Klug und Simon Hayn. |nt

Rheinpfalz: Ohne Torwart an die Spitze (31.01.2018)

Tobias Brechtel traf dreimal gegen Neunkirchen. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: TG-II-Herren besiegen HTC Neunkirchen 9:7

Von Stefan Tresch

«Frankenthal.» Die Herren II der TG Frankenthal haben sich in der Hallenhockey-Oberliga durch einen 9:7 (2:5)-Erfolg gegen den HTC Neunkirchen vorläufig mit nun 16 Punkten an die Tabellenspitze gesetzt. Das Kuriose: Die Turngemeinde spielte die komplette Partie ohne Torwart, sondern „nur“ mit sechstem Feldspieler mit Torwartrechten.

Laut TG-Mannschaftssprecher Sebastian Firsching musste der etatmäßige Torwart der zweiten Mannschaft, Alexander König, kurzfristig aufgrund einer Erkrankung passen. Ohne Keeper anzutreten, sei ein Nachteil gewesen, räumt Firsching ein. So sah es 40 Minuten lang auch gar nicht danach aus, dass die Turngemeinde den HTC Neunkirchen, bis zum Wochenende Tabellenführer, stürzen könnte. Von Anfang an liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher. Die Gäste dominierten die erste Halbzeit und nutzten die Unsicherheiten in der Hintermannschaft der TG II aus.

Zwar gelang den Frankenthalern nach der Pause schnell das 3:5, an der Gesamtsituation änderte sich nichts – im Gegenteil. Die Gäste zogen sogar auf 7:3 davon. Doch dann kam der Bruch ins Spiel des HTC. „Wir haben von der für das Spiel ohne Torwart wenig effektiven Raumdeckung auf Manndeckung umgestellt“, erklärt Firsching. Damit kam die Wende. Die TG II war nun aggressiver. Innerhalb von sieben Minuten gelang den Frankenthalern der Ausgleich. Erik Kohlmann traf zum 7:7. Nun merkte man den Gästen an, dass sie beeindruckt und verunsichert waren. Das nutzten die Frankenthaler aus. Zwei weitere Treffer durch Tobias Brechtel und erneut Kohlmann brachten den Sieg. Die Treffer für die TG erzielten Tobias Brechtel (3), Maurice Beck (3), Erik Kohlmann (2) und Jan Hitschler.

Am Fasnachtssonntag wird wohl die Entscheidung um die Meisterschaft fallen. Dann tritt die TG II bei der TSG Neustadt (14 Zähler) an. Die TSG hat ein Spiel weniger, ist aber weiter mit hochkarätiger Unterstützung von ehemaligen Weltmeistern im Team unterwegs. „Wir haben im Hinspiel 5:5 gespielt. Bei uns läuft es in dieser Hallensaison besser als erwartet“, will Sebastian Firsching den Titel nicht abschreiben. Vorher trifft die TG II am Sonntag, 13.30 Uhr, in eigener Halle auf den Vorletzten HC Speyer. Da ist ein Sieg Pflicht. Auszeit

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 2 7 40 : 28 16  
2.   TSG Neustadt 1 6 49 : 25 14  
3.   HTC Neunkirchen 1 8 52 : 38 13  
4.   TG Worms 1 6 24 : 24 12  
5.   HC Speyer 1 7 21 : 50 4  
6.   TSG Kaiserslautern 1 8 35 : 56 1  

Rheinpfalz: Nur Alissa Stang trifft (30.01.2018)

HALLENHOCKEY: TG II schlägt TFC Ludwigshafen 1:0

«FRANKENTHAL.» In der Hallenhockey-Oberliga der Damen ist das Rennen um den Titel seit dem Wochenende wieder völlig offen. Die TG Frankenthal II gewann das Spitzenspiel zuhause gegen den TFC Ludwigshafen mit 1:0 (0:0). Beide Teams haben jetzt 18 Punkte. Die TG ist aber dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer.

Erleichterung auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite. „Das war ein völlig offenes Spiel, kampfbetont und auf gutem Niveau“, bilanzierte TG-Trainer Bernd Lauer. „Vom Spielverlauf her hätten beide Mannschaften gewinnen können“, resümierte TFC-Coach Sebastian Minges. Er war davon ausgegangen, dass die Frankenthalerinnen mit einem veränderten Kader gegenüber dem Hinspiel (4:1 für den TFC) auflaufen würden. Er sollte Recht behalten.

„Ich würde mir für die nächste Saison einen festen Kader wünschen. Ich habe das Bestreben, immer mit den gleichen Spielerinnen antreten zu können. Da läuft vieles geordneter, und es kann ganz anders kombiniert werden“, sagte Lauer. Der TFC hatte am Samstag ein anderes Problem: den Kopf. Der Druck, als Tabellenführer ins Spitzenspiel zu gehen, war für die TFC-Damen zu viel.

Im Duell zweier gleichstarker Teams hatte Ludwigshafen im ersten Durchgang ein Chancenplus, die TG im zweiten. „Man muss die Tore aber auch machen“, haderte Minges. Nicole Schönberger, Ann-Sophie Langner, Eleni Tatou und Claudia Schölles scheiterten an den eigenen Nerven.

Die TG kam gegen Ende der ersten Halbzeit auf und brachte die TFC-Defensive ein ums andere Mal ins Schwitzen. Kurz nach der Pause die Entscheidung: Isabell Fuhrmann sah die freistehende Alissa Stang – 1:0. Immer wieder war es Stang, die auf der linken Seite zu Möglichkeiten kam. In der 42. Minute drosch sie den Ball an den linken Pfosten. Minges nahm in der Schlussphase noch eine Auszeit, versuchte, auf sein Team einzuwirken. Ohne Erfolg.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Steitz - Kelly Lauer, Feßler, Fuhrmann, Meyer, Seemann, Singhoff, Alissa Stang, Elena Stang - Tor:

1:0 Alissa Stang (31.) - Beste Spielerinnen:

Alissa Stang, Fuhrmann - Weisser - Strafecken:

3/0 - 1/0 - Zuschauer:

50 – Schiedsrichter:

Dietz/Pacyna (Bad Dürkheim). |kia

 

Rheinpfalz: TG macht Tore nicht (29.01.2018)

Hallenhockey: Zweitligist unterliegt Rüsselsheim 3:7

Von Christian Treptow

«Rüsselsheim.»Eigentlich wollten die ersten Herren der TG Frankenthal mit einem Sieg die Saison in der zweiten Hallenhockey-Bundesliga abschließen und so mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf die Rückrunde im Feld gehen. Daraus wurde nichts. Die TG verlor gestern den Saisonabschluss in der Halle beim Rüsselsheimer RK 3:7 (1:3).

Die gestrige Niederlage war die vierte Pleite in Folge in der Rückrunde. Damit holte die Turngemeinde in der gesamten Rückserie nur einen Zähler – beim 7:7 in eigener Halle gegen den Limburger HC. Die TG schließt die Hallensaison auf Rang drei der Südstaffel ab, hinter Meister HTC Stuttgarter Kickers und Limburg.

TG-Coach Can Yurtseven berichtete gestern von einem „engen Spiel“. Allerdings habe seine Truppe wieder die Chancen nicht verwertet. Wie schon gegen Dürkheim seien es einfache Fehler im Aufbau gewesen, die der TG das Genick gebrochen hätten. „Die Gegentore sind immer in den Phasen gefallen, in denen wir am Drücker waren“, sagte Yurtseven. Er habe aber im Vergleich zum Dürkheim-Spiel eine Steigerung gesehen. „Da müssen wir ansetzen.“

Natürlich sei man enttäuscht über den Spielverlauf in Rüsselsheim. Verlass war gestern im Sturm wieder auf Henry Zettler, der für alle drei TG-Tore verantwortlich zeichnete. Aber grundsätzlich hätten seine Spieler zu viele falsche Entscheidungen im Aufbau und bei Kontern getroffen. Zettler hatte jeweils mit dem 1:1 und dem 2:3 noch mal für Spannung gesorgt. Beim Stand von 2:5 nahm Yurtseven Torwart Oliver Scharfenberger für einen zusätzlichen Feldspieler vom Platz – ohne den gewünschten Erfolg.

So bleiben laut Yurtseven „eine gute Hin- und eine schwache Rückrunde“. In der Rückserie habe man vor allem dem personellen Aderlass in der Offensive Tribut gezollt. Die Ausfälle von Fridolin Lüschen, Kapitän Timo Schmietenknop, Sven Beringer und Sandro Reinhard seien nicht zu kompensieren gewesen. „Auch damit müssen wir uns auseinandersetzen. Aber nach dem Klassenerhalt hatten es die Jungen verdient, Erfahrungen zu sammeln“, meinte Yurtseven.

Und so geht Henry Zettler wohl als einziger TG-Spieler mit einem guten Gefühl in die Pause vor der Feldrückrunde. Durch seine drei Tore gestern kommt er auf zwölf Treffer in der Hallensaison. Damit überholte er Timo Schmietenknop (11) und wurde Torschützenkönig der TG.

Rheinpfalz: Zwei Eckentore, drei Punkte (29.01.2018)

Hallenhockey: Kämpferisches Damenteam der TG Frankenthal besiegt in Erster Regionalliga Süd den 1. Hanauer THC 2:1

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Grund zur Freude hatten am Samstag die ersten Damen der TG Frankenthal. Mit einer starken kämpferischen Leistung brachte die Turngemeinde im Heimspiel gegen den 1. Hanauer THC eine 2:1-Halbzeitführung über die Zeit und sicherte sich drei weitere Punkte. Im Gegensatz zum Vorjahr sollte der Klassenerhalt in der Ersten Regionalliga Süd bereits drei Spiele vor Saisonende sicher sein.

„Wir müssten jetzt eigentlich durch sein“, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen nach dem Abpfiff. Elf Zähler haben die Frankenthalerinnen in sieben von zehn Spielen gesammelt. Damit liegen sie zwar unverändert auf dem vierten Platz, sind aber nun punktgleich mit dem Dritten Hanau, der bereits zwei Partien mehr absolviert hat. Rechnerisch könnten die Schlusslichter HTC Neunkirchen und HG Nürnberg (beide vier Punkte) noch an Frankenthal vorbeiziehen, doch dafür müssten sie ihre restlichen drei Spiele gewinnen und die TG dreimal erfolglos bleiben. „Und dann spielen Neunkirchen und Nürnberg ja auch noch gegeneinander ...“, meinte Lüschen.

Mit der Partie gegen den 1. Hanauer THC war der Übungsleiter insgesamt zufrieden. „Die Mannschaft hat – wie von uns gefordert – aggressiv verteidigt und nur ein Gegentor zugelassen. Das war eine gute Teamleistung“, befand Lüschen. „Kämpferisch hat es heute gepasst.“ Was ihn freute: Beide Frankenthaler Tore fielen nach Strafecken. Die hatten in den letzten Partien nicht so gut funktioniert.

Dass auch der Wille am Samstag eine entscheidende Rolle spielen würde, zeigte sich bereits in der Anfangsphase. Die TG-Damen erspielten sich in den ersten zwei Minuten drei gute Chancen. Stürmerin Maike Wüsthoff nach Vorarbeit von Kapitänin Lisa Stiefenhöfer sowie nach einem Pass von Francesca Delarber und Delarber selbst hätten für Frankenthal treffen können. Das Tor fiel jedoch überraschend auf der anderen Seite. Nach einer Unachtsamkeit der TG-Abwehr brachte Alicia Becker zunächst einmal die Gäste in Front (2.).

Doch davon ließen sich die TG-Damen nicht beirren. Sie erkämpften sich in der ersten Hälfte drei Strafecken. Die erste verwandelte Wüsthoff zum schnellen Ausgleich (4.), die zweite netzte Sophia Magura zur 2:1-Führung ein (21.). Ein Manko: Aus dem Spiel heraus gelang den Gastgeberinnen trotz zahlreicher Chancen kein Tor. Im Schusskreis waren sie nicht zwingend genug. Das kritisierte auch Lüschen: „Wir haben insgesamt nur wenige Fehler gemacht, aber wir müssen mehr Tore erzielen.“

Das blieb auch im zweiten Durchgang so. Während einer starken Phase der Gäste, in der sich die TG zu weit zurückzog, hätte sich die mangelnde Chancenverwertung rächen können. Die agilen Hanauerinnen Marilena Krauß und Alina Pillmann setzten die TG im Mittelfeld unter Druck. Doch auch die Gäste waren vor dem Tor alles andere als effektiv. Die Frankenthalerinnen hatten die Partie wieder im Griff, sobald sie bestimmt nach vorne spielten.

Katja Happersberger (38., 58.), Francesca Delarber, die in der 45. Minute den Pfosten traf, und Esther Peikert (45., 53.) hätten für die TG-Damen alles klar machen können. Weil sie auch aus zwei weiteren Strafecken kein Kapital schlugen, mussten sie bis zum Schluss kämpfen. Zumal die Gäste in den letzten beiden Minuten ihre Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin herausnahmen.

„Wir haben die Führung über die Zeit gebracht“, lobte TG-Coach Fridolin Lüschen die kämpferische Leistung seines Teams. Jochen Becker, Hockey-Sportwart beim 1. Hanauer THC, sprach von einem „regen, aber sehr fairen Schlagabtausch“. Frankenthal habe verdient gewonnen: „Wir haben von fünf Strafecken keine einzige aufs Tor gebracht und auch aus dem Spiel heraus zu wenig gemacht.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Stiefenhöfer, Hoffmann, Delarber, Koppel, Peikert, Magura, Haselmaier, Lauer, Happersberger, Schopper, Wüsthoff

1. Hanauer THC:

Montilla Guimaraes - Mutschler, Becker, Kohler, Lara Gaul, Marchner, Krauß, Leonie Gaul, Pillmann, Büchting

Tore:

0:1 Becker (2.), 1:1 Wüsthoff (4., Strafecke), 2:1 Magura (21., Strafecke) - Strafecken:

5/2 - 5/0 - Beste Spielerinnen:

Deimling, Lauer, Schopper, Stiefenhöfer - Becker, Krauß, Pillmann - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Pacyna (Bad Dürkheim)/Lubrich (Ludwigshafen).

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Feudenheimer HC 9 29 : 14 21  
2.   TuS Obermenzing 7 29 : 15 13  
3.   1. Hanauer THC 9 33 : 29 11  
4.   TG Frankenthal 7 23 : 23 11  
5.   HTC Neunkirchen 7 11 : 27 4  
6.   HG Nürnberg 7 13 : 30 4  

Rheinpfalz: TG Frankenthal verliert in Rüsselsheim 3:7 (28.01.2018)

Henry Zettler (rechts), hier im Heimspiel gegen den Limburger HC, ist mit zwölf Treffern bester Torschütze der TG in der Hallensaison. Foto: BOLTE

Die TG Frankenthal verlor am Sonntag den Saisonabschluss in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga beim Rüsselsheimer RK 3:7 (1:3). Es war die vierte Pleite in Folge in der Rückrunde. Die TG schließt damit die Hallensaison auf Rang drei der Südstaffel ab, hinter Meister HTC Stuttgarter Kickers und Limburg.

Manko Chancenverwertung


TG-Coach Can Yurtseven berichtete von einem „engen Spiel“ gegen den Rüsselsheimer RK. Allerdings habe seine Truppe die Chancen nicht verwertet. Verlass war gestern im Sturm wieder auf Henry Zettler, der für alle drei TG-Tore verantwortlich zeichnete.

 

Zettler Torschützenkönig der TG


Zettler geht wohl als einziger TG-Spieler mit einem guten Gefühl in die Pause vor der Feldrückrunde. Durch seine drei Tore in Rüsselsheim kommt er auf zwölf Treffer in der Hallensaison. Damit überholte er Timo Schmietenknop (11) und wurde Torschützenkönig der TG. |tc

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Stgt. Kickers 10 69 : 37 27  
2.   Limburger HC 10 53 : 43 16  
3.   TG Frankenthal 10 57 : 56 13  
4.   HG Nürnberg 10 51 : 62 12  
5.   Rüsselsheimer RK 10 44 : 59 12  
6.   Dürkheimer HC 10 50 : 67 9  

Rheinpfalz: Noch einmal ans Limit gehen (27.01.2018)

Verteitiger Johannes Zurke (Mitte) hilft in Rüsselsheim im Sturm aus. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal morgen zum Saisonfinale in Rüsselsheim – Personalprobleme im Angriff

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Mit einem Auswärtsspiel beim Rüsselsheimer RK beschließt Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal am morgigen Sonntag (12 Uhr) die Saison. TG-Trainer Can Yurtseven muss dabei vor allem im Sturm wieder improvisieren. Ziel ist es aber dennoch, an Limburg vorbei auf Platz zwei zu springen.

Im Sturm werden laut Yurtseven Sandro Reinhard, Johannes Zurke, Noah Frank und Henry Zettler versuchen, für Unruhe im gegnerischen Schusskreis zu sorgen. Vor allem Henry Zettler ist derzeit gut in Form, hat am vergangenen Wochenende fünf Tore geschossen. Alexander Cunningham (Rücken) fällt ebenso aus wie Kapitän Timo Schmietenknop und Fridolin Lüschen. „Sven Beringer hat am Donnerstag trainiert, will’s auf jeden Fall versuchen“, sagt der Coach.

Die Grundsituation ist die gleiche wie am vergangenen Wochenende gegen die HG Nürnberg und den Dürkheimer HC: Für die TG geht es um nichts mehr, der Gegner – in dem Fall der Rüsselsheimer RK – kämpft noch um den Klassenverbleib. Vor Wochenfrist zog die Turngemeinde zweimal mit jeweils 5:6 den Kürzeren. „Aber die Gegner müssen hart kämpfen, um die Punkte zu bekommen“, zieht Yurtseven das Positive aus den beiden Spielen.

Das Negative: Vor allem die leichten Fehler im Aufbauspiel haben dem Übungsleiter nicht gefallen. Alleine gegen Dürkheim seien es vier gewesen. „Das ist eine Frage der Konzentration und der Einstellung. Wenn sich der Gegner keine Chancen erspielt, dürfen wir ihm nicht den Weg ebnen“, mahnt Can Yurtseven.

Technisch seien die Leistungen gut gewesen. „Aber wir müssen auch kämpferisch ans Limit gehen. Die Spieler müssen die fünf Prozent mehr Leistung bringen und sich der grünen Trikots würdig erweisen“, fordert er. Andererseits müsse man die Aktiven auch verstehen. „Es sind auch nur Menschen. Und nach dem Stuttgart-Spiel war die Luft einfach raus. Das ist dann auch der Tabellensituation geschuldet.“

Er wisse, dass er da auf hohem Niveau meckere, sagt Can Yurtseven. Es sei ja auch nichts Dramatisches, aber diese paar Prozentpunkte mehr fehlten eben in den vergangenen beiden Partien. Aber jetzt komme es erst mal darauf an, mit guter Stimmung aus der Halle raus in die Vorbereitung auf die Feld-Rückrunde zu gehen. Die Grundstimmung im Team sei auch gut. Ein Sieg in Rüsselsheim, und sie wäre bestimmt noch besser.

Den Rüsselsheimer RK schätzt der TG-Trainer spielerisch und kämpferisch stärker ein als die HG Nürnberg und den Dürkheimer HC. Schon alleine deshalb müsse sich seine Truppe steigern. Vor allem Strafecken gilt es gegen die Hessen zu vermeiden. Denn da haben diese mit Niklas Isselhard einen absoluten Spezialisten. Das hat die Turngemeinde schon im Hinspiel, das sie 11:5 gewann, erfahren, als Isselhard zweimal eine solche Standardsituation nutzte. Seine Mannschaft warnt er außerdem vor der hitzigen Kulisse in Rüsselsheim. Da müsse man kühlen Kopf bewahren.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Rüsselsheimer RK (27.01.2018)

Wer steigt ab? Das entscheidet sich am Sonntag zwischen dem Dürkheimer HC und dem Rüsselsheimer RK . Die Hessen haben drei Punkte Vorsprung auf den DHC, ein Unentschieden würde ihnen folglich genügen. Bei einer Niederlage muss Rüsselsheim auf das Ergebnis zwischen Dürkheim und der HG Nürnberg schauen. Offensiv haben die Rüsselsheimer in dieser Runde nicht gerade Angst und Schrecken verbreitet. 37-mal hat das Team von Trainer Jonathan Elliott, der leider nicht persönlich zu erreichen war, den Ball im gegnerischen Tor versenkt. Damit hat der RRK den schwächsten Angriff in der Südgruppe der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga. Und auch defensiv scheint die Truppe anfällig – 56 Gegentore sind der zweitschwächste Wert in der Süd-Staffel. |tc

Rheinpfalz: Lüschen will Tore sehen (27.01.2017)

Ihre Tore gegen Hanau gefragt: TG-Stürmerin Kim Lauer. (Foto: KUNZ)

Hallenhockey: TG-Damen empfangen heute in Erster Regionalliga Hanau

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Ein, zwei Siege müsse das Damenteam der TG Frankenthal noch holen, um sich in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd nach unten abzusichern, fordert Trainer Fridolin Lüschen. Der erste Erfolg soll heute (17 Uhr, Halle Am Kanal) im Heimspiel gegen den 1. Hanauer THC gelingen.

Die jüngste 1:4-Auswärtsniederlage gegen Spitzenreiter Feudenheimer HC habe man aufgearbeitet, sagt Lüschen. Im Training habe man den Fokus auf die Raumdeckung, das Umschaltspiel und die Chancenverwertung gelegt. „Die Spielerinnen müssen sich auch ohne Ball mehr bewegen, und in der Raumdeckung haben wir Feudenheim zu viele Lücken gelassen – das müssen wir gegen Hanau abstellen“, erklärt Lüschen. Die heutigen Gäste verfügten über eine spielstarke Mannschaft mit technisch guten Spielerinnen in ihren Reihen, warnt er. „Da müssen wir im Kollektiv diszipliniert auftreten.“

Das spannende Hinspiel Anfang Dezember endete 5:5. In Hanau mussten die TG-Damen ohne ihre beiden Trainer auskommen, weil Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop zeitgleich als Spieler in der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde gefordert waren. „Das haben die Spielerinnen klasse gemacht“, lobt Lüschen. Heute werden beide Coaches das Spiel des Damenteams von der Seitenlinie aus dirigieren. „Zu Hause sollte ein Sieg für uns drin sein“, meint Lüschen.

Ein Erfolg sei wichtig, um die Position im Tabellenmittelfeld rechtzeitig abzusichern. Die TG-Damen sind mit acht Punkten aktuell Vierte, die Hanauerinnen mit elf Zählern Zweite. Die Gäste haben aber bereits zwei Spiele mehr absolviert. Weil heute alle sechs Regionalliga-Teams im Einsatz sind, könnte es im Tableau zu einiger Bewegung kommen. „Den Titel werden wohl der Feudenheimer HC und der TuS Obermenzing unter sich ausmachen“, glaubt Lüschen.

Neben Torfrau Nadine Deimling sind für das heutige Spiel laut Lüschen Francesca Delarber, Sophia Magura, Kapitänin Lisa Stiefenhöfer, Alisa Hofmann, Lea Schopper, Katja Happersberger und Kim Lauer gesetzt. Von seinen Stürmerinnen will der Übungsleiter mehr Tore sehen: „Nur ein Treffer gegen Feudenheim – das war echt zu wenig.“

TGF übernimmt die Tabellenführung in der Damenoberliga (27.01.2018)

Im Spitzenspiel der Damenoberliga empfing der Tabellenzweite TG Frankenthal 2 den Tabellenführer TFC Ludwigshafen. Es sollte das erwartet schwere Spiel werden ……

Zu Beginn merkte man den Gastgebern die Bedeutung dieser Partie doch an. Man schaffte es kaum, eigenen Druck zu erzeugen und war augenscheinlich von der körperlich sehr robusten Mannschaft des TFC Ludwigshafen beeindruckt. In diesen ersten 15 Minuten waren die Gäste präsenter, kamen einige Male gefährlich in den Frankenthaler Schusskreis, scheiterten aber wiederholt an der gut reagierenden Katharina Steitz im Tor der TG. Im weiteren Verlauf fanden die Gastgeberinnen dann aber immer besser ins Spiel und kamen folgerichtig auch zu einigen guten Tormöglichkeiten. Da aber auch die Ludwigshafener Torfrau einen guten Tag erwischt hatte, blieb es bis zur Pause bei einem torlosen Unentschieden.

Trainer Bernd Lauer hatte in seiner Halbzeitansprache offensichtlich die richtigen Worte gefunden, denn die Damen der TG starteten furios. Aus der eigenen Abwehr kam die Kugel zu Isabell Fuhrmann, deren glänzendes Anspiel nutzte Alissa Stang per Direktabnahme zur umjubelten Führung. Dieser Treffer gab den Gastgebern Auftrieb. Die eigene Abwehr um Kelly Lauer und Elena Stang stand nun sehr sicher und im Angriff kam man immer wieder gefährlich vor das Tor des TFC. Leider gelang es aber nicht, im weiteren Verlauf die eigene Führung auszubauen und so blieb es bei der engen umkämpften Partie. Kurz vor Ende kam dann noch großes Können und ein wenig Glück zusammen, als Elena Stang nach einer Ecke den halbhohen Ball von der Linie kratzte. Wenig später war es dann geschafft und der Jubel im Frankenthaler Lager entsprechend groß. Mit dem knappen, aufgrund der zweiten Halbzeit aber verdienten 1:0 Erfolg hat man sich zwei Spieltage vor Schluss an die Tabellenspitze gesetzt.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Katharina Steitz, Alissa Stang, Elena Stang, Silvia Singhoff, Mona Seemann, Isabell Fuhrmann, Janine Meyer, Victoria Feßler und Kelly Lauer

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 2 8 40 : 14 18  
2.   TFC Ludwigshafen 8 36 : 17 18  
3.   HC Speyer 1 7 21 : 17 13  
4.   TSG Kaiserslautern 8 25 : 29 10  
5.   TSV SCHOTT Mainz 2 7 11 : 34 4  
6.   TG Worms 1 6 9 : 31 1  

Rheinpfalz: TG-Herren mit Personalproblemen im Sturm (26.01.2018)

Aushilfsstürmer: Verteitiger Johannes Zurke (Mitte) muss am Sonntag in der Offensivabteilung der TG ran. Foto: BOLTE

Mit Personalproblemen im Angriff geht Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal den letzten Auftritt in dieser Saison am Sonntag (12 Uhr) beim Rüsselsheimer RK an. TG-Coach Can Yurtseven muss auf die Offensivkräfte Alexander Cunningham, Timo Schmietenknop und Fridolin Lüschen verzichten. Daher spielt unter anderem Verteidiger Johannes Zurke in der Offensive. Für Rüsselsheim geht es noch um den Klassenverbleib. Die Turngemeinde will mit einem Punktgewinn noch am Limburger HC vorbei auf Platz zwei springen. |tc

Rheinpfalz:  Frankenthaler Frauen zuhause gegen Hanau (26.01.2018)

Die TG-Offensive mit Kim Lauer soll gegen Hanau ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Foto: Kunz

Mit einem Heimsieg gegen den 1. Hanauer THC am Samstag (17 Uhr, Halle Am Kanal) wollen die ersten Damen der TG Frankenthal ihren Platz im Mittelfeld der Südgruppe der Ersten Hallenhockey-Regionalliga absichern. TG-Trainer Fridolin Lüschen hofft vor allem auf eine bessere Offensivleistung seiner Mannschaft als bei der jüngsten 1:4-Niederlage beim Feudenheimer HC. Ein Sieg sei drin. Allerdings warnt er auch vor einer spielstarken Mannschaft aus Hanau. |tc

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