Damen Oberliga TSG Kaiserslautern gegen TG Frankenthal 2, TG schafft den Aufstieg!!

 

 

Riesenerfolg für die 2.Damen der TG Frankenthal. Mit dem 8:2 Auswärtserfolg bei der TSG Kaiserslautern und der gleichzeitigen Niederlage des bisherigen Tabellenersten TFC Ludwigshafen in Mainz, machten sie am vergangenen Sonntag den Aufstieg in die 2. Regionalliga perfekt.

Dabei war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag eher schlecht. Tabellenführer TFC Ludwigshafen lag mit 2 Punkten Vorsprung und einem um 5 Tore besseren Torverhältnis vorne. Ein klein wenig hoffte man im Frankenthaler Lager auf ein Unentschieden des Konkurrenten, was bedeutete, ein Sieg mit 6 Toren Unterschied musste her.

Entsprechend engagiert begannen die Frankenthaler Damen diese Partie. Schon nach 2 Minuten ergab sich die Riesenchance zur Führung, doch Franziska Schwindt scheiterte mit ihrem Siebenmeter an der glänzend reagierenden Torfrau der TSG Kaiserslautern. Aber bereits nur eine Minute später konnte man dann doch jubeln, als Isabell Fuhrmann ihre TG nach einem schönen Spielzug in Führung schoss. Ein Auftakt nach Maß, der dem Team von Trainer Bernd Lauer große Sicherheit verlieh. Die Kombinationen liefen, die Zweikämpfe wurden gewonnen und man erspielte sich Chance um Chance. In der 12. Minute erhöhte Franziska Schwindt auf 2:0, dem Mona Seemann kurz vor der Pause noch das 3:0 folgen ließ. Einzig ihrer bärenstarken Torfrau hatte es die TSG bis dahin zu verdanken, dass der Rückstand nicht schon höher ausfiel.

Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Gastgeber augenscheinlich um Wiedergutmachung bemüht und prompt gelang ihnen auch in der 39. Minute der Anschlusstreffer. Doch die TG ließ sich davon nicht beeindrucken. Trotz der Vorgabe eines hohen Sieges blieb man ruhig und setzte Kaiserslautern weiter unter Druck. Und dann folgte die große Zeit der Mona Seemann. Mit 4 Treffern innerhalb von nur 5 Minuten schoss die Frankenthalerin ihre Farben endgültig auf die Siegerstraße. Zwar verkürzte die TSG zwischenzeitlich noch auf 2:7, Alissa Stang stellte aber nur kurz darauf mit ihrem Treffer den benötigten 6 Tore Abstand wieder her. Bernd Lauer verordnete seiner Mannschaft in den verbleibenden Minuten zwar etwas mehr Defensive, trotzdem hatte man bis zum Schluss noch einige Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Letztendlich blieb es bei dem hochverdienten 8:2 Auswärtserfolg, mit dem man zumindest seinen Teil vom Aufstiegstraum erfüllt hatte.

Dann begann das Warten auf den Anruf aus Mainz. Als kurz darauf dann die Nachricht aus der Landeshauptstadt kam, dass Ludwigshafen seine Partie verloren hatte, kannte der Jubel im Frankenthaler Lager keine Grenzen mehr.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Katharina Steitz, Hanna Wind, Elena Stang, Alissa Stang, Mona Seemann, Franziska Schwindt, Julia Sabasch, Kelly Lauer, Isabell Fuhrmann und Victoria Feßler.

 

Coach: Bernd Lauer

Rheinpfalz: TG-Damen drehen Spiel (19.02.2018)

Gleich dreimal überwand Francesca Delarber (Mitte) HTC-Torfrau Jil van Emmerich in der zweiten Halbzeit. Mit ihrem zweiten Tor zum 4:3 (im Bild) brachte sie die TG in Führung. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthalerinnen besiegen in Erster Regionalliga den HTC Neunkirchen nach schlechtem Beginn 8:3 und beenden Runde auf Platz drei

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Die ersten Damen der TG Frankenthal schließen die Saison in der Südgruppe der Ersten Hallenhockey-Regionalliga auf dem dritten Tabellenplatz ab. Am Samstag besiegten sie in eigener Halle Schlusslicht HTC Neunkirchen 8:3 (2:3). Nach einem so deutlichen Ergebnis hatte es zunächst nicht ausgesehen. In der ersten Halbzeit standen die Frankenthalerinnen lange Zeit neben sich und lagen nach 21 Minuten bereits 0:3 zurück.

Von den überwiegend guten Leistungen, die die TG-Damen in den Heimspielen dieser Runde gezeigt hatten, war 25 Minuten lang überhaupt nichts zu sehen. Entsprechend groß war die Verwunderung unter den Zuschauern. Die Abwehr der Gastgeberinnen war löchrig wie der sprichwörtliche Schweizer Käse, und auch nach vorne lief kaum etwas zusammen. Die Turngemeinde ließ sich zu viel Zeit, die Pässe waren schwach und ungenau, und auch das Stellungsspiel stimmte nicht. „Die Körperspannung hat bei uns am Anfang total gefehlt“, sagte der frühere Damencoach der TG, Uwe Stiefenhöfer, der kurzfristig für den verhinderten Trainer Timo Schmietenknop eingesprungen war. „Wir haben die erste Halbzeit fast komplett verschlafen.“

Die Frankenthaler Passivität nutzte das Ligaschlusslicht zum Toreschießen. Schon nach der ersten Strafecke des HTC klingelte es im TG-Tor. Annika Herges erzielte die Gästeführung (6.). Nur zwei Minuten später legte Neunkirchen nach. TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer hätte nach der ersten Frankenthaler Strafecke den Anschluss herstellen können, verfehlte das Tor aber knapp (13.). Erfolgreicher waren abermals die Gäste: Als Kristina Leiser in der 21. Minute das 0:3 erzielte, sah es schon nach einer sicheren Heimniederlage der TG-Damen aus. „Das waren drei geschenkte Gegentore“, befand Uwe Stiefenhöfer. Die eigenen Spielerinnen hätten auch zu viel mit den Schiedsrichtern diskutiert. „Da waren dann ein, zwei Ansagen nötig, danach lief es besser.“

Die Wende läutete Lisa Stiefenhöfer in der 26. Minute ein. Nach einem guten Angriff der Gastgeberinnen entschied das Schiedsrichtergespann auf Strafecke für Frankenthal. Die Kapitänin schob zum 1:3-Anschlusstreffer ein. Als TG-Stürmerin Maike Wüsthoff nach guter Vorarbeit von Sophia Magura das 2:3 gelang (28.), atmeten die heimischen Fans auf. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Magura ihrerseits noch den Ausgleich auf dem Schläger.

In der Kabine habe er dann noch einmal deutliche Worte gefunden, erklärte Uwe Stiefenhöfer. Der ausgerufene Matchplan lautete, endlich einfaches Hockey zu spielen. „Das haben wir mit schnellem Anlaufen, schnellen sicheren Pässen und guten Spielzügen dann auch umgesetzt“, berichtete Aushilfstrainer Stiefenhöfer.

Für den Ausgleich sorgte kurz nach der Pause Francesca Delarber (32.), die ein starkes Spiel machte und viele Bälle nach vorne brachte. Sie brachte die TG-Damen auch mit 4:3 in Führung (39.). Lisa Stiefenhöfer (47.), Lea Schopper (49.), Katja Happersberger (50.) und erneut Francesca Delarber (52.) sorgten für den am Ende auch in der Höhe verdienten 8:3-Heimerfolg der Frankenthalerinnen zum Saisonabschluss. Von den Gästen war in der zweiten Halbzeit nicht mehr allzu viel zu sehen.

„Wir sind gut gestartet, haben dann aber nachgelassen. Man hat gemerkt, dass Frankenthal erfahrener ist“, sagte HTC-Trainer Jonas Neurohr nach der Partie. Für sein Team geht es nach einer Saison in der zweitstärksten Damenspielklasse in der Halle wieder zurück in die Zweite Regionalliga. Die Frankenthalerinnen haben in zehn Spielen 17 Punkte gesammelt und beenden die Runde auf dem dritten Platz. Der Feudenheimer HC steigt in die Hallenhockey-Bundesliga auf.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Hoffmann, Stiefenhöfer, Peikert, Delarber, Magura, Haselmaier, Lauer, Happersberger, Schopper, Wüsthoff

HTC Neunkirchen:

Van Emmerich - Schneider, Herges, Bäsel, Kullmann, Kneller, Leiser, Wagner, Schulze, Sherin

Tore:

0:1 Herges (6., Strafecke), 0:2 Schneider (8.), 0:3 Leiser (21.), 1:3 Stiefenhöfer (26., Strafecke), 2:3 Wüsthoff (28.), 3:3 Delarber (32.), 4:3 Delarber (39.), 5:3 Stiefenhöfer (47.), 6:3 Schopper (49.), 7:3 Happersberger (50.), 8:3 Delarber (52.) - Strafecken:

4/1 - 6/1 - Beste Spielerinnen:

Delarber, Haselmeier, Stiefenhöfer - Leiser, Herges - Zuschauer:

40 - Schiedsrichter:

Neideck (Neustadt)/Krezdorn (Alzey).

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Feudenheimer HC 10 31 : 14 24  
2.   TuS Obermenzing 10 47 : 22 22  
3.   TG Frankenthal 10 41 : 36 17  
4.   1. Hanauer THC 10 34 : 31 11  
5.   HG Nürnberg 10 19 : 37 7  
6.   HTC Neunkirchen 10 15 : 47 4  

Rheinpfalz: „Wie Sunkel spielt, ist eine Augenweide“ (17.02.2018)

"Die gestabdebeb Nationalspieler sehen viele Bälle, die normale Spieler nicht sehen", berichtete Timo Schmietenknop. (Foto: BOLTE)

Interview: Timo Schmietenknop, Kapitän der ersten Herren der TG Frankenthal, über seine Erlebnisse beim Spiel „Hockey gegen Krebs“

«Frankenthal.» Bei der zehnten Auflage des Benefizspiels „Hockey gegen Krebs“ ist gestern Abend in der Frankenthaler Sporthalle Am Kanal eine Serie gerissen. Nach neun Siegen in Folge musste das Team Champions eine 10:12 (4:7)-Niederlage gegen das Team Ten hinnehmen. Für die Sieger lief auch Timo Schmietenknop, Kapitän der ersten Herrenmannschaft der TG Frankenthal, auf. In der Halbzeitpause berichtete der zweifache Torschütze über seinen Einsatz und erklärte auch, warum das Zusammenspiel mit den Stars kein Problem ist.

Herr Schmietenknop, wann haben Sie von Ihrem Einsatz erfahren?

Am Dienstag dieser Woche, glaube ich. Da haben Tibor Weißenborn und auch Timo Wess abgesagt. Da wurden schnell noch ein paar Leute gebraucht, die in der Region unterwegs sind.

 

Was war Ihr erster Gedanke?

(lacht) Für die Bank wird es reichen. Nein, ich fühlte mich geehrt. Es macht großen Spaß, zusammen mit diesen tollen Spielern auf dem Platz zu stehen. Das ist ja nicht so ganz mein Niveau hier, das muss ich zugeben. Aber altersbedingt kann ich einigermaßen mithalten.

 

Sie haben im Hockey ja schon ein bisschen was mitgemacht. Ist man da noch aufgeregt?

Wenn solche Größen auf dem Platz stehen, ist man natürlich etwas nervös. Das Spiel ist schon etwas Besonderes, das merkt man deutlich. Die gestandenen Nationalspieler sehen viele Bälle, die normale Spieler nicht sehen. Im Spiel nach vorne ist es für einen Stürmer viel einfacher, zum Schuss zu kommen.

 

Wie klappt das Zusammenspiel mit den anderen? Geht das automatisch, weil alle schon so viele Spiele in den Knochen haben?

Bei vielen merkt man, dass sie schon öfter zusammen gespielt haben. Ich denke, ich kann mich da ganz gut einfügen und komme gut in die Räume.

 

Auf wen haben Sie sich am meisten gefreut?

Wen soll ich da hervorheben? Wie Philip Sunkel spielt, ist immer eine Augenweide. Er spielt immer hart an der Grenze, ist aber sehr erfolgreich vorm Tor. Das macht schon Spaß, gegen so jemanden zu spielen.

 

Ist es hart, einen Spieler wie Sunkel gegen sich zu haben?

Auch wenn man gute Spieler gegen sich hat, ist das immer ein Erlebnis.

 

Ist jemand dabei, der die TG noch verstärken könnte?

(lacht) Keiner, die TG ist auf allen Positionen gut besetzt.

 

Sunkel auch nicht?

Nö. Warum auch? Wir gewinnen ja jedes Spiel, werden jedes Jahr deutscher Meister. (lacht) Mal ohne Spaß: Man merkt es ja – selbst die Spieler, die schon über 40 sind, könnten ohne Probleme noch bei den Aktiven mitmachen.

 

Sie waren im vergangenen Jahr schon hier als Zuschauer. „Hockey gegen Krebs“ in Frankenthal – die Veranstaltung passt hierher, oder?

Ja, selbstverständlich. Aber man muss auch sagen, dass da natürlich immer ein riesiger Aufwand hintendran steckt mit einer entsprechenden Zahl von freiwilligen Helfern. Man merkt aber, dass man so langsam an die Grenze kommt, von dem, was man bewältigen kann. Aber so lange wir es packen, wird das Spiel hoffentlich weiter in Frankenthal stattfinden. | Interview: Christian TreptowDOPPELTERZEILENUMBRUCH

Rheinpfalz: Noch einmal Spaß haben (17.02.2018)

"Wir wollen Hanau hinter uns lassen", betont TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer (rechts), hier im Duell mit Johanna Wenz (TuS Obermenzing). (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal empfangen heute zum Saisonausklang den HTC Neunkirchen

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Mit einem Heimspiel gegen den HTC Neunkirchen beenden die ersten Damen der TG Frankenthal am heutigen Samstag die Hallensaison in der Südgruppe der Ersten Regionalliga. Nach oben geht für die Turngemeinde zwar nichts mehr, der dritte Tabellenplatz soll aber unbedingt verteidigt werden. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Stadtsporthalle Am Kanal.

Gegen den heutigen Gegner – Neunkirchen ist mit vier Punkten abgeschlagenes Schlusslicht und steht längst als Absteiger in die Zweite Regionalliga fest – ist ein Sieg für das von Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop trainierte erste Damenteam der TG eigentlich Pflicht. Drei weitere Zähler sind auch das erklärte Ziel der Frankenthalerinnen, die bislang 14 Punkte gesammelt haben. Zum einen, um sich mit einem möglichst torreichen Auftritt vom Heimpublikum in der Halle zu verabschieden. Und zum anderen, um den Tabellenvierten 1. Hanauer THC auf Distanz zu halten.

Die Hessinnen, die heute zeitgleich den Zweiten TuS Obermenzing empfangen, haben vor dem letzten Spieltag drei Punkte weniger auf dem Konto als die TG. Weil beide Teams bislang jeweils 33 Tore erzielt haben, könnte Hanau mit einem Sieg in der Tabelle noch an Frankenthal vorbeiziehen – wenn die TG-Damen ihre Partie verlieren.

Aufs Torverhältnis will Timo Schmietenknop aber gar nicht erst schauen müssen. „Wir sollten schon in der Lage sein, gegen Neunkirchen noch ein paar Tore nachzulegen“, meint der TG-Coach, der heute unbedingt gewinnen und nicht noch auf Rang vier abrutschen will. Um für talentierte jüngere Spielerinnen attraktiv zu sein, zähle in der Abschlusstabelle jede bessere Platzierung. „Unser Saisonziel war Platz zwei oder drei. Wenn wir jetzt Dritte bleiben, schließen wir eine für uns gute Saison positiv ab.“

Auf die leichte Schulter werde man das Schlusslicht deshalb nicht nehmen, sagt Schmietenknop. „Neunkirchen ist ein unangenehm zu spielender Gegner. Sie stehen sehr defensiv, halten eisern an ihrer Taktik fest und lassen sich einfach nicht hinten rauslocken“, erklärt der Übungsleiter. Er betont: „Man darf gegen Neunkirchen nicht in Rückstand geraten. Wenn man erst mal hinten liegt, wird es sehr schwer.“

Wie unangenehm die Gäste sein können, hat der Tabellenzweite TuS Obermenzing erfahren, der in Neunkirchen überraschend 3:4 verlor. Für den HTC blieb es aber der einzige Saisonsieg. Noch ein Unentschieden gegen die HG Nürnberg – mehr war für den Aufsteiger bislang nicht drin. Das Hinspiel gewannen die TG-Damen klar mit 6:3.

Dramatisch wäre für die Frankenthalerinnen jedoch auch eine Niederlage nicht. Den Klassenerhalt hat die TG längst sicher. Der Abstand auf den Vorletzten Nürnberg beträgt sieben Punkte. Auch in der kommenden Runde werden die TG-Damen in der zweithöchsten deutschen Damenspielklasse in der Halle angreifen.

Die Voraussetzungen vor der heutigen Begegnung seien denn auch viel angenehmer als noch vor einem Jahr, als die Turngemeinde bis zuletzt um den Klassenerhalt bangen mussten, meint TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer. „Wir können locker in das Spiel gehen. Wir wollen einfach noch drei Punkte holen und Hanau hinter uns lassen.“ So sieht es auch Timo Schmietenknop, der heute ohne Fridolin Lüschen (Urlaub) von der Seitenlinie aus die Kommandos geben wird und auf einen vollständigen Kader zurückgreifen kann. „Wir wollen noch einmal Hallenhockey spielen und Spaß haben.“

Nach der Partie schaue man dann, wer das Rennen um den Aufstieg in die Hallenhockey-Bundesliga gemacht habe. Die besten Chancen auf den Titel und Aufstieg in die Hallenhockey-Bundesliga hat Spitzenreiter Feudenheimer HC (21 Punkte), der heute ebenfalls zeitgleich auf die HG Nürnberg trifft. Sollte Feudenheim überraschend verlieren, könnte Obermenzing (19) noch am Schwesterclub des Mannheimer HC vorbeiziehen.

Rheinpfalz: „Für ein Spiel zaubern“ (14.02.2018)

Genießt es, dass am Freitagabend kein großer Wert auf Defensive gelegt wird: Matthias Witthaus. (Foto: dpa)

Interview: Rekordnationalspieler Matthias Witthaus über die Partie „Hockey gegen Krebs“ in Frankenthal

Matthias Witthaus gehört seit einigen Jahren zum Stammpersonal beim Spiel „Hockey gegen Krebs“, das am Freitag wieder in der Halle Am Kanal in Frankenthal stattfindet. Im Interview spricht der zweimalige Olympiasieger über das Treffen mit alten Weggefährten, den Moment, wenn einen doch der sportliche Ehrgeiz packt, und den Genuss eines Spiels losgelöst von taktischen Zwängen.

Herr Witthaus, laut Organisator Axel Schröder gehören Sie bei „Hockey gegen Krebs“ zu den treffsichersten Schützen. Wie kommt’s?

Puuh, das weiß ich gar nicht. Philip Sunkel trifft ja auch immer ganz gut. Das ist aber gar nicht das Entscheidende. Es geht um den guten Zweck und dass viele Spenden eingehen. Und wenn ich diesmal mit null Toren heimfahre und der Erlös höher ist als im vergangenen Jahr, dann ist das auch gut.

 

Was macht für Sie den Reiz der Veranstaltung aus?

Der gute Zweck, ganz klar. Deshalb nehmen wir alle auch die etwas weiteren Anfahrten in Kauf, ich zum Beispiel komme aus Hamburg. Das Spiel ist mittlerweile zu einem netten Kultevent geworden. Man trifft viele Wegbegleiter. Es stehen viele Leute auf dem Platz, denen man im Laufe der Karriere immer wieder begegnet ist. Und es macht Spaß, für ein Spiel zu zaubern.

 

Zum wievielten Mal sind Sie dabei?

Oh, ich glaube zum vierten oder fünften Mal.

 

Auf wen freuen Sie sich am meisten?

Auf die alten Kumpels aus der Nationalmannschaft wie Tibor Weißenborn und Christian Mayerhöfer. Mit Christian bin ich gemeinsam Weltmeister geworden.

 

Warum engagieren Sie sich bei „Hockey gegen Krebs“?

Ich war bei den ersten Spielen nicht dabei. Da war ich noch in der Nationalmannschaft aktiv, und da gab es immer terminliche Überschneidungen. Als es dann gepasst hat, habe ich es auch als Ehre empfunden, dabei sein zu dürfen. Wenn man Gutes tun kann, macht man das gerne.

 

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Spiel bei Hockey gegen Krebs?

Ja. Natürlich geht’s bei dem Spiel nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Aber das Team „Champions“, in dem ich spiele, will natürlich den Nimbus der Unbesiegbarkeit so lange wie möglich verteidigen. Am Anfang sind alle noch locker, aber dann kommt irgendwann der Ehrgeiz durch.

 

Hockey losgelöst von taktischen Zwängen – als Trainer dürfen Sie da nicht so genau hinschauen, oder?

Nö, überhaupt nicht. Als Trainer lege ich ja gezwungenermaßen viel Wert auf die Defensive. Und bei dem Spiel ist das überhaupt nicht der Fall. Das genieße ich sehr. Von diesen Spielen hatte ich in meiner Karriere nicht so viele. (lacht)

 

Im vergangenen Jahr fand das Spiel zum ersten Mal in Frankenthal statt. Wie war die Atmosphäre?

Also, es war überall schön. Aber in Frankenthal waren die meisten Zuschauer. Axel Schröder hat bei der Organisation auch einen unheimlichen Aufwand betrieben.

 

Sie kommen gerne in die Pfalz?

Ja. Ich habe vier Jahre lang beim Mannheimer HC gespielt. Meine Frau und ich sind dann immer in die Pfalz gefahren, haben guten Wein getrunken und die Seele baumeln lassen.

 

Und Sie nehmen wieder Wein mit an die Elbe?

Das muss ich nicht. Wein aus der Pfalz ist mittlerweile so bekannt, dass man ihn auch in Hamburg kaufen kann.

 

Und die Party nach dem Spiel lassen Sie sich auch nicht entgehen, oder?

Ne, nie. Ich kenne ja meine Pappenheimer. Im Anschluss wird immer noch ein Bierchen getrunken und gefachsimpelt.

 

Noch ein kleiner Schlenker zum aktuellen sportlichen Geschehen. Sie haben mit Lauritz Fuchs und Paul Zettler zwei ehemalige Frankenthaler bei Polo Hamburg in der Mannschaft. Wie machen sich die beiden?

Total gut. Beide sind noch sehr jung. Da ist es auch nicht einfach, das erste Mal so weit von zu Hause weg. Das ist ein großer Schritt. Aber die beiden haben das gut gemacht, gerade Paul fühlt sich wohl. Lauritz hat sich am Anfang etwas schwer getan. Beide spielen bei unseren Planungen für die Zukunft eine große Rolle.

 

Zur Person

Matthias Witthaus wurde am 11. Oktober 1982 in Oberhausen geboren. Der Stürmer ist Rekordnationalspieler der deutschen Hockey-Nationalmannschaft (356 Länderspiele auf dem Feld und in der Halle). Seine Karriere begann er beim HTC Uhlenhorst Mülheim. In Deutschland war er für den Crefelder HTC, den Mannheimer HC und den Hamburger Polo Club aktiv. In Spanien spielte Witthaus für Atletico Terrassa und Real Club de Polo de Barcelona. Zu seinen zahlreichen Erfolgen mit der Nationalmannschaft gehören unter anderem zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012. Aktuell ist er Trainer der ersten Herrenmannschaft des Hamburger Polo Clubs. | Interview: Christian Treptow

Rheinpfalz: Zur Sache: Nach dem Spiel Party mit den Anonyme Giddarischde (14.02.2018)

Nach dem Spiel „Hockey gegen Krebs“ am Freitagabend in der Halle Am Kanal findet traditionell eine große Party statt. Diesmal sorgen die Anonyme Giddarischde für die Musik. „Auftritte wie dieser lehren uns zu zuallererst Demut vor dem, was wirklich wichtig ist: die Gesundheit derer, die wir lieben“, sagt Frontmann Thomas „Edsel“ Merz. Die Band verstehe den Begriff „Mitgefühl“ nicht als leere Phrase. „Wenn wir die Gelegenheit bekommen, Menschen in schwieriger Lebenslage unsere Unterstützung zukommen lassen zu können, tun wir das gerne – wir freuen uns sehr auf den Auftritt!“ |tc

Rheinpfalz: Zu viele Fehler (14.02.2018)

Ungleiches Duell: Neustadts Björn Emmerling (am Ball) gegen Frankenthals Simon Hayn. (Foto: Mehn)

Hallenhockey: Oberligist TG Frankenthal II verliert 2:8 in Neustadt und verpasst damit den Aufstieg

Von Johanna März

«Neustadt.» Die zweite Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat den Aufstieg in die Zweite Hallenhockey-Regionalliga verpasst. Die Turngemeinde verlor das Spitzenspiel bei der TSG Neustadt 2:8 (0:3) und hat bei noch einer ausstehenden Partie vier Punkte Rückstand auf die TSG auf Platz eins. „Neustadt war individuell, aber auch als Mannschaft stärker“, meinte Peter Klug, der eins der beiden TG-Tore erzielte.

Auch Frankenthal hätte noch Meister werden können, hätte dafür aber einen Sieg bei der mit zahlreichen Ex-Nationalspielern gespickten TSG gebraucht. Den besseren Start legte Neustadt hin. Kapitän Mike Kevin Göring sorgte früh für das 1:0 (3.).

Beide Teams gingen von Beginn an aggressiv zu Werke. Es wurden schnelle, harte Bälle gespielt. Dabei unterliefen der TG Frankenthal II jedoch deutlich mehr Fehler als den Neustadtern. Michael Purps nutzte in der 18. Minute eine Strafecke zum 2:0 für die Gastgeber. Purps war es auch, der fünf Minuten vor der Pause auf 3:0 erhöhte – erneut verwandelte er eine Strafecke.

Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start in die zweite Halbzeit. Björn Emmerling sorgte mit dem schnellen 4:0 fast schon für die Vorentscheidung. Doch im Gegenzug verkürzte Maurice Beck auf 1:4 aus Sicht der Gäste (31.). Die Turngemeinde war nun besser im Spiel und erarbeitete sich auch wesentlich mehr Torchancen als noch vor der Pause. Das nächste Tor fiel aber wieder auf der anderen Seite. Als Björn Emmerling im TG-Schusskreis unfair gestoppt wurde, nutzte Michael Purps den fälligen Siebenmeter zum 5:1 (40.). Beide Teams agierten in der Folgezeit sehr druckvoll, spielten schnell nach vorne. Peter Klug gelang das verdiente 2:5 aus Frankenthaler Sicht (48.).

TG-Keeper Carsten Peikert forderte seine Mitspieler auf, noch „mehr Druck“ aufzubauen. Doch mit dem Treffer von Tibor Weißenborn zum 6:2 (54.) war die Partie gelaufen. Göring sorgte mit seinen beiden Treffern kurz vor Schluss für den Endstand.

Während bei der TSG die Feierlichkeiten begannen, ging’s bei der Turngemeinde an die Ursachenforschung. Tobias Huber machte als Knackpunkte für die Niederlage vor allem die fehlende Erfahrung der Truppe und mangelndes Durchsetzungsvermögen aus. TSG-Coach Nicolai Dane war dagegen zufrieden: „Wir sind Meister, das war unser Ziel.“

 

So spielten sie

TSG Neustadt:

Jeblick - Göring, Brand, Domke, Emmerling, Harke, Purps, Seebacher, Weißenborn

TG Frankenthal:

Peikert - Damm, Beck, Brechtel, Hayn, Huber, Klug, Kohlmann, Martens, Seel

Tore:

1:0 Göring (3.), 2:0 Purps (18., Strafecke), 3:0 Purps (25., Strafecke), 4:0 Emmerling (31.), 4:1 Beck (31.), 5:1 Purps (40., Siebenmeter), 5:2 Klug (48.), 6:2 Weißenborn (54.), 7:2 Göring (60.), 8:2 Göring (60., Siebenmeter) - Strafecken:

4/2 - 2/0 - Beste Spieler:

Emmerling, Purps, Göring - Peikert, Klug - Zuschauer:

25 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Lubrich (Ludwigshafen).

Rheinpfalz: TG-II-Herren retten Sieg über die Zeit (07.02.2018)

«Frankenthal.» Die zweite Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat die Tabellenführung in der Hallenhockey-Oberliga verteidigt. Die Turngemeinde bezwang in eigener Halle den HC Speyer 6:5 (5:3). Damit bleibt die TG Frankenthal II zwei Punkte vor dem Zweitplatzierten, der TSG Neustadt. Diese hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen. Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt damit am Sonntag (11 Uhr) im Spitzenspiel zwischen der TSG Neustadt und der TG Frankenthal II.

Gegen Speyer war die TG II laut Mannschaftssprecher Sebastian Firsching in der ersten Halbzeit dominant. „Wir haben allerdings viele große Chancen vergeben“, sagt Firsching. Nach der Pause seien bei den Gastgebern die Kräfte geschwunden, sodass es nach der 6:3-Führung noch einmal eng geworden sei. Die Speyerer hätten Druck gemacht und auf 5:6 verkürzt. „Wir konnten dann aber den Sieg über die Zeit retten“, freut sich Firsching. Die Tore für die TG erzielten Erik Kohlmann, Sebastian Firsching (je 2), Peter Klug und Simon Hayn. |nt

Damenoberliga TG Frankenthal 2 gegen HC Speyer 1 (04.02.2018)

Im Kampf um den Aufstieg in die 2. Regionalliga haben die 2. Damen der TG Frankenthal einen Rückschlag erlitten. Beim Spiel der Damenoberliga gegen den HC Speyer 1 kam die TG nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus.

Der Konkurrent um den Aufstieg, der TFC Ludwigshafen hatte tags zuvor vorgelegt. Nun hieß es für die TG nachziehen, ein Sieg war Pflicht, möglichst noch mit ein paar Toren unterschied. Sofort übernahm Frankenthal das Zepter und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Die Gäste indes beschränkten sich erst mal darauf, sehr tief zu stehen und die Räume dicht zu machen. Und das machten sie gut, die TG tat sich sehr schwer, diesen dichten Abwehrriegel zu knacken. Trotzdem gingen die Hausherren in Führung, nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen kam die Kugel zu Isabell Fuhrmann, die überlegt vollendete. Mit dieser knappen, aber hochverdienten 1:0 Führung ging es auch in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild. Immer wieder liefen die Frankenthaler Damen an und versuchten, die Lücken zu finden. Das klappte nun auch zunehmend besser und die Möglichkeiten, die Führung auszubauen, häuften sich. Doch leider scheiterte man immer wieder an der gut aufgelegten Speyerer Torfrau, an diesem Tag die beste Gästespielerin. Manchmal schien aber auch die letzte Konsequenz vor dem Tor zu fehlen. Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Gäste aus der Domstadt dann mutiger. Und zehn Minuten vor Ende passierte dann das, was man auf Frankenthaler Seite unbedingt vermeiden wollte; nach einem schnellen Konter gelang dem HCS der Ausgleich. Frankenthal warf nun alles nach vorne, es zählte ja nur der Sieg. Und es ergaben sich noch einige Möglichkeiten, diesen zu erzielen. Man kam zu mehreren Strafecken, die letzte davon eine Minute vor Schluss. Doch auch diese blieb ungenutzt, um Zentimeter strich die Kugel am oberen Tordreieck vorbei.

Am Ende bejubelten die Gäste einen glücklichen Punktgewinn, während den Spielerinnen der TG die Enttäuschung über den verpassten Sieg in den Gesichtern stand. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Frankenthal zwar das bessere Team war, man aber zunächst zu selten Mittel fand das Speyerer Bollwerk auszuhebeln und später, als dies besser klappte, man zu viele Torchancen liegen ließ. Ein Spiel vor Abschluss der diesjährigen Hallensaison hat man es nun leider nicht mehr in der eigenen Hand, den Aufstieg perfekt zu machen.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Victoria Feßler, Isabell Fuhrmann, Noelle Hahl, Kelly Lauer, Janine Meyer, Julia Sabasch, Franziska Schwindt, Mona Seemann, Alissa Stang, Elena Stang, Katharina Steitz und Hanna Wind

Coach: Bernd Lauer

Rheinpfalz: Ohne Torwart an die Spitze (31.01.2018)

Tobias Brechtel traf dreimal gegen Neunkirchen. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: TG-II-Herren besiegen HTC Neunkirchen 9:7

Von Stefan Tresch

«Frankenthal.» Die Herren II der TG Frankenthal haben sich in der Hallenhockey-Oberliga durch einen 9:7 (2:5)-Erfolg gegen den HTC Neunkirchen vorläufig mit nun 16 Punkten an die Tabellenspitze gesetzt. Das Kuriose: Die Turngemeinde spielte die komplette Partie ohne Torwart, sondern „nur“ mit sechstem Feldspieler mit Torwartrechten.

Laut TG-Mannschaftssprecher Sebastian Firsching musste der etatmäßige Torwart der zweiten Mannschaft, Alexander König, kurzfristig aufgrund einer Erkrankung passen. Ohne Keeper anzutreten, sei ein Nachteil gewesen, räumt Firsching ein. So sah es 40 Minuten lang auch gar nicht danach aus, dass die Turngemeinde den HTC Neunkirchen, bis zum Wochenende Tabellenführer, stürzen könnte. Von Anfang an liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher. Die Gäste dominierten die erste Halbzeit und nutzten die Unsicherheiten in der Hintermannschaft der TG II aus.

Zwar gelang den Frankenthalern nach der Pause schnell das 3:5, an der Gesamtsituation änderte sich nichts – im Gegenteil. Die Gäste zogen sogar auf 7:3 davon. Doch dann kam der Bruch ins Spiel des HTC. „Wir haben von der für das Spiel ohne Torwart wenig effektiven Raumdeckung auf Manndeckung umgestellt“, erklärt Firsching. Damit kam die Wende. Die TG II war nun aggressiver. Innerhalb von sieben Minuten gelang den Frankenthalern der Ausgleich. Erik Kohlmann traf zum 7:7. Nun merkte man den Gästen an, dass sie beeindruckt und verunsichert waren. Das nutzten die Frankenthaler aus. Zwei weitere Treffer durch Tobias Brechtel und erneut Kohlmann brachten den Sieg. Die Treffer für die TG erzielten Tobias Brechtel (3), Maurice Beck (3), Erik Kohlmann (2) und Jan Hitschler.

Am Fasnachtssonntag wird wohl die Entscheidung um die Meisterschaft fallen. Dann tritt die TG II bei der TSG Neustadt (14 Zähler) an. Die TSG hat ein Spiel weniger, ist aber weiter mit hochkarätiger Unterstützung von ehemaligen Weltmeistern im Team unterwegs. „Wir haben im Hinspiel 5:5 gespielt. Bei uns läuft es in dieser Hallensaison besser als erwartet“, will Sebastian Firsching den Titel nicht abschreiben. Vorher trifft die TG II am Sonntag, 13.30 Uhr, in eigener Halle auf den Vorletzten HC Speyer. Da ist ein Sieg Pflicht. Auszeit

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 2 7 40 : 28 16  
2.   TSG Neustadt 1 6 49 : 25 14  
3.   HTC Neunkirchen 1 8 52 : 38 13  
4.   TG Worms 1 6 24 : 24 12  
5.   HC Speyer 1 7 21 : 50 4  
6.   TSG Kaiserslautern 1 8 35 : 56 1  

Rheinpfalz: Nur Alissa Stang trifft (30.01.2018)

HALLENHOCKEY: TG II schlägt TFC Ludwigshafen 1:0

«FRANKENTHAL.» In der Hallenhockey-Oberliga der Damen ist das Rennen um den Titel seit dem Wochenende wieder völlig offen. Die TG Frankenthal II gewann das Spitzenspiel zuhause gegen den TFC Ludwigshafen mit 1:0 (0:0). Beide Teams haben jetzt 18 Punkte. Die TG ist aber dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer.

Erleichterung auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite. „Das war ein völlig offenes Spiel, kampfbetont und auf gutem Niveau“, bilanzierte TG-Trainer Bernd Lauer. „Vom Spielverlauf her hätten beide Mannschaften gewinnen können“, resümierte TFC-Coach Sebastian Minges. Er war davon ausgegangen, dass die Frankenthalerinnen mit einem veränderten Kader gegenüber dem Hinspiel (4:1 für den TFC) auflaufen würden. Er sollte Recht behalten.

„Ich würde mir für die nächste Saison einen festen Kader wünschen. Ich habe das Bestreben, immer mit den gleichen Spielerinnen antreten zu können. Da läuft vieles geordneter, und es kann ganz anders kombiniert werden“, sagte Lauer. Der TFC hatte am Samstag ein anderes Problem: den Kopf. Der Druck, als Tabellenführer ins Spitzenspiel zu gehen, war für die TFC-Damen zu viel.

Im Duell zweier gleichstarker Teams hatte Ludwigshafen im ersten Durchgang ein Chancenplus, die TG im zweiten. „Man muss die Tore aber auch machen“, haderte Minges. Nicole Schönberger, Ann-Sophie Langner, Eleni Tatou und Claudia Schölles scheiterten an den eigenen Nerven.

Die TG kam gegen Ende der ersten Halbzeit auf und brachte die TFC-Defensive ein ums andere Mal ins Schwitzen. Kurz nach der Pause die Entscheidung: Isabell Fuhrmann sah die freistehende Alissa Stang – 1:0. Immer wieder war es Stang, die auf der linken Seite zu Möglichkeiten kam. In der 42. Minute drosch sie den Ball an den linken Pfosten. Minges nahm in der Schlussphase noch eine Auszeit, versuchte, auf sein Team einzuwirken. Ohne Erfolg.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Steitz - Kelly Lauer, Feßler, Fuhrmann, Meyer, Seemann, Singhoff, Alissa Stang, Elena Stang - Tor:

1:0 Alissa Stang (31.) - Beste Spielerinnen:

Alissa Stang, Fuhrmann - Weisser - Strafecken:

3/0 - 1/0 - Zuschauer:

50 – Schiedsrichter:

Dietz/Pacyna (Bad Dürkheim). |kia

 

Rheinpfalz: TG macht Tore nicht (29.01.2018)

Hallenhockey: Zweitligist unterliegt Rüsselsheim 3:7

Von Christian Treptow

«Rüsselsheim.»Eigentlich wollten die ersten Herren der TG Frankenthal mit einem Sieg die Saison in der zweiten Hallenhockey-Bundesliga abschließen und so mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf die Rückrunde im Feld gehen. Daraus wurde nichts. Die TG verlor gestern den Saisonabschluss in der Halle beim Rüsselsheimer RK 3:7 (1:3).

Die gestrige Niederlage war die vierte Pleite in Folge in der Rückrunde. Damit holte die Turngemeinde in der gesamten Rückserie nur einen Zähler – beim 7:7 in eigener Halle gegen den Limburger HC. Die TG schließt die Hallensaison auf Rang drei der Südstaffel ab, hinter Meister HTC Stuttgarter Kickers und Limburg.

TG-Coach Can Yurtseven berichtete gestern von einem „engen Spiel“. Allerdings habe seine Truppe wieder die Chancen nicht verwertet. Wie schon gegen Dürkheim seien es einfache Fehler im Aufbau gewesen, die der TG das Genick gebrochen hätten. „Die Gegentore sind immer in den Phasen gefallen, in denen wir am Drücker waren“, sagte Yurtseven. Er habe aber im Vergleich zum Dürkheim-Spiel eine Steigerung gesehen. „Da müssen wir ansetzen.“

Natürlich sei man enttäuscht über den Spielverlauf in Rüsselsheim. Verlass war gestern im Sturm wieder auf Henry Zettler, der für alle drei TG-Tore verantwortlich zeichnete. Aber grundsätzlich hätten seine Spieler zu viele falsche Entscheidungen im Aufbau und bei Kontern getroffen. Zettler hatte jeweils mit dem 1:1 und dem 2:3 noch mal für Spannung gesorgt. Beim Stand von 2:5 nahm Yurtseven Torwart Oliver Scharfenberger für einen zusätzlichen Feldspieler vom Platz – ohne den gewünschten Erfolg.

So bleiben laut Yurtseven „eine gute Hin- und eine schwache Rückrunde“. In der Rückserie habe man vor allem dem personellen Aderlass in der Offensive Tribut gezollt. Die Ausfälle von Fridolin Lüschen, Kapitän Timo Schmietenknop, Sven Beringer und Sandro Reinhard seien nicht zu kompensieren gewesen. „Auch damit müssen wir uns auseinandersetzen. Aber nach dem Klassenerhalt hatten es die Jungen verdient, Erfahrungen zu sammeln“, meinte Yurtseven.

Und so geht Henry Zettler wohl als einziger TG-Spieler mit einem guten Gefühl in die Pause vor der Feldrückrunde. Durch seine drei Tore gestern kommt er auf zwölf Treffer in der Hallensaison. Damit überholte er Timo Schmietenknop (11) und wurde Torschützenkönig der TG.

Rheinpfalz: Zwei Eckentore, drei Punkte (29.01.2018)

Hallenhockey: Kämpferisches Damenteam der TG Frankenthal besiegt in Erster Regionalliga Süd den 1. Hanauer THC 2:1

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Grund zur Freude hatten am Samstag die ersten Damen der TG Frankenthal. Mit einer starken kämpferischen Leistung brachte die Turngemeinde im Heimspiel gegen den 1. Hanauer THC eine 2:1-Halbzeitführung über die Zeit und sicherte sich drei weitere Punkte. Im Gegensatz zum Vorjahr sollte der Klassenerhalt in der Ersten Regionalliga Süd bereits drei Spiele vor Saisonende sicher sein.

„Wir müssten jetzt eigentlich durch sein“, sagte TG-Trainer Fridolin Lüschen nach dem Abpfiff. Elf Zähler haben die Frankenthalerinnen in sieben von zehn Spielen gesammelt. Damit liegen sie zwar unverändert auf dem vierten Platz, sind aber nun punktgleich mit dem Dritten Hanau, der bereits zwei Partien mehr absolviert hat. Rechnerisch könnten die Schlusslichter HTC Neunkirchen und HG Nürnberg (beide vier Punkte) noch an Frankenthal vorbeiziehen, doch dafür müssten sie ihre restlichen drei Spiele gewinnen und die TG dreimal erfolglos bleiben. „Und dann spielen Neunkirchen und Nürnberg ja auch noch gegeneinander ...“, meinte Lüschen.

Mit der Partie gegen den 1. Hanauer THC war der Übungsleiter insgesamt zufrieden. „Die Mannschaft hat – wie von uns gefordert – aggressiv verteidigt und nur ein Gegentor zugelassen. Das war eine gute Teamleistung“, befand Lüschen. „Kämpferisch hat es heute gepasst.“ Was ihn freute: Beide Frankenthaler Tore fielen nach Strafecken. Die hatten in den letzten Partien nicht so gut funktioniert.

Dass auch der Wille am Samstag eine entscheidende Rolle spielen würde, zeigte sich bereits in der Anfangsphase. Die TG-Damen erspielten sich in den ersten zwei Minuten drei gute Chancen. Stürmerin Maike Wüsthoff nach Vorarbeit von Kapitänin Lisa Stiefenhöfer sowie nach einem Pass von Francesca Delarber und Delarber selbst hätten für Frankenthal treffen können. Das Tor fiel jedoch überraschend auf der anderen Seite. Nach einer Unachtsamkeit der TG-Abwehr brachte Alicia Becker zunächst einmal die Gäste in Front (2.).

Doch davon ließen sich die TG-Damen nicht beirren. Sie erkämpften sich in der ersten Hälfte drei Strafecken. Die erste verwandelte Wüsthoff zum schnellen Ausgleich (4.), die zweite netzte Sophia Magura zur 2:1-Führung ein (21.). Ein Manko: Aus dem Spiel heraus gelang den Gastgeberinnen trotz zahlreicher Chancen kein Tor. Im Schusskreis waren sie nicht zwingend genug. Das kritisierte auch Lüschen: „Wir haben insgesamt nur wenige Fehler gemacht, aber wir müssen mehr Tore erzielen.“

Das blieb auch im zweiten Durchgang so. Während einer starken Phase der Gäste, in der sich die TG zu weit zurückzog, hätte sich die mangelnde Chancenverwertung rächen können. Die agilen Hanauerinnen Marilena Krauß und Alina Pillmann setzten die TG im Mittelfeld unter Druck. Doch auch die Gäste waren vor dem Tor alles andere als effektiv. Die Frankenthalerinnen hatten die Partie wieder im Griff, sobald sie bestimmt nach vorne spielten.

Katja Happersberger (38., 58.), Francesca Delarber, die in der 45. Minute den Pfosten traf, und Esther Peikert (45., 53.) hätten für die TG-Damen alles klar machen können. Weil sie auch aus zwei weiteren Strafecken kein Kapital schlugen, mussten sie bis zum Schluss kämpfen. Zumal die Gäste in den letzten beiden Minuten ihre Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin herausnahmen.

„Wir haben die Führung über die Zeit gebracht“, lobte TG-Coach Fridolin Lüschen die kämpferische Leistung seines Teams. Jochen Becker, Hockey-Sportwart beim 1. Hanauer THC, sprach von einem „regen, aber sehr fairen Schlagabtausch“. Frankenthal habe verdient gewonnen: „Wir haben von fünf Strafecken keine einzige aufs Tor gebracht und auch aus dem Spiel heraus zu wenig gemacht.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Deimling - Stiefenhöfer, Hoffmann, Delarber, Koppel, Peikert, Magura, Haselmaier, Lauer, Happersberger, Schopper, Wüsthoff

1. Hanauer THC:

Montilla Guimaraes - Mutschler, Becker, Kohler, Lara Gaul, Marchner, Krauß, Leonie Gaul, Pillmann, Büchting

Tore:

0:1 Becker (2.), 1:1 Wüsthoff (4., Strafecke), 2:1 Magura (21., Strafecke) - Strafecken:

5/2 - 5/0 - Beste Spielerinnen:

Deimling, Lauer, Schopper, Stiefenhöfer - Becker, Krauß, Pillmann - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Pacyna (Bad Dürkheim)/Lubrich (Ludwigshafen).

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Feudenheimer HC 9 29 : 14 21  
2.   TuS Obermenzing 7 29 : 15 13  
3.   1. Hanauer THC 9 33 : 29 11  
4.   TG Frankenthal 7 23 : 23 11  
5.   HTC Neunkirchen 7 11 : 27 4  
6.   HG Nürnberg 7 13 : 30 4  

Rheinpfalz: TG Frankenthal verliert in Rüsselsheim 3:7 (28.01.2018)

Henry Zettler (rechts), hier im Heimspiel gegen den Limburger HC, ist mit zwölf Treffern bester Torschütze der TG in der Hallensaison. Foto: BOLTE

Die TG Frankenthal verlor am Sonntag den Saisonabschluss in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga beim Rüsselsheimer RK 3:7 (1:3). Es war die vierte Pleite in Folge in der Rückrunde. Die TG schließt damit die Hallensaison auf Rang drei der Südstaffel ab, hinter Meister HTC Stuttgarter Kickers und Limburg.

Manko Chancenverwertung


TG-Coach Can Yurtseven berichtete von einem „engen Spiel“ gegen den Rüsselsheimer RK. Allerdings habe seine Truppe die Chancen nicht verwertet. Verlass war gestern im Sturm wieder auf Henry Zettler, der für alle drei TG-Tore verantwortlich zeichnete.

 

Zettler Torschützenkönig der TG


Zettler geht wohl als einziger TG-Spieler mit einem guten Gefühl in die Pause vor der Feldrückrunde. Durch seine drei Tore in Rüsselsheim kommt er auf zwölf Treffer in der Hallensaison. Damit überholte er Timo Schmietenknop (11) und wurde Torschützenkönig der TG. |tc

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Stgt. Kickers 10 69 : 37 27  
2.   Limburger HC 10 53 : 43 16  
3.   TG Frankenthal 10 57 : 56 13  
4.   HG Nürnberg 10 51 : 62 12  
5.   Rüsselsheimer RK 10 44 : 59 12  
6.   Dürkheimer HC 10 50 : 67 9  

Rheinpfalz: Noch einmal ans Limit gehen (27.01.2018)

Verteitiger Johannes Zurke (Mitte) hilft in Rüsselsheim im Sturm aus. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Zweitligist TG Frankenthal morgen zum Saisonfinale in Rüsselsheim – Personalprobleme im Angriff

Von Christian Treptow

«Frankenthal.» Mit einem Auswärtsspiel beim Rüsselsheimer RK beschließt Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal am morgigen Sonntag (12 Uhr) die Saison. TG-Trainer Can Yurtseven muss dabei vor allem im Sturm wieder improvisieren. Ziel ist es aber dennoch, an Limburg vorbei auf Platz zwei zu springen.

Im Sturm werden laut Yurtseven Sandro Reinhard, Johannes Zurke, Noah Frank und Henry Zettler versuchen, für Unruhe im gegnerischen Schusskreis zu sorgen. Vor allem Henry Zettler ist derzeit gut in Form, hat am vergangenen Wochenende fünf Tore geschossen. Alexander Cunningham (Rücken) fällt ebenso aus wie Kapitän Timo Schmietenknop und Fridolin Lüschen. „Sven Beringer hat am Donnerstag trainiert, will’s auf jeden Fall versuchen“, sagt der Coach.

Die Grundsituation ist die gleiche wie am vergangenen Wochenende gegen die HG Nürnberg und den Dürkheimer HC: Für die TG geht es um nichts mehr, der Gegner – in dem Fall der Rüsselsheimer RK – kämpft noch um den Klassenverbleib. Vor Wochenfrist zog die Turngemeinde zweimal mit jeweils 5:6 den Kürzeren. „Aber die Gegner müssen hart kämpfen, um die Punkte zu bekommen“, zieht Yurtseven das Positive aus den beiden Spielen.

Das Negative: Vor allem die leichten Fehler im Aufbauspiel haben dem Übungsleiter nicht gefallen. Alleine gegen Dürkheim seien es vier gewesen. „Das ist eine Frage der Konzentration und der Einstellung. Wenn sich der Gegner keine Chancen erspielt, dürfen wir ihm nicht den Weg ebnen“, mahnt Can Yurtseven.

Technisch seien die Leistungen gut gewesen. „Aber wir müssen auch kämpferisch ans Limit gehen. Die Spieler müssen die fünf Prozent mehr Leistung bringen und sich der grünen Trikots würdig erweisen“, fordert er. Andererseits müsse man die Aktiven auch verstehen. „Es sind auch nur Menschen. Und nach dem Stuttgart-Spiel war die Luft einfach raus. Das ist dann auch der Tabellensituation geschuldet.“

Er wisse, dass er da auf hohem Niveau meckere, sagt Can Yurtseven. Es sei ja auch nichts Dramatisches, aber diese paar Prozentpunkte mehr fehlten eben in den vergangenen beiden Partien. Aber jetzt komme es erst mal darauf an, mit guter Stimmung aus der Halle raus in die Vorbereitung auf die Feld-Rückrunde zu gehen. Die Grundstimmung im Team sei auch gut. Ein Sieg in Rüsselsheim, und sie wäre bestimmt noch besser.

Den Rüsselsheimer RK schätzt der TG-Trainer spielerisch und kämpferisch stärker ein als die HG Nürnberg und den Dürkheimer HC. Schon alleine deshalb müsse sich seine Truppe steigern. Vor allem Strafecken gilt es gegen die Hessen zu vermeiden. Denn da haben diese mit Niklas Isselhard einen absoluten Spezialisten. Das hat die Turngemeinde schon im Hinspiel, das sie 11:5 gewann, erfahren, als Isselhard zweimal eine solche Standardsituation nutzte. Seine Mannschaft warnt er außerdem vor der hitzigen Kulisse in Rüsselsheim. Da müsse man kühlen Kopf bewahren.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Rüsselsheimer RK (27.01.2018)

Wer steigt ab? Das entscheidet sich am Sonntag zwischen dem Dürkheimer HC und dem Rüsselsheimer RK . Die Hessen haben drei Punkte Vorsprung auf den DHC, ein Unentschieden würde ihnen folglich genügen. Bei einer Niederlage muss Rüsselsheim auf das Ergebnis zwischen Dürkheim und der HG Nürnberg schauen. Offensiv haben die Rüsselsheimer in dieser Runde nicht gerade Angst und Schrecken verbreitet. 37-mal hat das Team von Trainer Jonathan Elliott, der leider nicht persönlich zu erreichen war, den Ball im gegnerischen Tor versenkt. Damit hat der RRK den schwächsten Angriff in der Südgruppe der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga. Und auch defensiv scheint die Truppe anfällig – 56 Gegentore sind der zweitschwächste Wert in der Süd-Staffel. |tc

Rheinpfalz: Lüschen will Tore sehen (27.01.2017)

Ihre Tore gegen Hanau gefragt: TG-Stürmerin Kim Lauer. (Foto: KUNZ)

Hallenhockey: TG-Damen empfangen heute in Erster Regionalliga Hanau

Von Frank Geller

«Frankenthal.» Ein, zwei Siege müsse das Damenteam der TG Frankenthal noch holen, um sich in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd nach unten abzusichern, fordert Trainer Fridolin Lüschen. Der erste Erfolg soll heute (17 Uhr, Halle Am Kanal) im Heimspiel gegen den 1. Hanauer THC gelingen.

Die jüngste 1:4-Auswärtsniederlage gegen Spitzenreiter Feudenheimer HC habe man aufgearbeitet, sagt Lüschen. Im Training habe man den Fokus auf die Raumdeckung, das Umschaltspiel und die Chancenverwertung gelegt. „Die Spielerinnen müssen sich auch ohne Ball mehr bewegen, und in der Raumdeckung haben wir Feudenheim zu viele Lücken gelassen – das müssen wir gegen Hanau abstellen“, erklärt Lüschen. Die heutigen Gäste verfügten über eine spielstarke Mannschaft mit technisch guten Spielerinnen in ihren Reihen, warnt er. „Da müssen wir im Kollektiv diszipliniert auftreten.“

Das spannende Hinspiel Anfang Dezember endete 5:5. In Hanau mussten die TG-Damen ohne ihre beiden Trainer auskommen, weil Fridolin Lüschen und Timo Schmietenknop zeitgleich als Spieler in der ersten Herrenmannschaft der Turngemeinde gefordert waren. „Das haben die Spielerinnen klasse gemacht“, lobt Lüschen. Heute werden beide Coaches das Spiel des Damenteams von der Seitenlinie aus dirigieren. „Zu Hause sollte ein Sieg für uns drin sein“, meint Lüschen.

Ein Erfolg sei wichtig, um die Position im Tabellenmittelfeld rechtzeitig abzusichern. Die TG-Damen sind mit acht Punkten aktuell Vierte, die Hanauerinnen mit elf Zählern Zweite. Die Gäste haben aber bereits zwei Spiele mehr absolviert. Weil heute alle sechs Regionalliga-Teams im Einsatz sind, könnte es im Tableau zu einiger Bewegung kommen. „Den Titel werden wohl der Feudenheimer HC und der TuS Obermenzing unter sich ausmachen“, glaubt Lüschen.

Neben Torfrau Nadine Deimling sind für das heutige Spiel laut Lüschen Francesca Delarber, Sophia Magura, Kapitänin Lisa Stiefenhöfer, Alisa Hofmann, Lea Schopper, Katja Happersberger und Kim Lauer gesetzt. Von seinen Stürmerinnen will der Übungsleiter mehr Tore sehen: „Nur ein Treffer gegen Feudenheim – das war echt zu wenig.“

TGF übernimmt die Tabellenführung in der Damenoberliga (27.01.2018)

Im Spitzenspiel der Damenoberliga empfing der Tabellenzweite TG Frankenthal 2 den Tabellenführer TFC Ludwigshafen. Es sollte das erwartet schwere Spiel werden ……

Zu Beginn merkte man den Gastgebern die Bedeutung dieser Partie doch an. Man schaffte es kaum, eigenen Druck zu erzeugen und war augenscheinlich von der körperlich sehr robusten Mannschaft des TFC Ludwigshafen beeindruckt. In diesen ersten 15 Minuten waren die Gäste präsenter, kamen einige Male gefährlich in den Frankenthaler Schusskreis, scheiterten aber wiederholt an der gut reagierenden Katharina Steitz im Tor der TG. Im weiteren Verlauf fanden die Gastgeberinnen dann aber immer besser ins Spiel und kamen folgerichtig auch zu einigen guten Tormöglichkeiten. Da aber auch die Ludwigshafener Torfrau einen guten Tag erwischt hatte, blieb es bis zur Pause bei einem torlosen Unentschieden.

Trainer Bernd Lauer hatte in seiner Halbzeitansprache offensichtlich die richtigen Worte gefunden, denn die Damen der TG starteten furios. Aus der eigenen Abwehr kam die Kugel zu Isabell Fuhrmann, deren glänzendes Anspiel nutzte Alissa Stang per Direktabnahme zur umjubelten Führung. Dieser Treffer gab den Gastgebern Auftrieb. Die eigene Abwehr um Kelly Lauer und Elena Stang stand nun sehr sicher und im Angriff kam man immer wieder gefährlich vor das Tor des TFC. Leider gelang es aber nicht, im weiteren Verlauf die eigene Führung auszubauen und so blieb es bei der engen umkämpften Partie. Kurz vor Ende kam dann noch großes Können und ein wenig Glück zusammen, als Elena Stang nach einer Ecke den halbhohen Ball von der Linie kratzte. Wenig später war es dann geschafft und der Jubel im Frankenthaler Lager entsprechend groß. Mit dem knappen, aufgrund der zweiten Halbzeit aber verdienten 1:0 Erfolg hat man sich zwei Spieltage vor Schluss an die Tabellenspitze gesetzt.

 

Für die TG Frankenthal spielten: Katharina Steitz, Alissa Stang, Elena Stang, Silvia Singhoff, Mona Seemann, Isabell Fuhrmann, Janine Meyer, Victoria Feßler und Kelly Lauer

Oberliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Frankenthal 2 8 40 : 14 18  
2.   TFC Ludwigshafen 8 36 : 17 18  
3.   HC Speyer 1 7 21 : 17 13  
4.   TSG Kaiserslautern 8 25 : 29 10  
5.   TSV SCHOTT Mainz 2 7 11 : 34 4  
6.   TG Worms 1 6 9 : 31 1  

Rheinpfalz: TG-Herren mit Personalproblemen im Sturm (26.01.2018)

Aushilfsstürmer: Verteitiger Johannes Zurke (Mitte) muss am Sonntag in der Offensivabteilung der TG ran. Foto: BOLTE

Mit Personalproblemen im Angriff geht Hallenhockey-Zweitligist TG Frankenthal den letzten Auftritt in dieser Saison am Sonntag (12 Uhr) beim Rüsselsheimer RK an. TG-Coach Can Yurtseven muss auf die Offensivkräfte Alexander Cunningham, Timo Schmietenknop und Fridolin Lüschen verzichten. Daher spielt unter anderem Verteidiger Johannes Zurke in der Offensive. Für Rüsselsheim geht es noch um den Klassenverbleib. Die Turngemeinde will mit einem Punktgewinn noch am Limburger HC vorbei auf Platz zwei springen. |tc

Rheinpfalz:  Frankenthaler Frauen zuhause gegen Hanau (26.01.2018)

Die TG-Offensive mit Kim Lauer soll gegen Hanau ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Foto: Kunz

Mit einem Heimsieg gegen den 1. Hanauer THC am Samstag (17 Uhr, Halle Am Kanal) wollen die ersten Damen der TG Frankenthal ihren Platz im Mittelfeld der Südgruppe der Ersten Hallenhockey-Regionalliga absichern. TG-Trainer Fridolin Lüschen hofft vor allem auf eine bessere Offensivleistung seiner Mannschaft als bei der jüngsten 1:4-Niederlage beim Feudenheimer HC. Ein Sieg sei drin. Allerdings warnt er auch vor einer spielstarken Mannschaft aus Hanau. |tc

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