Spendenprojekt "HOKURA" - Neuer Kunstrasen

HOKURA

Rheinpfalz: Schlechte Eckenquote als Knackpunkt (30.05.2016)

So dynamisch wie hier Hans-Christian Damm setzten sich die TG-Spieler gestern selten gegen München durch. (Foto: BOLTE)

Zweitligist TG Frankenthal verliert auf eigenem Platz 2:5 gegen Münchner SC – Lauritz Fuchs und Volker Schwindt treffen

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Revanche missglückt: Nach dem 0:1 im Hinspiel hat Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal gestern auch die Heimpartie gegen den Münchner SC verloren. Beim 2:5 (1:3) war nicht viel von dem Schwung zu sehen, den das Team vor Wochenfrist beim 8:3-Sieg gegen Ludwigsburg an den Tag gelegt hat.

 

Dabei begann die Turngemeinde engagiert, hatte früh ein, zwei gute Aktionen. Dafür gab’s von den Rängen sogar Szenenapplaus. Johannes Gans und Manuel Eck schafften es in der neunten Minute im Verbund nicht, den Ball über die Linie zu bugsieren.

So übernahmen nach und nach die Gäste das Kommando auf dem Jahnplatz. TG-Keeper Jonathan Metzler erhielt ein ums andere Mal Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Zum Beispiel bei einer Doppelchance von Michael Hummel (9.). Spätestens da war jedem auf der Anlage klar, dass der Münchner SC ein anderes Kaliber sein würde als Ludwigsburg.

Vor allem bei ihren Kontern waren die Münchner brandgefährlich. Philipp Schippan verpasste frei die Gäste-Führung (12.). Da schüttelte Can Yurtseven vor der TG-Bank nur mit dem Kopf. „Was ist heute nur mit uns los?“, fragte er sich. Weshalb er auch nach nicht mal einer Viertelstunde eine Auszeit nahm. Die klare Ansage an die TG-Spieler: Fehlpässe vermeiden, näher an den Gegenspielern sein.

Und die TG hatte sogar durch eine Strafecke noch die Chance zur Führung (17.). Doch Kurze Ecken waren gestern nicht die Sache der Gastgeber. Kein Tor bei fünf Versuchen, lautete die magere Bilanz. „Die Ecken waren ganz klar ein Faktor. Das ist auch Konzentrationssache. Wenn man nur 99 Prozent gibt, macht irgendeiner einen Fehler“, meinte Hans-Christian Damm. Der MSC stellte sich cleverer an, verwertete zwei seiner drei Strafecken. So auch direkt im Gegenzug zum 0:1 durch Michael Hummel (18.), der per Ecke auch zum 1:3 traf (33.).

Dazwischen hatte Gans nach tollem Zuspiel von Paul Zettler die Möglichkeit zum Ausgleich (24.). Doch quasi im direkten Gegenzug erhöhte Sebastian Kirschbaum auf 0:2 (24.). Hoffnung schöpfte die TG noch mal, als Lauritz Fuchs zum 1:2 traf (27.). Johannes Gans hatte über links sehr gut vorbereitet.

Nach der Pause bemühte sich die TG, vielleicht doch noch zum Anschluss zu kommen. Doch Lauritz Fuchs (38.), Damm (52.) und Paul Zettler (57.) nach schönem Reinhard-Solo hatten einfach kein Schussglück. Bezeichnend für den gestrigen Auftritt: Kurz, nachdem Can Yurtseven die TG-Spieler auf die Schlussphase eingeschworen hatte, sorgte Christian Schellinger für die Entscheidung (65.) zugunsten der Münchner, denen man nicht anmerkte, dass sie bereits am Samstag beim SC Frankfurt 70 Minuten auf dem Platz gestanden waren. Volker Schwindts 2:4 (68.) und Kirschbaums Treffer zum 2:5 ins leere Frankenthaler Tor waren nur noch für die Statistik.

„Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, haben zu viele individuelle Fehler gemacht“, konstatierte Volker Schwindt. Man sei immer nur so gut, wie es der Gegner zulasse, meinte Hans-Christian Damm. „München war vielleicht etwas geiler drauf, das Spiel zu gewinnen“, befand er. Zu hoch hängen wollte er das Resultat dann aber auch nicht. „Wir analysieren das und machen es im nächsten Spiel besser.“

Unterstützung fand Damm bei Gäste-Coach Stefan Kermas. „Wir wollten es einfach mehr. Frankenthal hatte nicht die Power.“ Die TG habe nach der Pause 15 gute Minuten gehabt. „Doch die Phase haben wir überstanden. Wir waren etwas cleverer.“

Platz zwei ist für die TG damit außer Reichweite. In der letzten Heimpartie der Runde trifft die Turngemeinde am Samstag, 14 Uhr, auf die HG Nürnberg. „Da wollen wir den Zuschauern noch mal ein schönes Heimspiel liefern“, versprach Volker Schwindt.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Metzler, Kettemann - Beck, Becker, Schmietenknop, Beringer, Henry Zettler, Damm, Cunningham, Eck, Lauritz Fuchs, Kohlmann, Reinhard, Volker Schwindt, Trump, Gans, Paul Zettler

Münchner SC:

Gürtler, Potthoff - Bumb, Burkhardt, Duda, Grießl, Hummel, Humpfer, Hutterer, Inderthal, Kirschbaum, Christian Schellinger, Daniel Schellinger, Schippan, Stephan, Wehel, Kainz

Tore:

0:1 Hummel (19., Kurze Ecke), 0:2 Kirschbaum (24.), 1:2 Lauritz Fuchs (27.), Hummel (33., Kurze Ecke), 1:4 Schellinger (65.), 2:4 Volker Schwindt (68.), 2:5 Kirschbaum (68.) - Kurze Ecken:

5/0 - 3/2 - Grüne Karten:

Schippan - Beste Spieler:

Beck, Lauritz Fuchs, Metzler - Bumb, Schippan, Stephan - Zuschauer:

200 - Schiedsrichter:

Jürgensen (Bad Kreuznach)/Lubrich (Ludwigshafen).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TuS Lichterfelde 16 56 : 19 43  
2.   Münchner SC 17 64 : 25 36  
3.   HC Ludwigsburg 17 57 : 50 27  
4.   TG Frankenthal 15 45 : 31 25  
5.   SC Frankfurt 1880 16 35 : 27 21  
6.   HTC Stgt. Kickers 16 48 : 45 21  
7.   Zehlend. Wespen 17 40 : 38 20  
8.   HG Nürnberg 15 33 : 47 19  
9.   SC Charlottenburg 17 29 : 56 12  
10.   Osternienburger HC 16 18 : 87 1  

Rheinpfalz: TG-Damen II weiter an der Spitze (27.05.2016)

FRANKENTHAL. Mit 5:2 (3:0) haben die Damen II der TG Frankenthal in der Feldhockey-Oberliga beim HTC Neunkirchen gewonnen. Durch den Erfolg verteidigte die Mannschaft erst einmal Platz eins.

 

Souverän aufgespielt hat nach Angaben von Spielerin Silvia Singhoff die TG II beim Tabellenvierten. „Wir hatten den Gegner über die komplette Partie im Griff.“ Bereits nach einer Viertelstunde führten die Gäste mit 3:0 durch Treffer von Nina Stramitzel, Silvia Hopf und Katharina Gregori. „Danach haben wir es etwas lockerer angehen lassen“, berichtet Singhoff.

Trotz des Gegentreffers kurz nach der Pause sei der Erfolg der TG II nie wirklich in Gefahr gewesen. Alisa Stang und erneut Gregori schraubten das Ergebnis nach oben. Erst in der Schlussminute gelang den Gastgebern der zweite Treffer. „Wir haben noch einen Siebenmeter verschossen. Unsere Abwehr stand gut. Das Zusammenspiel hat Spaß gemacht. Das war ein schönes Spiel“, bilanziert Silvia Singhoff.

17 Punkte weist die zweite Garnitur der TG-Damen nun als Spitzenreiter auf. Damit steht die Turngemeinde aktuell fünf Zähler vor dem Zweitplatzierten Dürkheimer HC. Der Konkurrent hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen. Das nächste Spiel bestreitet die „Zweite“ am 12. Juni beim Kreuznacher HC. (nt)

Rheinpfalz: TG schielt auf Platz zwei (27.05.2016)

Auf Johannes Gans ist Verlass: 19-mal der TG-Stürmer. Hier netzt er zum 4:0 gegen Ludwigsburg ein. (Foro: BOLTE)

Erste Herrenmannschaft empfängt in der Zweiten Bundesliga am Sonntag den Münchner SC.

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Es ist das Spitzenspiel an diesem Wochenende in der Südgruppe der Zweiten Feldhockey-Bundesliga: Die TG Frankenthal (Dritter) empfängt am Sonntag, 12 Uhr, den Zweiten, den Münchner SC. Für beide Teams geht es im Prinzip um nichts mehr. Allerdings schielt die Turngemeinde auf den Rang, auf dem die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt noch stehen.

 

Die Ausgangslage: Der Münchner SC hat als Zweiter mit 32 Zählern sieben Punkte Vorsprung auf die Pfälzer. Allerdings hat der MSC eine Partie mehr ausgetragen. Wenn die Turngemeinde das Duell am Sonntag für sich entscheidet und München noch ein wenig Federn lässt, könnte noch etwas gehen in Richtung Rang zwei. „Wenn wir den mitnehmen können, sagen wir natürlich nicht nein“, meint TG-Kapitän Timo Schmietenknop. Daher werde vorher auf dem Strohhutfest nicht zu viel gefeiert. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen“, gibt er die Devise für die letzten vier Spiele aus.

Allerdings haben die Verantwortlichen bei der TG ein kleines Problem zwischen den Pfosten. Was nichts mit der Leistung der Keeper zu tun hat. Mit Jonathan Metzler steht am Wochenende lediglich ein Torwart zur Verfügung. Oliver Scharfenberger laboriert noch an einer Zerrung.

Trotz allem geht Can Yurtseven davon aus, dass es ein schönes Spiel für die Zuschauer wird. „Die Ausgangslage ist die gleiche wie gegen Ludwigsburg vergangenes Wochenende“, sagt der 30-Jährige, der in der Rückrunde an der Seitenlinie die Verantwortung während der Spiele bei der TG trägt. Nicht gefallen beim 8:3-Sieg gegen die Schwaben hat Yurtseven, dass Frankenthal zu lange in Unterzahl agiert hat. Zu viele Grüne und Gelbe Karten habe man sich eingehandelt, teilweise mit drei Mann weniger agiert. „Dann lassen zwangsweise die Kräfte nach.“

Positiv aber sei gewesen, betont Yurtseven, dass die Mannschaft in einer mentalen Stresssituation – die Gäste verkürzten von 0:4 auf 3:4 – bestanden hat. „Wenn die entscheidenden Prozente mehr gefordert waren, haben wir sie gebracht.“ Das seien zehn, 15 Minuten gewesen, in denen falsche Entscheidungen getroffen worden seien, meint Timo Schmietenknop. Der Sieg gegen Ludwigsburg sei am Ende verdient, aber auch etwas zu hoch gewesen.

Yurtseven macht keinen Hehl daraus, dass die große Anspannung nicht mehr da ist. Für die TG ist der Klassenverbleib seit einigen Wochen unter Dach und Fach. „Und auch für München geht es um nichts mehr. Es ist schwer, da noch eine Analyse zu bringen“, sagt Yurtseven. Die Gelegenheit wollen die Verantwortlichen bei den Gastgebern nutzen, um weiter die Jungen an die raue Luft in der Zweiten Bundesliga zu gewöhnen. Und vielleicht auch taktisch ein paar neue Sachen zu testen.

Ein bisschen Analyse geht dann aber doch. „Gegen den MSC geht es immer zur Sache. Das ist eine qualitativ gute Mannschaft“, sagt Can Yurtseven. Timo Schmietenknop vertraut da auch ein bisschen auf die Vergangenheit. „Wir sind traditionell in München nicht so gut. Dafür hat der MSC bei uns noch nicht so oft gewonnen.“ Mit einem Erfolg könnte die TG auch die 0:1-Hinspielniederlage wettmachen. „Das war eine taktische Partie mit wenigen Chancen auf beiden Seiten“, erinnert sich Yurtseven.

Bei der Aufgabe, die drei Punkte gegen München einzufahren, würde eine gute Offensivleistung wie gegen Ludwigsburg helfen. Einer der Stürmer, die für gehörig Unordnung in der Abwehr der Schwaben gesorgt haben, war Paul Zettler. Der 19-Jährige war ob seiner Antrittsschnelligkeit kaum zu stoppen. „Wir wollen Zweiter werden“, sagt er selbstbewusst. Er weiß aber auch, dass es nicht nur auf eine treffsichere Offensive ankommt. „Wir müssen hinten aufmerksam und gut stehen.“ Er schätzt München als solide Mannschaft ein. „Gegen die ist es immer ein großer Kampf. Aber das einzige, was zählt, ist ein Sieg“, sagt der Angreifer selbstbewusst.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Münchner SC (27.05.2016)

Unter der Rubrik „Jugend forscht“ läuft laut MSC-Coach Stefan Kermas der Auftritt seines Teams bei der TG Frankenthal. Das Ziel Aufstieg habe man verpasst. „Aber lockeres Auslaufen gibt’s nicht. Sonst gibt’s auf die Nuss bei solchen Teams wie Frankenthal“, sagt der Übungsleiter.

Er will die restlichen Spiele dieser Zweitliga-Runde nutzen und jungen Akteuren der Jahrgänge 1997 bis 1999 eine Chance geben, sich in der ersten Mannschaft zu bewähren. „Vier bis sechs“ aus dieser Gruppe sollen am Sonntag in Frankenthal zum Einsatz kommen. Dafür sollen Stammkräfte, die beruflich oder privat belastet sind, pausieren. „Und wir wollen weiter Siege einfahren, Zweiter bleiben“, gibt er die Marschroute vor.

Das Spiel bei der Turngemeinde werde eine anspruchsvolle Aufgabe. „Das sind immer super intensive Begegnungen. Und auf diesem Platz macht’s nicht wirklich viel Spaß“, meint der Trainer. Fehlen wird laut Kermas Mittelfeldspieler Michael Rostek (Schulter). (tc)

Rheinpfalz: TG-II-Herren verspielen Führung (25.05.2016)

In Wormser Schusskreis ging's teilweise unübersichtlich zu. (Foto: BOLTE)

3:4-Niederlage im Oberliga-Spitzenspiel gegen die TG Worms

 

FRANKENTHAL. Am Ende stand die Mannschaft der Herren II der TG Frankenthal ein wenig fassungslos und mit leeren Händen da. 3:4 (2:0) verlor der nun Tabellenvierte am Sonntag zu Hause gegen Spitzenreiter TG Worms in der Feldhockey-Oberliga – und das nach einer 3:0-Führung.

 

Noch am Tag nach der Niederlage suchte Peter Klug nach Erklärungen. „Wir sind in der zweiten Halbzeit konditionell nicht eingebrochen. Aber Worms hatte in der zweiten Halbzeit vier Chancen und hat vier Tore gemacht.“ Das letzte in der letzten Minute. Direkt davor habe die TG noch die Gelegenheit gehabt, selbst den Siegtreffer zu erzielen.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Hendrik Zahn erzielte nach einer Strafecke das 1:0 (3.). Die TG II übernahm die Initiative, überzeugte mit großer Laufbereitschaft, war spritziger als die Wormser. Dominik Seel erhöhte auf 2:0 (10.). Da nahm Gästecoach Axel Dittmann bereits eine Auszeit. Doch das Spiel des Spitzenreiters wurde nicht besser. Im Gegenteil. Die Wormser zeigten Nerven, haderten mit sich selbst, die Bälle gingen schnell verloren. Die Gastgeber hatten alles im Griff. Defensiv stand die Mannschaft gut. Erst in der 35. Minute tauchten die Wormser erstmals gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf. Noch ohne Glück im Abschluss.

„Das wird noch hart“, sagte Andreas Damm in der Pause im Hinblick auf Durchgang zwei. Er sollte recht behalten. Der Start in die zweite Halbzeit verlief noch optimal. Mit dem ersten Angriff fiel das 3:0 für die Gastgeber (37.) durch Zahn, der den Ball im Hechtsprung über die Linie drückte.

„Zwei blöde Tore“, so Klug, brachten die Gäste überraschend wieder ins Spiel. Ein aus Sicht des Frankenthalers unberechtigter Siebenmeter und ein weiteres Tor nach einer Strafecke. Danach habe die TG II das Spiel weiter offen gestaltet. „Es war keinesfalls so, dass wir eingebrochen sind.“ Bei allen vier Toren sei der TG-Keeper jedoch machtlos gewesen. „Am Ende hatten wir das Gefühl, ein gutes Spiel gemacht zu haben, standen aber mit leeren Händen da“, beklagte Klug.

Mit einem Sieg hätte die TG II von den Punkten her zu Worms aufschließen können. Mit dem Sieg festigte Worms Rang eins. Die TG II fiel mit 18 Punkten auf Rang vier ab. (nt)

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Worms 9 37 : 13 24  
2.   TSG Kaiserslautern 9 28 : 13 18  
3.   HTC Neunkirchen 9 33 : 21 18  
4.   TG Frankenthal II 10 28 : 28 18  
5.   TSG Neustadt 10 24 : 34 15  
6.   TSV SCHOTT Mainz II 9 12 : 26 9  
7.   Kreuznacher HC II 9 25 : 28 6  
8.   TFC Ludwigshafen II 9 12 : 36 -3  

 

Rheinpfalz: Gutes Angriffshockey mit Schwächephase (23.05.2016)

Das 7:3 durch Lauritz Fuchs (rechts) ist unterwegs. Die TG-Stürmer Johannes Gans (links) und Christian Trump können gleich jubeln. Ludwigsburgs Torwart Leo Fili ist erneut geschlagen. (Foto: BOLTE)

Zweitligist TG Frankenthal schlägt HC Ludwigsburg 8:3 – Drei Tore von Johannes Gans – Trump sorgt für Schrecksekunde

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Wer am Samstagnachmittag das schöne Wetter genutzt und einen Ausflug zum Frankenthaler Jahnplatz gemacht hat, der hat seine Entscheidung hinterher bestimmt nicht bereut. Mit 8:3 (2:0) besiegte die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal den HC Ludwigsburg und zeigte dabei phasenweise sehr gutes Angriffshockey. Allerdings war auch eine kleine Schwächephase dabei.

 

Nach 40 Minuten hatten sich viele der Besucher wohl schon auf einen relativ entspannten Nachmittag eingestellt. Da führte die Turngemeinde 4:0. Christian Trump und Manuel Eck hatten die Gastgeber vor der Pause in Führung gebracht. Alleine das zweite TG-Tor war das Kommen wert: Paul Zettler bediente Trump im gegnerischen Schusskreis. Trump steckte weiter auf Manuel Eck, der den Ball über die Linie drückte. Der überragende Johannes Gans, den die Ludwigsburger Verteidiger zu keiner Zeit in den Griff bekamen, erhöhte kurz nach der Pause mit einem Doppelschlag auf 4:0.

Doch deutliche Führungen scheinen der TG Sache derzeit nicht zu sein. Schon beim Auswärtsspiel in Frankfurt wurde es nach einer 3:0-Führung noch mal eng. Und im Hinspiel in Ludwigsburg musste sich die TG nach einer 3:0-Führung mit einem 3:3 begnügen. Diesmal kam Ludwigsburg auf 4:3 heran. Konnte man das 4:1 und vielleicht auch noch das 4:2 als Schönheitsfehler abtun, merkte man, dass das 4:3 Wirkung bei der TG zeigte. „Da ist es noch mal eng geworden. Aber wir haben uns gefangen“, sagte Manuel Eck.

„Wir hatten dann die Wahl: eher defensiv spielen oder vorne weiter draufgehen. Wir sind weiter draufgegangen und haben dann durch eine dumme Ecke das 3:5 bekommen“, konstatierte Ludwigsburgs Trainer Daniel Weißer. Sein Team habe gut gekämpft, sei aber hintenraus dann platt gewesen.

Das fünfte Frankenthaler Tor war der Knackpunkt. Danach hatte der HC Ludwigsburg, der jüngst dem Münchner SC ein 3:3 abgerungen hatte und sich dem designierten Aufsteiger TuS Lichterfelde knapp 2:3 geschlagen geben musste, nichts mehr zuzusetzen. Denn was nach dem 5:3 durch Johannes Gans kam, beschrieb Weißer als „krasse Kontersituationen“. In der Tat legten die Pfälzer nach diesem Tor in beeindruckender Manier nach. Paul Zettler, Lauritz Fuchs und Sandro Reinhard quasi mit dem Schlusspfiff sorgten für strahlende Gesichter bei den TG-Fans. Johannes Gans stockte sein Torkonto auf 19 auf.

Schon zur Pause hätte die TG höher als 2:0 führen müssen. Ludwigsburg bekam die flinken TG-Stürmer nie in den Griff. Johannes Gans, Alexander Cunningham, Paul Zettler und Christian Trump wirbelten die HC-Defensive ein ums andere mal durcheinander. Allein, es fehlte etwas die letzte Konsequenz im Abschluss. „Da haben wir einiges verballert“, meinte Can Yurtseven salopp.

„Bis zum 4:0 war es super“, sagte Yurtseven, der für die TG von außen wieder lautstark Anweisungen gab. Danach habe das Team eine Schwächephase gehabt. „Das ist uns schon öfter passiert, dass nach einem vermeintlich sicheren Vorsprung ein Bruch in unser Spiel kam“, erläuterte Christian Trump.

Yurtseven bezog sich in seiner Analyse auf das Geschehen Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gastgeber oft in Unterzahl spielten. Er monierte einige Undiszipliniertheiten bei der TG. Beringer und Lauritz Fuchs sahen jeweils die Grüne, Sandro Reinhard und Christian Trump jeweils die Gelbe Karte. „Da waren wir mehr mit den Pfiffen der Schiedsrichter beschäftigt als mit unserem Spiel“, meinte der agile Paul Zettler.

Christian Trump sorgte bei den Frankenthaler Fans für einen Schreckmoment, als er Mitte der ersten Halbzeit vom Platz humpelte. „Ich habe einen Ball auf den rechten Knöchel bekommen und bin ein bisschen erschrocken“, beschrieb er die Situation. Trump konnte nach einer Behandlungspause aber weiterspielen.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Metzler, Kettemann - Hans-Christian Damm, Beck, Schmietenknop, Volker Schwindt, Henry Zettler, Eck, Becker, Beringer, Reinhard, Kohlmann, Trump, Gans, Paul Zettler, Lauritz Fuchs, Cunningham

HC Ludwigsburg:

Fili, Kniebühler - Alexander Josek, Bachmann, Baitis, Beck, Binder, Bischof, Bonner, Gruber, Lindenthal, Mayer, Meyer, Rauber, Riehle, Raphael Schmidt, Severin Schmidt

Tore:

1:0 Trump (14.), 2:0 Eck (16.), 3:0 Gans (37, Kurze Ecke), 4:0 Gans (39.), 4:1 Raphael Schmidt (41., Kurze Ecke), 4:2 Gruber (48.), 4:3 Baitis (51.), 5:3 Gans (54., Kurze Ecke), 6:3 Paul Zettler (64.), 7:3 Lauritz Fuchs (66.), 8:3 Reinhard (70.) - Kurze Ecken:

5/2 - 2/0 - Grüne Karten:

Beringer, Lauritz Fuchs - Beck - Gelbe Karten:

Reinhard, Trump - Alexander Josek - Beste Spieler:

Gans, Paul Zettler, Schmietenknop, Becker - Raphael Schmidt, Baitis, Bischof - Zuschauer:

250 - Schiedsrichter:

Jürgensen (Bad Kreuznach)/Neideck (Speyer).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TuS Lichterfelde 16 56 : 19 43  
2.   Münchner SC 15 58 : 22 32  
3.   TG Frankenthal 14 43 : 26 25  
4.   HC Ludwigsburg 15 48 : 45 21  
5.   SC Frankfurt 1880 14 30 : 22 19  
6.   Zehlend. Wespen 15 35 : 32 19  
7.   HG Nürnberg 14 29 : 43 18  
8.   HTC Stgt. Kickers 14 39 : 41 17  
9.   SC Charlottenburg 15 25 : 44 12  
10.   Osternienburger HC 16 18 : 87 1  

Rheinpfalz: Noëlle Hahl sichert TG-Damen einen Punkt (23.05.2016)

Mainz (gnk). Die ersten Damen der TG Frankenthal bleiben 2016 im Feld ungeschlagen. In der Regionalliga Süd spielten sie am Samstag beim TSV Schott Mainz 3:3 (1:1). In einer laut TG-Trainer Nico Hahl spannenden Begegnung zweier gleich starker Mannschaften hatten die Frankenthalerinnen bereits 1:3 zurückgelegen, schafften dann aber noch den Ausgleich.

 

Rechnet man die vergangene Hallenrunde hinzu, war es das dritte Remis in Folge gegen die Mainzerinnen. Für den Kampfgeist der TG-Damen gab es ein Lob des Übungsleiters. „Trotz der großen Hitze haben meine Spielerinnen eine Reaktion auf den erneuten Rückstand gezeigt.“ Auch mit dem Beginn der Partie war Hahl zufrieden: „Wir waren von Anfang an gut im Spiel, haben den Gegner früh unter Druck gesetzt. Die Mainzerinnen sind mit unserer Spielweise nicht zurechtgekommen.“

Dennoch waren es die Gastgeberinnen, die laut Hahl mit ihrer ersten richtigen Chance das 1:0 erzielten. Die TG ließ sich davon nicht beeindrucken. Sophia Magura sorgte nach einer Kurzen Ecke für das 1:1. Der zweite Durchgang startete unter umgekehrten Vorzeichen. Während Mainz das Spiel machte, taten sich die Gäste schwer. Zwei leichte Ballverluste der TG-Damen in der Vorwärtsbewegung brachten dem TSV innerhalb von zwei Minuten eine 3:1-Führung.

Genauso schnell kamen die Gäste wieder zurück. Nach einer Kurzen Ecke sorgte Lea Schopper für das 3:2. Rückkehrerin Noëlle Hahl, die ihr erstes Spiel für die TG nach dem Wechsel vom TSV Mannheim bestritt, hatte den Ball in die Mitte gesteckt. Ihren Einsatz krönte Noëlle Hahl mit dem Treffer zum 3:3-Endstand. Obwohl sie keine gelernte Stürmerin ist, hatte der Übungsleiter sie nach vorne beordert, um den Ausfall der verletzten Kim Lauer zu kompensieren.

Am Ende freute sich Nico Hahl über den Punkt. Ganz zufrieden war er nach der guten ersten Halbzeit seines Teams aber nicht. „Wir haben uns für unseren Aufwand wieder nicht belohnt. Wir bringen den Ball gut nach vorne, dann kommt aber der letzte Pass nicht.“

 

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TuS Obermenzing 7 10 : 5 13  
2.   HTC Stgt. Kickers 6 9 : 7 12  
3.   TSV SCHOTT Mainz 7 12 : 8 11  
4.   HG Nürnberg 6 8 : 4 11  
5.   TG Frankenthal 7 13 : 9 10  
6.   SC Frankfurt 1880 6 4 : 10 5  
7.   ASV München 6 3 : 8 3  
8.   VfB Stuttgart 5 3 : 11 1  

 

Rheinpfalz: TG-Damen mit Problemen im Sturm (21.05.2016)

Regionalligist muss gegen Mainz auf drei Angreifer verzichten

 

FRANKENTHAL. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal bestreitet heute beim TSV Schott Mainz ihr letztes Spiel in der Hinrunde der Feldhockey-Regionalliga Süd. Anstoß ist um 15 Uhr auf der Otto-Schott-Sportanlage.

 

Dabei muss TG-Coach Nico Hahl gleich auf drei Stürmerinnen verzichten. Kim Lauer ist verletzt, Elke Eicher und Maike Wüsthoff fehlen beruflich bedingt. Auch hinter dem Einsatz von Esther Hohl steht ein Fragezeichen. Das erschwert die bevorzugte Spielweise der TG-Damen, aus einer stabilen Defensive heraus den Gegner über Konter in Schwierigkeiten zu bringen. „Ich muss jetzt schauen, wie ich die Mannschaft umstellen kann“, sagt der Übungsleiter.

In der Partie vor zwei Wochen gegen die HG Nürnberg (2:2) geriet die TG nach einer schwachen ersten Hälfte zweimal in Rückstand, konnte aber jeweils über Kurze Ecken wieder ausgleichen. Auch vor dem Mainz-Spiel wollte Hahl wieder verstärkt Strafecken einüben lassen.

Wie Nürnberg sei auch Schott eine spielstarke Mannschaft, warnt der TG-Trainer. „Sie sind gut in die Runde gestartet.“ Die TG ist in diesem Jahr im Feld noch ungeschlagen. Beide Teams kennen sich gut. Die Frankenthalerinnen und Mainzerinnen treten sowohl im Feld als auch in der Halle gegeneinander an. Die vergangenen beiden Partien in der Halle endeten jeweils unentschieden. Beide Male hatte die TG vorgelegt, konnte ihre Führung aber nicht über die Zeit retten. „Wenn wir nicht gut in die Partie kommen, wird es gegen diese Mannschaft hinten raus sehr schwer“, betont Hahl. „Wir müssen defensiv wieder gut stehen und schauen dann, was wir ausrichten können.“

In der ausgeglichenen Regionalliga geht es vor dem Hinrundenende sehr eng zu. Die TG liegt aktuell auf Platz fünf bei acht Teams. Nur einen Punkt hinter dem heutigen Gegner Mainz. Darüber stehen Nürnberg, die Stuttgarter Kickers und Spitzenreiter TuS Obermenzing, jeweils mit einem Zähler Abstand zueinander. (gnk)

Rheinpfalz: Unangenehme Aufgabe (20.05.2016)

Vollen Einsatz, wie hier Sven Beringer im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers, müssen die TG-Herren auch morgen zeigen, wenn sie gegen den HC Ludwigsburg bestehen wollen. (Foto: BOLTE)

Erste Herren der TG Frankenthal empfangen morgen HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Dritter gegen Vierter: Die ersten Herren der TG Frankenthal empfangen morgen auf dem Jahnplatz den Tabellennachbarn HC Ludwigsburg. Beide Teams haben sich mittlerweile aller Abstiegssorgen entledigt. Trotzdem wollen beide mit vollem Einsatz in die Partie gehen. Anpfiff auf dem Jahnplatz ist um 16 Uhr.

 

Egal, ob man sich bei der TG oder beim HC Ludwigsburg umhört: Vor der Partie morgen fällt immer wieder das Wort „unangenehm“. Die Frankenthaler finden zum Beispiel die Raumdeckung unangenehm, die der HC Ludwigsburg als Spielsystem installiert hat. „Da tun sich viele schwer“, sagt TG-Kapitän Timo Schmietenknop und verweist auf die jüngsten Resultate des kommenden Gegners. Ludwigsburg hat zuletzt durch ein 3:3 gegen den aktuellen Tabellenzweiten Münchner SC und eine knappe 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter TuS Lichterfelde auf sich aufmerksam gemacht. Gegen den Favoriten in der Süd-Gruppe der Zweiten Feldhockey-Bundesliga lagen die Schwaben bis kurz vor Schluss sogar 2:1 vorne.

Doch das kann die Frankenthaler, die mit einer Serie von drei Siegen und einem Unentschieden nach der Winterpause Platz drei gefestigt haben, nicht erschüttern. Die Stimmung in der Mannschaft sei gut, sagt Schmietenknop. Die Spieler hatten zuletzt ein paar Tage trainingsfrei. „Wir haben mal die Luft etwas rausgenommen. Das kam auch zur richtigen Zeit“, meint der Spielführer der Turngemeinde.

Aber mittlerweile hat die Truppe wieder Fahrt aufgenommen. In einem Testspiel gab es einen 7:2-Erfolg beim Erstligisten TSV Mannheim. Diesen will Schmietenknop aber nicht zu hoch hängen. Schließlich hätten die Badener einige Stammkräfte geschont. Aber um wieder in den Rhythmus zu kommen, sei das ganz gut gewesen. „Es war eine relativ lange Pause. Mal sehen, wie wir reinkommen“, meint Can Yurtseven, der in der Rückserie bei der TG an der Seitenlinie die Kommandos gibt.

Gegen Ludwigsburg werde es vor allem wieder auf die Verteidigung ankommen, betont Schmietenknop. Zwei, drei Meter Abstand zu den Gegenspielern, wie teilweise in der Partie beim SC Frankfurt 1880, dürfe man sich da nicht erlauben. Ludwigsburg besteche durch einfache Spielweise, viel Kampf und Leidenschaft, sagt Can Yurtseven. „Beim HC ist etwas Großes aufgebaut worden. Das ist der bis dahin mit Abstand stärkste Gegner für uns.“ Dass die Gäste wohl ein paar Stammspieler schonen werden, davon will sich Yurtseven nicht beirren lassen. „Da werden die Ersatzspieler umso motivierter sein, weil sie zeigen wollen, was sie können.“

In der Verteidigung wird dann auch Marc Beck gefragt sein. Er weiß, was auf ihn morgen zukommt. „Ludwigsburg spielt körperlich sehr robust, immer hart am Mann.“ In der Trainingspause habe der Rhythmus etwas gelitten. Da sei die Partie gegen den TSV Mannheim genau richtig gekommen, um ein bisschen Rost abzuschütteln, meint Beck. Yurtseven weiß, was er an dem Verteidiger hat. „Marc ist über Jahre hinweg eine Säule des Vereins“, betont Yurtseven. Er schätze an dem 26-Jährigen dessen hohe Spielintelligenz. „Und er ist einer der zweikampfstärksten Spieler der Liga.“

Für beide Teams gehe es eigentlich nicht mehr um viel, meint Yurtseven. Den Klassenverbleib hätten beide sicher. Aber die Turngemeinde sei eine homogene Truppe. „Wir sind so professionell, dass wir 100 Prozent geben“, stellt Yurtseven klar.

Alex Cunningham war zuletzt leicht angeschlagen, wird laut Can Yurtseven aber einsatzbereit sein. Torwart Oliver Scharfenberger werde aber ausfallen. Jonathan Metzler werde das Tor hüten. Volker Schwindt hat laut Schmietenknop im Training einen Ball ins Gesicht bekommen und einen halben Zahn verloren. Er sollte aber auflaufen können.

Rheinpfalz: Kein guter Tag der Stürmerinnen (13.05.2016)

FRANKENTHAL. Torlos endete die Partie der Damen II der TG Frankenthal am Sonntag am Jahnplatz in der Feldhockey-Oberliga gegen den Tabellendritten TV Alzey. Die TG II bleibt trotz der verlorenen Punkte auf Platz eins, da der auf Platz zwei stehende Kreuznacher HC zu Hause gegen den Dürkheimer HC verlor. Ärgerlich nennt TG-Trainer Nico Hahl das Remis, da seine Mannschaft viele Torchancen hatte, diese aber nicht nutzte. „Wir waren die überlegene Mannschaft, hätten den Sieg vom Spielverlauf her schon verdient gehabt. Aber unsere Stürmerinnen hatten keinen guten Tag“, sagt Hahl. Die TG II habe viele junge Spielerinnen eingesetzt, die Erfahrungen sammeln konnten. (nt)

Rheinpfalz: TG-Damen belohnen sich für Eckentraining (09.05.2016)

NÜRNBERG (gnk). Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat am Samstag in der Feldhockey-Regionalliga Süd bei der HG Nürnberg einen Punkt geholt. 2:2 (0:0) Unentschieden endete die erste Auswärtspartie der Frankenthalerinnen im Feld nach der Winterpause. Zweimal konnte die Turngemeinde einen Rückstand ausgleichen.

 

TG-Trainer Nico Hahl sprach nach der Hitzeschlacht von einem „verdienten Punkt“. In der ersten Halbzeit fand sein Team nur schwer in die Partie und geriet früh unter Druck. Wie der Übungsleiter berichtet, spielten die Nürnbergerinnen in der Anfangsphase einen Ball nach dem anderen in den Schusskreis. „Wir haben lange gebraucht, um das Spiel unter Kontrolle zu bekommen. Die Flanken der Nürnbergerinnen haben wir lange Zeit überhaupt nicht in den Griff bekommen.“ Probleme bereitete den Frankenthalerinnen auch der neue Kunstrasenplatz in Nürnberg. Es sei schwer gewesen, die springenden Bälle zu stoppen. „Dort dürften auch noch andere Mannschaften Schwierigkeiten bekommen“, schätzt Hahl.

Nach dem Seitenwechsel lief es für die Turngemeinde in dem körperbetonten Spiel besser. Die vom ehemaligen Frankenthaler Spieler Johannes Rillig trainierte Hockey-Gesellschaft ging zwar kurz nach der Pause 1:0 in Führung, Lea Schopper gelang aber nach einer Kurzen Ecke das 1:1. Die erneute Führung der Gastgeberinnen konnte Katja Happersberger ausgleichen. Auch sie traf nach einer Kurzen Ecke. „In der Phase haben wir gut gekämpft und die Ecken erzwungen“, sagt Hahl, der sich über die Eckenausbeute freute. Daran hatte es in den letzten beiden Spielen gegen die Münchner Clubs noch gehapert. Unter der Woche ließ er deshalb verstärkt Eckenvarianten trainieren. „Dass sich meine Mannschaft dafür belohnt hat, ist ein schöner Erfolg“, meint Hahl. Auch eine doppelte Unterzahl habe sie souverän überstanden. Ein Lob gab es für die angeschlagenen Spielerinnen Esther Hohl und Lisa Stiefenhöfer: „Beide haben sich toll durchgekämpft.“

Angesichts des schlechten Starts seines Teams im ersten Durchgang freute sich Hahl über den Zähler. „Wenn wir früh in Rückstand geraten wären, wäre es für uns wahrscheinlich sehr schwer geworden. Das Ergebnis geht deshalb in Ordnung.“ In der engen Liga zähle jeder Punkt.

 

Hauptrunde

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TuS Obermenzing 7 10 : 5 13  
2.   HTC Stgt. Kickers 6 9 : 7 12  
3.   HG Nürnberg 6 8 : 4 11  
4.   TSV SCHOTT Mainz 6 9 : 5 10  
5.   TG Frankenthal 6 10 : 6 9  
6.   SC Frankfurt 1880 6 4 : 10 5  
7.   ASV München 6 3 : 8 3  
8.   VfB Stuttgart 5 3 : 11 1  

Rheinpfalz: Mit Personalsorgen nach Nürnberg (07.05.2016)

Frankenthal. Das erste Damenteam der TG Frankenthal bestreitet in der Regionalliga Süd heute um 15 Uhr bei der HG Nürnberg sein erstes Auswärtsspiel im Feld in diesem Jahr. TG-Trainer Nico Hahl erwartet ein schweres Spiel, in dem ein Sieg für die Gäste aber möglich ist.

 

„Dazu müssen wir die Leistung aus dem letzten Spiel abrufen und Nürnberg einen guten Kampf bieten“, sagt Hahl. Mit 3:0 haben die TG-Damen am vergangenen Sonntag Aufsteiger ASV München besiegt. Am Vortag gab es ein 1:1-Unentschieden gegen Tabellenführer TuS Obermenzing. „Wenn wir wieder gut verteidigen und unsere Angriffe und die Kurzen Ecken besser ausspielen, sind auch gegen Nürnberg drei Punkte drin.“ Von seinen Spielerinnen fordert er ein konzentriertes Auftreten – wie beim 2:0-Auswärtssieg vor der Winterpause bei den Stuttgarter Kickers. Hahl warnt. Die gerade in der Halle in die Bundesliga aufgestiegene Hockeygesellschaft habe eine starke Mannschaft mit vielen Spielerinnen, mit Zweitligaerfahrung.

Etwas Sorge bereitet dem Coach die eigene personelle Situation. Esther Hohl hat sich am vergangenen Doppelspieltag eine Entzündung zugezogen und konnte diese Woche nicht trainieren. Ihr Einsatz sei fraglich, sagt Hahl. Auch Kim Lauer (muskuläre Probleme) und Kapitänin Lisa Stiefenhöfer (Sehnenscheidenentzündung) seien angeschlagen. (gnk)

Rheinpfalz: TG-Herren II verlieren 1:4 gegen TSG Neustadt (06.05.2016)

FRANKENTHAL. Mit 1:4 (0:2) haben die Herren II der TG Frankenthal in der Feldhockey-Oberliga bei der TSG Neustadt verloren. Dass die TG vor der Partie mit 18 Punkten auf Platz zwei stand und die TSG mit sechs Zählern den vorletzten Platz belegte, ist in diesem Fall wenig aussagekräftig, da sich Neustadt deutlich verstärkt hat. Obwohl einige Ausfälle zu beklagen gewesen seien, habe die TG Moral und Kampfgeist bewiesen und gut dagegengehalten, meinte TG-Sprecher Andreas Damm. Im Endeffekt gehe das Ergebnis aber in Ordnung.

Bereits nach wenigen Minuten habe die TG II einem Rückstand hinterherlaufen müssen, was dem Gegner sicher in die Karten gespielt habe. Zur Pause stand es 2:0 für die Gastgeber. Den Ehrentreffer für die Frankenthaler erzielte Nico Betz in der zweiten Hälfte. „In zwei Wochen gegen Spitzenreiter Worms werden wir ein anderes Spiel liefern“, versprach Damm. Die TG II steht nun auf Platz drei, drei Punkte hinter Worms. Aber die TG II hat ein Spiel mehr absolviert. (nt)

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TG Worms 8 33 : 10 21  
2.   TSG Kaiserslautern 8 27 : 9 18  
3.   TG Frankenthal II 9 25 : 24 18  
4.   HTC Neunkirchen 8 30 : 21 15  
5.   TSG Neustadt 9 20 : 33 12  
6.   Kreuznacher HC II 8 23 : 24 9  
7.   TSV SCHOTT Mainz II 8 8 : 24 6  
8.   TFC Ludwigshafen II 8 12 : 33 0  

Rheinpfalz: Dezimiert gegen das Schlusslicht verloren (04.05.2016)

FRANKENTHAL. Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal hat in der Feldhockey-Oberliga auf eigenem Platz 1:2 (0:0) gegen Schlusslicht TG Worms verloren. Durch personelle Engpässe – einige Spielerinnen rückten in den Kader der Damen I auf, andere fehlten verletzungsbedingt –, mussten die Damen II von Beginn an dezimiert gegen den Tabellenletzten antreten. „Das war nicht schön, sollte auch nicht wieder vorkommen. Trotzdem haben das die Spielerinnen, die auf dem Platz standen, gut gemacht“, sagte Trainer Nico Hahl. Konnte die geschwächte TG-Truppe in der ersten Hälfte noch das 0:0 halten, ging Worms gleich nach der Pause in Front und legte dann noch einen zweiten Treffer nach. Silvia Hopf verkürzte für die TG. Am Ende sei seine Mannschaft noch am Drücker gewesen, ein Tor gelang aber nicht mehr. „Schade, ein Unentschieden wäre schon schön gewesen“, meinte Hahl. Trotz der Niederlage steht die TG II mit 13 Punkten weiter auf Rang eins. (nt)

Rheinpfalz: TG-Damen senden Lebenszeichen (03.05.2016)

Gegen Tabellenführer Obermenzing kämpfte sich die TG, hier Lea Schopper (links), zurück ins Spiel. (Foto:BOLTE)

Feldhockey: Regionalligist Frankenthal spielt 1:1 gegen TuS Obermenzing und besiegt Aufsteiger ASV München 3:0

Von Frank Geller

 

FRANKENTHAL. Ein am Ende verdientes 1:1 (0:1)-Unentschieden am Samstag gegen Tabellenführer TuS Obermenzing und ein klarer 3:0 (1:0)-Sieg am Sonntag gegen Aufsteiger ASV München: Das ist die Bilanz der ersten Damen der TG Frankenthal am ersten Doppelspieltag nach der Winterpause der Feldhockey-Regionalliga Süd. TG-Trainer Nico Hahl war mit der Ausbeute von vier Punkten zufrieden.

 

Die Turngemeinde verdoppelte ihr Punktekonto auf acht Zähler und kletterte vom fünften auf den vierten Tabellenplatz. „Das war ein Lebenszeichen an die anderen Mannschaften“, sagte Hahl nach dem zweiten Heimspiel. „Das Wochenende hat gezeigt, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und dass es am Ende wieder sehr knapp werden wird. Umso wichtiger ist es, dass wir uns frühzeitig ein Punktepolster zulegen. Gerade das Spiel gegen den ASV mussten wir gewinnen.“

Gar nicht zufrieden war er dagegen mit der Anfangsphase im Spiel gegen Obermenzing. Der mit drei Jugendnationalspielerinnen bestückte Spitzenreiter schnürte die Frankenthalerinnen in der ersten Viertelstunde im eigenen Schusskreis regelrecht ein. Die frühe Münchner Führung durch Kristina Schreyer (11.) war überaus verdient. Die indisponierten Gastgeberinnen hatten Glück, dass sie in der Anfangphase keinen weiteren Gegentreffer kassierten. Akzente setzten sie nur über Konter, wobei die Anspiele auf die laufstarke Elke Eicher zu unpräzise waren.

Hahls Auszeit Mitte der ersten Halbzeit kam zum rechten Moment. Nach der Ansprache des Trainers festigte sich die von TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer organisierte Abwehr, der Spielaufbau funktionierte besser. Sophia Magura hätte kurz vor der Pause für den Ausgleich sorgen können, traf aber nur den Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Münchnerinnen kaum noch gefährlich vors TG-Tor. Auf der anderen Seite zeigte sich die Kampfstärke der Gastgeberinnen, die den Druck erhöhten. Nach gut einer Stunde hatte Esther Hohl eine Riesenchance, fünf Minuten später gelang Alisia Hochstetter nach einer Flanke der engagierten Kapitänin der inzwischen verdiente Ausgleich für Frankenthal. Am Ende war die Turngemeinde dem Sieg näher als die zu Beginn so starken Münchnerinnen. „Wir hätten am Anfang noch ein, zwei Tore machen müssen. Am Ende haben meiner jungen Mannschaft die Kraft und Erfahrung gefehlt“, sagte TuS-Trainer Christian Waldegg. Für Hahl war es ein typisches erstes Spiel seines Teams nach der Winterpause. „Wir benötigen immer etwas Zeit, bis wir uns finden. In der ersten Halbzeit hätten wir aus unseren Kontern mehr Kapital schlagen können, nach der Pause haben wir dann gut gekämpft.“

Eine klare Steigerung sah der TG-Trainer einen Tag später gegen Aufsteiger ASV München. „Da haben wir die Räume gut zugeschoben. Allerdings hätten wir höher gewinnen können.“ Ein Manko war erneut die Chancenverwertung, besonders nach Kurzen Ecken. Bei sieben Strafecken sprang nur ein Tor von Lea Schopper heraus. Das aber brachte die TG in der 26. Minute auf die Siegerstraße. Erzwungen hatte die Ecke Kapitänin Lisa Stiefenhöfer mit einem couragierten Vorstoß. Elke Eicher sorgte in der zweiten Halbzeit mit ihrem Doppelpack (40., 52.) für den 3:0-Endstand.

 

So spielten sie

TG Frankenthal – TuS Obermenzing

TG Frankenthal:

Deimling, Morgenthaler - Eicher, Haltenberger, Happersberger, Hochstetter, Hoffmann, Hohl, Kelly Lauer, Kim Lauer, Magura, Mees, Schopper, Schwindt, Seemann, Stiefenhöfer, Stramitzel

TuS Obermenzing:

Geppert - Lembert, Liesenhoff, Weber, Beckhaus, Nabel, Hinnüber, Kristina Schreyer, Schmidt, Bukta, Gallasch, Lisa Schreyer, Weideneder, Neumeier, Pölzer, Kolb

Tore:

0:1 Kristina Schreyer (11.), 1:1 Hochstetter (65.) - Kurze Ecken:

1/0 - 2/0 - Beste Spielerinnen:

Happersberger, Hochstetter, Hoffmann, Stiefenhöfer - Kristina Schreyer, Schmidt, Weber, Kolb - Zuschauer:

40 - Schiedsrichter:

Reh/Sehrt (Ludwigshafen).

TG Frankenthal – ASV München

TG Frankenthal:

Deimling - Eicher, Haltenberger, Happersberger, Hochstetter, Hoffmann, Hohl, Kelly Lauer, Kim Lauer, Magura, Mees, Schopper, Schwindt, Seemann, Stiefenhöfer, Stramitzel

ASV München:

Molenaar - Beranek, Erbenich, Eriksson, Hackbarth, Jakob, Mittelstrass, Obkircher, Rothländer, Ruderer, Schreyer, Thiel, Unger

Tore:

1:0 Schopper (26., Kurze Ecke), 2:0, 3:0 Eicher (40., 52.) - Kurze Ecken:

7/1 - 4/0 - Grüne Karten:

Stiefenhöfer - Eriksson - Beste Spielerinnen:

Deimling, Eicher, Schopper, Stiefenhöfer - Eriksson, Jakob - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Schmitz (Köln).

 

Rheinpfalz: Gelungene Revanche (02.05.2016)

Feldhockey: Zweitligist besiegt SC Frankfurt 3:2

 

Frankfurt (tc). Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat sich beim SC Frankfurt 1880 erfolgreich für die 1:2-Hinspielniederlage revanchiert. Die Turngemeinde gewann am Samstag 3:2 (3:0) in der Mainmetropole, bleibt in der Rückrunde weiter ungeschlagen und setzte sich auf Platz drei in der Südgruppe fest.

 

Den Grundstein für ihren Auswärtssieg legte die TG in der ersten Halbzeit. Johannes Gans gelang bereits nach vier Minuten die frühe Führung für die Gäste. Es war das 16. Saisontor für den 18 Jahre alten Stürmer. Doch damit war die TG noch nicht zufrieden. Timo Schmietenknop traf nach einer von insgesamt drei Strafecken zum 2:0. Für den TG-Kapitän war es der dritte Saisontreffer. Christian Trump erhöhte nach knapp einer halben Stunde per Siebenmeter sogar auf 3:0. Für den 28-Jährigen, der die gesamte Hinrunde mit einem Schlüsselbeinbruch verpasst hatte, war es das zweite Tor in der Runde. Entsprechend zufrieden war Schmietenknop auch mit der Leistung. „Das war in der ersten Halbzeit mit Abstand unsere beste Leistung in dieser Saison.“

Die Gastgeber ergaben sich jedoch nicht kampflos. Binnen fünf Minuten kamen die Hessen nach dem Seitenwechsel auf 2:3 heran. Zunächst traf Paul Zmyslony (45.), dann legte Anton Schmidt-Opper nach (49.). Beide nutzten jeweils eine Strafecke. Diese hatte SC-Trainer Nicklas Benecke in der vergangenen Woche verstärkt trainieren lassen, nachdem seine Mannschaft vor Wochenfrist beim SC Charlottenburg bei zehn Versuchen ohne Torerfolg geblieben war. TG-Torwart Oliver Scharfenberger habe bei den Gegentoren unglücklich ausgesehen, berichtete Schmietenknop. Die Gastgeber hatten in der zweiten Halbzeit sechs Kurze Ecken, hatten dem TG-Kapitän zufolge aber auch Probleme beim Stoppen der Hereingaben. „Der Platz war sehr holprig.“

Frankfurt habe nach der Pause mehr Druck gemacht. „Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren ausgeglichen“, meinte Schmietenknop. Danach folgte eine „ziemlich heiße Viertelstunde“. Danach sei die TG wieder besser ins Spiel gekommen. „Wir hatten dann sogar noch die Chance aufs vierte Tor“, meinte Schmietenknop. In der Schlussphase nahm der SC den Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Platz.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft“, berichtete Kapitän Timo Schmietenknop. Man habe an vielen Punkten hart gearbeitet. „Und wenn alle im Kopf dabei sind, dann läuft’s.“ Im Training habe man die Defensive über alles gestellt. Auch gegen Frankfurt habe man wieder mit Einsatz verteidigt.

Die TG hat jetzt erst mal drei Wochen Pause. Am 21. Mai empfängt sie auf dem Jahnplatz um 16 Uhr den HC Ludwigsburg. Das könnte schon die entscheidende Partie um Rang drei sein. Die Schwaben stehen aktuell mit 18 Punkten auf Platz vier, haben aber ein Spiel weniger ausgetragen als Frankenthal. Trainingsschwerpunkte sollen bis dahin laut Schmietenknop das Aufbauspiel, die Defensive und Eckenvarianten sein.

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TuS Lichterfelde 14 47 : 16 37  
2.   Münchner SC 14 52 : 19 29  
3.   TG Frankenthal 13 35 : 23 22  
4.   HC Ludwigsburg 14 45 : 37 21  
5.   Zehlend. Wespen 14 33 : 28 19  
6.   HG Nürnberg 14 29 : 43 18  
7.   HTC Stgt. Kickers 12 34 : 30 17  
8.   SC Frankfurt 1880 13 25 : 20 16  
9.   SC Charlottenburg 14 21 : 42 9  
10.   Osternienburger HC 14 15 : 78 1  

Über stabile Abwehr zum Erfolg

Nach einigen Verletzungen im Winter ist Sven Becker (rechts, im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers) wieder voll einsetzbereit. (Fotos: BOLTE)

Feldhockey: Erste Herren der TG Frankenthal spielen am Samstag beim SC Frankfurt 1880

Von Christian Treptow

Frankenthal. Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal hat das Thema Abstieg erst mal ad acta gelegt. Nach dem Vier-Punkte-Wochenende in Berlin muss das Team morgen erneut auswärts antreten. Um 16 Uhr wird die Partie beim SC Frankfurt 1880 angepfiffen.

 

Ein paar Kampfspuren sind vom Berlin-Wochenende übrig geblieben. „Johannes Gans hat ein paar Schürfwunden davongetragen“, berichtet TG-Kapitän Timo Schmietenknop. Einen Einsatz gegen Frankfurt verhindern diese aber nicht. Und die Tore von Gans wird die Turngemeinde wohl brauchen, wenn sie in der Mainmetropole bestehen will.

Am Samstag will sich die TG für die 1:2-Hinspielniederlage revanchieren. „Da haben wir eigentlich nicht viel falsch gemacht. Frankfurt hatte drei, vier Chancen und hat zwei Tore gemacht“, erinnert sich Schmietenknop. „Wir haben im Hinspiel gesehen, dass Frankfurt bei Kontern brandgefährlich ist“, sagt Can Yurtseven. Die Tagesform werde eine große Rolle spielen. „Am Ende sind es vielleicht nur Nuancen, die darüber entscheiden, ob wir dort was holen.“

Damit die Pfälzer Zählbares aus Hessen mitbringen können, müsse die Mannschaft ruhiger spielen als am Sonntag gegen die Zehlendorfer Wespen, sagt Schmietenknop. „Wir hatten zu viele unnötige Ballverluste“, analysiert der TG-Kapitän rückblickend.

„Sechs Punkte wären drin gewesen“, sagt Sven Becker mit Blick auf die Partien in Charlottenburg und Zehlendorf. Es habe aber auch schon wesentlich schlechtere Wochenenden für die TG in Berlin gegeben als dieses, bei dem vier Punkte raussprangen.

Immerhin: Mit dem Abstieg habe die Turngemeinde jetzt wohl nichts mehr zu tun, meint Becker. „Jetzt können wir ein paar Sachen üben, auch schon mit Blick auf die nächste Saison.“ Hinter Lichterfelde und München belegt die Turngemeinde derzeit in der Südstaffel Rang drei, hat 19 Punkte auf dem Konto. Das sind elf Zähler Abstand zum Vorletzten SC Charlottenburg. Allgemein rechnet man damit, dass zwei Mannschaften absteigen müssen.

Frankfurt hat drei Punkte weniger als die TG und liegt auf Rang fünf. Becker schätzt den SC etwas schwächer ein als in der Hinrunde. Die mannschaftliche Geschlossenheit sei die Stärke des Teams, das zuletzt dreimal in Serie unentschieden gespielt hat. Doch davon dürfe man sich nicht täuschen lassen. „Die können immer einen guten Tag erwischen.“

Nichts auszusetzen hat Timo Schmietenknop, wenn er die Leistung in der Defensive betrachtet. „Wir bekommen im Schnitt nur noch ein Gegentor pro Spiel. Der Wert war in der Hinrunde schlechter“, sagt Schmietenknop. Die Abwehr sei in der Vorbereitung das große Thema gewesen. Jetzt könne man stolz darauf sein, dass das, was man sich erarbeitet habe, so gut umgesetzt werde.

Zu der guten Leistung in der Hintermannschaft trägt auch der Kapitän selbst bei. „Freier Innenverteidiger“ nennt Can Yurtseven den Part. Geht man da anders dran, wenn man weiß, dass im Tor mit Oliver Scharfenberger und Jonathan Metzler zwei junge Keeper stehen? „Vielleicht am Anfang noch“, sagt Schmietenknop. Aber die beiden machten ihre Sache gut. Wenngleich da auch Spiele dabei waren wie gegen die Stuttgarter Kickers, in denen der Keeper kaum geprüft wurde – dank der verbesserten Defensive. „Wir geben uns generell mehr Mühe, verteidigen besser, sind näher am Mann. Das hilft den jungen Torhütern“, erklärt Sven Becker.

Verzichten muss die Turngemeinde morgen auf Abwehrspieler Hans-Christian Damm (private Verpflichtung) und Torwart Jonathan Metzler, der beruflich verhindert ist. Im Tor wird Oliver Scharfenberger wieder zum Einsatz kommen. Die derzeit komfortable Situation will die TG laut Can Yurtseven weiter nutzen, um den Jungen vermehrt Einsatzzeiten zu geben. „Da wird dann auch mal einer der Arrivierten nicht im Kader sein“, betont Yurtseven. „Mal schauen, wer es in den Kader schafft.“

Rheinpfalz: Zum Auftakt kommt der Tabellenführer (27.04.2016)

Die TG-Damen haben ein langes Restprogramm; hier Mona Seemann (links) im Spiel gegen Frankfurt. (Foto: BOLTE)

Feldhockey: TG-Damen setzen am Wochenende Regionalliga-Saison fort – Heimspiele gegen TuS Obermenzing und ASV München

Von Frank Geller

 

Frankenthal. Mit einem Doppelspieltag startet die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal am Wochenende in den langen zweiten Saisonteil der Feldhockey-Regionalliga Süd. Bevor im Juni die Rückserie beginnt, sind noch vier Hinrundenspiele zu bestreiten. Los geht es am Samstag um 13.45 Uhr auf dem Jahnplatz gegen den TuS Obermenzing; am Sonntag, 12 Uhr, empfängt die TG Aufsteiger ASV München.

 

Gerade einmal drei Spiele an zwei Wochenenden haben die Frankenthalerinnen nach dem Saisonstart im Feld im September bestritten. Dann ging es auch schon in die Vorbereitung auf die Hallenrunde. Die bisherige Bilanz: eine 1:2-Niederlage zu Hause gegen Zweitliga-Absteiger SC Frankfurt 1880, ein 1:1-Unentschieden beim VfB Stuttgart und ein 2:0-Sieg über die Stuttgarter Kickers. Mit vier Punkten auf dem Konto gehen die Frankenthalerinnen als Tabellenfünfte ins restliche Programm.

Obwohl die Rangliste zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht aussagekräftig ist, will TG-Damentrainer Nico Hahl erst mal nach unten schauen. „Für uns geht es zunächst darum, fleißig Punkte zu sammeln, um am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Je nachdem, was in den oberen Ligen passiert, kann es bei acht Mannschaften sogar drei Absteiger geben. In der vergangenen Feldrunde mussten die TG-Damen trotz eines gelungenen Auftakts am Ende zittern. Das soll diesmal vermieden werden.

Den Leistungsstand seiner Mannschaft kann Hahl noch nicht richtig einschätzen. Mit der Vorbereitung war er bislang nicht zufrieden. Krankheits- und urlaubsbedingt habe man kaum vollzählig trainieren können. Bei der von der TG ausgerichteten Süd-West-Challenge am vorletzten Wochenende, bei der einige Stammspielerinnen fehlten, gab es Niederlagen gegen Zweitliga-Teams. Hahl: „Da wurden uns die Grenzen aufgezeigt. Aber vielleicht kam das als Warnschuss zur rechten Zeit.“

Angesichts des noch langen Programms sei es wichtig, dass alle gesund blieben. Aktuell kämpfe Kapitänin Lisa Stiefenhöfer mit einer Adduktorenverletzung, Sophia Magura klage über Knieprobleme, Kim Lauer sei zuletzt krank gewesen. „Da muss man jetzt die Woche abwarten“, meint der Trainer. Im Team gibt es einen Neuzugang: Noëlle Hahl kehrt vom TSV Mannheim zur TG zurück. Anna Jürgensen und Katharina Koppel sind derzeit im Ausland und werden zunächst fehlen.

Zu den Auftaktgegnern kann der Übungsleiter noch nicht viel sagen. „Ich habe beide Münchner Mannschaften nach dem Winter noch nicht spielen gesehen.“ Obermenzing sei eine spielstarke Mannschaft, die lange Anreise am Vormittag könnte für den Tabellenführer aber ein Nachteil sein. Aufsteiger ASV sei der vermeintlich leichtere Gegner, habe aber noch keine hohe Niederlage kassiert. „Wir müssen beide Gegner ernst nehmen, dann können wir auch beide Spiele gewinnen“, betont Hahl. „Nach dem Wochenende werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.“

Als Meisterschaftsfavoriten hatte Hahl eigentlich den SC Frankfurt 1880 eingeschätzt. Doch auch der Absteiger aus der Zweiten Feldhockey-Bundesliga habe erst einmal gewonnen. „Es zeigt sich einmal mehr, dass es in der Regionalliga sehr eng zugeht. Ich glaube nach den bisherigen Ergebnissen nicht, dass sich eine Mannschaft signifikant absetzen kann. Es wird bis zum Schluss spannend bleiben.“

Rheinpfalz: TG II rückt auf Rang zwei vor (27.04.2016)

FRANKENTHAL. Mit 6:3 (3:1) haben die Herren II der TG Frankenthal am Samstag in der Feldhockey-Oberliga gegen den Tabellenzweiten HTC Neunkirchen gewonnen. Damit tauschten die Turngemeinde und der HTC die Plätze.

 

Mit 18 Punkten steht die TG II nun drei Zähler hinter der TG Worms, die in Mainz verlor. „Wir haben einiges von dem, was wir gegen Worms vor einer Woche falsch gemacht hatten, nun besser gelöst. Wir waren viel besser im Spiel drin, haben die Zweikämpfe angenommen“, berichtet TG-Betreuer Christian Richter erfreut. Durch einige „Leihgaben“ der ersten Mannschaft sei auch die Defensive merkbar stabiler gewesen. Die frühe Führung der TG II hätten die Gäste zwar ebenso schnell ausgeglichen, doch bis zum Seitenwechsel stand es dann 3:1 für die Gastgeber. Nach der Pause erzielte Neunkirchen noch den Anschluss zum 2:3, doch dann setzte sich die TG II durch und münzte ihre Überlegenheit auch in Tore um. Für die TG trafen Benjamin Otto (3), Luca Frank, Jan Hitschler und Leo Plomer. Am Sonntag (11 Uhr) spielt die TG II bei der TSG Neustadt. (nt)

News vom Schusskreis

 

09.05.2016 - Mitgliederversammlung Förderverein Schusskreis

 

29.05.2016 - Strohhutfest-Sonntag

Ab 15:00Uhr sind unsere 1.Herren im TG-Zelt am Start und kümmern sich um Euer leibliches Wohl.

 

OLE TG

Förderverein Schusskreis

Rheinpfalz: TG kommt in Berlin auf vier Punkte (25.04.2016)

Feldhockey: Zweitliga-Herren spielen nach ihrem 1:0-Sieg über Charlottenburg bei den Zehlendorfer Wespen 2:2 Unentschieden

Berlin (tc). Berlin ist für die erste Herrenmannschaft von Feldhockey-Zweitligist TG Frankenthal durchaus eine Reise wert gewesen. Mit vier Punkten im Gepäck traten die Pfälzer gestern Nachmittag wieder die Heimfahrt an. Nach dem 1:0-Sieg beim SC Charlottenburg am Samstag gab es gestern ein 2:2 (1:2) bei den Zehlendorfer Wespen.

 

Am späten Samstagnachmittag mussten die Hockeyfans in Frankenthal vor dem Liveticker im Internet lange warten, bis sie jubeln durften. Gegen 18.15 Uhr blinkte bei der Turngemeinde endlich die Eins auf. Christian Trump hatte getroffen. Es war sein erstes Saisontor. Beim SC Charlottenburg blieb bis zum Ende die Null stehen.

„Wir hatten nach der langen Anreise schon ein bisschen schwere Beine“, berichtete Can Yurtseven, der bei der TG das Geschehen an der Seitenlinie lenkt, am Samstagabend. Die TG habe gegen Charlottenburg noch etliche Möglichkeiten ausgelassen. „Wir hätten früher höher führen müssen“, meinte Yurtseven. Er zog aber auch wieder Positives aus dem Samstagsspiel: „In der Vergangenheit hätten wir so eine Partie noch abgeschenkt.“

So aber brachten die Pfälzer den Vorsprung über die Runden. Bei den Gästen waren im Vergleich zum Rückrundenauftakt gegen den HTC Stuttgarter Kickers Marc Beck und Volker Schwindt wieder im Kader. Dafür blieben Henry Zettler und Julius Plomer diesmal außen vor. Als Signal für die kommenden Wochenenden will Yurtseven das aber nicht verstanden wissen. „Der Konkurrenzkampf ist jetzt größer. Das kann nächste Woche ganz anders sein.“

In der Partie beim SCC war Yurtseven vor allem damit zufrieden, wie sich die Außenverteidiger Volker Schwindt, Hans-Christian Damm und Manuel Eck in die Offensivbemühungen eingeschaltet haben. Kapitän Timo Schmietenknop habe wieder als freier Innenverteidiger für den Aufbau gesorgt – diesmal mit Marc Beck an seiner Seite. Schmietenknop habe beide Partien durchgespielt, berichtete Yurtseven.

Auch gestern bei den Zehlendorfer Wespen seien durchaus drei Punkte drin gewesen. Diesmal veränderte sich das Ergebnis im Internet schneller. Johannes Gans (5.) mit seinem 15. Saisontor und Lauritz Fuchs (32.) hatten die Turngemeinde 1:0 respektive 2:1 in Führung gebracht. Die Gastgeber hatten aber jeweils eine Antwort auf die Treffer der Pfälzer (31. und 63.). Die TG habe dem Gegner wenige klare Chancen angeboten. Allerdings habe man die Strafecken, die die Wespen zugesprochen bekamen, außerhalb des eigenen Schusskreises verursacht. „Da waren wir teilweise noch zu naiv“, monierte Yurtseven. Kurz nach dem Abpfiff überwog bei ihm noch die Enttäuschung darüber, dass es mit dem Sieg nicht geklappt hatte. „Das legt sich aber wahrscheinlich bald“, fügte er an. Gleichwohl: Sieben Zähler aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause seien okay.

Bei der Torwartfrage hatte Can Yurtseven sich – wie schon gegen Stuttgart – vor beiden Partien auf sein Bauchgefühl verlassen. Das hieß, dass am Samstag Oliver Scharfenberger das TG-Gehäuse hütete. Gestern stand Jonathan Metzler zwischen den Pfosten. „Auch er hat seine Sache gut gemacht“, befand Yurtseven. Scharfenberger war am Samstag bei zwei Strafecken des SC Charlottenburg kurz vor Schluss zur Stelle.

Es sei wichtig, dass man sich auf die Jungen verlassen könne. „Aber es werden auch schwierige Phasen kommen“, meinte Yurtseven. Die Maxime lautet daher: „Geduld haben, auch mal Fehler zugestehen.“ Im Moment sehe es gut aus, das könne sich aber schnell ändern. Schwankungen im Leistungsvermögen seien in jungen Jahren ganz normal.

Rheinpfalz: Fokus auf Charlottenburg (22.04.2016)

Das war knapp: Alexander Cunningham verpasst gegen den HTC Stuttgarter Kickers nur um Zentimeter das Zuspiel von Sturmpartner Johannes Gans.

Feldhockey: Erste Herren der TG Frankenthal vor zwei Zweitligaduellen in Berlin – Am Sonntag gegen Zehlendorfer Wespen

Frankenthal. Der Rückrundenauftakt ist den ersten Herren der TG Frankenthal beim 2:1-Heimsieg gegen den HTC Stuttgarter Kickers geglückt. Somit kann das Team etwas gelassener die beiden Auswärtsaufgaben am Wochenende in Berlin angehen: Am Samstag, 17 Uhr, geht es gegen den SC Charlottenburg, am Sonntag, 13 Uhr, ist das Team bei den Zehlendorfer Wespen gefordert.

Von Christian Treptow

 

Als „nicht ganz optimal“ beschreibt TG-Kapitän Timo Schmietenknop die Anreise. Um 6.30 Uhr fährt am Samstagmorgen der Zug in Richtung Berlin ab. Um 12 Uhr soll er in der Hauptstadt ankommen. „Dann gleich ins Hotel, etwas essen und ein bisschen hinlegen“, skizziert Schmietenknop den weiteren Ablauf. Und dann geht’s auch gleich auf den Platz.

Die Stimmung in der Mannschaft sei auf jeden Fall gut, meint der TG-Kapitän. Im Training sei unter der Woche der Spielaufbau im Fokus gestanden. Da haperte es gegen die Schwaben noch das eine oder andere Mal. Gestimmt haben dafür Einsatz und Laufbereitschaft.

Gegen Charlottenburg müsse das Team auf der Hut sein, warnt der Kapitän. Mit dem 5:3-Heimsieg aus dem Hinspiel sei die TG gut bedient gewesen. Der Platz in Charlottenburg sei tiefer und langsamer als der Kunstrasen auf dem heimischen Jahnplatz. Schmietenknop schätzt den SCC zudem stärker ein als die Stuttgarter Kickers.

Auch der Gegner am Sonntag, die Zehlendorfer Wespen, seien sehr stark. Wie stark, das hat die Turngemeinde schon beim 2:2 im Hinspiel in Frankenthal erfahren. Das war damals eine sehr intensive Partie mit vielen verbissen geführten Zweikämpfen. „Platz drei oder vier“ traut Timo Schmietenknop den Wespen in der Tabelle zu.

„Wir haben uns in der Vorbereitung nur auf Charlottenburg konzentriert. Zehlendorf kommt erst am Samstagabend dran“, sagt Can Yurtseven, der von außen die Kommandos bei der TG gibt. Die Tabelle trüge, meint er. Mit einem Sieg wäre der SCC dran an der TG. Über eine stabile Defensive wollen die Gäste in Berlin zum Erfolg kommen. „Wir wollen beim SCC auf Sieg spielen“, sagt Yurtseven, dem gegen Stuttgart noch etwas die Durchschlagskraft im gegnerischen Schusskreis gefehlt hat. „Da müssen wir klare Lösungen finden.“

Mit im Zug sitzen wird wohl auch Alexander Cunningham. Der Rückkehrer ackerte viel gegen Stuttgart und hechtete einmal nur knapp an einem Tor vorbei. „Da hat weniger als ein halber Meter gefehlt“, erinnert er sich. „Es ist ein richtig gutes Gefühl, wieder Zweite Bundesliga zu spielen“, meint Cunningham. Der 20 Jahre alte Stürmer spielte die Hinrunde in Bad Kreuznach. „Alex hat mich überzeugt“, ist Yurtseven voll des Lobes. Der Einstand sei klasse gewesen. Cunningham habe wenige Bälle bekommen. Aber die, die er bekommen habe, habe er gut verwertet. Zudem habe er gut nach hinten gearbeitet.

Ebenfalls mit von der Partie sind wohl die Verteidiger Marc Beck und Volker Schwindt, die gegen Stuttgart noch aus beruflichen Gründen passen mussten. Deshalb wird Schmietenknop wohl auch wieder ins Mittelfeld rücken. Hinter Lauritz Fuchs, der sich in der Schule beim Sport verletzt hat, und Paul Zettler (Grippe) steht jeweils noch ein Fragezeichen.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: SC Charlottenburg und Zehlendorfer Wespen (22.04.2016)

„Das ist ein Heimspiel, da wollen wir immer punkten“, gibt Felix Angrick, Trainer des SC Charlottenburg, die Marschrichtung für seine Truppe vor. „Und so langsam müssen wir auch mal punkten“, schiebt er nach. Der SCC hat nach zehn Partien sieben Zähler auf dem Konto, ist Vorletzter. Bei vermutlich zwei Absteigern könnte es da schnell eng werden. In der Hinrunde habe sein Team zu viele Zähler zu leicht hergeschenkt. Aber gegen Aufstiegskandidat TuS Lichterfelde habe sich die Truppe trotz der 1:4-Niederlage schon gesteigert. Daran will er gegen Frankenthal anknüpfen.

Von einer „durchwachsenen Vorbereitung“ spricht Friedel Stupp, Coach der Zehlendorfer Wespen . Der Grund: Aus dem Kader der Hinrunde sind nur noch wenige Spieler übrig, 14 Neue, darunter drei Akteure aus Malaysia, mussten integriert werden. Die Berliner haben also mit der Truppe, die im Hinspiel ein 2:2 erkämpfte, nur noch wenig gemein. „Das Team muss sich erst mal finden“, sagt Stupp. Schmerzlich ist vor allem der Verlust von Kapitän Fabian Elsholtz, der kürzer treten will. Der 7:1-Sieg beim Abstiegskandidaten Osternienburg sei gut gewesen, sich zu finden. „Gegen die TG werden wir mehr gefordert sein.“ (tc)

Rheinpfalz: Sport-Magazin: Feldhockey: Niederlage beim Spitzenreiter (22.04.2016)

2:6 (1:2) haben die Herren II der TG Frankenthal in der Feldhockey-Oberliga zum Auftakt nach der Winterpause beim Spitzenreiter Worms verloren. „Worms war uns überlegen, spielerisch wie körperlich“, sagt TG-Betreuer Christian Richter. Die TG steht derzeit mit 15 Punkten auf Platz drei, punktgleich mit dem HTC Neunkirchen auf Rang zwei. Der HTC ist am Samstag, 14.30 Uhr, auf dem Jahnplatz zu Gast. Gegen Worms habe die TG trotz frühen Rückstands (1.) anfangs gut mitgehalten, nach einem weiteren Gegentreffer kurz vor der Pause den Anschluss erzielt. Nach dem 1:3 nach dem Wechsel sei die TG II noch einmal herangekommen, habe sogar die Chance auf den Ausgleich gehabt. Doch nach dem 2:4 eine Viertelstunde vor Schluss, sei das Spiel gelaufen gewesen. (nt)

Die männliche B-Jugend (Jahrgänge 2000/2001) der TG Frankenthal hat zum Oberliga-Auftakt beim Kreuznacher HC 6:3 (2:2) gewonnen. Nach einer holprigen ersten Halbzeit und Toren von Marius Haber und Tobias Brechtel stand es 2:2. In der zweiten Halbzeit sorgten Marius Haber mit zwei weiteren Toren sowie Tobias Brechtel und Linus Rohweder für das 6:3. Am Sonntag, 13.30 Uhr, empfängt das Team auf dem Schulsportplatz an der Peter-Trump-Halle den TSV Schott Mainz. (tc)

Rheinpfalz: TG für 70-minütigen Kampf belohnt (18.04.2016)

Feldhockey: Frankenthaler besiegen Stuttgarter Kickers in Zweiter Bundesliga 2:1 – Johannes Gans schießt beide Tore

Von Christian Treptow

 

FRANKENTHAL. Die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal kann die kommenden Aufgaben in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd etwas gelassener angehen. Nach dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den HTC Stuttgarter Kickers ließ sich die Mannschaft zu Recht von den Fans feiern. Zuvor hatte sie am Samstagnachmittag 70 Minuten lang geackert und gekämpft und die Schwaben verdient bezwungen.

 

Can Yurtseven hatte tatsächlich noch eine brauchbare Stimme nach dem Abpfiff. Zuvor hatte er über die komplette Spielzeit dem Team auf dem Feld und den Spielern auf der Bank Anweisungen gegeben. Der Mannschaftsrat hat für die Rückrunde die Trainingsleitung übernommen. Nein, als Trainer sehe er sich nicht, hatte der Verteidiger vor der Partie betont. Und doch agierte er mit vollem Einsatz an der Seitenlinie.

Seine hauptsächlich gebrauchte Vokabel an diesem Nachmittag war „einfach“. So sollten die Jungs auf dem Platz agieren. Das sei der Fokus in den Übungseinheiten gewesen, verriet Kapitän Timo Schmietenknop. Und so spielte die TG einfach. Klare, einfache Bälle. Und wenn mal was daneben ging oder ein Pass nicht ankam, gab’s aufbauende Worte von Yurtseven. Trotzdem brauchten beide Teams, bis sie im Rhythmus waren. Die TG holte nach einer Viertelstunde ihre erste von zwei Strafecken heraus. Und Johannes Gans tat, was er schon in der Hinrunde zwölfmal getan hatte: Er schoss ein Tor. „Es geht gut weiter“, meinte Gans, der auch für die Entscheidung sorgte (54.).

Nach knapp einer halben Stunde kassierte die Turngemeinde den Ausgleich. Die Situation, die zum Gegentreffer führte, beschreibt man wohl in der Regel als „unübersichtlich“. TG-Keeper Jonathan Metzler sah es so, dass der Ball erst an seinen Brustschutz gegangen und dann ins Tor gekullert sei. Ansonsten hatte der Torwart einen sehr ruhigen Nachmittag. Er sah noch fast frisch aus, als er sich des Torwarthelms entledigt hatte. „Das sieht anders aus, wenn ich 20 Schüsse auf den Kasten bekommen habe“, meinte er.

So waren es aber kaum zwei. In der 41. Minute fand Jan-Philipp Pätzmann in der Mitte keinen Abnehmer, Lukas Grellmann traf nur das Außennetz (68.). Seine Vorderleute agierten in den Zweikämpfen aggressiv, waren schnell hinter dem Ball und fingen die Angriffe der Kickers früh ab. Kapitän Timo Schmietenknop hielt die Abwehr zusammen und spielte als einziger Feldspieler der TG die kompletten 70 Minuten durch. „Die letzten fünf Minuten waren kritisch. Aber es ging heute nicht anders“, meinte Schmietenknop und grinste. Doch auch die Jungen wie Henry Zettler und Julius Plomer machten ihre Sache gut. Sie sprangen in die Bresche, da Marc Beck und Volker Schwindt verhindert waren. Dass bei der TG niemand leistungsmäßig abfiel, führte dazu, dass die Gastgeber permanent und konsequent durchwechseln konnten.

Das tat auch Gäste-Coach Thorben Wegemann. Er wollte eigentlich drei, mindestens aber einen Zähler mitnehmen. Stattdessen trat er die Heimreise mit leeren Händen an. „Vom Ergebnis her bin ich schon enttäuscht. Das Team hat sich aber teuer verkauft.“ Er sah seine Mannschaft im Vorteil und wenige Chancen der TG. Diese Meinung hatte er wohl exklusiv. Denn die Gastgeber hätten das Ergebnis noch höher gestalten können. Etwa durch den quirligen Alexander Cunningham, der ein Zuspiel von Gans knapp verpasste (21.). Oder bei einem sauber vorgetragenen Konter über Cunningham, Philip Schwinn und Gans (61.). Oder bei der zweiten Strafecke, als Christian Trump zweimal mit der Rückhand scheiterte (66.). „Es war eine sensationelle Teamleistung“, lobte Kapitän Timo Schmietenknop. „Darauf können wir aufbauen.“

Rheinpfalz: Sport-Magazin: Feldhockey: Turnier in Frankenthal (15.04.2016)

Die TG Frankenthal ist am Wochenende Gastgeber eines zweitägigen Feldhockey-Vorbereitungsturniers für Damenmannschaften. Bei der siebten Süd-West-Challenge ist der Name Programm. Vier Teams aus dem Süden, neben den ersten TG-Damen Eintracht Frankfurt, HC Feudenheim und der Rüsselsheimer RK, treffen auf vier Mannschaften aus dem Westen. Das sind HTC Uhlenhorst Mühlheim, Hannover 78, Klipper THC Hamburg und Club Raffelberg. Bis auf die Gastgeberinnen (Regionalliga) spielen alle Teams in der Zweiten Bundesliga. Weil immer nur Süd- gegen Westteams antreten, gibt es anstelle einer Einzel- eine Gruppenwertung. „Viermal hat bislang die Südgruppe gewonnen, zweimal der Westen“, sagt Turnier-Organisator Uwe Stiefenhöfer. Gespielt wird am Samstag von 12 bis etwa 18.30 Uhr und am Sonntag von 10.30 bis circa15 Uhr auf dem Jahnplatz und dem Kunstrasen der Gymnasien. Die Partien dauern jeweils zweimal 25 Minuten. Zuschauer sind willkommen, der Eintritt ist frei. (gnk)

Bei der am Samstag stattfindenden Ostalbrallye mit Start und Ziel in Schwäbisch Gmünd als Lauf zur Retro-Rallye-Serie starten aus der Region die Teams Thomas Meyer/Nico Meyer aus Frankenthal im Porsche 911 Carrera und Florian Huber/Jasmin Wittemann aus Lambsheim im Peugeot 106 XSI. (llw)

Wie wird ein Fest oder die Feier anlässlich eines Jubiläums richtig organisiert? Das lernen Vereinsvertreter bei einem Seminar des Landessportbundes am Samstag, 30. April, 9 bis 16 Uhr, in der Sportschule Schifferstadt. Gebühr: 30 Euro. Auf dem Programm stehen laut Veranstalter unter anderem Checklisten, das Delegieren von Aufgaben und die richtige Koordination. Anmeldung unter www.sportbund-pfalz.de. (rhp)

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: HTC Stuttgarter Kickers (15.04.2016)

„Wir fahren hin, um drei Punkte zu holen“, sagt Kickers-Trainer Thorben Wegener im RHEINPFALZ-Gespräch. Springe nur ein Zähler heraus, sei das okay. „Zufrieden wäre ich dann aber nicht.“ Sein Team sei gut drauf, ein paar Verletzte gebe es, aber er sei zuversichtlich, „dass wir die hinbekommen“. Auf Abwehrspieler Johannes Auch (Kniescheibe) muss er allerdings verzichten.

Dass das mit den drei Zählern nicht ganz einfach wird, dafür sorge der „extreme Heimvorteil der TG“. Als Grund dafür nennt Wegener den schon in die Jahre gekommenen und arg strapazierten Kunstrasen. „Es ist schwierig, darauf Bundesliga zu spielen. Dazu machen die Fans gut Stimmung.“ Es komme auch darauf an, welche der beiden Mannschaften nach der langen Winterpause die Hemmnisse zuerst abwirft. (tc)

Rheinpfalz: Mannschaftsrat bestimmt die Richtung (15.04.2016)

Feldhockey: TG Frankenthal empfängt morgen HTC Stuttgarter Kickers – Verteidiger Can Yurtseven gibt Kommandos von außen.

Von Christian Treptow

 

Frankenthal. Mit dem Heimspiel gegen den HTC Stuttgarter Kickers startet die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal am Samstag in die Rückrunde der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Die Rückserie steht im Zeichen des Umbruchs. Der Nachwuchs soll verstärkt Einsatzzeiten bekommen, sagen die Verantwortlichen. Anpfiff auf dem Jahnplatz ist um 16 Uhr.

 

Die Verpflichtung eines hauptamtlichen Trainers schon zur Rückrunde hat nicht geklappt (wir berichteten). Weshalb sich die Mannschaft jetzt unter der Führung des Mannschaftrats auf die Rückrunde vorbereitet hat und auch auf die einzelnen Partien eingestimmt wird. Zum Mannschaftsrat gehören Kapitän Timo Schmietenknop, Can Yurtseven, Marc Beck und Christian Trump. Yurtseven wird – so der Plan – bei den Spielen die Kommandos von der Seitenlinie geben, also nicht aktiv ins Geschehen eingreifen.

„Es ist super, dass Can das macht. Ohne jemanden an der Seitenlinie wäre es wohl auch nicht gegangen“, sagt Christian Trump. Die Schwerpunkte würden aber vorher im Mannschaftsrat abgestimmt.

Yurtseven, der schon als Coach der TG-A-Jugend Erfahrungen gesammelt hat, sieht die Rolle des Manns an der Seitenlinie während der Begegnungen als „Ruhepol von außen“. Groß eingreifen in Sachen Taktik sei schwierig. „Während des Spiels hat man nur noch einen geringen Einfluss“, sagt er. Die entscheidenden Ansagen werden vor dem Anpfiff gemacht. Bei deren Umsetzung komme es dann auf jeden Einzelnen an.

Und da ist Yurtseven zuversichtlich. „Wir haben unseren Fahrplan, sind gut drauf.“ Gegen Stuttgart gelte es vor allem, die individuellen Fehler zu vermeiden. Die kosteten die TG im Hinspiel beim 3:3 zwei Punkte. Das angestrebte Ziel sind drei Zähler. Schon allein, um nicht noch irgendwie in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.

Die Turngemeinde ist derzeit Fünfter in der Süd-Gruppe, die Schwaben auf Rang acht. Allerdings haben die Gäste drei Partien weniger ausgetragen als die Pfälzer. Trotzdem ist für Kapitän Timo Schmietenknop die Tabelle durchaus schon von Aussagekraft. Er sieht die TG „zwischen Platz drei und fünf, das wäre am Ende super“.

Der Fahrplan, den die Verantwortlichen in der Rückrunde haben, beinhaltet auch die Integration junger Spieler. So werden sich im Tor wohl Jonathan Metzler (19) und Oliver Scharfenberger (17) die Arbeit teilen. In der Abwehr können Henry Zettler, Bruder von Stürmer Paul Zettler, und Julius Plomer zu Einsatzzeiten kommen. Allerdings müssen sie direkt den Sprung von der A-Jugend in die erste Mannschaft bewerkstelligen. „Wir wollen auf die Jugend bauen“, betont Yurtseven und verweist auf die Führungsspieler der aktuellen Truppe, die auch alles Eigengewächse der TG sind.

Das Prunkstück der TG ist – so alle gesund bleiben – der Angriff. Neben Johannes Gans und Paul Zettler greift auch Christian Trump erstmals in der Feldrunde ins Geschehen ein. Schmerzen in der Schulter habe er keine mehr, sagt der Stürmer, der die Hinrunde mit einem Schlüsselbeinbruch aussetzen musste. Dazu kommt noch Rückkehrer Alex Cunningham.

Die Generalprobe ist vom Ergebnis her geglückt. Die TG schlug im letzten Vorbereitungsspiel den Dürkheimer HC 5:0 (1:0). In der ersten Halbzeit habe die TG noch Probleme gehabt mit der Raumdeckung des DHC, berichtet Timo Schmietenknop. Nach der Pause lief es dann besser. Defensiv sei man stabiler gestanden, läuferisch sei die Truppe dem Regionalligisten überlegen gewesen. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Johannes Gans, Alex Cunningham, Sven Becker, Christian Trump und Lauritz Fuchs.

Ein frohes Osterfest sowie viel Spaß beim Eiersuchen!

Alles Gute, alles Beste
gerade jetzt zum Osterfeste!
Möge es vor allen Dingen
Freude und Entspannung bringen.

 

OLE TG

Rheinpfalz: Nur einmal das volle Potenzial abgerufen (22.03.2016)

Saisonbilanz: Die ersten Damen der TG Frankenthal verspielen in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ein besseres Abschneiden

Von Frank Geller

 

FRANKENTHAL. Die Erste Hallenhockey-Regionalliga Süd hat sich einmal mehr als sehr enge Veranstaltung erwiesen. Am Ende landete das erste Damenteam der TG Frankenthal in einem Feld aus sechs Mannschaften auf dem vierten Tabellenplatz. Der Klassenerhalt war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Weil sie aber zu viele Punkte liegenließen, haben es die Frankenthalerinnen versäumt, im Kampf um die Meisterschaft mitzumischen.

 

In zehn Begegnungen in der Hallenrunde haben die TG-Damen 15 Punkte gesammelt, bei einem Torverhältnis von 38:26. Vier Spiele wurden gewonnen, drei verloren, drei endeten unentschieden. Soweit die nackten Zahlen. „Wir sind zufrieden mit dem Klassenerhalt, das war unser vorrangiges Ziel. Und man hat gesehen, dass wir durchweg konkurrenzfähig sind“, bilanziert TG-Damentrainer Nico Hahl. Er räumt aber auch ein: „Wir hätten länger um den Aufstieg mitspielen können, wenn wir mehr Spiele für uns entschieden hätten.“Hahl denkt dabei vor allem an das Unentschieden in der Rückrunde gegen Absteiger Wacker München und die unnötige zweite Niederlage gegen die HG Nürnberg, die den Franken den Weg zu Meisterschaft und Bundesliga-Aufstieg ebnete. Wenn es gelungen wäre, diese beiden Spiele zu gewinnen und den TSV Schott Mainz (beide Partien endeten mit einem Remis) zumindest einmal zu schlagen, hätte man jetzt sieben Punkte mehr auf dem Konto, rechnet er vor. „Dann würden wir oben stehen.“ Ärgerlich: In all diesen Partien haben die Frankenthalerinnen stark begonnen und schnell eine Führung herausgespielt, diese dann aber in der zweiten Halbzeit nicht über die Zeit gebracht. „Da ist es uns nicht gelungen, auf taktische Umstellungen des Gegners zu reagieren“, erklärt der Übungsleiter.

Den unglücklichen Auftakt in der Halle – die Turngemeinde verlor Ende November 1:6 beim 1. Hanauer THC – will Hahl dagegen im Rückblick nicht überbewerten. „Das war ein typisches erstes Saisonspiel. Die Mannschaft wusste noch nicht, wo sie steht, und Hanau war einfach sehr gut drauf.“ Die geforderte Reaktion zeigten die TG-Damen in den nächsten beiden Begegnungen. Zuerst Wacker München und dann der Kreuznacher HC wurden klar mit 7:1 beziehungsweise 6:2 dominiert. Doch das waren auch die Gegner, die besiegt werden mussten. Beide Teams waren in der zweithöchsten deutschen Damenspielklasse in der Halle nicht konkurrenzfähig.

Ihr bestes Saisonspiel lieferten die Frankenthalerinnen in der Rückrunde zu Hause gegen Hanau ab. 8:0 wurden die Hessinnen, die lange Zeit souverän die Tabelle angeführt hatten und die Meisterschaft in der Folge verspielten, aus der Halle gefegt. Es war eine Begegnung, in der all das abgerufen wurde, was sich Hahl vorgenommen hatte. „Da hat man gesehen, welches Potenzial im Team steckt. Wir haben gut verteidigt, kaum Fehler gemacht und unsere Stürmerinnen sehr gut in Szene gesetzt“, lobt der Coach. „Leider hat die Mannschaft das nicht immer abgerufen.“

Um in der engen Regionalliga ganz oben anzugreifen, sei der Kader nicht breit genug aufgestellt gewesen, erklärt er. „Wenn ein, zwei Stammspielerinnen ausgefallen sind, hat die Eingespieltheit gefehlt.“ Hier will Hahl, der auch für das zweite Damenteam der TG zuständig ist, ansetzen. „Mit unseren jüngeren Spielerinnen müssen wir darauf hintrainieren, dauerhaft mehr Breite in den Kader der ersten Mannschaft zu bekommen.“

Aktuell bereitet sich die Truppe von Nico Hahl auf die Fortsetzung der Feldrunde vor. Die ersten Einheiten nach einer zweiwöchigen Pause erfolgten noch ohne Schläger. „Wir befinden uns im Grundlagentraining“, berichtet der Trainer. Erste Spielpraxis hat sich die Mannschaft am Samstag bei einem Blitzturnier in Bad Dürkheim geholt. Dort trafen die TG-Damen auf Gastgeber Dürkheimer HC und den Feudenheimer HC. Das erste Pflichtspiel im Feld steht am 30. April auf dem Programm. Dann empfängt die Turngemeinde um 13.45 Uhr den TuS Obermenzing.

Alt-Gießen findet Heimat bei der TG Frankenthal

Großes Uni-Hockeyturnier in Frankenthal am 19/20.03.2016 - Erlös für TGF Projekt "HOKURA"

 
Die Hochschulabsolventen aus Gießen haben mit ihrer Freizeithockeymannschaft in Frankenthal eine neue Heimat gefunden. Die letzten sechs Turniere wurden von den Gießenern beim VfL Marburg ausgetragen. Diese Wochenende findet das unter Hochschulen bekannte Turnier in Frankenthal statt. Trotz der recht kurzfristigen Terminierung (5 Wochen Vorlauf) werden ca. 100 Hockeyspieler am Start sein. Internationalen Charakter hat das Turnier dieses Jahr nicht, da Paris beide Mannschaften verletzungsbedingt zurückziehen musste. Der Veranstalter kann sich über Gäste aus München, Stuttgart, Mainz, Bamberg, Karlsruhe, Darmstadt, St. Augustin und Köln freuen. Die TGF kann sich über den kompletten Erlös der Veranstaltung freuen, denn das erwirtschaftete Geld fließt als Spende in das Projekt HoKuRa.
Am Samstag (19.03.2016) Abend findet die Players-Party im Kulturzentrum Gleis 4 in Frankenthal statt. Alle TG Mitglieder sind herzlich eingeladen.  Karten gibt es Freitag Abend und den ganzen Samstag in der Halle am Kanal für 5,-€
 
Am Sonntag (20.03.2016) wird zusätzlich noch ein TK Feldhockeyschläger verlost. 
 
Wir hoffen auf viel Spaß und ein tolles Hockeywochenende.

Rheinpfalz: 05.03.2016

Frankenthal. Die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal geht ohne hauptamtlichen Trainer in die restlichen Spiele der Zweiten Feldhockey-Bundesliga. Laut Hockey-Abteilungsleiter Nico Hahl übernehmen die Spieler des Mannschaftsrats das Training.

 

Den Wunschkandidaten habe man leider nicht verpflichten können, bedauert Hahl. Eine Übergangslösung werde es nicht geben. Die Übungseinheiten in Vorbereitung auf die restlichen Partien der Feld-Runde sollen erfahrene Spieler aus dem Mannschaftsrat leiten. Nach dem Ende der Feld-Saison werde man sich dann um eine größere Lösung bemühen. „Die Mannschaft sieht da auch kein Problem“, betont Hahl. Federführend wird dabei Kapitän Timo Schmietenknop sein, unterstützt vornehmlich von Can Yurtseven und Christian Trump. Seit dieser Woche ist die Mannschaft wieder im Training. Heute steht der erste Test auf dem Feld beim TSV Mannheim an.

 

Zur Turngemeinde dazustoßen werden für die Feld-Runde laut Schmietenknop Philip Schwinn, Sven Beringer und Maurice Beck. Aus der Jugend kommen Henry Zettler, Julius Plomer, Oliver Riedel und Jan Stramitzel zum Kader der „Ersten“. Zettler und Plomer räumt der Kapitän dabei die besten Chancen ein, viele Spielanteile zu bekommen. „Sie sind körperlich schon etwas weiter als die anderen“, führt Schmietenknop aus.

 

Im Tor läuft alles auf eine Arbeitsteilung zwischen den beiden Nachwuchsleuten Oliver Scharfenberger und Jonathan Metzler hinaus. Im Sturm hofft der Kapitän auf einen gesunden Christian Trump. „Er kann dort die Fäden ziehen, auch mal ins Dribbling gehen und holt viele Ecken heraus“, beschreibt Schmietenknop die Vorzüge des Teamkameraden. Christian Trump hatte sich im Training vor der Hinrunde im Feld das Schlüsselbein gebrochen und konnte erst wieder in der Halle spielen. (tc)

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